DE956882C - Drehwerksbremse fuer Drehkrane, insbesondere Turmdrehkrane - Google Patents
Drehwerksbremse fuer Drehkrane, insbesondere TurmdrehkraneInfo
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- DE956882C DE956882C DED17405A DED0017405A DE956882C DE 956882 C DE956882 C DE 956882C DE D17405 A DED17405 A DE D17405A DE D0017405 A DED0017405 A DE D0017405A DE 956882 C DE956882 C DE 956882C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/62—Constructional features or details
- B66C23/84—Slewing gear
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Für Hochbauten und Hochmontagen werden vielfach Turmdrehkrane benutzt, die meist zum Zwecke
der besseren Transportmöglichkeit in sehr leichter Bauweise gehalten sind. Die Konstruktion des
Turmes und des Auslegers läßt es daher meist nicht zu, daß man das Drehwerk des außer Betrieb
gesetzten Kranes in einer bestimmten Stellung festbremst, da dann bei Sturm die Windkräfte den
Turm übermäßig auf Verdrehung beanspruchen
ίο wurden. Es ist daher für diese Art Krane unerläßlich,
daß das Drehwerk des außer Betrieb befindlichen Kranes freigängig ist, so daß sich der Kran
jeweils in die Windrichtung einstellen kann.
Diese Windfahnenstellung muß zwangläufig bei Außerbetriebsetzung des Kranes erreicht werden.
Bisher bildete man deshalb die Bremse so aus, daß diese immer zwangläufig in die gelüftete Stellung
ging, solange nicht durch einen Fußhebel oder Handschalter willkürliche Bremsimpulse gegeben
ao wurden. Dieses hat den Nachteil, daß nach dem Abschalten des Drehmotors willkürlich gebremst
werden muß und daß dann außerdem bei Stillstand des Drehwerkes mit Seitenwind auf dem Ausleger
des Kranes gebremst werden muß.
as Die Erfindung soll durch· Verwendung einer mit
dem Abschalten des Drehwerkmotors automatisch einfallenden Bremse den Bedienungsmann entlasten,
so daß er lediglich zum Drehen den Drehwerksmotor einschalten muß und zur Beendigung
der Drehbewegung wieder abschaltet, während die dann automatisch einfallende Bremse mit einem
entsprechend eingestellten, genau definierten Bremsmoment für die gewünschte sanfte Stillsetzung
sorgt. Ferner ist dann beim Arbeiten und beim Heben und Senken mit Seitenwind das Drehwerk
automatisch gebremst und bedarf hierfür keiner weiteren Beobachtung und Betätigung.
Erfindungsgemäß wird für das Drehwerk eine beim Abschalten· des Drehwerksmotors selbsttätig
einfallende Bremse, vorzugsweise die Bremse eines Verschiebeankermotors, verwendet und diese mit
einer Einrichtung versehen, durch die beim Ausschaltendes Kranhauptschalters die Bremse zwangläufig
gelüftet wird. Auf diese Weise läßt sich erreichen, daß der Kran sich während der Betriebspausen, in die Windrichtung einstellen kann, ohne
daß man dabei die eingangs genannten Mängel in Kauf nehmen muß. Ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Auf dem Unterwagen ι des Kranes ist der Turm 2 drehbar gelagert und wird durch ein auf
den Zahnkranz 3 arbeitendes Ritzel 4 gedreht. Das Ritzel sitzt auf dem Ausgang eines Getriebes S, an
weiches über eine Schlupfkupplung für sanftes Anlaufen 6 ein Kurzschlußläufermotor 7 mit Verschiebeankerbremse
70 angebaut ist. Von der Netzzuleitung 8 werden über den Hauptschalter 9 der
Drehmotor 7 sowie der Fahrmotor 10, Hubmotor 11 und der Einziehwerkmotor 12 mit Strom versorgt,
wobei zwischen Hauptschalter und jedem Motor jeweils noch ein besonderer Schalter zur Betätigung der einzelnen Funktionen liegt. Der
Hauptschalter 9 wird beim Verlassen des Kranes ausgeschaltet und soll dabei über den Hebel 13 und
die Stange 14 die Drehwerksbremse lüften, also den Verschiebeanker 15 des Drehmotors 7 aus der
Bremsstellung schieben. Dazu wird der Hebel 13 entgegen der Wirkung der Feder 16 so weit heruntergedrückt,
bis die Stange 14 durch einen Riegel 17 in der Bremslüftstellung festgehalten wird. Mit
dem Drücken des Hebels 13 wird gleichzeitig der Hauptschalter 9 ausgeschaltet.
Bei Wiederinbetriebnahme des Kranes wird die Sperre gelöst, worauf durch die Wirkung der Feder
16 die Bremslüftung aufgehoben und der Hauptschalter eingeschaltet wird.
Wenn es sich nicht erreichen läßt, den Hauptschalter in der Nähe des Drehwerksmotors unterzubringen,
dann kann zwischen die Steuerteile 13 und 14 ein Seilzug geschaltet werden. Man kann
die Bremslüftung aber auch elektromagnetisch steuern, indem man dem Lüftmagnet beim Abschalten
des Hauptmotors zwangläufig einen Steuerimpuls zuführt. In gleicher Weise kann beim
Wiedereinschalten des Hauptschalters die Verriegelung 17 gelöst werden. An Stelle eines Verschiebeankermotors
mit Bremse kann selbstverständlich auch jede andere automatisch einfallende Bremse auf die erfindungsgemäße Weise gelüftet
werden.
Die Erfindung ist nicht auf Turmdrehkrane beschränkt, sondern bei anderen Drehkranen mit Vorteil
anwendbar, bei denen es erwünscht ist, den Ausleger in die Windrichtung zu stellen.
Claims (5)
1. Drehwerksbremse für Drehkrans, insbesondere Turmdrehkrane, gekennzeichnet durch eine
beim Abschalten des Drehwerksmotors automatisch einfallende Bremse, die mit dem Hauptschalter
des Kranes in solcher Verbindung steht, daß beim Abschalten des Hauptschalters die
Bremse zwangläufig gelüftet wird.
2. Drehwerksbremse nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine Verriegelung, durch welche die Bremslüfteinrichtung in ihrer Wirklage
gehalten wird.
3. Drehwerksbremse nach Anspruch 1 bzw. 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Schalthebels des Hauptschalters durch media- no
nisch wirksame Mittel auf die Bremslüfteinrichtung übertragen wird.
4. Drehwerksbremse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschalter
beim Lösen der Verriegelung durch eine Federkraft selbsttätig eingeschaltet-wird.
5. Drehwerksbremse nach den Ansprüchen 1, 2
und 4, gekennzeichnet durch die Anwendung elektromagnetischer Mittel für die Beeinflussung
der Bremslüfteinrichtung. i*°
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED17405A DE956882C (de) | 1954-03-25 | 1954-03-25 | Drehwerksbremse fuer Drehkrane, insbesondere Turmdrehkrane |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED17405A DE956882C (de) | 1954-03-25 | 1954-03-25 | Drehwerksbremse fuer Drehkrane, insbesondere Turmdrehkrane |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE956882C true DE956882C (de) | 1957-01-24 |
Family
ID=7035660
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED17405A Expired DE956882C (de) | 1954-03-25 | 1954-03-25 | Drehwerksbremse fuer Drehkrane, insbesondere Turmdrehkrane |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE956882C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1181880B (de) * | 1960-11-29 | 1964-11-19 | Weitz S A Stes Les Fils De J W | Beim Abschalten des Hauptschalters durch elektromagnetische Schaltmittel zwanglaeufig gelueftete Drehwerksbremse fuer Drehkrane |
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| WO2015128086A1 (de) * | 2014-02-26 | 2015-09-03 | Liebherr-Components Biberach Gmbh | Kran |
-
1954
- 1954-03-25 DE DED17405A patent/DE956882C/de not_active Expired
Cited By (9)
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| WO2015128086A1 (de) * | 2014-02-26 | 2015-09-03 | Liebherr-Components Biberach Gmbh | Kran |
| US10633228B2 (en) | 2014-02-26 | 2020-04-28 | Liebherr-Components Biberach Gmbh | Crane |
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