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Vorrichtung zum Sortieren nach Länge, insbesondere von Gurken, Bohnen
od. dgl. Durch das Patent 935 64o ist eine Vorrichtung zum Längensortieren
von Gurl#en, Bohnen od. dgl. mit einem Fördereleinent geschützt, das die der Länge
nach zu sortierenden Gurken od. dgl. quer zur Förderrichtung liegend hintereinander
über einen Sortierspalt führt, der sich von einer in der Förderrichtung stehenden
Anschlagkante aus fortschreitend verbreitert, und vor dein ein Querförderer zur
Axialverschiebung der Gurken od. dgl. mit ihren -einen Enden gegen den Anschlag
vorgesehen ist.
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Für die Genauigkeit der Sortierung und damit auch für die Zuverlässigkeit
dieser Vorrichtungen sowie für deren Leistungsfähigkeit ist es wichtig, daß
das Sortiergut ausnahmslos gegen diese Anschlagkante bewegt wird. In der Praxis
hat sich nun gezeigt, daß der Querförderer nicht breit genug ausgebildet werden
kann, so daß er nicht unter allen vorkommenden Verhältnissen die ihm zugedachte
Aufgabe restlos zu erfüllen vermag.
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Unter diesen Voraussetzung-en wird eine wertvolle Weiterbildung einer
Konstruktion nach dem Hauptpatent durch eine Vorrichtung oder Anordnung gebildet,
die die quer zur Hauptförderung ausgerichteten und zum Sortierspalt hin wandernden
Gurken od.,dgl. nach Möglichkeit schon vor Erreichung des Querförderers in Richtung
zur Anschlagkante hin bewegt.
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Eine einfache Möglichkeit hierfür wird dadurch gegeben, daß der die
quer gerichteten Gurken od. dgl. zum Sortierspalt bringende Förderer zumindest
vor
dem Spalt in Richtung zur Anschlagkante hin geneigt ist.
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Eine andere Ausführungsforrn besteht darin, daß in dem das endlose
Leistenfö#,:-- band abstützenden Boden, und zwar in der Förderrichtung vor dem Querförderer,
Verschiebewalzen angeordnet sind, die in Richtung zur Anschlagkante hin umlaufen.
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Dabei ist es zweckmäßig, daß an der einen Kante des Sortierspaltes,
vorteilhaft an dessen Schrägkante, eine sich über deren ganze Länge erstreckende
Anlegewalze angeordnet ist, die in Richtung zur Anschlagkante umläuft.
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Weiter ist es vorteilhaft, daß die Verschiebewalzen und die Anlegewalze
von dem Querförderer durch Reibung mitgenommen werden.
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Die neue Vorrichtun- kann eine Ausbildung für eine universelle Arbeitsw-eise,
insbesondere zum Einsatz in einem Großbetriebe dadurch erhalten, daß mehrere der
für Gurken od. dgl. verschiedener Stärke bestimmten Längensortierer mit verschileden
breiten Sortierspalten parallel und gegebenenfalls beiderseits eines gemeinsamen
Stärkesortivrers angeordnet und an entsprechende Ausfallschächte dieses Sortierers
angeschlossen sind.
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In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der-Erfindung
dargestellt.
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Es zeigt Fig. i eine Draufsicht auf eine a-us Stärken- und
Längensortiervorrichtungen bestehende Sortieranlage, Fig. 2 eine solche Anlage in
Seitenansicht, Fig. 3 und 4 Einzelheiten der Stärkensortiervorrichtung, Fig.
5 eine Draufsicht auf eine Längensortiervorrichtung, Fig. 6 und
7 Einzelheiten der Oberleitungseinrichtung von der Stärken- und auf die Längensurtiervorrichtung
im Querschnitt und in Draufsicht, Fig. 8 eine Anlcge,einrichtung für das
Sortiergut aneine Meßkante im Qu#erschnitt und Fig. 9 einen Querschnitt durch
den Sortierspalt der Längensortii'e-rvorrichtulig.
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Ein durch eine Anzahl im Ouerschnitt dachförmiger Leisten i (Fig.
i) in eine Mehrzahl von Führungskanälen uni-ertleilter Rahmen 2 ist mittels Pendelstangen
3 an Stützen 4 (Fig. 2) eines Maschinengestells 5 in seiner Längsrichtung
schwingbar aufgehängt. Zwischen je zwei dieser Leisten i ist ein langer Durchfallschlitz
6 vorgesehen, der sich von seinem einen zur Aufgabe der zu sortierenden Gurken
od. dgl. dienenden Ende zum anderen Ende hin allmählich oder stufenartig verbreitert.
Unter dem Schwingrahmen2 laufen zwei endlose Ketten 7 (Fig. 3 und
4), die zwischen sich Rechen tragen, deren Finger 8 als Mitnehmer in die
Durchfallschlitze 6 greifen und in diesen entlang geflührt werden. Außerdem
sind unter den Schwingrahmen 2 quer zu dessen Schwingrichtung verlaufende Förderrinnen
9 vorgesehen, in denen je
das eine Trum eines endlosen Förderbandes
io geführt ist. je zwei benachbarte Rinnen 9 sind durch eine sattelförmige"
sich über die ganze Breite des Schwingrahmens erstreckende Zuführungsschurre i i
(Fig. :2 und 3) miteinander verbunden, über jeder Förderrinne 9 ist
ferner eine antreibbare Bürstenwalze 12 gelagert, deren Borsten in Schraubenlini,en
auf dem Walzenumfang stehen. jedes Förderband io ist zu einem zugehörigen Leistenband
13 (Fig. i und 5) geführt. Diese Leistenbänder sind beiderseits neben
dem Schwingrahmen:2 parallel zu dessen Schwingrichtung in dem Maschinengestell angeordnet.
jedes Band 13
führt über einem Boden 14 zu einer Anzahl nebeneinanderliegender
Ausfallschächte 15 an dem der Aufgabe entgegengesetzten Ende.
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An der Kreuzungsstelle des oberen Trums der Förderbänder io mit ihren
zugehörigen Leistenbändern 13 sind dicht oberhalb des oberen Trums schräg
zur Förderrichtung stehende Abstreifbleche 16 (Fig. 6 und 7) für das
Sorfiergut vorgesehen.
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Die Umlenkrollen 17 der Förderbänder werden über Wellen 18
angetrieben, die beiderseits des Schwingrahm,ens 2 gelagert sind. Auf diesen Wellen
sind ferner die Antriebsscheiben ig für einen etwa in der Längsmitte jedes Leistenbandes
13 angeordneten endlosen Ouerförderriemen 20 gehalten.
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Die Leistenba::-nder 13 weisen- über ihren Ausfallschächten
15 je einen sich in Förderrichtung allmählich oder stufenartig erweiternden
Sortierspalt 21 auf, dessen eine in Förderrichtung steh-ende Längskante 22 eine
nach ob-en überdeckte Anschlagz3 leiste 23 aufweist.
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,Außerdem sind in dem Boden 14 jedes Leistenbandes 13 vor den Otierförderriemen
20 mehrere parallel zur Förderrichtung liegende Walzen 24 (Fig. 1, 5 und
8) vorgesehen, die durch zwei Treibrollen 25 derart in Umlauf versetzt
werden können. daß sie das über dem Boden 14 -geführte Sortiergut in Richtung gegen
die Anschlagleiste 23 bewegen.
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Die schräg zur Förderrichtung stehende Kante 26 jedes SortierspalteS
21 ist mittels Stangen 27
(Fig. 9) an ihrer rückwärtigen Längskante
quer verschi ebbar an der einen Seitenwand des Leistenförderbandes 13 geführt. Die
Stangen 27 weisen an ihrem freien Ende Gewinde auf, so daß sie zwecks Einstellung
und Verstellung des Spaltes 21 mittels Stellmuttern 28 an einem BÜgel 29
der Seitenwand verschoben werden können.
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Der Kante 26 ist eine zu ihr parallel liegende Anlegewalze
30 vorgelagert, deren eines Ende bis unter das obere Trum des Ouerförderriemens
2o geführt ist und von diesem bei Tdessen Umlauf mitgenommen wird.
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Die Breite der Durchfallspalte 21 für jedes Leistehband ist von der
der anderen verschieden und jeweils auf die Länge der vorher nach der Stärke sortierten
Gurken od. dgl. abgestimmt.
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Die zu sortierenden Gurken od. dgl. werden auf einen Schrägförderer
3 1 (Fig. i und 2) aufgegeben und durch diesen auf das Ende des Schwingrahmens2
mit den schmalerenDurchtrittsschlitzen6 ,geleitet. Durch die dachartigen Leisten
i werden sie längs gerichtet und von den Fingern 8 in Richtung ihrer Längsachse
über den Durchtrittsschlitzen 6
entlanggefördert, bis sie
eine ihrer Stärke entsprechende Ausfallbreite erreicht haben.
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Dann fallen sie, nach ihrer Stärke sortiert, auf die sattelförmigen
Zuführungsschurren ii, werden von diesen um go' in ihrer Längsrichtung gedreht und
gelangen dann, unterstützt durch die Wirkung der Bürstenwalzen 12, auf das obereTrum
eines zugehörigen' endlosen Förderbandesio am Boden, der von den Zuführungsschurren
i i gebildeten Rinnen 9,
Von diesen werden sie durch die Abstreifbleche 16
auf ein zugehöriges Leistenband 13 gebracht und zwischen den Leisten dieser Bänder
quer zu ihrer Längsrichtung weitergefördert. Dabei gelangt das Sortiergut auf die
Verschiebewalzen:24 im Boden 14 des Leistenbandes 13, die das Gut m-it der
einen Spitze bis oder nahe bis an die Anschlagleiste 23
bringen.
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Ein restloses Anlegen an diese Leiste geschieht mit Sicherheit beim
Überführen des Förderriemens 2o.
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Während des Herüberführens der Gurken od. dgl. über den sich in Förderrichtung
an den Riemen 2o anschließenden Sortierspalt 21 werden sie durch die Anlegewalze
30 bis zum Erreichen dei ihrer Länge entsprechenden Spaltweite in steter
An-lagt an die AnschlagleiSte 23 gehalten (Fig. 9), so daß eine sehr
genau e* Längensortierung erzielt wird. Die Gurken od. dgl. können sich also nicht,
begünstigt durch ilae Form, während des Herüberrollens über den Sortierspalt --i
von der AnschlagleiSte 23 entfernen und dadurch eine ungenaue Sortierung
bewirken.
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Die Gurken od. dgl. gelangen nach dem Durchfallen durch den Spalt
2 1 an der ihrer Länge entsprechenden Stelle in den entsprechenden Ausfall-' schacht
15.
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Die Anschlagkante jedes Leistenbandes ist nach oben abgedeckt, um
ein Herausschleudern des Gutes infolge des ihm durch die Verschiebewalzen 24 bzw.
Förderriemen 2o erteilten Impulses zu verhindern.
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Die in Fig. i gezeigte Maschine besitzt unterhalb des SchwingrahmenS
2 sechs Förderbänder io, die zu sechs Leistenbändern 13 führen, von- denen
je
drei auf jeder Seite der Stärkensortiermaschine angeordnet sind. Unter
jedem Sortierspalt21 sind ferner fünf Ausfallschächte15 vorgesehen, so daß mit der
neuen Maschine insgesamt dreißig verschiedene Sortengrößen, und zwar sowohl nach
Stärke- als auch nach Länge bei größter Genauigkeit erhalten werden können.