DE955832C - Schwimm- oder pelagisches Schleppnetz - Google Patents

Schwimm- oder pelagisches Schleppnetz

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Publication number
DE955832C
DE955832C DEL574A DEL0000574A DE955832C DE 955832 C DE955832 C DE 955832C DE L574 A DEL574 A DE L574A DE L0000574 A DEL0000574 A DE L0000574A DE 955832 C DE955832 C DE 955832C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
net
trawl
boards
rope
floating
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Expired
Application number
DEL574A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Hugo Larsson
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KARL HUGO LARSSON
Original Assignee
KARL HUGO LARSSON
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Publication date
Application filed by KARL HUGO LARSSON filed Critical KARL HUGO LARSSON
Application granted granted Critical
Publication of DE955832C publication Critical patent/DE955832C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K73/00—Drawn nets
    • A01K73/02—Trawling nets
    • A01K73/025—Regulation of net depth

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 10. JANUAR 1957
INTERNAT. KLASSE A 01 k
L 574III/45h
Karl-Hugo Larsson, Stockholm
Schwimm- oder pelagisches Schleppnetz
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schwiimm- oder pelagisches Schleppnetz für Fischerei mit nur einem Schleppfahrzeug.
Für die Fischerei, auf See sind verschiedene Schleppnetze bekannt, und zwar Grundschleppnetze, um die in der Nähe des Meeresbodens befindlichen Fischarten zu fangen, Treib- oder Beutelschleppnetze, um die in der Nähe der Seeoberfläche befindlichen Fische zu erfassen, undl schwimmende oder pelagische Schleppnetze, um den Fang von Fischen zu ermöglichen., die sich tiefer unter der Wasseroberfläche bzw. höher über dem Meeresboden aufhalten.
Die Erfindung betrifft die letztgenannte Gattung von Schleppnetzen,
Es ist bekannt, schwimmende oder pelagische Netze durch zwei Fahrzeuge zu schleppen. Dies hat aber den Nachteil, daß eine befriedigende Zusammenarbeit zwischen den Fahrzeugen, bei Nacht und ungünstigen Wetterbedingungen schwierig ist. Man hat daher derartige Netze auch schon durch, ein Fahrzeug geschleppt.
Bei allen Schleppnetzen ist es zur bestmöglichen Wirkung dies Netzes erforderlich, die Netzöffnung nach Breite und Höhe weit offenzuhalten.
Zur Offenhaltung der Netze im der Breite werden Scherbretter verwendet, die rein dynamisch wirken.
Um das Netz nach oben hin offen zu halten, sind verschiedene Mittel bekannt.
Diese Mittel können dynamisch oder statisch wirken. Die ersteren wirken ähnlich wie die bekannten Seitenscherbretter, d. h. wie Drachen, und die statischen durch ihren Auftrieb. Bisher war die Anordnung bei einem Schleppnetz, welches nur von
einem Schleppfahrzeug aus geschleppt wird, so, daß an der Netzoberkante entweder Auftriebskörper, z. B, Korkschwimmer oder Hohlkugeln oder sogenannte Höhenscherbretter verwendet und an der Netzunterkante nur Beschwerungsmittel vorgesehen wurden.
Mit den "bisher bekannten Mitteln zum Offenbalten des Netzes war es, wenn das Netz nur von einem Fahrzeug geschleppt wird, schwierig, die ίο Öffnung des Netzes in senkrechter Richtung richtig und weit genug offenzuhalten.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß ein Schwimm- oder pelagisches Schleppnetz für Fischerei mit nur einem Schleppfahrzeug J-5 und mit einer Mehrzahl von an der Netzoberkante angebrachten dynamischen Höhenscherbrettern auch an der Netzunterkamte eine Mehrzahl dynamischer Scherbretter vorsieht, die nach unten scheren und in ähnlicher Weise wie die Scherbretter an der Netzoberkante, d. h. verteilt auf die Länge des Grundtaues angeordnet sind.
In der bevorzugten Ausfübrungsform sind; bei
einem solchen Schleppnetz die nach oben bzw. nach unten ausscherenden Scherbretter mit je einer Leine mit dem Kopftau bzw. mit dem Grundtau verbunden.
Die an dem Kopf- und Grundtau des Netzes angebrachten Scherbretter haben die Wirkung, daß die Mündung des· Schleppnetzes in der senkrechten Richtung dadurch· weit offen gehalten wird, daß durch die Schleppgeschwindigkeit sowohl· die von den: oberen als auch von den unterem, Scherbrettern ausgeübten Kräfte, die die senkrechte Öffnung des Netzes vergrößern wolleni, in gleichem Maße zunehmen wie die von den schwebenden Seitenischerbrettern ausgeübten Kräfte, die die Mündung des Netzes in. horizontaler Richtung zu vergrößern bestrebt sind. Die Netzmündung behält auf diese Weise bei allen· Schleppgeschwindigkeiten im wesentlichen die gleiche Form bei.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung von nach unten ausscherendem, sich selbst einstellenden Scheirbrettern am Grundbau wird auch noch ein weiterer besonderer Vorteil erreicht, wenn das Schleppnetz zum Fischen in' der Nähe des Meeresbodens· verwendet wird, da diese Scherbretter hierbei eine Regelung der Höhe der Scbleppnetzmümdumg über dem Meeresboden bewirken. Sollte sich nämlich die Sctoleppnetzmündung dem Meeresboden zu sehr nähern, so stößt eines oder mehrere der an der Mitte des· Grundtaues angebrachten Scherbretter gegen den Meeresboden. Diese Scherbretter verlieren dadurch ihre Stabilität, und sie werden unwirksam. Damit verringert sich die nach unten ziehende Kraft auf die Netzmündung, und diese steigt im Wasser an. Hierauf kommen· eines oder mehrere der betreffenden Scherbretter vom Meeresboden frei und stellen sich selbsttätig wieder auf ihre Wirkung ein. Der Abstand zu der Netzmündung und dem Meeresgrund kann dabei von Fall zu Fall durch Änderung der Längen der Leinen:, mit denen die Scherbretter am Grund tau befestigt sind, geregelt werden.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile des Schwimmschleppnetzes gemäß Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung hervor, in welcher
Fig. ι eine Seitenansicht eines Schleppnetzes gemäß Erfindung,
Fig. 2 eine Vorderansicht desselben Netzes ist. In den Fig. 1 und 2 bezeichnet 10 das eigentliche Schleppnetz, 11 die Knüppel, 12 die Doppelstander, welche die Enden der Knüppel mit den Armen des Schleppnetzes verbinden. Die bekannten Seitenscherbretter 15, deren Ausbildung nicht Gegenstand des Patentes ist und die an ihrem unteren. Ende mit einem Gewicht versehen sind, sind so· in die Schleppkabel zwischen die Kurrleine und die Jager eingefügt, daß sie bei einer Bewegung durch das Wasser von der Bewegungsrichtung abweichen, wodurch die Jager gespreizt werden, so daß der Netzmund seitlich geöffnet wird. Die Scherbretter weichen auch' von der Aufwärtsrichtung ab, wodurch das Schleppnetz bis zu einer vorher bestimmten Tiefe unter die Wasseroberfläche gezogen wird.
Um der Neigung der Seitenscherbretter 15 entgegenzuwirken, die Öffnung des Netzes in senkrechter Richtung zusammenzuziehen, sind nicht nur am Kopf tau 16, sondern auch am Grundtau 17 eine Mehrzahl von sich selbst einstellenden Höhenscherbrettern 19 vorgesehen., deren. Scherkraft nach unten gerichtet ist. Durdh die Anordnung der unteren Scherbretter 19 zusätzlich zu den Seitenscherbrettern 15 und den- Höhenscherbrettern 18 wird der Mund des Netzes in vertikaler Richtung offengehalten werden, wie in Fig. 1 dargestellt ist, selbst wenm das Schleppnetz mit hoher Geschwindigkeit geschleppt wird. Dies ist von größter Bedeutung, z. B. beim Heringsfang, weil die Heringe im allgemeinen versuchen, in das tiefe Wasser zu entkommeni, wenn sie aufgeschreckt werden.
Messungen beim Fang haben gezeigt, daß ein Schwimmschleppnetz mit einer quadratischen öffnung von 8 · 8 eine maximale Öffnungshöhe von ungefähr 13 m und eine maximale Öffnungsbreite von ungefähr 10 m hat.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2, bei welchem das Schleppnetz in einem gewissen Abstand unterhalb der Wasseroberfläche ge- no schleppt wird, ist die Tiefe von der wirksamen Länge des Schlepptaues abhängig, neben der Schleppgeschwindigkeit und der Anordnung der Seitenscherbretter.
Es sind auch andere Ausführungsformen mög-Hch, mit denen das Schleppnetz gemäß Erfindung unabhängig von diesen Faktoren in einer bestimmten1 Höhe über den Meeresgrund gezogen werden kann. Eine solche Ausführungsform unterscheidet sich von der vorher beschriebenen nur darin, daß die Scherbretter 15 mit Schleppgewicht vers'ehen sind, die mit Hilfe eines Seiles veränderlicher Länge an dem unteren. Ende des Sdherbrettes vorgesehen sind, so daß das Scherbrett gezwungen ist, sich inr einem durch die Länge des Seiles bestimmten festem Abstand \*on dem Meeresgrund zu
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bewegen. Bei dieser Ausführungsform ist das Scherbrett 15 so anzuschließen, daß es nach unten geneigt ist, wodurch es bestrebt ist, im Wasser zu steigen. Dabei wird das Steigen durch die Länge des Schleppgewichtsseiles begrenzt.
Um den EinfaUwiinfoel und/oder die Neigung zur Vertikalen der Scherbretter verändern zu können, sind die Hahnepots und Gabeiverbindüngen einzeln veränderbar.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Schwimm- oder pelagisches Schleppnetz für Fischerei mit nur einem Schleppfahrzeug mit einer Mehrzahl von an der Netzoberkante angebrachten dynamischen Höhenscherbrettern, dadurch gekennzeichnet, daß auch an der Netzunterkante eine Mehrzahl dynamischer Scherbretter., die nach unten scheren, in ähnlicher Weise wie die Schierbretter an der Netzoberkante, & h. verteilt auf die Länge des Grundtaues, angeordnet sind.
  2. 2. Schleppnetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach oben bzw. nach unten ausscherenden Scherbretter mit je einer Leine mit dem Kopftau bzw. mit dem Grundtau verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    1 609 741 1.57
DEL574A 1949-11-19 1949-12-10 Schwimm- oder pelagisches Schleppnetz Expired DE955832C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO955832X 1949-11-19

Publications (1)

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DE955832C true DE955832C (de) 1957-01-10

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ID=19907809

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL574A Expired DE955832C (de) 1949-11-19 1949-12-10 Schwimm- oder pelagisches Schleppnetz

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DE (1) DE955832C (de)

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