DE955754C - Vorrichtung zum Formen und Trocknen von Zigarrenwickeln od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Formen und Trocknen von Zigarrenwickeln od. dgl.

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DE955754C
DE955754C DEA20029A DEA0020029A DE955754C DE 955754 C DE955754 C DE 955754C DE A20029 A DEA20029 A DE A20029A DE A0020029 A DEA0020029 A DE A0020029A DE 955754 C DE955754 C DE 955754C
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DE
Germany
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drums
drum
heat radiation
radiator
heating element
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Expired
Application number
DEA20029A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Erik Granstedt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arenco AB
Original Assignee
Arenco AB
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Publication date
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Publication of DE955754C publication Critical patent/DE955754C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00—Elements of cigar manufacture
    • A24C1/16—Treating bunches
    • A24C1/18—Moulds or presses for cigar bunches
    • A24C1/20—Rotating moulds for cigar bunches

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 10. JANUAR 1957
A 2002p III/γρα
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Formen und Trocknen von Zigarrenwickeln od. dgl. mit einem oder mehreren mit offenen Form-. mulden für die Wickel versehenen umlaufenden Trommeln od. dgl. und bezweckt, eine allseitige und gleichförmige Erwärmung des Wickels od. dgl. in einer einzigen Arbeitsstufe zu bewirken. Zu diesem Zweck weist erfuidungsgemäß ein außerhalb der Trommel, Trommeln od. dgl. ortsfest gelegener Heizkörper eine den Formmulden zugekehrte und nahe an diesen gelegene Wärmestrahlfläche auf, die der Außenfläche der Trommel od. dgl. angepaßt ist und sich über eine Mehrzahl aneinander angrenzender Formmulden erstreckt. Start in bekannter Weise nur von innen mittels einer geheizten Trommel oder nur von außen mittels geheizter Preßkolben erwärmt zu werden, wird erfindungsgemäß jeder einzelne Wickel gleichzeitig durch Wärmeleitung und durch direkte Wärmebestrahlung erwärmt. Die Trommel od. dgl. braucht deshalb nicht so stark erhitzt zu werden, so daß die Wärmeverluste vermindert werden. Gegenüber der bekannten Vorrichtung zur Trocknung von Zigarrenwickeln mittels strömender Gase zeichnet sich die Erfindung durch ihre Einfachheit und der gleichmäßigen und schonenden Trocknung der Wickel aus.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung als Beispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Auf riß eines mit der Trockenvorrichtung gemäß der Erfindung versehenen Gerätes zum Formen von Zigarrenwickeln,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gerätes nach der Linie H-II in Fig. i,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Vertikalansicht nach der Linie IH-III in Fig. i,
ίο Fig. 4 einen vertikalen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. ι und
Fig. 5 einen vertikalen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 3.
Das Maschinengestell 1 weist zwei Ständer 2 und 3 auf, in denen Wellen 4 bzw. 5 gelagert sind, die durch Kegelradgetriebe 29 und 30 von einer Welle 31 getrieben werden, so daß sie mit derselben Geschwindigkeit, aber in einander entgegengesetzten Richtungen umlaufen. Auf den Wellen 4 und 5 sind ao zwei gleich große Trommeln 6 und 7 drehbar gelagert, die am Umfang eine gleich große Anzahl offener, gleichmäßig verteilter Wickelformmulden 8 aufweisen, deren Form und Größe denjenigen der zu formenden und trocknenden Zigarrenwickel entspricht, ϊη den Trommeln 6 und 7 sind am Boden der Mulden 8 Löcher 32 vorgesehen, durch welche (nicht gezeigte) Stifte hindurchragen, von denen eine Anzahl die Wickel aus der Trommel 6 in die Trommel 7 hineinstoßen und eine andere Anzahl die Wickel aus den Mulden 8 der Trommel 7 herausstoßen. Zwei nicht gezeigte Preßkolben, die je außerhalb einer der Trommeln 6 und 7 vorgesehen sind, werden in die mit Wickelnd geladenen Mulden 8 hineinbewegt, um je einen Wickel nach jeder Bewegung der schrittweise drehbaren Trommeln 6 und 7 zu pressen.
Auf der Welle 5 ist eine Kurvenscheibe 9 befestigt, und eine an einer gabelförmigen Stange gelagerte Rolle 10 greift in eine Nut 11 in dieser Kurvenscheibe ein. Die Stange 12 ist an einem Zapfen 13 mit einem Arm 14 gelenkig verbunden, der.ein Glied eines mit zwei anderen Armen 15 und 16 versehenen Hebels bildet. Auf einer im Arm 15 drehbar gelagerten Welle 17 sind eine Klinke 18 und ein Arm 20 befestigt. Der Arm 20 ist durch ein Gelenk 21 mit einem Arm 22 verbunden, der ein Glied eines mit zwei- anderen Armen 23 und 24 versehenen Hebels bildet, der an einem drehbar im Arm 16 gelagerten Zapfen 25 befestigt ist. Auf dem Arm 24 ist eine Rolle 26 gelagert, die in eine Nut 27 in einer Kurvenscheibe 28 eingreift, die auf der Wedle 4 befestigt ist. Ein Gelenk 33 verbindet den Arm 14 mit dem gleich langen Arm 34 eines Hebels, der auch den Arm 35 aufweist und schwenkbar auf der Welle 5 gelagert ist. Auf einer im Ende des Armes 35 drehbar gelagerten Welle 36 sind eine Klinke 37 und ein Arm 38 befestigt. Die Arme 23 und 38 sind durch ein Gelenk 39 miteinander verbunden.
· Unterhalb der horizontalen Mittelebene, also der die Achsen der Trommelwellen 4 und 5 enthaltenden Horizontalebene, ist ein aus Metall bestehender, zweckmäßig elektrisch geheizter Heizkörper 40 vorgesehen, dessen Querschnitt keilförmig ist (Fig. 4) und dessen Seitenflächen gewölbt und 6g zweckmäßig konzentrisch zu den Trommeln 6 und 7 sind und den Trommeln zugekehrte Wärmestrahlfiächen bilden, die ganz nahe an dem Umfang der Trommeln gelegen sind. Der Heizkörper 40 ist an einer wärmeisolierenden Bodenplatte 41 befestigt, die ihrerseits auf einer Konsole 42 befestigt ist.
Der Heizkörper 40 hat an beiden Enden eine wärmeisolierende Stirnplatte 43. Zum Regeln des Spaltes zwischen dem Heizkörper 40 und den Trommeln 6 und 7 kann die Konsole 42 vertikal, d. h. senkrecht zu der die Mittellinien der Wellen 4 und S enthaltenden Horizontalebene eingestellt werden. Zu diesem Zweck ist eine vertikale Stellschraube 47 in ein Ohr 46 am Ständer 3 unterhalb der Konsole 42 eingeschraubt. Die Konsole 42 ist außerdem seitlich, d. h. parallel zur erwähnten Horizontalebene, verstellbar, so daß das Verhältnis zwischen den Spalten an beiden Seiten des Heizkörpers 40 geregelt werden kann. An jeder Seite der Konsole 42 sind somit zwei Stellschrauben 49 je in ein Ohr 48 am Ständer 3 eingeschraubt. In seiner vertikal und seitlich eingestellten Lage wird die Konsole 42 mittels Schrauben 44 an dem Ständer 3 fixiert, die durch ziemlich weite Löcher 45 in diesen Ständer eingesetzt sind.
Insbesondere mit Hilfe der beschriebenen Einrichtung zur vertikalen und seitlichen Einstellung des Heizkörpers 40 kann der Spalt zwischen diesem und den Trommeln 6 und 7 ganz klein gehalten werden, so daß die Wärmebestrahlung der Wickel A und des Trommelmantels praktisch ohne Wärmeverluste erfolgt. An ihrer dem Heizkörper 40 zugekehrten Oberfläche werden die Wickel durch direkte Wärmebestrahlung erwärmt. Die Erwärmung der anderen Teile der Wickeloberfläche erfolgt' gleichzeitig durch Wärmeübertragung von der Trommel 6 bzw. 7, die durch Wärmebestrahlung und wegen der ganz dünnen Luftspalte auch durch Wärmeleitung erwärmt werden. Jeder einzelne Wickel wird somit in ein und derselben Arbeitsstufe ringsum erwärmt.
Durch Wahl der gegenseitigen Winkellagen der Kurvenscheiben 9 und 28 und der Form der Kurvennuten 11 und 27 wird bewirkt, daß die beiden Klinken 18 und 37 gleichzeitig die zugehörige Trommel 6 bzw. 7 schrittweise dem Uhrzeigersinn entgegengesetzt drehen, wobei jeder Schritt gleich der Winkelteilung der Mulden 8 ist. Nach jedem Schritt nimmt eine Mulde 8 in der einen Trommel eine Lage in der horizontalen Mittelebene der Trommeln gerade gegenüber einer Mulde in. der anderen Trommel ein, wobei die Trommeln von den obenerwähnten, in die Mulden hineingeführten Preßkolben gesperrt werden. Wenn die Wickel A in der Trommel 6 schrittweise aufwärts an der "o linken wärmestrahlenden Seitenfläche des Heizkörpers 40 vorüberbewegt werden, werden sie vorgewärmt, und je nachdem sie die horizontale Mittelebene der Trommeln erreichen, werden sie in die Trommel 7 hinübergestoßen, so daß ihre bisher be- "5 strahlte Oberfläche gegen die warme Bodenfläche
einer Mulde 8 in der durch Strahlung erwärmten Trommel 7 angelegt wird und die bisher nach innen gekehrte Oberfläche freigelegt und einer Wärmebestrahlung unterworfen wird, wenn, der Wickel abwärts an der rechten, wärmestrahlenden Seitenfläche (Fig. 4) vorüberbewegt wird. Jeder Wickel wird somit allseitig bestrahlt, wenn er dicht an den beiden, Seitenflächen des Heizkörpers 40 vorbeibewegt wird, von denen jede sich über eine Mehrzahl aneinander angrenzender Mulden. 8 erstreckt. Diese Wärmebestrahlung wird gegebenenfalls mit einer Lichtbehandlung kombiniert. Da jeder Wickel in jeder Trommel ringsum erwärmt wird, braucht die Temperatur nicht so hoch wie bei abwechselnder Erwärmung einander gegenüberliegender Seiten des Wickels zu sein. Der Leistungsbedarf sowie die Wärmeverluste werden somit vermindert. Wenn die' beiden Trommeln 6 und 7 gleich stark erwärmt werden sollen und wenn die Wärmebestrahlung der Wickel in beiden Trommeln dieselbe sein soll, mag es genügen, die Leistung lediglich durch die Höheneinstellung des Heizkörpers zu regeln. Die· Regelung des Verhältnisses zwischen der Erwärmung in den beiden Trommeln wird ebenso einfach durch die erwähnte seitliche Einstellung des Heizkörpers 40 erreicht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Vorrichtung zum Formen und Trocknen von Zigarrenwickeln- od. dgl. mit einer oder mehreren mit offenen Formmulden für die Wickel versehenen umlaufenden Trommeln od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein außerhalb der Trommel, Trommeln od. dgl. ortsfest gelegener Heizkörper (40) eine den Formmulden (8) zugekehrte und nahe an diesen gelegene Wärmestrahlfläche aufweist, die der Außenfläche der Trommel od. dgl. angepaßt ist und sich über eine Mehrzahl aneinander angrenzender Formmuiden (8) erstreckt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper (40) zwischen zwei benachbarten Formmuldentrommeln (6 und 7) gelegen ist und im wesentlichen keilförmig einander zugeordnete, als Wärnaestrahlflächen dienende Seitenflächen aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper (40) unterhalb einer die Achsen der Trommeln (6, 7) enthaltenden Horizontalebene gelegen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper (40) senkrecht oder parallel oder beides zu der die Achsen der Trommeln (6,7) enthaltenden Ebene gegen die Trommel bzw. Trommeln (6, 7) bzw. von diesen fort einstellbar ist.
    In Betracht gezogene .Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 456 507, 617 818, 562.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 549/117 7.56 (609 742 1.57)
DEA20029A 1953-04-24 1954-04-02 Vorrichtung zum Formen und Trocknen von Zigarrenwickeln od. dgl. Expired DE955754C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE955754X 1953-04-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE955754C true DE955754C (de) 1957-01-10

Family

ID=20400872

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA20029A Expired DE955754C (de) 1953-04-24 1954-04-02 Vorrichtung zum Formen und Trocknen von Zigarrenwickeln od. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE955754C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1244661B (de) * 1959-06-10 1967-07-13 Preformed Line Products Co Klammeranordnung an Tragkraenzen einer Trocknerwalze

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE456507C (de) * 1925-08-08 1928-02-24 Formator Ab Verfahren zum Pressen und Trocknen von Zigarrenwickeln
DE617818C (de) * 1932-08-26 1935-08-26 Int Cigar Mach Co Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Zigarrenwickeln
DE621562C (de) * 1933-12-09 1935-11-13 Walter Everett Molins Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen oder Konditionieren von Zigaretten

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