DE95582C - - Google Patents
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- DE95582C DE95582C DENDAT95582D DE95582DA DE95582C DE 95582 C DE95582 C DE 95582C DE NDAT95582 D DENDAT95582 D DE NDAT95582D DE 95582D A DE95582D A DE 95582DA DE 95582 C DE95582 C DE 95582C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06B—EXPLOSIVES OR THERMIC COMPOSITIONS; MANUFACTURE THEREOF; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS EXPLOSIVES
- C06B45/00—Compositions or products which are defined by structure or arrangement of component of product
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- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
he*
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von Explosivkörpern aus »rauchlosem Pulver«,
und zwar sollen diese Explosivkörper eine solche Gestaltung oder physikalische Form erhalten,
um möglichst günstige ballistische Resultate zu erzielen.
Zu dem gleichen Zwecke hat der Erfinder bereits Explosivkörper mit zahlreichen Längskanälen
hergestellt, bei denen zunächst der anfänglichen Verbrennungsflamme eine sehr kleine Fläche dargeboten, wird, welche durch
das von den Perforationen aus fortschreitende Wegbrennen der Explosivinasse allmälig gröfser
wird, so'.dafs der Verbrennungsflamme dementsprechend
eine immer gröfser werdende Fläche ausgesetzt ist.
Um nun möglichst günstige Schufsresultate zu erzielen, derart, dafs während des ganzen
Austreibens des Geschosses aus dem Geschütz wesentlich gleichbleibender Druck erhalten wird
und der Anfangsdruck den constanten Druck so wenig wie möglich überschreitet, ist es
vortheilhaft, in der nachstehend beschriebenen Weise eine explosive Ladung herzustellen,
welche zur Verwendung zum Schiefsen von mit hochexplosiven Stoffen gefüllten Bomben
aus schweren Geschützen ganz besonders vortheilhaft ist und nur eine äufserst geringe
Erosion bezw. innere Abnutzung der Pulverkammer verursacht.
Zu dem Zwecke wird zunächst aus der Explosivmasse eine Platte oder ein Körper mit
Löchern, Zellen oder Rinnen hergestellt, welche bis zu einer bestimmten Tiefe in die Platte
hineinreichen, aber nicht hindurchgehen und so angeordnet sind, dafs auf der ganzen Länge
gleich viel Material sich zwischen den einzelnen Vertiefungen befindet.
Diese Platte wird darauf derart in Cylinderform gerollt, dafs die Löcher, Zellen oder
Rinnen nach dem Innern des entstehenden Hohlcylinders gerichtet sind. Dieser Cylinder wird
zweckmäfsig in Form und Gröfse möglichst genau der Pulverkammer des Geschützes, für
welches der Explosivkörper bestimmt ist, angepafst. Die Kanten der Platte oder Platten,
welche beim Bilden des Cylinders zusammenkommen , können stumpf vor einander stofsen
oder überlappt werden, man kann dieselben mittelst einer geeigneten Lösung des Explosivstoffes
oder mittelst eines besonderen Kittes verbinden, oder auch sie unverbunden lassen.
Die Materialstärke an dem Boden der Löcher, Zellen oder Rinnen hängt von der Art der
Verwendung des Körpers im Geschütz ab; wenn der Körper die Pulverkammer des Geschützes
ausfüllt, wie oben angegeben ist, so genügt es, dafs diese Materialstärke etwa halb
so viel beträgt, wie die zwischen den Zellen; ist dies aber nicht der Fall, so mufs diese Materialstärke
derjenigen zwischen den Zellen etc. gleich sein.
Der Explosivkörper kann als Hohlcylinder ausgebildet oder in Spiralform aufgewickelt sein,
jedenfalls ist es zweckmäfsig, ihn in Form und Gröfse — wie bereits erwähnt — der Pulverkammer
anzupassen.
Für manche Fälle empfiehlt es sich, die Enden des Cylinders abzuschrägen.
Auf der Zeichnung ist der Explosivkörper nebst den Vorrichtungen zu seiner Herstellung
veranschaulicht.
Fig. ι zeigt im Schnitt eine Maschine zum Formen der Explosivplatte; die Fig. 2 und 3
zeigen im Längs- bezw. Querschnitt eine zweite Ausführungsform der Maschine; Fig. 4 zeigt
einen Längsschnitt, Fig. 5 einen Querschnitt eines Theiles eines Geschützrohres, in dessen
Pulverkammer ein Explosivkörper mit Löchern eingebracht ist; in den Fig. 6 und 7 ist ein
Explosivkörper mit Längsrinnen dargestellt.
Zunächst werden aus dem Explosivstoff Platten von gewünschter Stärke vorgewalzt,
welche dann auf den Tisch A der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung gelegt werden; ist'
der Tisch A gehoben, so liegt die Platte zwischen den Wangen B1 des Gestelles B, so
dafs sie seitlich nicht ausweichen kann. Oberhalb des Tisches A ist eine in dem Gestell B
geführte perforirte Metallplatte C so aufgehängt, dafs sie (etwa durch hydraulischen Druck mittelst
der Cylinder C1 bethätigf) auf die fertig zu stellende Platte gesenkt werden kann. Die in
der Platte C angeordneten Löcher entsprechen in ihrer Zahl und Anordnung den Löchern,
Zellen etc., welche in der Explosivstoffplatte eingedrückt werden sollen. Oberhalb der
Platte C ist eine zweite Platte D angeordnet, welche mittelst des Cylinders D1 etwa ebenfalls
hydraulisch bewegt werden kann. In diese Platte D ist eine der zu pressenden Anzahl
Löcher entsprechende Zahl von Stiften d eingesetzt , welche mit ihren unteren Enden entsprechend
weit vorragen. Zweckmäfsig können diese Stifte d in die Platte D mittelst Köpfe dx
eingelassen sein, welche dann durch die die Verbindung mit der Kolbenstange herstellende
Platte d2 festgehalten werden.
Die mit den Stiften d ausgerüstete Platte D und die durchlöcherte Platte C bilden zusammen
einen Doppelstempel , bei dessen gemeinsamer Bewegung gegen das Werkstück die Stifte d des oberen Stempels D mit ihren
Enden nicht aus dem Stempel C herausragen. Liegt der Stempel C auf dem Werkstück, d. i.
auf der Explosivstoffplatte auf, so wird der Stempel D allein weiter bewegt und drückt
nun seine Stifte d in das Werkstück ein. Um nun dieses Eindrücken zu erleichtern, dadurch,
dafs etwas Platz für das verdrängte Material geschaffen wird, soll der Stempel C etwas
nachgeben können, was dadurch erreicht wird, dafs man auf Stempel D einen stärkeren Druck
wirken läfst als auf die perforirte Prefsplatte C. Die Explosivstoffplatte wird demnach erst ein
wenig geprefst und dann mit Löchern versehen, wobei der Stempel C als Führung für
die Stifte dient, um das Verbiegen derselben zu verhindern.
Ist nun der Stempel D völlig gesenkt, so wird durch denselben weiter noch ein Druck
auf den unteren Stempel C ausgeübt, so dafs hierdurch alle etwa noch vorhandenen Lücken
ausgefüllt werden und die Explosivstoffplatte genau die gewünschte Form erhält.
Während dann zunächst der Stempel C auf dem Werkstück liegen bleibt, wird der Stempel D
so weit gehoben, dafs die Stifte d aus der nun fertiggestellten Platte herausgezogen sind, wobei
durch den Stempel C noch die etwa an den Stiften d haftenden Materialreste abgestreift
werden; darauf wird der Stempel C ebenfalls gehoben, die Explosivstoffplatte entfernt und
eine neue eingelegt.
Der Stempel C hat hiernach den dreifachen Zweck, den Stiften d als Führung zu dienen,
diese Stifte zu reinigen und das Werkstück zu pressen.
Während der Herstellung der Löcher, Zellen oder überhaupt Vertiefungen mufs die Explosivstoffplatte
warm gehalten werden, weil die Masse in heifsem Zustande besser formbar ist; dies kann
in der Weise erreicht werden, dafs man den Tisch A, sowie die Stempel C und D hohl
macht, so dafs in das Innere derselben Dampf, heifses Wasser oder ein anderes Heizmittel
eingeführt werden kann. Nach Fertigstellung der Platte kann man.dann dieselbe durch Einführen
von kaltem Wasser oder irgend einem Kühlmittel zum vollkommenen Erstarren bringen.
Der Abstand zwischen den Platten oder Stempeln C und D ist so zu bemessen, dafs das
Mafs, bis zu welchem die Stifte d in die Explosivmasse eindringen' sollen, leicht geregelt
werden kann.
Auf diese Weise können Platten mit beliebig viel und beliebig tiefen Löchern, Zellen oder
Vertiefungen von beliebiger Stärke in weiten Grenzen hergestellt werden. Die in der beschriebenen
Weise hergestellte Platte wird dann in Streifen von gewünschter Gröfse und Gestalt
zerschnitten und diese werden wie angegeben zusammengerollt.
Anstatt zur Herstellung der Platten eine Presse der oben beschriebenen Art zu benutzen,
kann man sich auch einer Walze oder eines Cylinders bedienen, an deren oder dessen Umfang
die entsprechende Anzahl von Stiften angeordnet ist, in Verbindung mit einer Tischplatte,
auf welcher die Explosivstoffplatte unter dem Cylinder sich fortbewegen kann. Oder
man benutzt einen an seinem Umfange mit Stiften ausgerüsteten Cylinder in Verbindung mit
einem vollen, glatten Cylinder, zwischen welchen beiden hindurch die Explosivstoffplatte
bewegt wird.
Bei der letzteren, in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform sind die Stifte d in
dem Cylinder D radial verschiebbar angeordnet; dieselben werden bei der Drehung des Cylinders
durch ein in diesem angeordnetes Führungs- oder Druckstück E an der geeigneten
Stelle, d. i. dort, wo die Explosivstoffplatte anliegt, über die Peripherie des Cylinders heraus-
gedrückt. Damit die Stifte d, nachdem sie die Vertiefung erzeugt haben, wieder in das Cylinderinnere
zurückgezogen werden, sind zwischen den Köpfen derselben und der Cylinderwandung
etwa Schraubenfedern eingeschaltet. Auf dem unterhalb des Cylinders D angeordneten Cylinder
D1 ruht das Werkstück während des Eindringens jeder Stiftreihe. Um eventuell an
den Stiften d haftenbleibende Reste der Masse abzustreifen, bevor die Stifte in den Cylinder D
zurücktreten, ist um den letzteren und um Führungsrollen G ein endloses perforirtes
Band F gelegt, durch dessen Löcher die Stifte hindurchtreten müssen.
Die Cylinder D und D1 sind hohl, um mit
Dampf oder einem anderen Heizmittel beschickt werden zu können.
Die in Fig. ι dargestellte Maschine könnte übrigens auch zur Herstellung von mit Längskanälen
versehenen Explosivkörpern verwendet werden, indem man zunächst eine entsprechend
dicke Platte prefst und diese hernach so in Stücke schneidet, dafs die Kanäle in der Längsachse
der fertigen Körper liegen.
In den Fig. 4 und 5 ist ein fertiger Explosivkörper H in der Pulverkammer eines Geschützes,
welche er ausfüllt, dargestellt; die Löcher h sind alle radial nach der Mitte des
Cylinders gerichtet. An den Enden erhalten beim Aufrollen des Streifens die Kanäle oder
Löcher mehr oder weniger elliptischen Querschnitt, und zwar liegt die grofse Achse der
Ellipse an den nach innen gerichteten offenen Enden parallel zur Längsachse des Cylinders,
während die grofse Achse der Ellipse an den nach aufsen liegenden Enden senkrecht zu
dieser liegt.
Die Enden des Cylinders werden zweckmäfsig abgeschrägt, wie in Fig. 4 durch die
punktirten Linien angedeutet ist, damit die bei der Verbrennung des Körpers entstehenden Gase
besser entweichen können und ein Verbrennen der Aufsenfläche des Explosivcylinders nicht
möglich ist.
Bei den Explosivkörpern vorliegender Erfindung sollen also keine Vertiefungen auf der
Aufsenseite vorhanden sein, alle Löcher etc. vielmehr auf der Innenseite des Hohlcvlinders
sein.
Sobald die Entzündung begonnen hat, setzt sich die Verbrennung vom Innern des Cylinders
und der Löcher oder sonstigen Vertiefungen aus fort, wobei die Aufsenfläche des Cylinders fest
gegen die Wandung der Pulverkammer geprefst wird, so dafs die vollständige Verbrennung
des Cylinders bis zur Aufsenfläche verhindert wird. Der Explosivkörper wird gleichzeitig von innen, von den Vertiefungen
und vom Boden derselben aus verbrannt, so dafs eine sehr grofse Fläche für die Verbrennung
vorhanden ist bei sehr niedriger Anfangsspannung.
Da die entstehenden Gase nicht auf die Wandung der Pulverkammer auftreffen können,
so ist diese der Abnutzung bezw. Erosion (dem Anfressen) in äufserst geringem Mafse ausgesetzt.
Ein weiterer Vortheil dieser Explosivkörper ist folgender. Die sich im Innern des Cylinders
rechtwinklig zu seiner Längsachse entwickelnden Gase werden durch die lebendige Kraft, mit der sie auf einander treffen, rechtwinklig
zu den Löchern oder Zellen, fortgetrieben, aus denen sie zuerst herausgeschleudert
waren. Da nun aber in entgegengesetzter Richtung gegen einander bewegte Gase beim
Zusammenstofs sich rechtwinklig zu ihrer ursprünglichen Richtung mit bedeutend erhöhter
Geschwindigkeit weiter bewegen, so wächst auch hier die Geschwindigkeit bedeutend.
In den Fig. 6 und 7 ist schliefslich ein Explosivkörper gezeigt, bei welchem die Zellen
anstatt durch einzelne Löcher bezw. Höhlungen durch Längsrinnen hl gebildet werden, welche
in gleicher Weise mit den beschriebenen Vorrichtungen hergestellt werden können, indem
man statt einzelner Stifte senkrecht eingesetzte Platten verwendet.
Claims (3)
1. Explosivkörper aus »rauchloser Pulvermasse«, bestehend aus einem Hohlcylinder
mit inneren, radial angeordneten, nicht durch die ganze Wandung gehenden Vertiefungen
(Löcher, Rinnen etc.), so dafs der Cylinder von innen heraus derart verbrennt,
dafs bei niedrigster Anfangsspannung der Flamme die gröfste Verbrennungsfläche geboten
ist, welche mit fortschreitender Verbrennung wächst.
2. Herstellung der in Anspruch 1 genannten Explosivkörper, dadurch gekennzeichnet,
dafs in eine zunächst hergestellte Explosivplatte von geeigneter Dicke eine Anzahl
gleich weit von einander entfernter Löcher oder Rinnen mittelst Stifte oder dergl. geprefst
werden , worauf die Platte oder Theile davon zu Hohlcylindern so aufgerollt werden, dafs die Löcher oder Rinnen im
Innern des Hohlcylinders sich befinden und radial zur Mitte stehen.
3. Eine Ausführungsform der Explosivkörper der durch Anspruch 1 gekennzeichneten
Art, dadurch gekennzeichnet, dafs dieselben in einer der Pulverkammer angepafsten
Gestalt und Grofse geformt und an einem oder beiden Enden abgeschrägt oder konisch
geformt sind, so dafs diese Cylinder von innen zur Entzündung gebracht und durch
die erzeugten Gase stark gegen die Wand der Pulverkammer gegengedrückt werden,
um das Verbrennen der Aufsenfläche des Explosivkörpers und damit eine Erosion
der Pulverkammer zu verhindern.
Apparat zur Herstellung der in Anspruch ι bezeichneten Explosivkörper, gekennzeichnet durch zwei — vortheilhaft zwecks Beheizung bezw. Kühlung hohle — über einander angeordnete Stempel, von denen der obere mit Stiften oder dergl. versehen ist, welche durch entsprechende Löcher oder dergl. des unteren Stempels reichen und von diesen geführt, sowie beim Rückgange von etwa anhaftendem Material befreit werden, wobei das Werkstück auf einem beweglichen, gewünschtenfalls ebenfalls heiz- und kühlbaren Tisch liegt.
Apparat zur Herstellung der in Anspruch ι bezeichneten Explosivkörper, gekennzeichnet durch eine für den hydraulischen Betrieb der in Anspruch 4 genannten Vorrichtung bestimmte derartige Einrichtungsweise, dafs die Fläche bezw. der Durchmesser des Druckkolbens für den oberen · Stempel gröfser ist als die Summe der Druckflächen bezw. Durchmesser ,der Kolben für den unteren Stempel, dan'iit letzterer beim Verdrängen der Masse /durch die Stifte nachgeben kann , um / nachher vom oberen Stempel zur letzten Pressung des Werkstückes mit heruntergedrückt zu werden.
Eine Ausführungsf/orm der in Anspruch 4 beschriebenen Vorrichtung, bei welcher die Stifte oder dergl. in einem perforirten Cylinder radial verschiebbar angeordnet sind, so dafs sie durch1 ein im Innern des Cylinders angebrachtes Führungsstück an der Stelle, wo das von einem platten Cylinder unterstützte Werkstück gegen den ersten Cylinder anliegt, j in die Explosivstoffplatte gedrückt werden, während bei ihrem etwa durch Federn bethätigten Rückgange die etwa haftenbleibenden \Reste der Masse durch ein mit entsprechenden Löchern oder Aussparungen versehenes, um den oberen Cylinder gelegtes endloses Band abgestreift werden. \
Apparat zur Herstellung der in Anspruch ι bezeichneten Explosivkörper, gekennzeichnet durch zwei — vortheilhaft zwecks Beheizung bezw. Kühlung hohle — über einander angeordnete Stempel, von denen der obere mit Stiften oder dergl. versehen ist, welche durch entsprechende Löcher oder dergl. des unteren Stempels reichen und von diesen geführt, sowie beim Rückgange von etwa anhaftendem Material befreit werden, wobei das Werkstück auf einem beweglichen, gewünschtenfalls ebenfalls heiz- und kühlbaren Tisch liegt.
Apparat zur Herstellung der in Anspruch ι bezeichneten Explosivkörper, gekennzeichnet durch eine für den hydraulischen Betrieb der in Anspruch 4 genannten Vorrichtung bestimmte derartige Einrichtungsweise, dafs die Fläche bezw. der Durchmesser des Druckkolbens für den oberen · Stempel gröfser ist als die Summe der Druckflächen bezw. Durchmesser ,der Kolben für den unteren Stempel, dan'iit letzterer beim Verdrängen der Masse /durch die Stifte nachgeben kann , um / nachher vom oberen Stempel zur letzten Pressung des Werkstückes mit heruntergedrückt zu werden.
Eine Ausführungsf/orm der in Anspruch 4 beschriebenen Vorrichtung, bei welcher die Stifte oder dergl. in einem perforirten Cylinder radial verschiebbar angeordnet sind, so dafs sie durch1 ein im Innern des Cylinders angebrachtes Führungsstück an der Stelle, wo das von einem platten Cylinder unterstützte Werkstück gegen den ersten Cylinder anliegt, j in die Explosivstoffplatte gedrückt werden, während bei ihrem etwa durch Federn bethätigten Rückgange die etwa haftenbleibenden \Reste der Masse durch ein mit entsprechenden Löchern oder Aussparungen versehenes, um den oberen Cylinder gelegtes endloses Band abgestreift werden. \
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95582C true DE95582C (de) |
Family
ID=366805
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95582D Active DE95582C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95582C (de) |
-
0
- DE DENDAT95582D patent/DE95582C/de active Active
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