DE959672C - Fuellapparat zur Herstellung plastischer Musterungen auf Kleidungsstuecken - Google Patents

Fuellapparat zur Herstellung plastischer Musterungen auf Kleidungsstuecken

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DE959672C
DE959672C DEB24050A DEB0024050A DE959672C DE 959672 C DE959672 C DE 959672C DE B24050 A DEB24050 A DE B24050A DE B0024050 A DEB0024050 A DE B0024050A DE 959672 C DE959672 C DE 959672C
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DE
Germany
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compressed air
hollow body
filling apparatus
thread
nozzle
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Expired
Application number
DEB24050A
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English (en)
Inventor
Eberhard Merkle
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Wilh Bleyle O H G
Original Assignee
Wilh Bleyle O H G
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04GMAKING NETS BY KNOTTING OF FILAMENTARY MATERIAL; MAKING KNOTTED CARPETS OR TAPESTRIES; KNOTTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04G3/00Making knotted carpets or tapestries
    • D04G3/02Making knotted carpets or tapestries by hand; Tools therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Füllapparat zur Herstellung plastischer Musterungen auf Kleidungsstücken Daß plastische Musterungen (Ornamente) auf Kleidungsstücken, wie Damenkleidern, Damenmänteln und Damenblusen, vermittels eines durch Druckluft eingehlasenen Fadens mechanisch hergestellt werden können, ist bekannt. Eine Ausführungsart für eine Vorrichtung hierzu bedient sich z. B. der im Prinzip bekannten Spritzpistole. Dabei wird der Faden durch einen Fadenkanal in eine Hohlnadel eingeführt und durch Druckluft durch die Hohlnadel gepreBt, während der Faden von einer im freien- Raum stehenden bzw. auf einem Halter an der Vorrichtung befestigten Fadenrolle abrollt. Diese Ausführungsart arbeitet nach dem Prinzip der Wässerstrahl-Vakuumpumpe, wobei Druckluft durch einen im spitzen Winkel zum Fadenkanal verlaufenden Druckluftkanal in die Vorrichtung eingeführt wird.
  • Eine derartige Vorrichtung, die mit der Einwirkung von Uberdruck auf einen unter Unterdruck stehenden Fadenkanal arbeitet, hat unter anderem den Nachteil, daß der den Faden enthaltende Unterdruckkanal nur einen vergleichsweise kleinen -urchmesser haben darf. Man könnte eine derartige Vorrichtung mit Fadenkanälen verschiedener Durchmesser oder mit Zusatzvorrichtungen zum Verengen oder Erweitern des einzigen Fadenkanals versehen. Das ist für die praktische Handhabung zü umständlich.' Deshalb muB der Fadenkanal bei den bekannten Vorrichtungen im allgemeinen für eine bestimmte Fadenstärke eingerichtet sein, um im Sinn der Wasserstrahl-Vakuumpumpe arbeiten zu können. Man wird bei einer derartigen Vorrichtung also nur ein gleichbleibendes Füllmaterial verwenden können, während die Verwendung von Garnresten, fehlerhaften Garnen. oder solchen Garnen, die Unregelmäßigkeiten oder Verdickungen aufweisen, schwierig ist, obwohl dieses Material wegen seiner Billigkeit gerade als Füllmaterial geeignet wäre. Zudem können bei jener Vorrichtung im Schnittpunkt von Überdruck- und Unterdruckkanal Wirbel auftreten., die den Leistungseffekt der Vorrichtung herabmindern. Weitere denkbare Verzögerungen und Leistungseinbußeai ergeben sich daraus, daß die Spule, von der der Faden abgewickelt wird, sich außerhalb der Vorrichtung befindet.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, indem sie auf einen besonderen Fadenkanal verzichtet und die den auszublasenden Faden enthaltende Garnrolle in das Innere der Vorrichtung ve_-legt. Damit genvinnt die Vorrichtung nicht nur an Handlichkeit; sie gewährleistet auch einen gleichble-*benden und von Wirbeln oder Störungen unbehelligten Druck auf den Füllfaden sowie die Verwendung von Garnen in jeder beliebigen Stärke, so da.ß die gleichmäßig rasche und gleichmäßig starke Füllung der Ornamenthohlräume gesichert bleibt.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung nach Fig. I. :Sie besteht beispielsweise aus einem zylindrischen, am oberen Ende in einen Kegel übergehenden Hohlkörper A, in dessen Innenraum koaxial zum Hohlkörper ein Spulenträger B angeordnet ist, der eine axiale, als Druckluftkana,l dienende Bohrung aufweist. Auf dem Spulenträger ist das Füllmaterial C aufgespult. Der Hohlkörper ist in bekannter Weise an einen Druckluftbehälter angeschlossen. An seinem oberen spitz zulaufenden Ende trägt er eine kanülenähnliche Ansatzdüse D. An dieser Ansatzdüse, die rechtwinklig zu dem Hohlkörper angebracht werden kann und an deren Spitze sich eine Hohlnadel befindet, kann eine Absperrvorrichtung angebracht werden. Die Absperrvorrichtung ist auch anderweitig zwischen dem Ende des Druckluftkanals und dem Ansatzpunkt der Düse anbringbar.
  • Strömt Druckluft aus, so reißt sie den in die Ansatzdüse eingefädelten Faden durch die Hohlnadel hindurch und bläst ihn in den auszufüllenden Hohlraum. Der Grad der Füllung kann durch ein in die Leitung eingebautes Druckmmderventil beliebig reguliert werden..
  • Die Befestigung der Ansatzdüse an der Vorrichtung kann in üblicher Weise, beispielsweise auf die in Fig. I obere Abbildung F dargestellte Art, erfolgen. Zum Einfädeln des Fadens genügt es, ihn durch die Öffnung G zu bringen. Wird die Verschraubung mit der darin befestigten Hohlnadel mit dem Hohlkörper verbunden, so nimmt die durchströmende Druckluft den Faden durch die Hohlnadel mit.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Füllapparat zur Herstellung plastischer :Musterungen auf Kleidungsstücken, bei dem ein von einer Spule ablaufender Füllfaden mit Druckluft durch eine Ansatzdüse, und eine Hohlnadel in den Hohlraum zwischen zwei mustergemäß durch Nähte verbundenen Stofflagen eingeblasen wird, dadurch gekennzeichnet, daß er als zylindrischer, am oberen Ende in einen Kegel übergehender Hohlkörper (A) ausgebildet ist, dessen an eine Druckluftleitung angeschlossener Innenraum die Spule (C) mit dem Füllfaden enthält.
  2. 2. Füllapparat nach Ansprucl: i, dadurch gekennzeichnet, daß im Innenraum des Hohlkörpers (A) ein Spulenträger (B) für die Spule (C) koaxial zum Hohlkörper angeor lnet ist.
  3. 3. Füllapparat nach Ansprüchen. i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenträger (B) eine axiale Bohrung aufweist, di-- als Druckluftkanal dient und mit ihrem einen Ende mit der Druckluftleitung in Verbindung steht, während sich das andere Ende in den Innenraum des Hohlkörpers öffnet. .
  4. 4. Füllapparat nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die in der Kegelspitze des Hohlkörpers (A) angeordnete Ausgangsöffnung eine absperrbare Ansatzdüse für die Hohlnadel eingesetzt ist.
  5. 5. Füllapparat nach Ansprüchen. i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verwendung kommende Garnspule (C) sich in. Richtung auf die Ausgangsöffnung hin verjüngt.
  6. 6. Füllapparat nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansatzdüse im wesentlichen rechtwinklig zur Achse, des Hohlkörpers verläuft.
  7. 7. Füllapparat nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Ansatz für die Druckluftleitung ein Druckminderventil angebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 9i2 65S.
DEB24050A 1953-02-01 1953-02-01 Fuellapparat zur Herstellung plastischer Musterungen auf Kleidungsstuecken Expired DE959672C (de)

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ID=6961358

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3018975A (en) * 1960-04-12 1962-01-30 Kulicke & Soffa Mfg Co Continuous fine wire feeding device

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3018975A (en) * 1960-04-12 1962-01-30 Kulicke & Soffa Mfg Co Continuous fine wire feeding device

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