DE95930C - - Google Patents

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DE95930C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/56Gauges for measuring angles or tapers, e.g. conical calipers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Metallene Winkellehre.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1896 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Construction metallener Winkellehren zum Gebrauch für Schlosser und andere Handwerker. Sie bezweckt, einen vollkommeneren Ersatz für die üblichen Winkellehren zu schaffen, die aus einer dünnen, in eine hölzerne Fassung eingelassenen Metallklinge bestehen und deren Genauigkeit nicht dauernd und nicht zuverlässig ist.
Nach dieser Erfindung wird der eine Schenkel des Winkels durch ein drehbares Gehrungslineal gebildet, welches an einer mittelst abgebogener Endlappen befestigten Flachschiene seinen genauen Stellanschlag findet.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein derartiger Winkel dargestellt.
Fig.1 ι stellt den Winkel mit dem in die Nichtgebrauchslage zurückgeklappten Gehrungslineal dar;
Fig. 2 ist die Ansicht von der Kante her gesehen;
Fig. 3 veranschaulicht den Winkel mit dem Gehrungslineal in Aufklappstellung;
Fig. 4 und 5 sind Ansichten des am Winkel behufs Bildung vorspringender Leisten einzufügenden Anschlaglineals.
Der Körper der Winkellehre besteht zweckmäfsig aus Stahlblech, das in passender Form als Schenkel B ausgeschnitten wird.
An dem Theil B wird gemä'fs der Erfindung ein enger Schlitz von derartiger Bemessung ausgeschnitten, dafs eine metallene Schiene oder das Anschlaglineal C hineinpafst, welches die aus Fig. 4 und 5 ersichtliche Grundform hat, während in Fig. 1, 2 und 3 nur der Rand ersichtlich ist. Dieses Anschlaglineal C bildet beiderseits, wenn es in gehöriger Stellung am Winkel eingefügt ist, seitlich vorspringende Stege am Theil B, welche als Aufsetzleisten für das Instrument dienen.
Die Anfertigung geht'so vor sich, dafs der metallene Linealstreifen C (Fig. 5) mit Einschnitten D, die sich quer bis zur Hälfte erstrecken, versehen wird, und dafs die entstehenden Endlappen E, wie Fig. 4 zeigt, niedergebogen werden, um flach gegen die Wange des Theiles B anzuliegen, wenn der Streifen in den zugehörigen Schlitz eingefügt worden ist. Die bezeichneten Lappen E sind mit Löchern F ausgestattet und werden für dauernde Verbindung mittelst Schrauben oder Niete an B befestigt.
An dem Schenkel B ist der einstellbare Schenkel oder das Gehrungslineal G drehbar befestigt. Dieses Lineal kann, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, mittelst Flügelmutter H am Winkelkörper unter dem gewünschten Winkel festgestellt werden und findet bei seiner Einstellung in die rechtwinklige Lage (in Fig. 3 punktirt dargestellt) einen genauen Anschlag an der Kante der Leiste C, in welcher Lage der Schenkel G durch Anziehen der Mutter H gesichert wird.
Aus Zweckmäfsigkeitsgründen wird das Lineal G in solchem Gröfsenverhältnifs ausgeführt, dafs es, wenn es sich in der eingeklappten Stellung unterhalb des Theiles C gegen
diesen anlegt, an seinen Kanten mit den Kanten des Theiles B abschneidet, wie Fig. ι darstellt.
Aufserdem kann an dem kreisförmig gestalteten Ende des Lineals G eine geeignete Gradtheilung vorgesehen werden, wie an dem Schenkel B des Winkels, ebenfalls zur Erweiterung des Gebrauchszweckes, Theilstriche zur Angabe irgend welcher Mafsgröfsen angebracht sein können.
Die beschriebene Einrichtung macht das neue Mefsgeräth namentlich als Taschenlehre geeignet.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Metallene Winkellehre, dadurch gekennzeichnet, dafs eine innerhalb eines Längsschlitzes am Schenkel (B) eingefügte, nahe den Enden eingeschnittene, mittelst abgebogener Endlappen befestigte Flachschiene eine Anschlagleiste (C) bildet, an welcher ein drehbares Gehrungslineal (G) zur Bildung eines rechten Winkels einen genauen Stellanschlag findet und sich zugleich auch beim Zusammenlegen der Lehre anzulegen vermag.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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