DE957459C - Zweischaliger Griff fuer Messer, Gabeln od. dgl. Geraete - Google Patents

Zweischaliger Griff fuer Messer, Gabeln od. dgl. Geraete

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Publication number
DE957459C
DE957459C DEJ7858A DEJ0007858A DE957459C DE 957459 C DE957459 C DE 957459C DE J7858 A DEJ7858 A DE J7858A DE J0007858 A DEJ0007858 A DE J0007858A DE 957459 C DE957459 C DE 957459C
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DE
Germany
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tang
shells
forks
knives
handle
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Expired
Application number
DEJ7858A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Hellmut Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOWIKA STAHLWARENFABRIK EUGEN
Original Assignee
JOWIKA STAHLWARENFABRIK EUGEN
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B3/00—Hand knives with fixed blades
    • B26B3/02—Table-knives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

  • Zweischaliger Griff für Messer, Gabeln od. dgl. Geräte Die Erfindung betrifft einen zweischaligen Griff i 'ür Messer, Gabeln od. dgl. Geräte, vorzugsweise aus Preßholz, Kunststoff, Leichtmetall oder ähnlich wenig oder nicht nachgiebigem Werkstoff. Derartige Griffe sind üblicherweise so beschaffen, daß die Angel (auch Erl genannt), zwischen den beiden Griffschalen liegend, durch zwei oder mehr Niete mit den Schalen fest verbunden ist. Die Nietköpfe sowie die an den Scbmalsenten des Griffes zutage tretenden Angelkanten müssen bei der Herstellung beigesch.l.iffen und unter Umständen muß der Griff nachbehandelt werden, um Schleifspuren zu beseitigen. Bei der Herstellung der Messer- oder Gabelklingen ist es ferner nicht zu vermeiden, daß die Angeln in ihrer Dicke um ein Geringes. unterschiedlich ausfallen oder nach dem Stanzen einen mehr oder weniger trapezförmigen Querschnitt aufweisen, weil das Vormaterial gewöhnlich mit keilförmigem Querschnitt angeliefert wird. Infolgedessen werden die fertigen Griffe ungleichmäßig. Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, aus Kunststoff bestehende Griffschalen mit in einer oder beiden Schalen vorgesehenen Längsausnehmungen zur Aufnahme der Angel auszubilden und die aufeinanderliegenden Innenteile der Schalen nach dem Einsetzen der Angel miteinander zu verkleben oder durch Zementieren miteinander zu verbinden. Abgesehen davon, daß diese Art der Befestigung der Schalen aufeinander für eine Reihe von Werkstoffen nicht in Betracht kommt, ist sie gerade für Messer und Gabeln, die beim Reinigen oft in heißes Wasser gelegt werden, so wenig zuverlässig, daß mau in der Praxis im allgemeinen ohne zusätzliche Niete oder Schrauben nicht auskommt. Da ferner die Ausnehmungen in den Griffschalen bei der Herstellung von gleicher Tiefe vorgesehen sein müssen, ergeben schon geringfügige Unterschiede in der Dicke der Angeln einen unterschiedlich festen Sitz der Angel im Griff. Schließlich ist der Innenraum gegen das Eintreten von Flüssigkeit an der Stelle, wo die Angel in den Griff eintritt, nicht gesichert.
  • Alle diese Nachteile werden bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten zweischaligen Griff für Messer, Gabeln od. dgl. vermieden, der vorzugsweise aus Preßholz, Kunststoff, Leichtmetall oder ähnlich wenig oder nicht nachgiebigem Werkstoff besteht und bei dem die Angel ebenfalls von einer Längsausnehmung einer oder beider Schalenhälften aufgenommen wird. Gemäß der Erfindung sind nämlich die Schalen mittels schwalbenschwanzförmiger Nut und Feder ineinandergeschoben, und die Angel ist zwischen ein oder mehreren an den Innenseiten der Schalen angeordneten nachgiebigen Druckstücken eingespannt: Hierdurch ergeben sich die folgenden Vorteile. Die Einspannung der Angel zwischen den beiden ineinanderschiebbaren Schalen ist unabhängig von der Angeldicke bzw. dem Angelquerschnitt, und etwaige Unterschiede werden durch die federnde Einklemmung zwischen. den nachgiebigen Druckstücken wirkungslos gemacht. Das Einbringen der Angel in den Griff ist auf einfachste Weise durchzuführen,-indem die Angel in die Längsausnehmung der einen Griffschale eingelegt und dann die andere Griffschale unter Einschieben der Feder in die Nut auf die erstere aufgeschoben wird. Ein genaues Aufeinanderpassen mit anschließender Verklebung oder Zementierung ist nicht erforderlich. Niete od. dgl. zum Festhalten der Schalen aufeinander sind ebenfalls überflüssig. Bei Verwendung von Druckstücken aus Gummi in der Nähe des Griffeinganges kann außerdem der die Angel aufnehmende Hohlraum, des Griffes wirksam gegen das Eindringen von Flüssigkeiten und Schmutz abgedichtet werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, .und zwar zeigen Fig. i und 2 die zur Aufnahme einer Messerangel dienende Schale in Draufsicht und Ansicht gegen das zur Klinge gerichtete Ende, Fig. 3 und 4 die einschiebbare Schale in den gleichen Ansichten, Fig. 5 eine Seitenansicht dieser Schale, Fig. 6 eine schaubildliche Darstellung der beiden Schalen im teilweisen gegenseitigen Eingriff und Fig. 7 einen Längsschnitt durch ein Messerheft mit eingelegter Angel im ineinandergeschobenen Zustande.
  • Das zweischalige Messerheft besteht aus den Schalen 8 und 9, die mittels schwalbenschwanzförmiger Nut io und Feder io' ineinanderschiebbar sind und sich gegenseitig zu einem Heft normaler Abmessung ergänzen. (Fig. 2). D!ie Schale 8 hat außer der ausgenommenen Führungsbahn io eine weitere Längsausnehmung i i zur Aufnahme der Messerangel 12, die so breit .und so tief ist, wie es der_ Querschnitt der Angel erfordert. Die Angel mit einm Teil der Messerklinge ist in Fig. i strichpunktiert eingezeichnet. Die Ausnehmung i i läuft an ihrem Ende in einer Erweiterung i i" aus, in die ein entsprechendes Ende der Angel 12 eingreift, wodurch die Angel in Längsrichtung, insbesondere in Einschieberichtung festgelegt ist. Die Erweiterung i ia kann auch anders geformt sein, oder es kann eine kegelige Vertiefung in der Längsausnehm:ung vorgesehen sein, in die eine herausgedrückte Noppe der Angel eingreift.
  • An den zur Klinge gerichteten Enden der Schalen 8, 9 ist je eine Querausnehmurig 13, 14 zur Aufnahme von Gummistücken 15, 16 eingearbeitet, derart, dä,ß diese einander gegenüberliegend die Angel i2 zwischen sich einklemmen (Fig.7). Gleichzeitig dienen diese Gummistücke zur Abdichtung des sich durch die Längsausnehmung i i ergebenden Hohlraumes gegen Eindringen von Wasser und Schmutz. Wesentlich ist aber, daß die Angel 12 unabhängig von ihrer in geringen Grenzen unterschiedlichen Dicke oder ihren keilförmigen Flächen eingespannt wird, ohne daß der unter Umständen spröde Werkstoff der Schalen auf Biegung oder Dehnung beansprucht wird. Auf der übrigen Länge wird die Angel schließend zwischen den Schalen eingespannt, bzw. das. Ende der Angel kann ebenfalls zwischen zwei weiteren Gummistücken oder zwischen der einzuschiebenden Schale 9 und einem weiteren Gummistück in der Schale 8 eingespannt sein.
  • In der Nähe der Gummistücke, die im übrigen auch durch Blattfedern ersetzt werden können, ist eine Senkschraube 17 angeordnet, welche die Angel i2 durchgreift und beide Schalen 8, 9 sichert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweischaliger Griff für Messer, - Gabeln od. dgl. Geräte, vorzugsweise aus Preßholz, Kunststoff, Leichtmetall oder ähnlich wenig oder nicht nachgiebigem Werkstoff, wobei die Angel von einer Längsausnehmung einer oder beider Schalenhälften aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (8, 9) mittels schwalbenschwanzförmiger Nut (io) und Feder (io') ineinandergeschoben sind und die Angel (i2) zwischen ein oder mehreren an den Innenseiten der Schalen angeordneten nachgiebigen Druckstücken (i5, 16) eingespannt ist.
  2. 2. Heft nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke aus eingelassenen Gummistücken (i5, 16) bestehen.
  3. 3. Heft nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke aus Blattfedern bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 195 715; britische Patentschrift Nr. 556 174; USA.-Patentschriften Nr. 2 321 708, 2 343 175, 2467481.
DEJ7858A 1953-11-03 1953-11-03 Zweischaliger Griff fuer Messer, Gabeln od. dgl. Geraete Expired DE957459C (de)

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DE957459C true DE957459C (de) 1957-01-31

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DEJ7858A Expired DE957459C (de) 1953-11-03 1953-11-03 Zweischaliger Griff fuer Messer, Gabeln od. dgl. Geraete

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH195715A (fr) * 1937-04-23 1938-02-15 Felix Luethi Manche démontable pour lame d'outil.
US2321708A (en) * 1943-06-15 Support for relatively movable
GB556174A (en) * 1943-02-03 1943-09-23 George Arthur Axe Improvements in or relating to handles for flat-tanged implements
US2343175A (en) * 1943-07-16 1944-02-29 Walter J Evinger Knife
US2467481A (en) * 1948-02-13 1949-04-19 Chester J Huff Utility knife

Patent Citations (5)

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