DE955831C - Vorrichtung zum Sortieren nach Laenge, insbesondere von Gurken, Bohnen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Sortieren nach Laenge, insbesondere von Gurken, Bohnen od. dgl.

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Publication number
DE955831C
DE955831C DEM27294A DEM0027294A DE955831C DE 955831 C DE955831 C DE 955831C DE M27294 A DEM27294 A DE M27294A DE M0027294 A DEM0027294 A DE M0027294A DE 955831 C DE955831 C DE 955831C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sorting
cucumbers
length
gap
edge
Prior art date
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Expired
Application number
DEM27294A
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Weirauch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERBORT MASCHF AUGUST
Original Assignee
HERBORT MASCHF AUGUST
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Filing date
Publication date
Application filed by HERBORT MASCHF AUGUST filed Critical HERBORT MASCHF AUGUST
Priority to DEM27294A priority Critical patent/DE955831C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE955831C publication Critical patent/DE955831C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00—Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/04—Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices according to size
    • B07B13/07—Apparatus in which aggregates or articles are moved along or past openings which increase in size in the direction of movement

Landscapes

  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Sortieren nach Länge, insbesondere von Gurken, Bohnen od. dgl. Durch das Patent 935 64o ist eine Vorrichtung zum Längensortieren von Gurl#en, Bohnen od. dgl. mit einem Fördereleinent geschützt, das die der Länge nach zu sortierenden Gurken od. dgl. quer zur Förderrichtung liegend hintereinander über einen Sortierspalt führt, der sich von einer in der Förderrichtung stehenden Anschlagkante aus fortschreitend verbreitert, und vor dein ein Querförderer zur Axialverschiebung der Gurken od. dgl. mit ihren -einen Enden gegen den Anschlag vorgesehen ist.
  • Für die Genauigkeit der Sortierung und damit auch für die Zuverlässigkeit dieser Vorrichtungen sowie für deren Leistungsfähigkeit ist es wichtig, daß das Sortiergut ausnahmslos gegen diese Anschlagkante bewegt wird. In der Praxis hat sich nun gezeigt, daß der Querförderer nicht breit genug ausgebildet werden kann, so daß er nicht unter allen vorkommenden Verhältnissen die ihm zugedachte Aufgabe restlos zu erfüllen vermag.
  • Unter diesen Voraussetzung-en wird eine wertvolle Weiterbildung einer Konstruktion nach dem Hauptpatent durch eine Vorrichtung oder Anordnung gebildet, die die quer zur Hauptförderung ausgerichteten und zum Sortierspalt hin wandernden Gurken od.,dgl. nach Möglichkeit schon vor Erreichung des Querförderers in Richtung zur Anschlagkante hin bewegt.
  • Eine einfache Möglichkeit hierfür wird dadurch gegeben, daß der die quer gerichteten Gurken od. dgl. zum Sortierspalt bringende Förderer zumindest vor dem Spalt in Richtung zur Anschlagkante hin geneigt ist.
  • Eine andere Ausführungsforrn besteht darin, daß in dem das endlose Leistenfö#,:-- band abstützenden Boden, und zwar in der Förderrichtung vor dem Querförderer, Verschiebewalzen angeordnet sind, die in Richtung zur Anschlagkante hin umlaufen.
  • Dabei ist es zweckmäßig, daß an der einen Kante des Sortierspaltes, vorteilhaft an dessen Schrägkante, eine sich über deren ganze Länge erstreckende Anlegewalze angeordnet ist, die in Richtung zur Anschlagkante umläuft.
  • Weiter ist es vorteilhaft, daß die Verschiebewalzen und die Anlegewalze von dem Querförderer durch Reibung mitgenommen werden.
  • Die neue Vorrichtun- kann eine Ausbildung für eine universelle Arbeitsw-eise, insbesondere zum Einsatz in einem Großbetriebe dadurch erhalten, daß mehrere der für Gurken od. dgl. verschiedener Stärke bestimmten Längensortierer mit verschileden breiten Sortierspalten parallel und gegebenenfalls beiderseits eines gemeinsamen Stärkesortivrers angeordnet und an entsprechende Ausfallschächte dieses Sortierers angeschlossen sind.
  • In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der-Erfindung dargestellt.
  • Es zeigt Fig. i eine Draufsicht auf eine a-us Stärken- und Längensortiervorrichtungen bestehende Sortieranlage, Fig. 2 eine solche Anlage in Seitenansicht, Fig. 3 und 4 Einzelheiten der Stärkensortiervorrichtung, Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Längensortiervorrichtung, Fig. 6 und 7 Einzelheiten der Oberleitungseinrichtung von der Stärken- und auf die Längensurtiervorrichtung im Querschnitt und in Draufsicht, Fig. 8 eine Anlcge,einrichtung für das Sortiergut aneine Meßkante im Qu#erschnitt und Fig. 9 einen Querschnitt durch den Sortierspalt der Längensortii'e-rvorrichtulig.
  • Ein durch eine Anzahl im Ouerschnitt dachförmiger Leisten i (Fig. i) in eine Mehrzahl von Führungskanälen uni-ertleilter Rahmen 2 ist mittels Pendelstangen 3 an Stützen 4 (Fig. 2) eines Maschinengestells 5 in seiner Längsrichtung schwingbar aufgehängt. Zwischen je zwei dieser Leisten i ist ein langer Durchfallschlitz 6 vorgesehen, der sich von seinem einen zur Aufgabe der zu sortierenden Gurken od. dgl. dienenden Ende zum anderen Ende hin allmählich oder stufenartig verbreitert. Unter dem Schwingrahmen2 laufen zwei endlose Ketten 7 (Fig. 3 und 4), die zwischen sich Rechen tragen, deren Finger 8 als Mitnehmer in die Durchfallschlitze 6 greifen und in diesen entlang geflührt werden. Außerdem sind unter den Schwingrahmen 2 quer zu dessen Schwingrichtung verlaufende Förderrinnen 9 vorgesehen, in denen je das eine Trum eines endlosen Förderbandes io geführt ist. je zwei benachbarte Rinnen 9 sind durch eine sattelförmige" sich über die ganze Breite des Schwingrahmens erstreckende Zuführungsschurre i i (Fig. :2 und 3) miteinander verbunden, über jeder Förderrinne 9 ist ferner eine antreibbare Bürstenwalze 12 gelagert, deren Borsten in Schraubenlini,en auf dem Walzenumfang stehen. jedes Förderband io ist zu einem zugehörigen Leistenband 13 (Fig. i und 5) geführt. Diese Leistenbänder sind beiderseits neben dem Schwingrahmen:2 parallel zu dessen Schwingrichtung in dem Maschinengestell angeordnet. jedes Band 13 führt über einem Boden 14 zu einer Anzahl nebeneinanderliegender Ausfallschächte 15 an dem der Aufgabe entgegengesetzten Ende.
  • An der Kreuzungsstelle des oberen Trums der Förderbänder io mit ihren zugehörigen Leistenbändern 13 sind dicht oberhalb des oberen Trums schräg zur Förderrichtung stehende Abstreifbleche 16 (Fig. 6 und 7) für das Sorfiergut vorgesehen.
  • Die Umlenkrollen 17 der Förderbänder werden über Wellen 18 angetrieben, die beiderseits des Schwingrahm,ens 2 gelagert sind. Auf diesen Wellen sind ferner die Antriebsscheiben ig für einen etwa in der Längsmitte jedes Leistenbandes 13 angeordneten endlosen Ouerförderriemen 20 gehalten.
  • Die Leistenba::-nder 13 weisen- über ihren Ausfallschächten 15 je einen sich in Förderrichtung allmählich oder stufenartig erweiternden Sortierspalt 21 auf, dessen eine in Förderrichtung steh-ende Längskante 22 eine nach ob-en überdeckte Anschlagz3 leiste 23 aufweist.
  • ,Außerdem sind in dem Boden 14 jedes Leistenbandes 13 vor den Otierförderriemen 20 mehrere parallel zur Förderrichtung liegende Walzen 24 (Fig. 1, 5 und 8) vorgesehen, die durch zwei Treibrollen 25 derart in Umlauf versetzt werden können. daß sie das über dem Boden 14 -geführte Sortiergut in Richtung gegen die Anschlagleiste 23 bewegen.
  • Die schräg zur Förderrichtung stehende Kante 26 jedes SortierspalteS 21 ist mittels Stangen 27 (Fig. 9) an ihrer rückwärtigen Längskante quer verschi ebbar an der einen Seitenwand des Leistenförderbandes 13 geführt. Die Stangen 27 weisen an ihrem freien Ende Gewinde auf, so daß sie zwecks Einstellung und Verstellung des Spaltes 21 mittels Stellmuttern 28 an einem BÜgel 29 der Seitenwand verschoben werden können.
  • Der Kante 26 ist eine zu ihr parallel liegende Anlegewalze 30 vorgelagert, deren eines Ende bis unter das obere Trum des Ouerförderriemens 2o geführt ist und von diesem bei Tdessen Umlauf mitgenommen wird.
  • Die Breite der Durchfallspalte 21 für jedes Leistehband ist von der der anderen verschieden und jeweils auf die Länge der vorher nach der Stärke sortierten Gurken od. dgl. abgestimmt.
  • Die zu sortierenden Gurken od. dgl. werden auf einen Schrägförderer 3 1 (Fig. i und 2) aufgegeben und durch diesen auf das Ende des Schwingrahmens2 mit den schmalerenDurchtrittsschlitzen6 ,geleitet. Durch die dachartigen Leisten i werden sie längs gerichtet und von den Fingern 8 in Richtung ihrer Längsachse über den Durchtrittsschlitzen 6 entlanggefördert, bis sie eine ihrer Stärke entsprechende Ausfallbreite erreicht haben.
  • Dann fallen sie, nach ihrer Stärke sortiert, auf die sattelförmigen Zuführungsschurren ii, werden von diesen um go' in ihrer Längsrichtung gedreht und gelangen dann, unterstützt durch die Wirkung der Bürstenwalzen 12, auf das obereTrum eines zugehörigen' endlosen Förderbandesio am Boden, der von den Zuführungsschurren i i gebildeten Rinnen 9, Von diesen werden sie durch die Abstreifbleche 16 auf ein zugehöriges Leistenband 13 gebracht und zwischen den Leisten dieser Bänder quer zu ihrer Längsrichtung weitergefördert. Dabei gelangt das Sortiergut auf die Verschiebewalzen:24 im Boden 14 des Leistenbandes 13, die das Gut m-it der einen Spitze bis oder nahe bis an die Anschlagleiste 23 bringen.
  • Ein restloses Anlegen an diese Leiste geschieht mit Sicherheit beim Überführen des Förderriemens 2o.
  • Während des Herüberführens der Gurken od. dgl. über den sich in Förderrichtung an den Riemen 2o anschließenden Sortierspalt 21 werden sie durch die Anlegewalze 30 bis zum Erreichen dei ihrer Länge entsprechenden Spaltweite in steter An-lagt an die AnschlagleiSte 23 gehalten (Fig. 9), so daß eine sehr genau e* Längensortierung erzielt wird. Die Gurken od. dgl. können sich also nicht, begünstigt durch ilae Form, während des Herüberrollens über den Sortierspalt --i von der AnschlagleiSte 23 entfernen und dadurch eine ungenaue Sortierung bewirken.
  • Die Gurken od. dgl. gelangen nach dem Durchfallen durch den Spalt 2 1 an der ihrer Länge entsprechenden Stelle in den entsprechenden Ausfall-' schacht 15.
  • Die Anschlagkante jedes Leistenbandes ist nach oben abgedeckt, um ein Herausschleudern des Gutes infolge des ihm durch die Verschiebewalzen 24 bzw. Förderriemen 2o erteilten Impulses zu verhindern.
  • Die in Fig. i gezeigte Maschine besitzt unterhalb des SchwingrahmenS 2 sechs Förderbänder io, die zu sechs Leistenbändern 13 führen, von- denen je drei auf jeder Seite der Stärkensortiermaschine angeordnet sind. Unter jedem Sortierspalt21 sind ferner fünf Ausfallschächte15 vorgesehen, so daß mit der neuen Maschine insgesamt dreißig verschiedene Sortengrößen, und zwar sowohl nach Stärke- als auch nach Länge bei größter Genauigkeit erhalten werden können.

Claims (1)

  1. PATFNTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Sortieren nach Länge, insbesondere von Gurken, Bohnen od. dgl. nach Patent 935 64o, gekennzeichnet durch eine den Längensortierer ergänzende Vorrichtung (24) oder Anordnung, die die quer zur Hauptförderrichtung ausgerichteten und zum Sortierspalt (21) hin wandernden Gurken od. dgl. nach Möglichkeit schon vor Erreichung des QÜerförderers (2o) in Richtung zur Anschlagkante-(23) hin bewegt. :2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die quer gerichteten Gurken od. dgl. zum' Sortierspalt (21) bringende Fö*rderer (13) zumindest vor dem Spalt (--i) in Richtung zur Anschlagkante (23) hin geneigt ist. ' 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem das endlose Leistenförderband (13) abstützenden Boden (14), und zwa7r in der Förderrichtung vor dem Querförderer (2o), Verschiebewalzen (24) angeordnet sind, die in Richtung zur Anschlagkante (23) hin umlaufen. . 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Kante des Sortierspaltes (21), vorteilhaft an dessen Schrägkante (26), eine sich über deren ganze Länge erstreckende Anlegewalze (30) angeordnet ist, die in Richtung zur Anschlagkante (23) umläuft. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebewalzen (24) und die Anlegewalze (30) von dem Querf örderer (2o) durch Reibung mitgenommen werden. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere der für Gurken od. dgl. verschiedener Stärke bestimmten Längensortierer (13) mit verschieden breiten Sortierspalten (2 1) parallel und gegebenenfalls beiderseits eines gemeinsamen Stärkesortierers (i) angeordnet und an entsprechende Ausfallschächte. dieses Sortierers angeschlossen sind.
DEM27294A 1955-06-04 1955-06-04 Vorrichtung zum Sortieren nach Laenge, insbesondere von Gurken, Bohnen od. dgl. Expired DE955831C (de)

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DE (1) DE955831C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137931B (de) * 1960-08-16 1962-10-11 Maschb Burg Veb Vorrichtung zum Sortieren von Gurken nach der Laenge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137931B (de) * 1960-08-16 1962-10-11 Maschb Burg Veb Vorrichtung zum Sortieren von Gurken nach der Laenge

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