DE957231C - Zusatzhoerer fuer Fernsprechstationen - Google Patents

Zusatzhoerer fuer Fernsprechstationen

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Publication number
DE957231C
DE957231C DEM17449A DEM0017449A DE957231C DE 957231 C DE957231 C DE 957231C DE M17449 A DEM17449 A DE M17449A DE M0017449 A DEM0017449 A DE M0017449A DE 957231 C DE957231 C DE 957231C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
earpiece
cover
additional
ear
attachment device
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Expired
Application number
DEM17449A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Nopp
Dipl-Ing Klaus Wernick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Standard Elektrik AG
Original Assignee
Standard Elektrik AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik AG filed Critical Standard Elektrik AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE957231C publication Critical patent/DE957231C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/03Constructional features of telephone transmitters or receivers, e.g. telephone hand-sets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

Bei Fertisprechstationen bedient man sich mitunter eines Zusatzhörers, um entweder dem telefonierenden Teilnehmer bei schlechter Verständigung ein zweiohriges Hören zu ermöglichen oder um eine weitere Person mithören zu lassen. Für die Verwendung als Zweithörer wird er zweckmäßig so ausgebildet, daß er an. das Ohr angehängt werden kann. Diese Zusatzhörer' müssen daher leicht und in ihrer Bauhöhe niedrig sein, d. h., der Schwerpunkt muß nahe am Ohr liegen.
Bei einer bekannten Konstruktion werden diese Forderungen in der Weise erfüllt, daß ein spezielles Magnetsystem, dessen Schwerpunkt nahe der Membran liegt, innerhalb eines Spezialgehäuses zum Anhängen an das Ohr untergebracht ist.
Die Erfindung sieht einen am Ohr anhängbaren Zusatzhörer vor, dessen Schwerpunkt dicht an der Membran des Magnetsystems liegt und bei dem die vorgenannten Forderungen auf besonders einfache und wirtschaftliche Weise erfüllt werden·. Sie erreicht dies dadurch, daß an einer normalen, zum Einsetzen in den Handapparat einer Femsprechstation bestimmten Hörkapsel spezieller neuester Konstruktion eine Ohranhängevorrichtung und an Stelle des rückwärtigen Kontaktdeckels der Kapsel ein Deckel ohne Kontakte mit eingeführter Zuleitungsschnur angebracht ist. Das Hörkapselsystem arbeitet zweckmäßig nach dem elektromagnetischen Prinzip umd ist vorteilhaft mit einem Wippanker ausgestattet.
Die Erfindung wird an Handi dreier Ausführungsbeispiele in den Fig. ι bis 3 näher erläutert.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig. ι ist die Ohranhängevorrichtung 0 als einteiligeis, rundes, schalenförmiges Formstück aus. elastischem Material, beispielsweise Weichgummi, ausgebildet und besitzt einen mit einer Nut versehenen, hinteren Ansatz A, der über den. Wulst W einer für das Einsetzen in einen Handapparat bestimmten Höriö kapsel H gezogen wird. Das Mittelteil M der Ohrannängevorrichtung 0 ist dabei entweder flach, oder, wie gestrichelt eingezeichnet, verstärkt ausgeführt und mit einer großen öffnung oder mehreren kleinen Schalldurchlaßlöchern versehen,, je nachdem, ob mehr auf billige einfache Ausführung oder auf verbesserte akustische Eigenschaften, Wert gelegt wird. Der normale hintere Deckel der Hörkapsel H1 der für das Einsetzen in den Handapparat mit Kontakten versehen ist, wird durch einen Deckel K, aus dem die Zuleitung Z herausgeführt ist, ersetzt. Eine Tülle T vermeidet in bekannter Weise ein Durchscheuern der Zuleitungsschnur Z an der Einführungsöffnung· des Deckels K. Eine Einschalttaste D kann ebenfalls in. dem Schutzdeckel K eingebaut sein, wenra der Zusatzhöreir erst bei Benutzung dem Handäpparathörer zugeschaltet werden soll. Der Schalter D ist gleichzeitig zur Verhinderung ungewollten Mithörens oder zur Einschaltung einer elektrischen oder mechanischen Dämpfung bei zu lautem Empfang anwendbar. Dabei dient dann der Zusatzhörer vorwiegend zur Fernhaltung der Raumgeräusche. Hierzu ist der Schalterknopf zweckmäßig feststellbar. Aus der Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Hörkapsel· H lediglich durch Aufsetzen der Ohranhängevorrichtung 0 und! des Deckels K mit der Zuleitungsschnur Z und dem Schalter D in. einen Zusatzhörer abgewandelt wird. Der Deckel K mit SchnurZ und Schalter/) ist leicht auswechselbar. Die Verwendung eines elastischen Materials, z. B. Weichgummi, für die Ohranhängevorrichtung 0 hat gegenüber einem festen, unnachgiebigen Material den Vorteil, daß bei Andrücken an den Kopf eine fast vollkommene Abdichtung gegen ♦5 Außenschall erreicht wird.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist dlie Ohranhängevorrichtung 0, die in ihrer Form der in Fig. ι dargestelltem, Vorrichtung ähnlich ist, aus festem Material hergestellt. Dies kann, aus Gründen des besseren Aussehens erwünscht sein, und die damit verbundene schlechtere Abdichtungsmöglichkeit erscheint ausreichend, wenn in nicht zu geräuschvollen Räumen, telefoniert wird. Die Ohranhängevorrichtung 0 ist in diesem Beispiel mittels eines Ringes R und beispielsweise der Schrauben S an dem Wulst W der Hörkapsel H befestigt.
Bei dem Anwendungsbeispiel der Fig. 3 besteht die Ohranhängevorrichtung einfach aus einem in dem Deckel K drehbar gelagerten, Bügel B. Der Bügel B dient bei Nichtgebrauch, des Zusatzhörers gleichzeitig als Aufhängevorrichtung für den Hörer (gezeichnete Stellung B'). Der über den vorderen Teil der Kapsel gezogene Gummiüberzug G vermeidet die unangenehm wirkende Berührung des. Ohres mit der Kapsel H und erreicht gleichzeitig eine gewisse Abdichtung beim Andrücken an das Ohr.
Die Herstellung des Zusatzhörers ist so gehalten, daß eine aus der Serienfertigung entnommene Hörkapsel für Fernsprechstationen verwendet werden kann. Zweckmäßig bilden die Ohranhängevorrichtung, das Antriebsystem und der rückwärtige Kapseldeckel jeweils eine Baueinheit und sind derart miteinander verbunden, daß sie leicht auswechselbar sind. Ferner ist das Antriebsystem vorteilhaft mit einem weiteren-, inneren Deckel versehen, so daß beim Abnehmen des mit der Zuleitungsschnur versehenen Deckels das Antriebsystem nicht freiliegt, sonder gegen Berührung und Verstaubung geschützt ist.

Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Am Ohr anhängbarer Zusatzhörer für Fernsprechstationen, dessen Schwerpunkt dicht an der Membran des Magnetsystems liegt, dadurch gekennzeichnet, daß an einer normalen, zum Einsetzen in den Handapparat einer Fernsprechstation bestimmten Hörkapsel (H) eine Ohranhängevorrichtung (0) und an Stelle des rückwärtigen Kontaktdeckels der Kapsel (H) ein Deckel (K) ohne Kontakte mit eingeführter Zuleitungsschnur (Z) angebracht ist.
2. Zusatzhörer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das nach dem elektromagnetischen Prinzip arbeitende Hörkapselsystem mit einem Wippanker ausgestattet ist.
3. Zusatzhörer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine runde, schalenförmige Ohranhängevorrichtung (0) aus plastischem Material auf die Hörkapsel (H) aufgezogen ist.
4. Zusatzhörer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aus elastischem Werkstoff bestehende Ohranhängevornichtung (0) über einen Wulst (W)- der Hörkapsel greift.
5. Zusatzhörer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ohranhängevorrichtung (0) von vorn auf die Hörkapsel (H) aufgesetzt und mit einem von hinten auf die Hörkapsel (H) aufgeschobenen Ring (R) in der Weise verbunden wird;, daß ein Wulst (W) der Hörkapsel (H) zwischen Ohranhängevorrichtung (0) und Ring (R) eingespannt ist.
6. Zusatzhörer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ohranhängevorrichtung (0) aus einem Bügel (B), der in. dem neu aufzusetzenden Deckel (K) der Hörkapsel (H) drehbar gelagert ist, besteht, und daß über den vorderen Teil der Hörkapsel ein Überzug iao aus plastischem Material, z. B. Weichgummi, aufgezogen ist.
7. Zusatzhörer nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß- die Ohranhängevornichtung (0), das Antriebssystem und, der rückwärtige Kapseldeckel (K) jeweils eine Bau-
einheit bilden und derart miteinander verbunden sind, daß sie leicht auswechselbar sind.
8. Zusatzhörer nach Anspruch i, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abnehmen des Deckels (K) das Antriebsystem nicht freiliegt, sondern durch einen weiteren inneren Deckel gegen Berühruing und1 Verstaubung geschützt) ist.
9. Zusatzhörer nach Anspruch 1 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Deckel (K) eine EkischaLttaste (Z?) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 194900; USA.-Patentschrift Nr, 2 407 731.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 609 577/326 7.56 (609 777 1.57)
DEM17449A 1953-02-22 1953-02-22 Zusatzhoerer fuer Fernsprechstationen Expired DE957231C (de)

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DEM17449A DE957231C (de) 1953-02-22 1953-02-22 Zusatzhoerer fuer Fernsprechstationen

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DE957231C true DE957231C (de) 1957-01-31

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ID=7297457

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DEM17449A Expired DE957231C (de) 1953-02-22 1953-02-22 Zusatzhoerer fuer Fernsprechstationen

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH194900A (de) * 1937-03-16 1937-12-31 E Rappenecker Alfons Telephonhörer.
US2407731A (en) * 1944-11-29 1946-09-17 Automatic Elect Lab Receiver ear piece

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH194900A (de) * 1937-03-16 1937-12-31 E Rappenecker Alfons Telephonhörer.
US2407731A (en) * 1944-11-29 1946-09-17 Automatic Elect Lab Receiver ear piece

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