DE959882C - Aus einem Zweigruppengetriebe und einem Ruecklaufvorgelege bestehendes Geschwindigkeits-Wechselgetriebe, insbesondere fuer Ackerschlepper - Google Patents

Aus einem Zweigruppengetriebe und einem Ruecklaufvorgelege bestehendes Geschwindigkeits-Wechselgetriebe, insbesondere fuer Ackerschlepper

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DE959882C
DE959882C DEP11765A DEP0011765A DE959882C DE 959882 C DE959882 C DE 959882C DE P11765 A DEP11765 A DE P11765A DE P0011765 A DEP0011765 A DE P0011765A DE 959882 C DE959882 C DE 959882C
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DE
Germany
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gear
shaft
drive
reverse
speed change
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Expired
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DEP11765A
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Inventor
Wolfgang Eyb
Ferdinand Porsche
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Dr Ing HCF Porsche AG
Original Assignee
Dr Ing HCF Porsche AG
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Publication date
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/28—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location, or type of power take-off

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Aus einem Zweigruppengetriebe und einem Rücklaufvorgelege bestehendes Geschwindigkeits-Wechselgetriebe, insbesondere für Ackerschlepper Die Erfindung bezieht sich auf ein aus einem Zweigruppengetriebe und einem Rücklaufvorgelege bestehendes Geschwindigkeits - Wechselgetriebe, insbesondere für Ackerschlepper, welches Rückwärtsgänge entsprechend der Gangzahl des Hauptgetriebes und eine wahlweise fahrabhängig oder konstant über eine vom Wechselgetriebe unabhängige Untersetzung antreibbare Zapfwelle aufweist.
  • Es sind Ausführungen bekannt, bei welchen der konstante Antrieb der Zapfwelle von einer der Stufen des vorgeschalteten Zweigruppengetriebes und der. fahrabhängige Antrieb von der Antriebswelle des Getriebes unter Vermittlung einer gemeinsamen Kupplung abgeleitet wird. Dies hat den Nachteil, daß die einzelnen Getriebestufen mit Rücksicht auf die geforderte Zapfwellendrehzahl nicht frei ausgelegt werden können. Außerdem läßt sich der kombinierte Zapfwellenantrieb nur bei Getrieben verwirklichen, welche hinter der Hinterachse angeordnet sind, da die Zapfwelle bei einer anderen Anordnung nicht durch den Achsantrieb hindurch zum Schlepperende geführt werden kann. Es wurde auch schon eine Ausführung vorgeschlagen, in welcher der konstante Antrieb der Zapfwelle durch eine vom Wechselgetriebe unabhängige Untersetzung mit Hilfe einer die Vorgelegewelle durchsetzenden Zwischenwelle beiv-irkt w!i,rd-. Da der fahrabhängige Antrieb jedoch durch ein Zahnradpaar des Hauptgetriebes erfolgt, ergibt sich bei dieser Ausführung ein hoher Bauaufwand. Es muß nämlich nicht nur eine besondere Zwischenwelle vorgesehen, sondern auch eine komplizierte durch die Abstützung der verschiedenen Wellen bedingte Lagerung des fahrabhängigen Zahnrades in, Kauf genommen werden. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der fahrabhängige Antrieb beim Einschalten während des Betriebs des Fahrzeuges Stöße auf das Zahnrad ausübt, so daß das Vorgelege und die nahe zusammenliegenden Lager des Zahnrades hoch beansprucht werden. Der Antrieb ist deshalb störungsanfällig und mit vorzeitigem Verschleiß verbunden.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, daß die Zapfwelle fahrabhängig von dem bei sämtlichen der jeweils geschalteten Stufen umlaufenden Rücklaufvorgelege angetrieben und durch die als Hohlwelle ausgebildete Rücklaufvorgelegewelle hindurch unterhalb der Hinterachse zum Schlepperende geführt ist. Dadurch wird der Antrieb von einem Vorgelege des Getriebes abgenommen, welches mit einer breiten Basis sicher gelagert und demzufolge gegen Stöße beim Einschalten unempfindlich ist. Ferner wird für den konstanten Antrieb keine besondere Zwischenwelle benötigt, so daß sich ein, einfacher Getriebeaufbau ergibt. Die Anordnung ist so gewählt, daß das Zahnrad für den konstanten Antrieb drehbar auf der Zapfwelle gelagert ist und zum Antrieb von. Hilfsaggregaten dient. Dadurch ist es möglich, daß sowohl die Zapfwelle als auch Nebenaggregate, z. B. die hydraulische Kraftheberpumpe, von einer Welle aus getrennt voneinander betrieben werden können.
  • In den Zeichnungen, welche eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulichen, ist Fig. I ein Längsschnitt durch ein Schleppergetriebe mit einem Zapfwellenantrieb gemäß der Erfindung, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie I1-II der Fig. I und Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie III-III der Fig. I.
  • Im Getriebegehäuse I sind eine Antriebswelle 2 sowie eine Vorgelegewelle 3 in gleicher Höhe hintereinander gelagert. Auf der Vorgelegewelle 3 sind Zahnräder 4, 5 und 6 angeordnet, welche mit Zahnrädern 7, 8 und 9 der Antriebswelle 2 in Eingriff gebracht werden können. Die koaxiale Fortsetzung der Antriebswelle 2 bildet eine Zwischenwelle IO, die mit Zahnrädern II und I2 aus einem Stück besteht (Fig. 2). Das Zahnrad II ist in ständigem Eingriff mit einem Zahnrad I3, welches auf einem Stück mit der Vorgelegewelle 3 ist. In Verlängerung der Vorgelegewelle 3 ist eine Abtriebswelle I4 mit einem Kegelrad I5 angeordnet, durch welches über ein Tellerrad I6 die Treibräder des Schleppers angetrieben werden. Senkrecht unter der Antriebswelle 2 ist mit Bezug auf Fig. I in Querstegen I7 und I8 des Getriebegehäuses I eine Hohlwelle I9, welche als Rücklaufvorgelegewelle dient, gelagert. Auf dieser Hohl- j welle sind Zahnräder 2o und 2I verschiebbar angeordnet. Diese Zahnräder 2o und 2I sind zu einem Doppelrad zusammengefaßt. Das Zahnrad 2o ist mit einem Zahnrad 22 in ständigem Eingriff, das verschiebbar, jedoch nicht verdrehbar auf der Abtriebswelle I4 gelagert ist. Das Zahnrad 22 bildet zusammen mit einem Zahnrad 23 ein Doppelrad das mit einem Zahnrad I2 der Zwischenwelle IO in Eingriff gebracht werden kann. Das Doppelzahnrad 22, 23 enthält eine Innenverzahnung 24 (Fig. 2), die mit dem Zahnrad I3 der Vorgelegewelle 3 kuppelbar ist.
  • Der Zahnradersatz der Antriebswelle 2 sowie der Vorgelegewelle 3 bildet ein dreistufiges Hauptgetriebe, während das Zweigruppengetriebe aus den Zahnräderpaaren 12, 23 und I3, 24 besteht. Die hohle Rücklaufvorgelegewelle I9 enthält Klauen 25 für den Eingriff mit entsprechenden Klauen einer Kupplungsmuffe 26. Die Kupplungsmuffe 26 ist verschiebbar, jedoch nicht vierdrehbar auf einer Zapfwelle 27 angeordnet, welche in der vorderen Abschlußwand 28 des Getriebegehäuses gelagert und durch die Rücklaufvorgelegewelle I9 hindurch unterhalb der Hinterachse zum Schlepperende geführt ist. Die Kupplungsmuffe 26 kann weiter mit einem Untersetzungszahnrad 29 gekuppelt werden, welches zu diesem Zweck mit Klauen 30 versehen ist. Das Zahnrad 29 ist drehbar auf der Zapfwelle 27 gelagert und kämmt ständig mit einem Zahnrad 31 einer matordrehzahlabhängigen Antriebswelle 32. Die Antriebswelle 32 ist als Hohlwelle ausgebildet, durch welche die Getriebeantriebswelle 2 hindurchgeführt ist. Das Zahnrad 29 dient gleichzeitig zum Antrieb einer hydraulischen Pumpe 33, die an der vorderen Abschlußwand 28 des Getriebegehäuses befestigt ist. Das Verschieben der Kupplungsmuffe 26 erfolgt durch einen Hebel 34 über einen Arm 35 (Fig. 3), welcher in einem Auge 36 des Getriebegehäuses gelagert ist. Das nach außen ragende Ende 37 der Zapfwelle 27 ist genutet, um mit, einer zweckentsprechenden Verbindung mit mehreren vorgesehenen Arbeitsgeräten des Schleppers verbunden zu werden.
  • Soll die Zapfwelle mit konstanter Drehzahl angetrieben werden, so bewegt der Fahrer den Hebel 34 mit Bezug auf Fig. 3 nach hinten, wodurch die Kupplungsmuffe 26 mit den Klauen 30 (Fig. I) des Zahnrades 29 in Eingriff kommt. Die Zapfwelle 27 wird - dadurch über das Zahuräderpaar 29, 3I mit konstanter Drehzahl vom Motor aus angetrieben. Ein fahrabhängiger Antrieb der Zapfwelle, d. h. daß ihre Drehzahl von den jeweils geschalteten Stufen des Wechselgetriebes bestimmt ist, wird erhalten, wenn die Kupplungsmuffe 26 mit den Klauen 25 des Rücklaufvorgeleges i9 in Eingriff gebracht wird. Ist beispielsweise der i: Gang. der Langsamgruppe geschaltet,.überträgt sich die Kraft von der Getriebeantrriebswelle 2 über die Zahnräder 4, 7 auf die Vorgelegewelle 3 und von dort aus über das ständig im Eingriff befindliche Zahnräderpaar i i, 13 auf die Zwischenwelle io und über die Zahnräder 12, 23 zur Abbriebswelle 14, von welcher aus die Antriebsräder des Schleppers angetrieben werden. Da mit dem Zahnrad 23 gleichzeitig das Zahnrad 22 mitläuft, welches -in der geschalteten Stellung mit dem Zahnrad 21 des Rücklaufvorgeleges I9, 20, 21 im Eingriff ist, läuft die Zapfwelle mit der Drehzahl der 'geschalteten Getriebestufe um.
  • Ist z. B. der I. Gang der Schnellganggruppe geschaltet, d. h. die Innenverzahnung 24 ist mit dem Zahnrad 13 gekuppelt, so erfolgt die Kraftübertragung über die Zahnräder 4, 7 auf die Vorgelegewelle 3 und von dort aus direkt auf die Abtriebswelle 14. Die Zapfwelle 27 wird dabei von dem Zahnräderpaar 20, 22 wiederum mit der Drehzahl der geschalteten Getriebestufe angetrieben. Da der Antrieb der Zapfwelle in den Stufen des 2. bzw. 3. Ganges, und zwar sowohl bei. geschalteter Langsam- oder Schnellganggruppe in derselben Weise erfolgt, wird auf eine besondere Beschreibung desselben verzichtet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Aus einem Zweigruppengetriebe und einem Rücklaufvorgelege bestehendes Geschwindigkeits-Wechselgetriebe, insbesondere für Ackerschlepper, welches Rückwärtsgänge entsprechend der Gangzahl des Hauptgetriebes und eine wahlweise fahrabhängig oder konstant über eine vom Wechselgetriebe unabhängige Untersetzung antreibbare Zapfwelle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfwelle (27) fahrabhängig von dem bei sämtlichen der jeweils geschalteten Stufen umlaufenden: Rücklaufvorgelege (I9, 2o, 21) angetrieben und durch die als Hohlwelle ausgebildete Rücklaufvorgelegewelle (I9) hindurch unterhalb der Hinterachse zum Schlepperende geführt ist.
  2. 2. Geschwindigkeits-Wechselgetriebe nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (29) für den konstanten Antrieb drehbar auf der Zapfwelle (27) gelagert ist und zum Antrieb von Hilfsaggregaten dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 857 745; französische Patentschrift Nr. i 028 973; USA.-Patentschrift Nr. 2 334 958.
DEP11765A 1954-04-15 1954-04-15 Aus einem Zweigruppengetriebe und einem Ruecklaufvorgelege bestehendes Geschwindigkeits-Wechselgetriebe, insbesondere fuer Ackerschlepper Expired DE959882C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2334958A (en) * 1942-06-10 1943-11-23 Int Harvester Co Power transmission mechanism
DE857745C (de) * 1951-08-09 1952-12-01 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Wechselraedergetriebe fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere fuer Schlepper
FR1028973A (fr) * 1950-02-18 1953-05-29 Ford Embrayage pour tracteur

Patent Citations (3)

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