DE957576C - Messvorrichtung fuer eine vereinigte Gleishebe- und -stopfmaschine - Google Patents
Messvorrichtung fuer eine vereinigte Gleishebe- und -stopfmaschineInfo
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- DE957576C DE957576C DESCH13121A DESC013121A DE957576C DE 957576 C DE957576 C DE 957576C DE SCH13121 A DESCH13121 A DE SCH13121A DE SC013121 A DESC013121 A DE SC013121A DE 957576 C DE957576 C DE 957576C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B35/00—Applications of measuring apparatus or devices for track-building purposes
- E01B35/02—Applications of measuring apparatus or devices for track-building purposes for spacing, for cross levelling; for laying-out curves
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B2203/00—Devices for working the railway-superstructure
- E01B2203/16—Guiding or measuring means, e.g. for alignment, canting, stepwise propagation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
Description
- Meßvorrichtung für eine vereinigte. Gleishebe- und -stopfmaschine Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die es gestattet, bei Eisenbahngleisen während der Stopfung mit Gleisstopfmaschinen, die mit einer Gleishebevorrichtung versehen sind, die Änderung der allgemeinen und der gegenseitigen Höhenlage während der Hebung und Stopfung zu messen.
- Bisher war es nicht möglich, bei, einem fortlaufenden Arbeitsvorgang die Änderung der allgemeinen und gegenseitigen Höhenlage eines Gleises während des Hebens und Stopfens mit vereinigten Maschinen zum Heben und Stopfen der Gleise zu beobachten. Es sind wohl Vorrichtungen bekannt, die mittels eingebauter Wasserwaage die gegenseitige Höhenlage anzeigen, nicht aber die allgemeine Höhenlage. Weiter ist eine Vorrichtung bekannt, die das gleiche Ziel wie die hier vorliegende Erfindung anstrebt. Hierbei bandelt es sich jedoch nicht um einen während beliebiger Zeitdauer fortlaufenden Meßvorgang, sondern das Messen ist jeweils begrenzt dureh den .Auf- und Abbau einer vorhandenen beschränkten Zahl von Meßrahmen. Die hierbei benutzte Vorrichtung, bestehend aus brückenartigen Rahmen, läuft nicht mit dem Stopfgerät während der Arbeit mit und erfordert bei dem Umbau auf einen neuen Abschnitt eine erhebliche Arbeitspause-der Stopf- und Hebemaschine. Auch erfordert sie zu dem fortgesetzten Auf- und Abbau erhebliche Arbeitskräfte. Weiter erfordert sie das Setzen von Höhenpfählen zum Einrichten der Meßrahmen. Erfahrungsgemäß führen Höhenpfähle infolge von durch unbeabsichtigtes Anstoßen usw. bedingten Mängeln leicht zu Fehlern.
- Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile. Dabei ist wie bei der vorbeschriebenen Vorrichtung die Vereinigung einer Gleisstopfmaschine mit einer Vorrichtung zum Heben des Gleises vorgesehen. Erfindungsgemäß ist der die Maschine umgebende Rahmen aus zwei Längsträgern gebildet, die sich mit ihren Enden auf einachsigen Fahrgestellen abstützen, und zwar an dem in Arbeitsrichtung hinten liegenden Gestell gegen Verschieben und Verkanten gesichert und in etwa senkrecht zu der Fahrgestellachse liegenden Ebenen schwenkbar und an dem vorn liegenden Fahrgestell in der Höhe einstellbar; an jedem Längsträger ist im Bereich der Stopfwerkzeuge ein auf ein Anzeigegerät arbeitender Schienentaster vorgesehen. Zum Ausgleich von Fehlern beim gestopften Gleis im Bereich der hinteren Achse können die Längsträger auch dort in der Höhe einstellbar sein.
- Weitere Einzelheiten sind den Darstellungen eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung zu entnehmen, die in der Fig. i eine Seitenansicht der Vörrichtung zeigt; Fig. a stellt einen Schnitt nach der Linie A-A und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. i dar; Fig. q. zeigt die Anordnung der Schienentaster, während Fig. 5 eine Draufsicht des Rahmens in Verbindung mit der Gleishebe- und Stopfmaschine darstellt; Fig. 6 veranschaulicht die Arbeitsweise.
- Die Vorrichtung ist ein von der Gleisstopfmaschine unabhängiges Meßfahrzeug auf eigenen Rädern mit zylindrischen Laufflächen und Spurkranz, dessen Vorder- und Hinterachsen je vor und hinter der Gleisstopfmaschine laufen und dessen verbindende Längsträger L um die zwischen beiden Achsen laufende bzw. arbeitende Gleisstopfmaschine G herumgelegt sind, ohne fest mit dieser verbunden zu sein, wobei durch gelenkig eingehängte Verbindungsriegel Z der Schub auf das Meßfahrzeug übertragen wird, das von der Gleisstopfmaschine während der Arbeit mitgeschoben wird. Die in Arbeitsrichtung nach Höhe und Querlage auf bereits richtig liegendem Gleis laufende Hinterachse ist mit der Vorderachse durch die Längsträger L verbunden; letztere sind auf de;' Hinterachse C durch die Schenkel S so gehalten, daß sie in der Räderebene einzeln schwenkbar sind, sich aber durch die Schenkel S auf die Querneigung der Hinterachse mit einstellen müssen. Die Längsträger liegen auf der Vorderachse frei schwenkbar auf, wobei sie jedoch gegen Verschieben nach der Seite und in Längsrichtung gesichert sind. Am Auflager auf der vorderen Achse ist eine mechanische Hebevorrichtung D für die Längsträger L eingebaut, die es gestattet, jeden Längsträger so viel anzuheben., wie der unter dem jeweiligen Vorderrad liegenden Schiene an Sollhöhe h fehlt. Damit ist im geraden, nicht überhöhten und gekrümmten, aber gleichmäßig überhöhten Gleis ohne weiteres die Möglichkeit gegeben, an der zu stopfenden Schwelle vom Längsträger aus mittels einer einfachen.Meßvorrichtung K festzustellen, um wieviel das Gleis zu heben ist bzw. wann die beiden Schienen die richtige Höhenlage H erreicht haben. Zur Beseitigung etwa noch am gestopften Gleis unter der Hinterachse vorhandener Fehler in der gegenseitigen Höhenlage, die mittels einer über der Hinterachse liegenden Wasserwaage festgestellt werden können, wird an den Auflagerpunkten der Längsträger auf der Hinterachse eine gleiche Vorrichtung D wie an den Auflagerpunkten der Längsträger auf der Vorderachse angebracht, die es gestattet, die Längsträger auch dort zu heben oder zu senken und den Fehler auszugleichen.
- Zur Anwendung dieser neuen Vorrichtung wird wie folgt verfahren: Die Höhenlage der Gleise wird vor Beginn der Stopfarbeiten mit einem bekannten optischen Gleisrichtgerät ermittelt, und die fehlende Höhe der Schiene wird an jeder Schwelle angeschrieben. Der vordere Bedienungsmann des Meßrahmens hat dann nur nach der auf der jeweils unter der vorderen Meßrahmenachse auf der Schwelle oder den Mittelwert der beiden je davor und dahinter liegenden Schwellen angeschriebenen Höhendifferenz h mit der Hebevorrichtung D die Längsträger um ein gleiches Maß anzuheben. Der hintere Bedienungsraum gleicht nach einer über der hinteren Achse auf dem Meßrahmen aufliegenden Wasserwaage die noch vorhandenen Fehler in der gegenseitigen Höhenlage aus. Die beiden Längsträger liegen dann genau parallel zu den Schienen, und es ist möglich, mit der Meßvorrichtung K die fehlende Höhe H der Schiene über der zu hebenden und stopfenden Schwelle zu messen. Durch Einbau eines Kontaktes kann ein optisches oder akustisches Signal erzeugt werden, wonach die Hebung eingestellt oder die Hebemaschine unmittelbar ausgeschaltet wird.
- Der Vorteil dieser neuen Vorrichtung und des dadurch ermöglichten Verfahrens besteht darin, daß es bei vereinigten Gleishebe- und -stopfmaschinen möglich ist, fortlaufend die Hebung des Gleises zu messen und das Gleis genau auf die vorgeschriebene Höhe zu bringen. Weiter hat es den Vorteil, daß der Arbeitsgang der Maschine nicht unterbrochen werden muß zum Auf- und Abbau und Verfahren einer beschränkten Zahl von Meßrahmen. Weiter liegt ein Vorteil darin, daß als Bezugshöhe für die Messung nicht vorher eingeschlagene Meßpfähle benutzt werden müssen, welche durch Anstoßen usw. die richtige Höhe verlieren und zu Fehlern führen können, sondern daß hier als Bezugshöhe die vorhandene Gleislage benutzt wird, die durch Zufälligkeiten weitgehend unbeeinflußbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Meßvorrichtung für eine vereinigte Gleishebe- und -stopfmaschine, bestehend aus einem diese Maschine umgebenden Rahmen, der auf zwei in Arbeitsrichtung vor bzw. hinter der Maschine laufenden Fahrgestellen ruht und in eine zur Ebene der Sollage-der Schienen parallele Lage einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen aus zwei Längsträgern L gebildet ist, die beiderseits der Maschine (G) liegend mit ihren Enden auf einachsigen Fahrgestellen mit je zwei starr befestigten Rädern mit zweckmäßig zylindrischen Laufflächen aufgelagert sind, und zwar an dem in Arbeitsrichtung hinten liegenden Fahrgestell gegen Verschieben und Verkanten gesichert und in etwa senkrecht zu der hinteren Fahrgestellachse liegenden Ebenen schwenkbar und an dem vorn liegenden Fahrgestell in der Höhe einstellbar, und daß an jedem Längsträger im Bereich der Stopfwerkzeuge der Maschine ein auf ein Anzeigegerät (K) arbeitender Schienentaster vorgesehen ist. a. Meßvorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger L zum Schutz gegen Verkanten an ihren hinten liegenden Enden Schenkel (S) aufweisen, deren freie Enden sich etwa in der Mitte der Achse des hinteren Fahrgestelles auf diese aüstützen. 3. Meßvorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger (L) in Bezug auf die Achse des hinteren Fahrgestelles höhenverstellbar sind und daß im Bereich der beiden Schenkelenden eine Wasserwaage vorgesehen ist. 4. Meßvorrichtung nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Höheneinstellung Gewindespindeln (IJ) vorgesehen sind. 5. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger (L) durch zwei gelenkig unmittelbar vor bzw. hinter der Maschine (G) eingehängte Verbindungsriegel (Z) verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 810 758; »Die Bundesbahn«, 1951, S.435 bis 44o.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH13121A DE957576C (de) | 1953-07-28 | 1953-07-28 | Messvorrichtung fuer eine vereinigte Gleishebe- und -stopfmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH13121A DE957576C (de) | 1953-07-28 | 1953-07-28 | Messvorrichtung fuer eine vereinigte Gleishebe- und -stopfmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE957576C true DE957576C (de) | 1957-02-07 |
Family
ID=7426928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH13121A Expired DE957576C (de) | 1953-07-28 | 1953-07-28 | Messvorrichtung fuer eine vereinigte Gleishebe- und -stopfmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE957576C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123689B (de) * | 1959-01-27 | 1962-02-15 | Ing Josef Theurer | Verfahren zum Anheben von Gleisen |
| DE1135506B (de) * | 1958-01-10 | 1962-08-30 | Andre Ernest Mauzin | Auf dem Gleis fahrbare Lehrenvorrichtung fuer das Ausrichten des Gleises der Hoehe nach mit Hilfe einer Gleishebe- und Stopfmaschine |
| DE1139527B (de) * | 1959-05-13 | 1962-11-15 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Einrichtung zum in Gleislaengsrichtung fortschreitenden Ausrichten eines Gleises |
| DE1216341B (de) * | 1960-12-15 | 1966-05-12 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Verfahren zum in Gleisrichtung fortschreitenden Ausrichten von Gleisen, insbesondereGleisboegen, sowie Vorrichtung zum Durchfuehren dieses Verfahrens |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE810758C (de) * | 1949-10-11 | 1951-08-13 | Hans Reichhardt | Verfahren zum Unterstopfen des Gleises auf eine bestimmte Hoehe |
-
1953
- 1953-07-28 DE DESCH13121A patent/DE957576C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE810758C (de) * | 1949-10-11 | 1951-08-13 | Hans Reichhardt | Verfahren zum Unterstopfen des Gleises auf eine bestimmte Hoehe |
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