DE95762C - - Google Patents

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DE95762C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/26Special arrangements with regard to simultaneous or subsequent treatment of the material
    • B21C47/265"helicofil" systems
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00Electroplating characterised by the article coated
    • C25D7/06Wires; Strips; Foils

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um Drähte auf elektrolytischem Wege mit Metall zu überziehen, und zwar in ununterbrochener und schneller Weise.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι einen Querschnitt und Fig. 2 einen Lä'ngenschnitt des Apparates. Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Polirvorrichtung, die jedoch nicht Gegenstand des vorliegenden Patentes ist, im Aufrifs und Grundrifs.
In einem Bottich A, welcher zur Aufnahme des Elektrolyten dient, werden auf isolirten Unterlagen zwei Ständer B befestigt, auf welchen mittels Spitzschrauben eine Anzahl Längsspindeln C in kreisförmiger Anordnung befestigt sind. Auf diesen sitzen eine Anzahl nahe an einander liegender Rollen D aus nicht leitendem Material, z. B. Porzellan, deren jede an ihrem Umfang mit einer Rille versehen, ist.
Der obere Theil der beiden Ständer B trägt zwei isolirte Lager für die Achsen zweier mit Rillen versehener Walzen E und F, wobei die obere (E) mit Kautschukringen in den Rillen versehen gedacht ist, während die untere (F) an der vorspringenden Achse eine Metallscheibe G trägt, welche in einen mit dem negativen Pol einer Dynamomaschine oder einer anderen Elektricitätsqüelle verbundenen Quecksilbertopf H taucht und in diesem sich dreht. Aufserhalb der Rollen D ist ein mit gelochtem Blech oder mit Drahtgeflecht überdeckter Rahmen H2 befestigt und mittels einer Stange H1 mit dem positiven Pol einer Elektricitätsqüelle verbunden gedacht.
Innerhalb der Rollen D sitzt concentrisch angeordnet ein Rad, welches eine Anzahl gekrümmter, zur Bildung einer Art Schaufeln mit gelochtem Blech oder Drahtgeflecht bedeckter Speichen K trägt und von einem oder beiden Enden der Achse mit der positiven Elektricitätsqüelle verbunden ist.
Die Drahtgeflechte H2 und K bestehen aus einem Metall, welches am positiven Pol durch den Elektrolyten nicht angegriffen wird, z.B. aus Eisen, wenn der Elektrolyt aus einer Lösung von Zinkoxyd in kaustischem Alkali besteht.
Das niederzuschlagende Metall (Zink) kann in diesem Falle in eisernen durchlochten Körben in den Elektrolyten aufserhalb des Rahmens H2 eingehängt werden, ohne jedoch mit H2 elektrisch verbunden zu sein. Statt des vorerwähnten Rades mit den gekrümmten Speichen K kann auch ein gelochter Cylinder verwendet werden, welcher Stücke von dem niederzuschlagenden Metall enthält.
Der Draht W ist in langen Stücken über die Rollen F und D aufgewickelt, so dafs er in Form einer Schraubenlinie, wie in der Zeichnung ersichtlich, am Umfang des Apparates verläuft, wobei er durch die Kautschukringe der Walze E in die Rillen der Walze D hineingeprefst wird, dort Contact mit dem negativen Pol einer Elektricitätsqüelle erhält und auf diese Weise als Kathode dient, auf welche das im Elektrolyten in Lösung befindliche Metall niedergeschlagen wird.
Die Drehung der Walze F wird durch eine Scheibe M bewirkt, die von einem passenden Motor angetrieben gedacht ist. Das innere Rad, welches die Speichenschaufeln K trägt, wird mittels . einer Scheibe N von einer an-
deren Scheibe P der Walze F angetrieben, wobei der Draht W so viel Mal durch den Elektrolyten durchgezogen wird, als Windungen davon auf den Rollen D vorhanden sind.
Der Elektrolyt wird hierbei durch die gekrümmten Speichenschaufeln K in Bewegung gesetzt. Nachdem der Draht die letzte Rille der Walze F verlassen hat, ist er vollständig mit dem Metall des Elektrolyten bedeckt.
Um den Niederschlag zu verdichten und zu poliren, können Polirwerkzeuge' angeordnet werden, welche in passender Weise auf den Draht eine Pressung ausüben und ihn bearbeiten.
Es wird dies am besten bewirkt durch eine in Fig. ι und 2 und in gröfserem Mafsstabe in Fig. 3 dargestellte Anordnung, welche zudem noch . in Fig. 4 im Grundrifs besser erkenntlich gemacht ist.
Das verlängerte Ende der Walze E trägt einen mit einer cylindrischen Schubcurve versehenen Ansatz a, in welchen ein Hebel b eingreift, der, wenn sich die Welle mit dem iCurvenschub dreht, eine schwingende Bewegung erhält.
An den Enden eines auf der Welle von b befestigten doppelarmigen Hebels c in gleichen Abständen von dessen Drehpunkte und auf einem auf der anderen Seite des Apparates angebrachten Hebel C1 (Fig. 3) sind zwei Stangen de festgemacht. Diese Stangen tragen in entsprechenden Abständen von einander Verbindungsstücke^, welche durch die Stangen gezwungen sind, die Schwingungen des Hebels c mitzumachen, gleichsam als ob sie sich um einen Mitteldrehzapfen bewegten. In der Mitte dieser kleinen Hebel f befinden sich zwei kleine Polirsteine gh eingesetzt, welche mittels Federn gegen den Draht, der zwischen ihnen hindurchläuft, angeprefst werden. Diese Polirsteine sind an ihrer Berührungsfläche mit dem Draht ausgehöhlt und umschliefsen diesen an seinem ganzen Umfange.
Die Schwingungen des Hebels f übertragen sich auf die Polirsteine, und es wird so ein allseitiges Glätten des Drahtes am ganzen Umfange bewirkt, wenn er zwischen den beiden Polirsteinen hindurchgezogen wird.
Naturgemäfs können in der beschriebenen Weise nicht nur Drähte, sondern auch Metallstreifen oder dergl. elektrolytisch mit Metall überzogen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum : elektrolytischen Ueberziehen von Draht und Metallstreifen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Draht oder die Metallstreifen auf eine Anzahl im Kreise angeordneter und zum Theil in einem mit dem Elektrolyten gefüllten Bottich tauchender Rollen (-D), welche auf einem isolirten Rahmen und von diesem isolirt sitzen, in Schraubenlinien aufgewickelt, zwischen mit Rillen versehenen und. mit dem negativen Pol einer Elektricitätsquelle verbundenen Walzen (EF) hindurchgezogen und an einer zwischen den Rollen beweglichen Anode (K) vorbei durch den Elektrolyten bewegt wird, wobei eine festsitzende Anode (H2) aufserhalb der Rollen angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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