DE957561C - Fahrbares Beschickungsgestell fuer Teigknetmaschinen - Google Patents

Fahrbares Beschickungsgestell fuer Teigknetmaschinen

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Publication number
DE957561C
DE957561C DEG10237A DEG0010237A DE957561C DE 957561 C DE957561 C DE 957561C DE G10237 A DEG10237 A DE G10237A DE G0010237 A DEG0010237 A DE G0010237A DE 957561 C DE957561 C DE 957561C
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DE
Germany
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flour
loading frame
mobile loading
container
lifting device
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Expired
Application number
DEG10237A
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English (en)
Inventor
Anton Geigenberger
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C1/00Mixing or kneading machines for the preparation of dough
    • A21C1/14Structural elements of mixing or kneading machines; Parts; Accessories
    • A21C1/142Feeding mechanisms, e.g. skip lifting mechanisms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cereal-Derived Products (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 7. FEBRUAR 1957
G 10237 III j 2b
Zusatz zum Patent 910
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, ein fahrbares Beschickungsgestell für Teigknetmaschinen mit einer Hubvorrichtung, in deren senkrecht geführtes Tragglied ein frei durch Abheben auswechselbarer Mehlbehälter einsetzbar ist, vereinigt mit einer Waage, nach Patent 910 521, weiterzubilden und den in der Praxis auftretenden Erifonderniisisen besser anzupassen.
Bei dem Beschickungsgestell nach dem Hauptpatent ist das Mehlbehältertragglied in Form von seitlichen Schneiden an der Hubvorrichtung gebildet, die in den Aufnahmebereich des im unteren Teil des fahrbaren Beschickungsgestelles fest gelagerten Lasttragelements der Waage hineinragen, . so daß zum jeweiligen Abwiegen die Hubvorrichtung mit aufgesetztem Mehlbehälter zunächst bis auf das Lasttragelement herabgelassen werden muß, um dann wieder in die Gebrauchslage zur Entleerung angehoben zu werden. Der Mehlbehälter ist nach dem Hauptpatent mit einer besonders zu verriegelnden Bodenklappe versehen. Diese zeitraubenden Arbeiten sollen erfindungsgemäß durch besondere Ausgestaltung und Anordnung des Mehlbehältertraggliedes und der Waage vermieden werden.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe im wesentlichen dadurch, daß das Mehlbehältertragglied erstens das Lasttragelement einer auf der
Hubvorrichtung montierten Waage darstellt und zweitens als das untere Ende des einsetzbaren Mehlbehälters umschließender Tragrahmen oder -ring ausgebildet ist, an den unten ein mit Mehlförderelementen ausgestatteter Sammelkasten mit Mehlauslaufstutzen angebaut ist.
Die Waage kann dabei erfindungsgemäß auf
einem einen Teil der Hubvorrichtung bildenden Gabel- oder Ringkörper ruhen, der den in ihm
ίο senkrecht beim Wiegen verschiebbaren Tragrahmen der Waage umschließend unterfängt.
Auf diese Weise ist ermöglicht, das Mehl in jeder Höhenlage abzuwiegen, was insbesondere dann von Bedeutung ist, wenn das Mehl in höherstehende Behälter bequem abgewogen bzw. abgefüllt werden soll. Soll dagegen die im Mehlbehälter enthaltene, abgewogene Mehlmenge in niedrige Knettröge entleert 'werden, so kann das Mehlbehältertragglied zur staubfreien Abfüllung des Behälters entsprechend in der Höhe eingestellt werden.
Als Mehlfördervorrichtung im Sammelkasten sieht die Erfindung einen Flügelpropeller mit an den Sammelkasten angebautem Antriebsmotor vor. Es kann ferner ein zweckmäßig denTragrahmeninnenraum ausfüllendes Rüttelsieb vorgesehen sein, das das aus dem Mehlbehälter gef orderte Mehl auflockert und auch ein Zurückbleiben von Mehlnestern im Mehlbehälter verhindert. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen Aufriß mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie H-II der Fig. i,
Fig. 3 einen Seitenriß,
Fig. 4 veranschaulicht eine Einzelheit in etwas vergrößertem Maßstab.
Auf dem fahrbaren Beschickungsgestell 1 ist als Hubvorrichtung ein lotrechter Zylinder 2 mit in ihm verschiebbarem Plunger 3 angeordnet, an welchem mittels eines Zuggliedes 4 ein Tragrahmen s mit Hilfe eines Gabel- oder Ringkörper 5' befestigt ist, auf dem die Waage ruht. Beim Einströmen einer unter Druck stehenden Flüssigkeit ♦5 ' bei 6 in den Zylinder 2 wird der Plunger 3 und das mit ihm mittels des Querhauptes 3' verbundene Zugglied 4 samt Ringkörper 5' und Tragrahmen 5 in sonst an sich bekannter Weise gehoben. Die Druckflüssigkeit kann, wie üblich, entweder einem Druckbehälter oder einer von Hand oder mittels Motors betriebenen Druckpumpe entnommen und mittels gleichfalls an sich bekannter Steuerorgane, so mit Hilfe von Ventilen oder Hähnen, derart gesteuert werden, daß der hochgehobene Plunger 3 samt Tragrahmen 5 in jeder gewünschten Höhenlage festgehalten oder durch Ablassen der Druckflüssigkeit wieder teilweise oder vollkommen gesenkt wird. Auf die Darstellung der Waage selbst wurde in den Figuren mit Rücksicht auf Klarheit der Darstellung verzichtet, da diese Vorrichtung an sich bekannt ist und als Federwaage, Laufgewichtswaage oder ähnlichen, gegebenenfalls mit einem Anzeigegerät 21, gewählt werden kann.
Hierbei kann ein Teil des Gestänges der Waage zweckmäßig innerhalb des hohlen Zuggliedes4 oder in dessen Nähe angeordnet sein.
In dem Tragrahmen 5 ist eine Öffnung 7' mit schräger Wandung zur Aufnahme des unteren kegeligen Endes 7" des einsetzbaren Mehlbehälters 7 angeordnet. Dieser Behälter hat zweckmäßig quadratischen oder rechteckigen Querschnitt (vgl. Fig. 2), und· ist an seinem oberen Ende offen oder in geeigneter Weise verschließbar. Zwei seiner Seitenwände 8 (Fig. 2) sind abwärts bis zur Flurhöhe verlängert, so· daß der Tragrahmens unter den leeren Behälter 7 gefahren und hierauf angehoben werden kann, worauf sich der Behälter 7 mit seinem unteren Ende 7" auf die kegelige öffnung 7' aufsetzt.
An dem Gabel- oder Ringkörper 5' sind Führungsrollen 8' angeordnet, welche' eine am Zylinder 2 befestigte senkrechte Führung 9 umgreifen und den Ringkörper beim Heben oder Senken führen, um ein Klemmen des Plungers 3 im Zylinder 2 zu verhindern.
Unterhalb der kegeligen öffnung 7' ist ein in einen Rahmen ro' eingespanntes Rüttelsieb 10 auf Kugeln 11 in einem Sammelkasten 12 für das aus dem Mehlbehälter 7 austretende Mehl gelagert. Der Sammelkasten 12 ist an dem Tragrahmen 5 befestigt und trägt einen Flanschmotor 13, dessen senkrechte Welle 14 mittels eines exzentrischen Nockens 14' in ein inmitten des Rüttelsiebes 10 angeordnetes Lager 15 eingreift, welches mittels Rippen 15' am Rahmen 10' befestigt ist. Die Motorwelle 14 trägt ferner ein Schleuderrad 16 mit einem Flügelpropeller 17, welcher in dem im Sammelkasten 12 angesammelten Mehl umläuft und dieses durch den Auslaufstutzen 18 aus dem Kasten 12 nach außen befördert.
Die Motorwelle 14 ist entweder fliegend gelagert, wobei der Motor 13 mit einem außenliegenden Lager 13' für die Welle ausgestattet ist, oder sie ist an ihrem oberen Ende in einem Lager abgestützt, welches mittels Rippen 19 an dem Tragrahmen befestigt ist.
Um das Eindringen von Mehl bis zu den Lagerkugeln 11 zu vermeiden, ist der dem Rüttelsieb 10 zugeordnete Rahmen 10' zweckmäßig, wie in Fig. 4 dargestellt, mit einer schrägen Kreisrippe 20 versehen. Handgriffe i' dienen zum Transport des Beschickungsgestelles in der Backstube. Das Gerät arbeitet wie folgt:
Nach dem Einwiegen des Mehles in den Behälter 7 wird der Motor 13 eingeschaltet. Mittels des auf seiner Welle 14 sitzenden Nockens 14' wird das Rüttelsieb 10 gerüttelt, wobei es kreisende Bewegungen ausführt und das durch dieses hindurchfallende Mehl lockert. Zugleich wird auch das im Mehlbehälter 7 noch befindliche Mehl gerüttelt, wobei es sich von der Behälterwand loslöst, ohne zurückbleibende Mehlnester zu bilden. Das durch das Rüttelsieb hindurchgefallene Mehl wird im Sammelkasten 12 gesammelt und aus diesem, wie vorbeschrieben, mittels des Flügelpropellers 17 durch den Auslaufstutzen 18 nach außen gefördert.
Um ein Stäuben des Mehles zu vermeiden, ist es zweckmäßig, am Auslaufstutzen 18 einen Schlauch aus Leinwand oder ähnlichem zu befestigen.
Die erfindungsgemäße Anordnung kann verschiedene Änderungen erfahren. So können z. B. an Stelle des Zylinders 3 ein Paar solcher Zylinder treten, die zweckmäßig zu beiden Seiten des Gerätes angeordnet werden. An Stelle der hydraulischen Hubvorrichtung kann auch eine von Hand oder mit Hilfe eines Motors angetriebene Hubvorrichtung, so beispielsweise ein Kettenradgetriebe, verwendet werden. Das Rüttelsieb 10 samt der öffnung 7' sowie das Ende 7" können quadratisch statt kreisrund ausgeführt sein. Ferner ist es möglieh, die Kugellagerung für das Rüttelsieb durch eine elastische Lagerung des Rahmens auf Federn oder ähnlichem zu ersetzen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 20
    I. Fahrbares Beschickungsgestell für Teigknetmaschinen mit einer Hubvorrichtung, in deren senkrecht geführtes Tragglied ein frei durch Abheben auswechselbarer Mehlbehälter einsetzbar ist, vereinigt mit einer Waage, nach Patent 910 521, dadurch gekennzeichnet, daß das Mehlbehältertragglied erstens das Lasttragelement einer auf der Hubvorrichtung montierten Waage darstellt und zweitens als das untere Ende (7") des einsetzbaren Mehlbehälters (7) umschließender Tragrahmen (5) oder -ring ausgebildet ist, an den unten ein mit Mehlförderelementen ausgestatteter Sammelkasten (12) mit Mehlauslatifstutzen (18) angebaut ist.
  2. 2. Fahrbares Beschickungsgestell nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Waage auf einem einen Teil der Hubvorrichtung bildenden Gabel- oder Ringkörper (5') ruht, der den in ihm senkrecht beim Wiegen verschiebbaren Tragrahmen (5) der Waage umschließend unterfängt.
  3. 3. Fahrbares Beschickungsgestell nach Anspruch ι oder 2, gekennzeichnet durch einen Flügelpropeller (17) als Mehlfördervorrichtung im Sammelkasten (12) mit angebautem Antriebsmotor (13).
  4. 4. Fahrbares Beschickungsgestell nach Anspruch i, 2 oder 3, gekennzeichnet durch ein den Tragrahmendnnenraum ausfüllendes Rüttelsieb (10).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 550/1 7.56 (609 782 1.57)
DEG10237A 1952-11-16 1952-11-16 Fahrbares Beschickungsgestell fuer Teigknetmaschinen Expired DE957561C (de)

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