DE958566C - Schienenbefestigung, insbesondere fuer Gruben- und Feldbahnen - Google Patents

Schienenbefestigung, insbesondere fuer Gruben- und Feldbahnen

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DE958566C
DE958566C DEK20652A DEK0020652A DE958566C DE 958566 C DE958566 C DE 958566C DE K20652 A DEK20652 A DE K20652A DE K0020652 A DEK0020652 A DE K0020652A DE 958566 C DE958566 C DE 958566C
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DE
Germany
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rail
bolts
rails
rail fastening
railways
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Expired
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DEK20652A
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GUENTHER W HAMMER
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GUENTHER W HAMMER
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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B23/00—Easily dismountable or movable tracks, e.g. temporary railways; Details specially adapted therefor
    • E01B23/02—Tracks for light railways, e.g. for field, colliery, or mine use
    • E01B23/04—Fastening or joining means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Schienenbefestigung, insbesondere für Gruben- und Feldbahnen Die Erfindung bezieht sich auf Schienenbefestigungen, insbesondere für Gruben- und Feldbahnen, mit in die Schwelle eingreifenden, die Kippkräfte der Schiene aufnehmenden Vorsprüngen an der Unterseite des Schienenfußes, wobei bezweckt wird, die Anzahl der verwendeten Teile und ihr Gewicht auf ein Geringstmaß herabzusetzen, ohne die Zuverlässigkeit, Lebensdauer, leichte Anbringbarkeit und die Möglichkeit des Ausbaues der Schienen. zu beeinträchtigen.
  • Bei den, bekanntgewordenen Schienenbefestigungen dieser Art ist an der Unterseite des. Schienenfußes eine Längsrippe ungewalzt, die in eine entsprechende Quernut der Schwelle eingreift. Um eine gewisse Beweglichkeit der Schienen gegenüber der Schwelle zu ermöglichen, ist die Quernut etwas weiter gehalten, als es der Längsrippe entspricht. Die Nachteile dieser Anordnung bestehen darin, daß die: Längsrippe die Kosten der Schiene wesentlich erhöht und die Herstellung ausreichend passender Quernuten Schwierigkeiten macht, wenn: nicht teure maschinelle Spezialeinrichtungen, verwendet werden. Die Quernut schwächt auch die Schwelle erheblich, so daß diese höher als üblich ausgeführt sein muß, und schließlich dringt durch die beiderseits offene Nut leicht Feuchtigkeit ein, die zu einer schnellen inneren Zerstörung der Holzschwellen führen kann, wodurch der Fahrverkehr gefährdet wird.
  • Zur Beseitigung dieser Nachteile.-werden, gemäß der Erfindung an der Unterseite des. Schienenfußes Bolzen angeschweißt, die in; genau passende Löcher der Schwellen eingreifen. Die für die -Bolzen erforderlichen Bohrungen schwächen die Schwelle nicht merklich, so daß deren Verstärkung nicht erforderlich ist. Die Löcher lass sich auch sehr leicht durch einfache Bohrgeräte anbringen. Vor allen Dingen kann infolge der Verwendung von Rundbolzen eine genaue Passung erzielt werden, so daß es nicht erforderlich ist, die Vorsprünge an der Unterseite der Schiene mit Spiel in die Schwellen eingreifen zu lassen. Ein solches Spiel trägt wesentlich zur schnellen Zerstörung der Schwelle bei. Das Bohrloch der Schwelle ist auch völlig nach außen abgedeckt, so daB mit dem Eindringen von Feuchtigkeit nicht zu rechnen. ist. Zur An.schweißung der Bolzen an der Schienenunterseite kann Widerstandsschweißung verwendet werden. Führt man die Vorsprünge an der Unterseite der Schiene, wie schon bekannt, als. T-Stücke aus, so ist die Widers.tandsschweißung praktisch nicht anwendbar. Man muß hier zur wesentlich teuren Autogen- oder Elektroschweißung greifen, wobei die Gefahr des Verziehens der Schiene entsteht.
  • Für jede Schwelle wird ein senkrecht, vorzugsweise auf der Mittellinie der Unterseite der Schiene aufgesetzter Bolzen vorgesehen. Die Länge und der Durchmesser der Bolzen werden. so bemessen, daß der durch den SchienenseitendTuck hervorgerufene Flächendruck zwischen den Bolzen und dem Holz der Schwelle so gering bleibt, daß eine Erweiterung des Loches durch die Schienenseitendrücke nicht stattfindet und daß ferner auch ein Ausheben der Schienen durch die Schienenseitendrücke nicht eintreten: kann.
  • Bei der Verlegung in Kurven und an anderem Stellen, bei denen hohe Seitendrücke auftreten, können besondere Sicherungen gegen ein Ausheben angebracht werden. Insbesondere können die Bolzen schräg mit ihren freien Erden nach der Außenseite des Gleises gerichtet angeschweißt werden..
  • Weitere Erfindungsgedanken ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung.
  • In der Zeichnung ist die Schienenbefestigung durch einen senkrechten Querschnitt durch eine Schiene mit Schwelle dargestellt.
  • An der Unterseite des. Fußes i der Schiene a ist ein Bolzen 3 stumpf angeschweißt. Vorzugsweise wird ein Bolzen für jede Schiene und Schwelle senkrecht auf der Unterseite und in der Mittellinie der Unterseite angebracht. Jedoch können. für jede Schiene und Schwelle auch mehrere Bolzen vor= gesehen sein. Die Anbringung kann auch außerhalb der Mittellinie erfolgen.
  • Die Bolzen werden mittels, Widerstands-Stumpfschweißung auf die Schienen fabrikationsmäßig aufgeschweißt, und zwar unter Verwendung einer genauen. Abstandslehre mit geringen: Toleranzen, welche dem Abstand der Schwellen voneinander entspricht.
  • Die Schienen werden mit ihren außen glatten Bolzen 3 in genau passende Bohrungen q. der Schwellen 5 eingesetzt, und der Schienenfuß legt sich; loses ohne jede sonstige Befestigung auf den Schwellein. auf. Zwecks. leichterer Einführung der Bolzen sind diese @an ihrem freien. Ende mit einer kurzen, konischen Abschrägung 5 versehen.
  • Die Bohrungen für die Schwellen können vor Verlegung fabrikationsmäßig unter Verwendung einer Bohrlehre mit ebenfalls: geringen. Toleranzen hergestellt werden.
  • Der Aufbau der Schienen auf die Schwellen geschieht zweckmäßig in derWeise, daß die Schwellen von obern. auf die umgedrehten Schienen. mit ihren Bohrungen über die Bolzen 3 gesteckt werden,. Alsdann können die zusammengebauten Gleisstücke umgedreht und eingebettet werden. Sofern diese Handhabung nicht möglich ist, sind die Schwellen zweckmäßig unter Verwendung einer Lehre von vorzugsweise Schienenlänge zu verlegen. Ergeben sich beim Auflegen der Schienen. Abweichungen der Bohrungen von den Bolzen, so besteht ohne weiteres die Möglichkeit, die Schwellen um kurze Längen längs und quer der Schienenrichtung zu verschieben.
  • An Gleisstellen, bei denen: mit größeren Schienenseitend.rücken zu rechnen ist, wie z. B. an Kurven, sind die Bolzen 3 besonders lang auszuführen. Der Schieinenseitendruck 7 ist in diesem Fall nicht in der Lage, ein Anheben der Schienen zu bewirken. Eine weitere Sicherung gegen. das Hochheben durch Schienenseitendrücke kann dadurch erreicht werden, ddaß die Bolzen 3 in Richtung des Schienenseitendruckes- 7 nach unten schräg gestellt sind, wie durch die strichpunktierten Linien $ angedeutet. Dadurch wird die Schiene durch Schienenseitendrücke fest an die Schwelle angekeilt.
  • Wie ersichtlich, weist die beschriebene Schienenbefestigung keinerlei lose Teile auf. Sie besteht nur aus einem Metallteil, nämlich dem Bolzen., der nur einen kleinen Bruchteil des Gewichtes. der üblichen Schienenbefestigungen aufweist. DieSchienen können nicht nur leicht an dien Schwellen befestigt werden, auch ihr Wiederausbau ist jederzeit ohne weiteres möglich.
  • Die Bolzen 3 können auch hohl gehalten sein. Die Schwelle 5 dient gleichzeitig auch als besonders einfacher und genau- Spurhalter für die Schienen, da die Schienen mit Vorsprüngen in die Schwellen in genau vorgeschriebenem Abstand eingreifen. Dadurch fällt die Notwendigkeit besonderer Spurhalter bzw. die Verlegung der Schienen mittels Abstandlehren fort.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenbefestigung, insbesondere für Gruben- und Feldbahnen, bei der an' der Schienenunterseite in Ausnehmungen in der Schwelle eingreifende Vorsprünge angeschweißt sind, welche die auf die Schiene ausgeübten Kippkräfte übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge als Bolzen (3) ausgebildet sind, denen genau passende Bohrungen (q.) in den Schwellen (5) zugeordnet sind.
  2. 2. Schienenbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,, daß für jede Schwelle und Schiene (5) ein senkrecht auf der Mittellinie der Unterseite der Schiene aufgesetzter Bolzen: (3) vorgesehen ist.
  3. 3. Schienenbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (3) schräg nach außen in Richtung des Sc hienenseitendruckes (7)-geneigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung P. 136o V / i9 a; österreichische Patentschrift Nr. 168 142; USA.-Patentschrift Nr. 2 300 o54.
DEK20652A 1953-12-29 1953-12-29 Schienenbefestigung, insbesondere fuer Gruben- und Feldbahnen Expired DE958566C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2300054A (en) * 1941-06-12 1942-10-27 Mannaberg Leopold Rail fastening
AT168142B (de) * 1948-12-30 1951-04-25 Leopold Dr Mannaberg Schienenbefestigung für den Eisenbahnoberbau

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2300054A (en) * 1941-06-12 1942-10-27 Mannaberg Leopold Rail fastening
AT168142B (de) * 1948-12-30 1951-04-25 Leopold Dr Mannaberg Schienenbefestigung für den Eisenbahnoberbau

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