DE955828C - Bildwerfer fuer Einzelbilder, die in einem Vorratsbehaelter gestapelt sind - Google Patents
Bildwerfer fuer Einzelbilder, die in einem Vorratsbehaelter gestapelt sindInfo
- Publication number
- DE955828C DE955828C DEV5960A DEV0005960A DE955828C DE 955828 C DE955828 C DE 955828C DE V5960 A DEV5960 A DE V5960A DE V0005960 A DEV0005960 A DE V0005960A DE 955828 C DE955828 C DE 955828C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slide
- chamber
- image
- slides
- guide channel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B23/00—Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
- G03B23/02—Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor
- G03B23/04—Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement
- G03B23/042—Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement whereby the pictures are not returned to the same magazines after projection
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection Apparatus (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 10. JANUAR 1957
V 5960 IX142 h
Die Erfindung geht aus von einem Bildwerfer für Einzelbilder, die in einem Vorratsbehälter gestapelt
sind, aus dem ein besonderer Verschluß jeweils nur das vorderste Bild in den Bildführungskanal gelangen
läßt, der über das Bildfenster zum Ablagebehälter führt.
Aufgabe dear Erfindung ist es, den Verschluß des Vorratsbehälters so zu gestalten und anzuordnen,
daß bei der Bewegung der einzelnen Diapositive auch keine Störungen auftreten, falls Diapositive
verschiedener Dicke verwendet werden. Erfindungsgemäß wird dies ,dadurch erreicht, daß dieser Verschluß
derart nachgiebig gelagert ist, daß er beim Überführen des vordersten Bildes des Vorratsstapels
in den Bildführungskanal dieses freigebend ausweicht und sich unter das nächstfolgende Bild
setzt.
Zur Verschiebung der Diapositive kann eine Zugplatte mit zwei seitlichen vorstehenden Fingern dienen,
die in einem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, daß sie die Oberkante eines anliegenden
Diapositivs in Bereichen erfassen, die oberhalb der seitlichen Enden des Verschlusses für
den Vorratsbehälter liegen. Weiter können federbeaufschlagte Andrückteile vorgesehen sein, die an
der Zugplatte in deren Ruhestellung anliegen und sich gegen den in der Vorratskammer befindlichen
Diapositivstapel legen, wenn eine der Diapositivplatten aus dieser Kammer in den Führungskanal
geschoben wird.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben.
In den Zeichnungen ist
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht eines Diapositivprojektors
von der einen Seite,
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht eines Diapositivprojektors von der anderen Seite gesehen,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende schaubildliche
Ansicht mit dem aus der Lampenkammer ίο herausgenommenen Kondensor,
Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht des Kondensors und des Lampenreflektors,
" Fig. S eine schaubildliche Ansicht des aus seinem Gehäuse herausgenommenen Projektors mit dem aus
der Lampenkammer herausgenommenen Kondensor, Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende schaubildliche
Ansicht, gesehen von der gegenüberliegenden Seite,
Fig. 7 ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 8, Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 7,
Fig. 9 eine schaubildliche Teilansicht verschiedener
Bauteile der zur Verschiebung der Diapositive dienenden Vorrichtung,
Fig. 10 ein schaubildlich dargestellter Einzelschnitt
nach der Linie 10-10 der Fig. 7,
Fig. 11 ein Einzelschnitt nach der Linien-11
der Fig. 7,
Fig. 12 ein Einzelschnitt nach der Linie 12-12
der Fig. 7,
Fig. 13 ein Einzelschnitt nach der Linie 13-13
der Fig. 7,
Fig. 14 eine schaubildliche Ansicht der zum Verschieben
der Diapositive verwendeten Zugplatte,
Fig. 15 eine schaubildliche Ansicht einer zum
Halten der Diapositive dienenden Haltevorrichtung, Fig. 16 eine der Fig. 15 entsprechende schaubildliche
Ansicht, die die Bauteile in abweichenden Stellungen zeigt,
Fig. 17 eine Teilseitenansicht nach der Linie 17-17 der Fig. 8, wobei jedoch die Anteiebsschiene
81 in gesenkter Stellung und der Arm 121 außer
Eingriff mit dem Schalterdruckknopf 120 dargestellt ist,
Fig. 18 ein Teilschnitt nach der Linie 18-18 der
Fig. 8;
Fig. 19 bis 21 sind der Fig. 18 entsprechende
Teilschnitte, deren Bauteile sich jedoch in voneinander abweichenden Stellungen befinden;
Fig. 22 ist eine Draufsicht auf den Deckel des Gehäuses,
Fig. 23 eine schaubildlichc Ansicht der Seitenwand
und der Stirnwand des Gehäuses.
Der Projektor hat eine Ummantelung 30, die bei der dargestellten Ausführung einen Boden 31 aufweist,
auf dem die verschiedenen Bauteile des Projektors sitzen und der das Gehäuse 32 der Ummantelung
trägt. Diese Teile sind in der üblichen Form miteinander verbunden.
Ein Teil der Ummantelung wird von einer Decke 25 mit abwärts gerichteten Flanschen 26 gebildet,
die die Umfangskanten 27 der Seiten- und Stirnwände des Gehäuses 32 umfassen. In der Decke 25
ist eine Öffnung 29, die zu der Speicherkammer 42 für die Diapositive führt. An gegenüberliegenden
Kanten dieser Öffnung 29 befinden sich in der Decke die Griffkerben 30', die das Einsetzen eines
aus Diapositiven bestehenden Stapels in die Kammer 42 erleichtern. Der Deckel 25 kann an den
Seitenwänden und den Stirnwänden des Gehäuses 32 mittels Schrauben od. dgl. befestigt werden.
Das Gehäuse 32 enthält eine Ventilatorkammer 33, die mit der Objektiv- oder Projektorkammer 34
in Verbindung steht, in der das Projektionsobjektiv 35 liegt. Das Gehäuse 32 enthält ferner eine
Lampenkammer 36 mit einer in beliebiger Weise gelagerten Lampe 37. Dieser Lampe 37 ist eine
Reflektorlinse 38 zugeordnet, die zu dem Projektionsobjektiv 35 ausgerichtet ist. In der Lampenkammer
36 liegt in Ausrichtung mit der Linse 3 8 und dem Objektiv 3 5 der aus einem Linsensystem
bestehende Kondensor 39.
Hinter der Ventilatorkammer 33 und innerhalb der Lampenkammer 36 liegt eine Speicherkammer
40, welche die Diapositive aufnimmt, nachdem sie mittels des Projektionsobjektivs 35 projiziert worden
sind.
Innerhalb des Gehäuses 32 und oberhalb der Objektivkammer 34 liegt eine Speicherkammer 42,
in der die zu projizierenden Diapositive 43 parallel zueinander hochkant stehen.
Die Speicherkammer 40 und die Speicherkammer 42 sind durch einen Führungskanal 44 verbunden,
in dem die Diapositive 43 nacheinander aus der Kammer 42 aufgenommen, in Ausrichtung zu dem
Projektionsobjektiv 3 5 gebracht und nach dem Projizieren
in die Kammer 40 mittels der nachstehend beschriebenen Einrichtung geschoben werden.
In der Kammer 40, in welche die projezierten Diapositive eingeschoben werden, liegt eine Stoßplatte
45, deren oberes Ende in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise aufwärts und rückwärts schräg
geneigt ist. Diese Stoßplatte 45 bildet den Bestandteil einer rechtwinklig zur Stoßplatte verlaufenden
Wand 46, für die besondere Führungsrippen vorgesehen sind. An der Verbindungsstelle zwischen
Stoßplatte 45 und Wand 46 ist eine Einkerbung 47 von solcher Größe und Tiefe vorgesehen, daß die
Spitze des Daumens oder eines Fingers eingesetzt werden kann, um ein von Hand erfolgendes Verschieben
der Stoßplatte 45 von den Diapositiven 41 weg zu erreichen.
Eine in der Seitenwand 48 des Gehäuses 32 (Fig. 1) vorgesehene Öffnung 49 steht mit der Kammer
40 in Verbindung und ermöglicht das Herausnehmen der projizieren Diapositive 41. In der
Speächerkammer 42 ist eine Stoßplatte 50 verschiebbar,
deren lotrechter Abschnitt 51 gegen den Diapositivstapel
43 liegt und die diesen Stapel nacheinander in eine Stellung drängt, in der die Diapositive
durch den Kanal 44 hindurchgeschoben werden können. Ein waagerechter Abschnitt 52
dieser 'Platte 50 liegt auf einer Trennwand 53 auf, durch deren Längsschütz 54 (Fig. 5, 7 und 10) eine
aus einem Stück mit dem Plattenabschnitt 52 bestehende Lippe 56 (Fig. 10) hindurchtritt. Mit der
Lippe 56 ist ein Lenker 57 verbunden, dessen Innen-
abschnitt cine Rolle 58 trägt, die an der Unterfläcbe
der Trennwand 53 anlieft und die Reibung während der Gleitbewegung der Stoßplatte 50 vermindert.
Eine an der Lippe 56 angreifende Feder 59 läuft über eine genutete Rolle 60 (Fig. 7). Das
andere Ende der Feder 59 ist bei 61 mit der Trennwand 53 verbunden. Die Feder 59 hält die Stoßplatte
50 nachgiebig federnd gegen den Diapositiv-Stapel 43, wobei die Spannung der Feder eine Bewegung
des Stapels in Richtung des Führungskanals 44 hervorruft, so daß die Diapositive nacheinander
aus der Kammer 42 herausbewegt werden können. In dem Ventilatorgehäuse 33 ist ein Motor 62 gelagert.
Auf den gegenüberliegenden Enden der Motorwelle 63 sitzt je ein Ventilator 64. Die gegenüberstehenden
Seitenwände 48 und 48' des Gehäuses 32 tragen Gitter 65, durch die Kühlluft mittels
der Ventilatoren gesaugt wird. Die Luft wird von den Ventilatoren durch die Objektivkammer 34
und dann über und um die Lampe 37 gedrückt und tritt schließlich durch ein in der Rückwand 67 des
Gehäuses 32 befindliches Gitter 66 (Fig. 23) aus.
Die Kühlluft streicht also zuerst über die Fläche,
in dar die zu projizierenden Diapositive eingestellt werden, und dann erst wird die Luft um und über
die Lampe 37 gespült. Infolgedessen kommt keine warme Luft mit den in Projektionslage befindlichen
Diapositiven in Berührung, wie dies der Fall wäre, wenn die Luft zuerst über und um oder in die
Lampenkammer gerichtet würde. Durch diese Anordnung wird die Verwendungsdauer der Diapositive
wesentlich erhöht und ein Zerstören der Bilder durch die heiße Luft verhütet.
In der Wand 48 des Gehäuses 32 ist eine Öffnung 68 (Fig. 3) vorgesehen. Diese Öffnung 68 wird
von einer Tür 69 geschlossen, die in ihrer Schließstellung mittels eines Riegels 70 verriegelt wird,
der von der Außenseite des Gehäuses 32 mittels eines Griffrings 71 betätigt werden kann. Dieser
Ring 71 ist an der Welle 72 befestigt, auf der der Riegelhebel 70 sitzt. Die Tür 69 hat eine Öffnung
73 mit einem Jalousieverschluß 74, der im wesentlichen gegenüber der Lampe 37 (Fig. 3) liegt. Die
Tür trägt die Reflektorlinse 38 und den Kondensor 39 (Fig. 4)· Die Anordnung ist dabei so getroffen,
daß die Reflektorlinse und der Kondensor als Ganzes aus dem. Gehäuse 32 beim Abheben der Tür 69
herausgenommen werden können, so daß ein Zugriff zur Lampe 37 möglich ist. Die Tür 69 trägt
sich gegenüberstehende Wände 75, die bed geschlossener Tür 69 die Lampe 37 auf beiden Seiten
umfassen (Fig. 7). Mit den Wänden 75 sind Decken- und Bodenwände 76 verbunden. Die Bodenwand
76 hat einen Schlitz 78, der den Fuß der Lampe 37 aufnimmt, so daß die Tür 69 in die Öffnung
68 eingesetzt werden kann.
Die Seitenwand 48 des Gehäuses 32 (Fig. 1) weist einen lotrechten Schlitz 79 auf, durch den der Endabschnitt
80 einer Antriiebsschiene 81 nach außen
ragt. Auf diesem Endabschnitt 80 ist ein Handknopf 82 (Fig. 14) befestigt, der die Handverstellung der
Schiene 81 erleichtert. Die Schiene 81 sitzt bei 83
an einer Zugplatte 84, die in gegenüberstehenden lotrechten Nuten 85 des Kanals 44 gleiten kann
Wälzlager 86 der Zugplatte 84 liegen an der Wand 87 der Nuten 85 an und vermindern die Reibung
zwischen der Zugplatte 84 und den Nuten 85.
Zum Erfassen der Diapositive trägt der obere Stirnabschnitt der Zugplatte 84 die Finger 88
(Fig. 14), die in Richtung der Speicherkammer 42 nach innen vorstehen und die Oberkante des nächstliegenden
Diapositivs 89 erfassen, das in den Führungskanal 44 geschoben werden soll. Bei der Abwärtsverschiebung
der Zugplatte 84 im Kanal 44 werden die die Diapositive erfassenden flachen Kanten 90 der Finger 88 gegen die Oberkante des
Diapositivs 89 gelegt und verschieben dieses Diapositiv in dem Führungskanal 44 nach unten.. Nach
einer vorbestimmten Verschiebung der Zugplatte 84 aus der obersten Stellung heraus werden die in der
Speicherkammer 42 liegenden übrigen Diapositive 43 gegen den Druck der Druckplatte 50 in der in
Fig. 19 dargestellten gestapelten Anordnung mittels zweier Rollen 91 gehalten, die an dem nächsten
Diapositiv 92 nachgiebig federnd anliegen. Diese Rollen 91 sitzen auf Lenkern 93, die bei 93' an den
an Seitenplatten 95 befestigten Konsolen 94 drehbar liegen. Diese Seitenplatten 95 bilden die Seitenwände
der Speicherkammer 42 (Fig. 5). An den aufwärts gerichteten Abschnitten 96 der Konsole 94
sind die Enden 97 von Federn 98 verankert, deren andere Enden bei 99 mit den Außenenden der
Lenker 93 verbunden sind. Die Federn 98 drängen also die Rollen 91 gegen das außenliegende Diapositiv
des Diapositivstapels 43 und widerstehen der durch die Druckplatte 50 hervorgerufenen Bewegung
des Stapels.
Quer zur Speicherkammer 42 liegt in der Nähe und etwa unterhalb der Bodenwand 100 der Kammer
(Fig. 18 bis 21) eine im Querschnitt zylindrisehe
Stange 101, die als Verschlußbegrenzung dient und immier nur die Verschiebung jeweils eines einzigen
Diapositivs zuläßt. Die Enden dieser Stange 101 stehen durch Schrägschlitze 102 vor und sind
mit den Enden 103 von Federn 104 verbunden, deren freie Enden an seitlichen Henkeln 105 angreifen,
die aus den Seitenwänden der Speicherkammer 42 (Fig. 5) ausgestanzt sind.
Die Verschlufistange 101 ist mit Bezug auf den ·
Diapositivstapel 43 so aufgestellt, daß die untere Kante des bei 92 dargestellten Diapositivs des
Diapositivstapels 43 auf dieser Stange 101 aufsteht.
Wenn also die Zugplatte 84 nach unten geschoben wird, um das Diapositiv 89 in die Kammer 34 zu
schieben, dann wird das Diapositiv 92 von der Stängel01 zurückgehalten und bewegt sich nicht
mit dem Diapositiv 89 nach unten. Es wird also die Verschiebung von jeweils mehr als einem Diapositiv
in· die Kammer 34 hinein verhindert.
Die Rollen 91 sind dem in der Kammer 42 befmdlichen
Diaposditivstapel 43 gegenüber so aufgestellt, daß das Diapositiv 92 von dem Diapositiv 89
federnd nachgiebig etwa auf Abstand gehalten wird und die Kanten der Rahmenfassung des Diapositivs
92 nicht an den Kanten des Diapositivs 89 haftenbleiben oder in anderer Weise die Verschiebung
des Diapositivs 89 zu einer innerhalb der Kammer 34 liegenden Stellung behindern. Sobald das Diapositiv
89, nach unten geschoben wird, legen sich zwei Blattfedern 106, deren untere Endabschnitte
uim die Stange 101 gebogen sind, an das Diapositiv
und verhüten ein Wiederhochziehen des Diapositivs bei der Rückkehrbewegung der Zugplatte 84. Die
von den Federn 104 getragene Stange 101 bewegt
sich federnd nachgiebig nach unten von dem Diapositiv weg und gleicht auf diese Weise Abweichungen
in der Dicke der Diapositive aus.
Die Zugplatte 84 hat zwei parallele, auf gegenüberliegenden Seiten angebrachte Arme 107, deren
untere Enden in eine Krümmung 108 auslaufen (Fig. 18 bis 21) und die das in der Kammer 40 befindliche
letzte Diapositiv 89' des Diapositivstapels 41 berühren können. Sobald diese gekrümmten Finger
den1 Stapel berühren, wird der Stapel geschlossen gegen die Druckplatte 45 gehalten, die gegen die
Wirkung einer in einer Büchse 111 untergebrachten
Fedear 11 ο verschiebbar ist. In dieser Büchse 111
gleitet ein mit der Stoßplatte 45 verbundener Stift 112, der sich gegen die Wirkung der Feder 11 ο
verschiebt (Fig. 7 und 9).
Das im die Objektivkammer 34 eingeschobene Diapositiv 89 wird nachgiebig federnd gegen die
anliegenden SeitenfLansche 113 der Nuten 8 5 des Führungskanals 44 mittels Bogenfedern 114 gehalten,
die federnd nachgiebig bei 115 mit den von
den Seitenplatten 9 5 getragenen Tragkonsolen 116
verbunden sind. Die Bogenfedern 114 haben Federfinger
114' (Fig. 11), die ein Verschwingen. des
Diapositivs aus seiner Bewegungsbahn verhüten, sobald die Federfiniger beim Verschieben des Diapositivs
aus seiner Projizierstellung zur Speicherkammer
40 hin an dem oberen Endabschnitt des Diapositivs anliegen.
Die Diapositive werden in der Kammer 40 mittels einer Feder 117 gehalten, deren gebogener Endabschnitt
118 gegen das letzte Diapositiv des Diapositivstapels
41 sich anlegt. Mittels dieser Feder 117 wird der Stapel 41 geschlossen gegen die Stoßplatte
45 gehalten.
Um ein Diapositiv aus der Speicherkammer 42 zur Projektionskammer 34 und von dort zur Speicherkammer
40 zu schieben, erfaßt der Vorführer den Handknopf 82 und schiebt die Zugplatte 84 nach
unten, um die Finger 88 gegen die Oberkante desjenigen
Diapositivs zu legen, das an die Zugplatte angrenzt. Durch die Abwärtsbewegung der Zugplatte
wird das Diapositiv in die Projektionskammer 34 geschoben, in der das Diapositiv durch die
Federn 114 gehalten wird. Die Zugplatte 84 wird dann in ihre Normalstellung zurückgeführt, in der
die Finger 88 wieder die Oberkante des nächsten Diapositivs erfassen, das aus der Kammer 42 herausgeschoben
werden soll. Sobald dieses letzterwähnte Diapositiv mittels der Zugplatte 84 aus
dieser Kammer 42 herausgeschoben wird, legt es sich gegen das in der Projektionekammer 34 gehaltene
Diapositiv und verschiebt bei seiner mittels der Zugplatte erfolgenden Abwärtsbewegung das in
der Projektionskammer 34 gehaltene Diapositiv in die Kammer 40 vor die Druckplatte 45, wobei die
gebogene Feder 117 das Diapositiv gegen die
Druckplatte 45 drängt.
Die Verschlußstange 101 verhütet zusammen mit den Federn 106, daß gleichzeitig zwei Diapositive
verschoben werden. Hat das Diapositiv einen Rahmen, der dicker ist als die Normalausführung, dann
stört dies die Bewegung des Diapositivs nicht, weil sich die von der Verschlußstange 101 gebildete Begrenzung
verschiebt und sich der Dicke des Diapositivs anpaßt. Die Stange 101 verhütet also, daß
zwei Diapositive zu gleicher Zeit nach unten geschoben werden.
Die Lampe 37 ist von üblicher Ausführung und wird in einen Stromkreis eingeschaltet, der einen
Schalter 119 (Fig. 5, 17) enthält. Der Schalter ist
von üblicher Ausführung mit einem Druckknopf 120, der die Schaltteile (nicht dargestellt) des
Schalters betätigt. Erwünscht ist, daß die Lampe 37 nur eingeschaltet ist, wenn sich ein Diapositiv
in der Projektionskammer 34 befindet. Dies wird durch eine Vorrichtung erreicht, die den Schalter
119 nur dann schließt, wenn das Diapositiv in die Projektionskammer 34 eingeschoben ist. Diese Vorrichtung
enthält einen Hebelarm 121, der in der Nähe der Seitenwand 95 am Drehpunkt 122 drehbar
gelagert ist. Eine von der Seitenwand 95 geformte Führung 123 arbeitet auch mit einer Knagge
124 zusammen, die die von dem Druckknopf 120 weg erfolgende Drehbewegung des Armes 121 begrenzt.
Ein von dem Arm 121 ausgehendes Bogensegment 125 dient als Gegengewicht für den Arm
121, das den Arm in die in Fig. 17 dargestellte
Stellung dreht, und dient gleichzeitig auch als Mittel, um den Arm 121 gegen den Druckknopf 120
zu bewegen und den Schalter 119 zu schließen.
Dieser letzterwähnte Vorgang erfolgt bei Berührung des Segmentbogenendes 126 mit der Antriebsschiene
81, wenn sich diese Schiene in ihrer obersten Stellung befindet, die etwas oberhalb der Stellung
liegt, in der die Finger 88 die Oberkante des Diapositivs
89 berühren, wie Fig. 18 zeigt. Wird die Antriebsschiene 81 abwärts geschoben, um die
Finger 88 gegen die Kante eines Diapositivs zu legen, dann wird der Schalter 119 geöffnet und die
Lampe abgeschaltet. Die Stromversorgung der Lampe wird also durch den Vorführer geregelt und
die Lampe nur dann leingeschaltet, wenn die Zugplatte
84 sich in ihrer obersten Stellung befindet. Das Diapositiv wird daher nicht überhitzt und
durch die aus der Lampe austretende Wärmestrahlung zerstört.
Gewünschtenfalls kann am Vorderende der Vorrichtung ein einstellbarer Fuß 127 vorgesehen sein,
um das Gehäuse lotrecht zu stellen und das Bild des Diapositivs richtig auf den Schirm od. dgl. zu
projizieren.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Bildwerfer für Einzelbilder, die in einem Vorratsbehälter gestapelt sind, aus dem ein besonderer Verschluß jeweils nur das vordersteBild in dem Bildführungskanal gelangen läßt, ■der über das Bildfenster zum Ablagebehälter führt, dadurch gekannzeichnet, daß dieser Verschluß (ιοί) derart nachgiebig gelagert ist, daß er beim Überführen des vordersten Bildes des Vorratsstapels in den Bildführungskanal (44) dieses freigebend ausweicht und sich unter das nächstfolgende Bild setzt.
- 2. Bildwerfer nach Anspruch 1, 'dadurch, gekennzeichnet, daß zur Verschiebung der Diapositive (41) eine Zugplatte (84) mit zwei seitlichem vorstehenden Fingern (88) dient, die in einiem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, daß sie die Oberkante eines anliegenden Diapositivs (41) in Bereichen erfassen, die oberhalb der seitlichen Enden des Verschlusses (101) für den Vorratsbehälter (42) liegen.
- 3. Bildwerfer nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch federbeaufscMagte Andrückteile (91), die an der. Zugplatte (84) in deren Ruhestellung anliegen und sich gegen den in der Voirraitskamrner (42) befindlichen Diapositivsteup:el (41) legen, wenn eine der Diapasitivplaitten (41) aus dieser Kammer (42) in den Führungskanal (44) geschoben wird.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 400337, 547306, 707615;
USA.-Pat&ntschriften Nr. 2 503 239, 2 525 564.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen© 609 5*9/217 7.56 (609 742 1.57)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US955828XA | 1952-07-01 | 1952-07-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE955828C true DE955828C (de) | 1957-01-10 |
Family
ID=22252664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV5960A Expired DE955828C (de) | 1952-07-01 | 1953-06-21 | Bildwerfer fuer Einzelbilder, die in einem Vorratsbehaelter gestapelt sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE955828C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1097168B (de) * | 1957-08-16 | 1961-01-12 | Kodak Ag | Diapositivbehaelter mit Durchgangsregler |
| DE1108463B (de) * | 1957-07-09 | 1961-06-08 | Erich Zillmer | Wechselbare Bildmagazine und ihrem Antrieb dienendes Schritt-schaltwerk fuer Bildwerfer |
| EP1191388A3 (de) * | 2000-08-31 | 2002-04-24 | Fuji Photo Film Co., Ltd. | Dia-Scanner mit Mitteln zum Trennen der Dias von einem Stapel |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE400337C (de) * | 1922-03-03 | 1924-08-05 | William Charles Chamberlain | Projektionsapparat |
| DE547306C (de) * | 1932-04-01 | Paul Franke | Bildwerfer und -betrachter | |
| DE707615C (de) * | 1938-12-02 | 1941-06-27 | Kurt Schmidt | Wechselmagazin fuer im Kreislauf wiederzugebende einzelne Bilder |
| US2503239A (en) * | 1945-06-25 | 1950-04-11 | James D Benbow | Automatic slide projector |
| US2525564A (en) * | 1947-09-24 | 1950-10-10 | Eastman Kodak Co | Slide-changing device |
-
1953
- 1953-06-21 DE DEV5960A patent/DE955828C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE547306C (de) * | 1932-04-01 | Paul Franke | Bildwerfer und -betrachter | |
| DE400337C (de) * | 1922-03-03 | 1924-08-05 | William Charles Chamberlain | Projektionsapparat |
| DE707615C (de) * | 1938-12-02 | 1941-06-27 | Kurt Schmidt | Wechselmagazin fuer im Kreislauf wiederzugebende einzelne Bilder |
| US2503239A (en) * | 1945-06-25 | 1950-04-11 | James D Benbow | Automatic slide projector |
| US2525564A (en) * | 1947-09-24 | 1950-10-10 | Eastman Kodak Co | Slide-changing device |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108463B (de) * | 1957-07-09 | 1961-06-08 | Erich Zillmer | Wechselbare Bildmagazine und ihrem Antrieb dienendes Schritt-schaltwerk fuer Bildwerfer |
| DE1097168B (de) * | 1957-08-16 | 1961-01-12 | Kodak Ag | Diapositivbehaelter mit Durchgangsregler |
| EP1191388A3 (de) * | 2000-08-31 | 2002-04-24 | Fuji Photo Film Co., Ltd. | Dia-Scanner mit Mitteln zum Trennen der Dias von einem Stapel |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1772296C3 (de) | Elektrophotographisches Kopier- | |
| DE3014394A1 (de) | Kassettenalbum | |
| DE955828C (de) | Bildwerfer fuer Einzelbilder, die in einem Vorratsbehaelter gestapelt sind | |
| DE1221462B (de) | Dia-Bildwerfer mit Vorratsfuehrungsschacht | |
| DEV0005960MA (de) | ||
| DE3016757C1 (de) | Diaprojektor | |
| DE1253931B (de) | Geraet zum Vorfuehren von Diapositiven aus einem Magazin mit einer Blende zum Unterbrechen des Strahlenganges waehrend des Bildwechsels | |
| CH218686A (de) | Verfahren zum Vorführen von Diapositiven mittels eines Projektionsapparates und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. | |
| DE2044747C3 (de) | Dia-Betrachter | |
| DE2352077A1 (de) | Geraet zum zerschneiden von mikrofilmstreifen in einzelbilder und zum einfuehren der abgeschnittenen einzelbilder in kanaele einer mikrokartenhuelle | |
| DE1003969B (de) | Bildwerfer mit einer Bildwechselvorrichtung zur fortlaufenden Vorfuehrung von plattenfoermigen Diapositiven aus Faechern eines Aufbewahrungsbehaelters | |
| DE1622982A1 (de) | Vorrichtung zum Betrachten photographischer Aufnahmen,insbesondere von Roentgenaufnahmen | |
| CH315931A (de) | Diapositiv-Projektor | |
| DE54362C (de) | Photographische Camera | |
| DE1248329B (de) | Bildwerfer mit einer hin- und zurueckbewegbaren Bildwechselvorrichtung | |
| DE3136735A1 (de) | "vorrichtung zum einschieben von mantelkernblechen in einen spulenkoerper" | |
| DE2102927B2 (de) | Projektor zur vorfuehrung von diapositiven aus einem behaelter | |
| DE1772228B2 (de) | Diamagazinprojektor | |
| DE971079C (de) | Bildwerfer mit einer Bildwechselvorrichtung zur fortlaufenden Vorfuehrung von plattenfoermigen Diapositiven | |
| DE1772228C (de) | Diamagazinprojektor | |
| DE1572659C (de) | Diaprojektionseinrichtung | |
| DE2658190B2 (de) | Diabetrachter oder Diaprojektor | |
| DE972697C (de) | Vergroesserungsapparat mit abklappbarem Lampengehaeuse | |
| DE2056485A1 (de) | Diaprojektor | |
| DE916747C (de) | Reklamebild-Vorfuehrapparat |