DE959655C - Fernschreibmaschinen-Tastatur - Google Patents

Fernschreibmaschinen-Tastatur

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DE959655C
DE959655C DEA17380A DEA0017380A DE959655C DE 959655 C DE959655 C DE 959655C DE A17380 A DEA17380 A DE A17380A DE A0017380 A DEA0017380 A DE A0017380A DE 959655 C DE959655 C DE 959655C
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L13/00Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
    • H04L13/16Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00 of transmitters, e.g. code-bars, code-discs

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Description

Gegenstand 'der Erfindung ist eine Fernschreibmaschine, die mit einer die Zeichentasten enthaltenden Tastatur versehen ist.
Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung des mechanischen Aufbaus einer derartigen Fernschreibmaschine. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Tastatur als eine für sich auswechselbare bauliche Einheit ausgebildet ist und aus einer Platte und mit den Zeichentasten ίο versehenen Tastenhebeln besteht, wobei sämtliche Tastenhebel unter sich gleich ausgebildet und gleichartig in mehreren Reihen auf der Platte schwenkbar montiert sind.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegen-Standes, die nachstehend erläutert wird. In der Zeichnung bedeutet
Fig. ι ein Schnittbild der Fernschreibmaschine,
Fig. 2 einen Ausschnitt eines Details der Fernschreibmasohine nach der Linie H-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Ausschnitt eines weiteren Details nach der Linie IH-III in Fig. 1.
Die Tastatur besteht aus einer Platte 1, die am Gestell der durch ein Gehäuse 2 abgeschlossenen Fernschreibmasdhine in nicht näher dargestellter Weise lösbar befestigt ist und an der die mit den
Zeichentasten 3 versehenen Tastenhebel 4 gleichartig in mehreren Reihen schwenkbar montiert sind. Die Tastenhebel 4 sind unter sich gleiche Winkelhebel, die auf den je 'Zeichentastenreihe vorhandenen und an der Platte 1 angebrachten Achsen 5 .gelagert sind. Der die Zeidhentaste tragende Arm4a der Tastenhebel ist oberhalb der Platte ι nach vorn gerichtet, und der andere Arm 46 derselben ragt durch die Platte 1 nach unten. Am unteren Ende der Tastenhebelarme 4b sind Gegengewichte 6 befestigt zur Rückstellung der Zeichentasten nach erfolgter Betätigung.
Die den auszusendenden Stromimpulskombinationen zugeordneten und durch die einzelnen Zeichentasten beeinflußbaren Steuerorgane sind als · Impulsscheiben 7, von denen in der Zeichnung nur eine einzige sichtbar ist, mit seitlich eingefräster Nut 70 ausgebildet. Die Impulsscheiben 7 sind auf einer gemeinsamen Welle 8 befestigt, die ao durch einen nicht dargestellten Antriebsmotor angetrieben wird und beim Betätigen einer Zeichentaste eine Umdrehung ausführt. Jede der Impulsscheiben 7 arbeitet mit einem Abtasthebel 9 zusammen, der auf der Achse 10 schwenkbar gelagert und mit einem Führungs'stift 11 versehen ist. Beim Betätigen einer Zeichentaste gelangt auf später beschriebene Weise der zugehörige Abtasthebel 9 entgegen der Kraft der Feder 12 mit seinem Führungsstift 11 in den Einlauf der Nut 7ß und führt beim anschließenden Drehen der Impulsscheibe 7 eine hin- und hergehende Bewegung aus, die über eine allen Abtasthebeln gemeinsame und mit dem Hebel'system 13, 14 verbundene Stange 15 auf die mit 16 angedeutete Kontaktvorrichtung übertragen wird.
Die genannte Einrichtung, welche die Übertragungs- und Sperrorgane enthält, weist je Zeichentastenreihe eine Schiene 17 mit U-förmigem Querschnitt und nach oben gerichteten Schenkeln auf. Diese Schienen 17 sind so angeordnet, daß die Tastenhebel -4 einer Zeichentastenreihe mit dem nach unten gerichteten Arm 4& je zwischen die beiden Schenkel der zugeordneten Schiene zu liegen kommen, welche die Schwenkbewegung der Tastenhebel begrenzen. In den Schienen 17 und einer weiteren gleichartigen Schiene 25 sind quer zu deren Längsausdehnuaig verlaufende, den einzelnen Zeichentasten zugeordnete Stangen 18 verschiebbar gelagert, die mit den Tastenhöbeln 4 einerseits und mit den Abtastöiebeln 9 andererseits lose in Wirkverbindung stehen. Beim Betätigen der Zeidhentasten 3 übertragen die Stangen 18 die Bewegung der Tastenhebel auf die zugehörigen Abtasthebel 9, welche demzufolge verschwenkt werden, so daß deren Führungssift 11 in den Einlauf der Nut ya der Impulsscheiben 7 gelangt. Die Feder 12 bewirkt nach einem vollen Umlauf der ImpuLsscherben, nach erfolgter Impulsaussendung, die Rückstellung des verschwenkten Abtasthebels 9, wobei auch die verschobene Stange 18 wiederum in die Ausgangslage gebracht wird. Die Auslösung der Antriebsvorrichtung erfolgt mittels einer um die Achse 19 schwenkbaren und mit sämtlichen Stangen 18 in Wirkverbindung stehenden Platte 20, die über ein. Zwischenglied 21 mit einem auf der Achse 22 gelagerten Hebel 23 verbunden ist, der seinerseits eine zwischen dem Antriebsmotor und der Welle 8 eingeschaltete Schlupfkupplung 24 betätigt. Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Platte 20 kammartig in das ebene Feld der nebeneinander angeordneten Stangen 18 greift. Die Stangen 18 sind an dieser Stelle mit einem Bund i8ß versehen, dessen Durchmesser größer ist als die Weite der Kammlücken, so daß beim Verschieben jeder der Stangen 18, auf Grund' einer Betätigung der betreffenden Zeichentaste, die Platte 20 verschwenkt und mittels des Hebels 23 die Schlupfkupplung 24 eingerückt wird.
Die Sperrvorrichtung besteht aus einem weiteren Satz von den einzelnen Zeichentasten zugeordneten und in den Schienen 17 und 25 verschiebbar gelagerten Stangen, die der einfacheren Herstellung wegen je aus zwei hintereinanderliegenden und lose aufeinanderstoßenden Stängenteilen 26 und 27 gebildet sind. Die Stangenteile 26 besitzen durchweg gleiche Länge und arbeiten mit einer aus der Schreibmaschinentechnik bekannten Kugelsperre zusammen. Die letztere besteht aus einem an der Schiene 25 befestigten länglichen Käfig 28 go mit darin beweglichen Kugeln 29, deren seitliches Spiel beim Eintauchen einer Stange 26 aufgehoben wird. Die anderen Stangenteile 27, deren Länge entsprechend den unterisohiedlichen Abständen der Zeichentastenreihen von der Kugelsperre verschieden ist, liegen unter Federdruck lose an dem nach unten gerichteten Arm146 der Tastenhebel 4 an. Den Federdruck erzeugen die Federn 30, die auf den Stangenteilen 26 angeordnet sind und auf einen an denselben vorgesehenen Bund 26a drücken. Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß beim Betätigen einer Zeichentaste alle übrigen selbsttätig gesperrt sind. Außerdem ist das gleichzeitige Betätigen mehrerer Zeichentasten verhindert.
Wie bei den bekannten Fernschreibmaschinen sind auch bei der vorliegenden Ausführungsform durch Sondertasten tätigbare Mittel zum wahlweisen Sperren von Zeichentastengruppen vorhanden, durch die beispielsweise beim Drücken einer »Ziffern«-Taste alle Buchstabentasten und no beim Drücken einer »Buchstaben«-Taste sämtliche übrigen Zeichentasten gesperrt werden. Diese Mittel bestehen aus einem quer zu den Stangenteilen 26 längs verschiebbaren und an der der Schiene 25 zunächst liegenden Schiene 17 gelagerten Kamm 31 (Fig. 3), der mit den Sperrstangenteilen 26 zusammenarbeitet. Zum wahlweisen Sperren einer von zwei vorhandenen Zeichentastengruppen wird der Kamm 31 auf nicht-näher angegebene Weise zwischen zwei Endlagen hin iao und her verschoben. Hierbei kommen die entsprechend angeordneten Zähne. 3ia desselben bei den jeweils zu sperrenden Stangenteilen 26 je vor einen an den Stangenteilen vorgesehenen Bund 2O6 zu liegen, so daß eine Betätigung der betreffenden Zeichentasten verhindert wird.
Gegenüber bekannten Fernschreibmaschinen der eingangs erwähnten Art zeichnet sich die beschriebene Konstruktion dadurch aus, daß die Tastatur als eine selbständige bauliche Einheit ausgebildet ist, die mit der übrigen Einrichtung nur lose in Verbindung steht und deshalb unabhängig von derselben leicht auswechselbar ist, wodurch die Montage bei der Herstellung und bei allfälligen Revisionen wesentlich erleichtert wird. ίο Für die Serienfabrikation von besonderer Bedeutung ist ferner die Tatsache, daß mehrere Gruppen mit einer Vielzahl von unter sich gleichen Konstruktionselementen vorhanden sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Fernschreibmaschine mit einer die Zeichentasten enthaltenden Tastatur, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastatur als eine für sich auswechselbare bauliche Einheit ausgebildet ist und aus einer Platte und mit den Zeichentasten versehenen Tastenhebeln besteht, wobei sämtliche Tastenhebel unter sich gleich ausgebildet und gleichartig in mehreren Reihen auf der Platte schwenkbar montiert sind.
  2. 2. Fernschreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastenhebel als Winkelhebel ausgebildet und auf jeZeiohentastenreihe vorhandenen und an der Platte angebrachten Achsen gelagert sind, wobei der die Zeichentaste tragende Arm der Tastenhebel oberhalb der Platte nach vorn gerichtet ist und der andere Arm derselben durch die Platte nach unten ragt.
    ■ In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 731 552, 340 754, 579662;
    Apparatebeschreibung der Firma C. Lorenz,
    Druckschrift Nr. 1492/N4, 1938, S. 4 und 6, Fig. 2 und 4.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 509 S59/130 2. <609 833 2.57)
DEA17380A 1952-04-19 1953-02-03 Fernschreibmaschinen-Tastatur Expired DE959655C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH959655X 1952-04-19

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ID=4550410

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DEA17380A Expired DE959655C (de) 1952-04-19 1953-02-03 Fernschreibmaschinen-Tastatur

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DE (1) DE959655C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1163201B (de) * 1960-10-20 1964-02-13 Licentia Gmbh Gemeinsame Abdeckkappe fuer mehrere Kontrollampen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE340754C (de) * 1922-03-01 1921-09-16 Luigi Cerebotani Dr Sendevorrichtung fuer Schnellmorsetelegraphie mit Klaviatur
DE579662C (de) * 1930-07-11 1933-06-29 Creed & Co Ltd Blattfernschreiber, bei welchem das Papier durch eine im feststehenden Teil des Apparates angeordnete Einrichtung fortgeschaltet wird, waehrend der Typenkorb ueber das Papier zum Abdruck von in einer Zeile aufeinanderfolgenden Zeichen hinwegbewegt wird
DE731552C (de) * 1938-01-04 1943-02-11 Hilscher Fa G Rechenmaschine

Patent Citations (3)

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