DE955828C - Bildwerfer fuer Einzelbilder, die in einem Vorratsbehaelter gestapelt sind - Google Patents

Bildwerfer fuer Einzelbilder, die in einem Vorratsbehaelter gestapelt sind

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DE955828C
DE955828C DEV5960A DEV0005960A DE955828C DE 955828 C DE955828 C DE 955828C DE V5960 A DEV5960 A DE V5960A DE V0005960 A DEV0005960 A DE V0005960A DE 955828 C DE955828 C DE 955828C
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    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description

AUSGEGEBEN AM 10. JANUAR 1957
V 5960 IX142 h
Die Erfindung geht aus von einem Bildwerfer für Einzelbilder, die in einem Vorratsbehälter gestapelt sind, aus dem ein besonderer Verschluß jeweils nur das vorderste Bild in den Bildführungskanal gelangen läßt, der über das Bildfenster zum Ablagebehälter führt.
Aufgabe dear Erfindung ist es, den Verschluß des Vorratsbehälters so zu gestalten und anzuordnen, daß bei der Bewegung der einzelnen Diapositive auch keine Störungen auftreten, falls Diapositive verschiedener Dicke verwendet werden. Erfindungsgemäß wird dies ,dadurch erreicht, daß dieser Verschluß derart nachgiebig gelagert ist, daß er beim Überführen des vordersten Bildes des Vorratsstapels in den Bildführungskanal dieses freigebend ausweicht und sich unter das nächstfolgende Bild setzt.
Zur Verschiebung der Diapositive kann eine Zugplatte mit zwei seitlichen vorstehenden Fingern dienen, die in einem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, daß sie die Oberkante eines anliegenden Diapositivs in Bereichen erfassen, die oberhalb der seitlichen Enden des Verschlusses für den Vorratsbehälter liegen. Weiter können federbeaufschlagte Andrückteile vorgesehen sein, die an der Zugplatte in deren Ruhestellung anliegen und sich gegen den in der Vorratskammer befindlichen Diapositivstapel legen, wenn eine der Diapositivplatten aus dieser Kammer in den Führungskanal geschoben wird.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben. In den Zeichnungen ist
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht eines Diapositivprojektors von der einen Seite,
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht eines Diapositivprojektors von der anderen Seite gesehen,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende schaubildliche Ansicht mit dem aus der Lampenkammer ίο herausgenommenen Kondensor,
Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht des Kondensors und des Lampenreflektors, " Fig. S eine schaubildliche Ansicht des aus seinem Gehäuse herausgenommenen Projektors mit dem aus der Lampenkammer herausgenommenen Kondensor, Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende schaubildliche Ansicht, gesehen von der gegenüberliegenden Seite,
Fig. 7 ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 8, Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 7, Fig. 9 eine schaubildliche Teilansicht verschiedener Bauteile der zur Verschiebung der Diapositive dienenden Vorrichtung,
Fig. 10 ein schaubildlich dargestellter Einzelschnitt nach der Linie 10-10 der Fig. 7,
Fig. 11 ein Einzelschnitt nach der Linien-11 der Fig. 7,
Fig. 12 ein Einzelschnitt nach der Linie 12-12 der Fig. 7,
Fig. 13 ein Einzelschnitt nach der Linie 13-13 der Fig. 7,
Fig. 14 eine schaubildliche Ansicht der zum Verschieben der Diapositive verwendeten Zugplatte,
Fig. 15 eine schaubildliche Ansicht einer zum Halten der Diapositive dienenden Haltevorrichtung, Fig. 16 eine der Fig. 15 entsprechende schaubildliche Ansicht, die die Bauteile in abweichenden Stellungen zeigt,
Fig. 17 eine Teilseitenansicht nach der Linie 17-17 der Fig. 8, wobei jedoch die Anteiebsschiene 81 in gesenkter Stellung und der Arm 121 außer Eingriff mit dem Schalterdruckknopf 120 dargestellt ist,
Fig. 18 ein Teilschnitt nach der Linie 18-18 der Fig. 8;
Fig. 19 bis 21 sind der Fig. 18 entsprechende Teilschnitte, deren Bauteile sich jedoch in voneinander abweichenden Stellungen befinden; Fig. 22 ist eine Draufsicht auf den Deckel des Gehäuses,
Fig. 23 eine schaubildlichc Ansicht der Seitenwand und der Stirnwand des Gehäuses.
Der Projektor hat eine Ummantelung 30, die bei der dargestellten Ausführung einen Boden 31 aufweist, auf dem die verschiedenen Bauteile des Projektors sitzen und der das Gehäuse 32 der Ummantelung trägt. Diese Teile sind in der üblichen Form miteinander verbunden.
Ein Teil der Ummantelung wird von einer Decke 25 mit abwärts gerichteten Flanschen 26 gebildet, die die Umfangskanten 27 der Seiten- und Stirnwände des Gehäuses 32 umfassen. In der Decke 25 ist eine Öffnung 29, die zu der Speicherkammer 42 für die Diapositive führt. An gegenüberliegenden Kanten dieser Öffnung 29 befinden sich in der Decke die Griffkerben 30', die das Einsetzen eines aus Diapositiven bestehenden Stapels in die Kammer 42 erleichtern. Der Deckel 25 kann an den Seitenwänden und den Stirnwänden des Gehäuses 32 mittels Schrauben od. dgl. befestigt werden.
Das Gehäuse 32 enthält eine Ventilatorkammer 33, die mit der Objektiv- oder Projektorkammer 34 in Verbindung steht, in der das Projektionsobjektiv 35 liegt. Das Gehäuse 32 enthält ferner eine Lampenkammer 36 mit einer in beliebiger Weise gelagerten Lampe 37. Dieser Lampe 37 ist eine Reflektorlinse 38 zugeordnet, die zu dem Projektionsobjektiv 35 ausgerichtet ist. In der Lampenkammer 36 liegt in Ausrichtung mit der Linse 3 8 und dem Objektiv 3 5 der aus einem Linsensystem bestehende Kondensor 39.
Hinter der Ventilatorkammer 33 und innerhalb der Lampenkammer 36 liegt eine Speicherkammer 40, welche die Diapositive aufnimmt, nachdem sie mittels des Projektionsobjektivs 35 projiziert worden sind.
Innerhalb des Gehäuses 32 und oberhalb der Objektivkammer 34 liegt eine Speicherkammer 42, in der die zu projizierenden Diapositive 43 parallel zueinander hochkant stehen.
Die Speicherkammer 40 und die Speicherkammer 42 sind durch einen Führungskanal 44 verbunden, in dem die Diapositive 43 nacheinander aus der Kammer 42 aufgenommen, in Ausrichtung zu dem Projektionsobjektiv 3 5 gebracht und nach dem Projizieren in die Kammer 40 mittels der nachstehend beschriebenen Einrichtung geschoben werden.
In der Kammer 40, in welche die projezierten Diapositive eingeschoben werden, liegt eine Stoßplatte 45, deren oberes Ende in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise aufwärts und rückwärts schräg geneigt ist. Diese Stoßplatte 45 bildet den Bestandteil einer rechtwinklig zur Stoßplatte verlaufenden Wand 46, für die besondere Führungsrippen vorgesehen sind. An der Verbindungsstelle zwischen Stoßplatte 45 und Wand 46 ist eine Einkerbung 47 von solcher Größe und Tiefe vorgesehen, daß die Spitze des Daumens oder eines Fingers eingesetzt werden kann, um ein von Hand erfolgendes Verschieben der Stoßplatte 45 von den Diapositiven 41 weg zu erreichen.
Eine in der Seitenwand 48 des Gehäuses 32 (Fig. 1) vorgesehene Öffnung 49 steht mit der Kammer 40 in Verbindung und ermöglicht das Herausnehmen der projizieren Diapositive 41. In der Speächerkammer 42 ist eine Stoßplatte 50 verschiebbar, deren lotrechter Abschnitt 51 gegen den Diapositivstapel 43 liegt und die diesen Stapel nacheinander in eine Stellung drängt, in der die Diapositive durch den Kanal 44 hindurchgeschoben werden können. Ein waagerechter Abschnitt 52 dieser 'Platte 50 liegt auf einer Trennwand 53 auf, durch deren Längsschütz 54 (Fig. 5, 7 und 10) eine aus einem Stück mit dem Plattenabschnitt 52 bestehende Lippe 56 (Fig. 10) hindurchtritt. Mit der Lippe 56 ist ein Lenker 57 verbunden, dessen Innen-
abschnitt cine Rolle 58 trägt, die an der Unterfläcbe der Trennwand 53 anlieft und die Reibung während der Gleitbewegung der Stoßplatte 50 vermindert. Eine an der Lippe 56 angreifende Feder 59 läuft über eine genutete Rolle 60 (Fig. 7). Das andere Ende der Feder 59 ist bei 61 mit der Trennwand 53 verbunden. Die Feder 59 hält die Stoßplatte 50 nachgiebig federnd gegen den Diapositiv-Stapel 43, wobei die Spannung der Feder eine Bewegung des Stapels in Richtung des Führungskanals 44 hervorruft, so daß die Diapositive nacheinander aus der Kammer 42 herausbewegt werden können. In dem Ventilatorgehäuse 33 ist ein Motor 62 gelagert. Auf den gegenüberliegenden Enden der Motorwelle 63 sitzt je ein Ventilator 64. Die gegenüberstehenden Seitenwände 48 und 48' des Gehäuses 32 tragen Gitter 65, durch die Kühlluft mittels der Ventilatoren gesaugt wird. Die Luft wird von den Ventilatoren durch die Objektivkammer 34 und dann über und um die Lampe 37 gedrückt und tritt schließlich durch ein in der Rückwand 67 des Gehäuses 32 befindliches Gitter 66 (Fig. 23) aus.
Die Kühlluft streicht also zuerst über die Fläche,
in dar die zu projizierenden Diapositive eingestellt werden, und dann erst wird die Luft um und über die Lampe 37 gespült. Infolgedessen kommt keine warme Luft mit den in Projektionslage befindlichen Diapositiven in Berührung, wie dies der Fall wäre, wenn die Luft zuerst über und um oder in die Lampenkammer gerichtet würde. Durch diese Anordnung wird die Verwendungsdauer der Diapositive wesentlich erhöht und ein Zerstören der Bilder durch die heiße Luft verhütet.
In der Wand 48 des Gehäuses 32 ist eine Öffnung 68 (Fig. 3) vorgesehen. Diese Öffnung 68 wird von einer Tür 69 geschlossen, die in ihrer Schließstellung mittels eines Riegels 70 verriegelt wird, der von der Außenseite des Gehäuses 32 mittels eines Griffrings 71 betätigt werden kann. Dieser Ring 71 ist an der Welle 72 befestigt, auf der der Riegelhebel 70 sitzt. Die Tür 69 hat eine Öffnung 73 mit einem Jalousieverschluß 74, der im wesentlichen gegenüber der Lampe 37 (Fig. 3) liegt. Die Tür trägt die Reflektorlinse 38 und den Kondensor 39 (Fig. 4)· Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Reflektorlinse und der Kondensor als Ganzes aus dem. Gehäuse 32 beim Abheben der Tür 69 herausgenommen werden können, so daß ein Zugriff zur Lampe 37 möglich ist. Die Tür 69 trägt sich gegenüberstehende Wände 75, die bed geschlossener Tür 69 die Lampe 37 auf beiden Seiten umfassen (Fig. 7). Mit den Wänden 75 sind Decken- und Bodenwände 76 verbunden. Die Bodenwand 76 hat einen Schlitz 78, der den Fuß der Lampe 37 aufnimmt, so daß die Tür 69 in die Öffnung 68 eingesetzt werden kann.
Die Seitenwand 48 des Gehäuses 32 (Fig. 1) weist einen lotrechten Schlitz 79 auf, durch den der Endabschnitt 80 einer Antriiebsschiene 81 nach außen ragt. Auf diesem Endabschnitt 80 ist ein Handknopf 82 (Fig. 14) befestigt, der die Handverstellung der Schiene 81 erleichtert. Die Schiene 81 sitzt bei 83 an einer Zugplatte 84, die in gegenüberstehenden lotrechten Nuten 85 des Kanals 44 gleiten kann Wälzlager 86 der Zugplatte 84 liegen an der Wand 87 der Nuten 85 an und vermindern die Reibung zwischen der Zugplatte 84 und den Nuten 85.
Zum Erfassen der Diapositive trägt der obere Stirnabschnitt der Zugplatte 84 die Finger 88 (Fig. 14), die in Richtung der Speicherkammer 42 nach innen vorstehen und die Oberkante des nächstliegenden Diapositivs 89 erfassen, das in den Führungskanal 44 geschoben werden soll. Bei der Abwärtsverschiebung der Zugplatte 84 im Kanal 44 werden die die Diapositive erfassenden flachen Kanten 90 der Finger 88 gegen die Oberkante des Diapositivs 89 gelegt und verschieben dieses Diapositiv in dem Führungskanal 44 nach unten.. Nach einer vorbestimmten Verschiebung der Zugplatte 84 aus der obersten Stellung heraus werden die in der Speicherkammer 42 liegenden übrigen Diapositive 43 gegen den Druck der Druckplatte 50 in der in Fig. 19 dargestellten gestapelten Anordnung mittels zweier Rollen 91 gehalten, die an dem nächsten Diapositiv 92 nachgiebig federnd anliegen. Diese Rollen 91 sitzen auf Lenkern 93, die bei 93' an den an Seitenplatten 95 befestigten Konsolen 94 drehbar liegen. Diese Seitenplatten 95 bilden die Seitenwände der Speicherkammer 42 (Fig. 5). An den aufwärts gerichteten Abschnitten 96 der Konsole 94 sind die Enden 97 von Federn 98 verankert, deren andere Enden bei 99 mit den Außenenden der Lenker 93 verbunden sind. Die Federn 98 drängen also die Rollen 91 gegen das außenliegende Diapositiv des Diapositivstapels 43 und widerstehen der durch die Druckplatte 50 hervorgerufenen Bewegung des Stapels.
Quer zur Speicherkammer 42 liegt in der Nähe und etwa unterhalb der Bodenwand 100 der Kammer (Fig. 18 bis 21) eine im Querschnitt zylindrisehe Stange 101, die als Verschlußbegrenzung dient und immier nur die Verschiebung jeweils eines einzigen Diapositivs zuläßt. Die Enden dieser Stange 101 stehen durch Schrägschlitze 102 vor und sind mit den Enden 103 von Federn 104 verbunden, deren freie Enden an seitlichen Henkeln 105 angreifen, die aus den Seitenwänden der Speicherkammer 42 (Fig. 5) ausgestanzt sind.
Die Verschlufistange 101 ist mit Bezug auf den · Diapositivstapel 43 so aufgestellt, daß die untere Kante des bei 92 dargestellten Diapositivs des Diapositivstapels 43 auf dieser Stange 101 aufsteht. Wenn also die Zugplatte 84 nach unten geschoben wird, um das Diapositiv 89 in die Kammer 34 zu schieben, dann wird das Diapositiv 92 von der Stängel01 zurückgehalten und bewegt sich nicht mit dem Diapositiv 89 nach unten. Es wird also die Verschiebung von jeweils mehr als einem Diapositiv in· die Kammer 34 hinein verhindert.
Die Rollen 91 sind dem in der Kammer 42 befmdlichen Diaposditivstapel 43 gegenüber so aufgestellt, daß das Diapositiv 92 von dem Diapositiv 89 federnd nachgiebig etwa auf Abstand gehalten wird und die Kanten der Rahmenfassung des Diapositivs 92 nicht an den Kanten des Diapositivs 89 haftenbleiben oder in anderer Weise die Verschiebung
des Diapositivs 89 zu einer innerhalb der Kammer 34 liegenden Stellung behindern. Sobald das Diapositiv 89, nach unten geschoben wird, legen sich zwei Blattfedern 106, deren untere Endabschnitte uim die Stange 101 gebogen sind, an das Diapositiv und verhüten ein Wiederhochziehen des Diapositivs bei der Rückkehrbewegung der Zugplatte 84. Die von den Federn 104 getragene Stange 101 bewegt sich federnd nachgiebig nach unten von dem Diapositiv weg und gleicht auf diese Weise Abweichungen in der Dicke der Diapositive aus.
Die Zugplatte 84 hat zwei parallele, auf gegenüberliegenden Seiten angebrachte Arme 107, deren untere Enden in eine Krümmung 108 auslaufen (Fig. 18 bis 21) und die das in der Kammer 40 befindliche letzte Diapositiv 89' des Diapositivstapels 41 berühren können. Sobald diese gekrümmten Finger den1 Stapel berühren, wird der Stapel geschlossen gegen die Druckplatte 45 gehalten, die gegen die Wirkung einer in einer Büchse 111 untergebrachten Fedear 11 ο verschiebbar ist. In dieser Büchse 111 gleitet ein mit der Stoßplatte 45 verbundener Stift 112, der sich gegen die Wirkung der Feder 11 ο verschiebt (Fig. 7 und 9).
Das im die Objektivkammer 34 eingeschobene Diapositiv 89 wird nachgiebig federnd gegen die anliegenden SeitenfLansche 113 der Nuten 8 5 des Führungskanals 44 mittels Bogenfedern 114 gehalten, die federnd nachgiebig bei 115 mit den von den Seitenplatten 9 5 getragenen Tragkonsolen 116 verbunden sind. Die Bogenfedern 114 haben Federfinger 114' (Fig. 11), die ein Verschwingen. des Diapositivs aus seiner Bewegungsbahn verhüten, sobald die Federfiniger beim Verschieben des Diapositivs aus seiner Projizierstellung zur Speicherkammer 40 hin an dem oberen Endabschnitt des Diapositivs anliegen.
Die Diapositive werden in der Kammer 40 mittels einer Feder 117 gehalten, deren gebogener Endabschnitt 118 gegen das letzte Diapositiv des Diapositivstapels 41 sich anlegt. Mittels dieser Feder 117 wird der Stapel 41 geschlossen gegen die Stoßplatte 45 gehalten.
Um ein Diapositiv aus der Speicherkammer 42 zur Projektionskammer 34 und von dort zur Speicherkammer 40 zu schieben, erfaßt der Vorführer den Handknopf 82 und schiebt die Zugplatte 84 nach unten, um die Finger 88 gegen die Oberkante desjenigen Diapositivs zu legen, das an die Zugplatte angrenzt. Durch die Abwärtsbewegung der Zugplatte wird das Diapositiv in die Projektionskammer 34 geschoben, in der das Diapositiv durch die Federn 114 gehalten wird. Die Zugplatte 84 wird dann in ihre Normalstellung zurückgeführt, in der die Finger 88 wieder die Oberkante des nächsten Diapositivs erfassen, das aus der Kammer 42 herausgeschoben werden soll. Sobald dieses letzterwähnte Diapositiv mittels der Zugplatte 84 aus dieser Kammer 42 herausgeschoben wird, legt es sich gegen das in der Projektionekammer 34 gehaltene Diapositiv und verschiebt bei seiner mittels der Zugplatte erfolgenden Abwärtsbewegung das in der Projektionskammer 34 gehaltene Diapositiv in die Kammer 40 vor die Druckplatte 45, wobei die gebogene Feder 117 das Diapositiv gegen die Druckplatte 45 drängt.
Die Verschlußstange 101 verhütet zusammen mit den Federn 106, daß gleichzeitig zwei Diapositive verschoben werden. Hat das Diapositiv einen Rahmen, der dicker ist als die Normalausführung, dann stört dies die Bewegung des Diapositivs nicht, weil sich die von der Verschlußstange 101 gebildete Begrenzung verschiebt und sich der Dicke des Diapositivs anpaßt. Die Stange 101 verhütet also, daß zwei Diapositive zu gleicher Zeit nach unten geschoben werden.
Die Lampe 37 ist von üblicher Ausführung und wird in einen Stromkreis eingeschaltet, der einen Schalter 119 (Fig. 5, 17) enthält. Der Schalter ist von üblicher Ausführung mit einem Druckknopf 120, der die Schaltteile (nicht dargestellt) des Schalters betätigt. Erwünscht ist, daß die Lampe 37 nur eingeschaltet ist, wenn sich ein Diapositiv in der Projektionskammer 34 befindet. Dies wird durch eine Vorrichtung erreicht, die den Schalter 119 nur dann schließt, wenn das Diapositiv in die Projektionskammer 34 eingeschoben ist. Diese Vorrichtung enthält einen Hebelarm 121, der in der Nähe der Seitenwand 95 am Drehpunkt 122 drehbar gelagert ist. Eine von der Seitenwand 95 geformte Führung 123 arbeitet auch mit einer Knagge 124 zusammen, die die von dem Druckknopf 120 weg erfolgende Drehbewegung des Armes 121 begrenzt. Ein von dem Arm 121 ausgehendes Bogensegment 125 dient als Gegengewicht für den Arm 121, das den Arm in die in Fig. 17 dargestellte Stellung dreht, und dient gleichzeitig auch als Mittel, um den Arm 121 gegen den Druckknopf 120 zu bewegen und den Schalter 119 zu schließen. Dieser letzterwähnte Vorgang erfolgt bei Berührung des Segmentbogenendes 126 mit der Antriebsschiene 81, wenn sich diese Schiene in ihrer obersten Stellung befindet, die etwas oberhalb der Stellung liegt, in der die Finger 88 die Oberkante des Diapositivs 89 berühren, wie Fig. 18 zeigt. Wird die Antriebsschiene 81 abwärts geschoben, um die Finger 88 gegen die Kante eines Diapositivs zu legen, dann wird der Schalter 119 geöffnet und die Lampe abgeschaltet. Die Stromversorgung der Lampe wird also durch den Vorführer geregelt und die Lampe nur dann leingeschaltet, wenn die Zugplatte 84 sich in ihrer obersten Stellung befindet. Das Diapositiv wird daher nicht überhitzt und durch die aus der Lampe austretende Wärmestrahlung zerstört.
Gewünschtenfalls kann am Vorderende der Vorrichtung ein einstellbarer Fuß 127 vorgesehen sein, um das Gehäuse lotrecht zu stellen und das Bild des Diapositivs richtig auf den Schirm od. dgl. zu projizieren.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Bildwerfer für Einzelbilder, die in einem Vorratsbehälter gestapelt sind, aus dem ein besonderer Verschluß jeweils nur das vorderste
    Bild in dem Bildführungskanal gelangen läßt, ■der über das Bildfenster zum Ablagebehälter führt, dadurch gekannzeichnet, daß dieser Verschluß (ιοί) derart nachgiebig gelagert ist, daß er beim Überführen des vordersten Bildes des Vorratsstapels in den Bildführungskanal (44) dieses freigebend ausweicht und sich unter das nächstfolgende Bild setzt.
  2. 2. Bildwerfer nach Anspruch 1, 'dadurch, gekennzeichnet, daß zur Verschiebung der Diapositive (41) eine Zugplatte (84) mit zwei seitlichem vorstehenden Fingern (88) dient, die in einiem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, daß sie die Oberkante eines anliegenden Diapositivs (41) in Bereichen erfassen, die oberhalb der seitlichen Enden des Verschlusses (101) für den Vorratsbehälter (42) liegen.
  3. 3. Bildwerfer nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch federbeaufscMagte Andrückteile (91), die an der. Zugplatte (84) in deren Ruhestellung anliegen und sich gegen den in der Voirraitskamrner (42) befindlichen Diapositivsteup:el (41) legen, wenn eine der Diapasitivplaitten (41) aus dieser Kammer (42) in den Führungskanal (44) geschoben wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 400337, 547306, 707615;
    USA.-Pat&ntschriften Nr. 2 503 239, 2 525 564.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
    © 609 5*9/217 7.56 (609 742 1.57)
DEV5960A 1952-07-01 1953-06-21 Bildwerfer fuer Einzelbilder, die in einem Vorratsbehaelter gestapelt sind Expired DE955828C (de)

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