DE960166C - Vorrichtung zum maschinellen Einruetteln von plattenartigen Mosaiksteinchen und aehnlichen Formkoerpern in Rahmenschablonen - Google Patents
Vorrichtung zum maschinellen Einruetteln von plattenartigen Mosaiksteinchen und aehnlichen Formkoerpern in RahmenschablonenInfo
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- DE960166C DE960166C DEO4063A DEO0004063A DE960166C DE 960166 C DE960166 C DE 960166C DE O4063 A DEO4063 A DE O4063A DE O0004063 A DEO0004063 A DE O0004063A DE 960166 C DE960166 C DE 960166C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G65/00—Loading or unloading
- B65G65/30—Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
- B65G65/34—Emptying devices
- B65G65/40—Devices for emptying otherwise than from the top
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Description
- Vorrichtung zum maschinellen Einrütteln von plattenartigen Mosaiksteinchen und ähnlichen Formkörpern in Rahmenschablonen Zur Herstellung von Mosaikplatten müssen bekanntlich die einzelnen, meist plattenförmigen Mosaiksteinchen in Rahmenschablonen zusammengestellt werden. Solche Schablonen sind üblicherweise durch eine gitterartige Bespannung von hochkant gestellten Stahlbändern oder Leisten oder auch Drähten in eine Vielzahl von Feldern unterteilt, in welche man die einzelnen Mosaiksteinchen in der gewünschten Musterung von Hand einsetzt. Bei der Herstellung einfarbiger Mosaikplatten oder solcher mit unregelmäßigem Streumuster schüttet man üblicherweise eine entsprechende Menge einfarbiger oder unterschiedlich gefärbter Mosaiksteinchen lose auf die Rahmenschablone und sucht durch Rütteln dieser Schablone von Hand deren Felder mit den Steinchen zu besetzen. Auch hierfür ist noch ein erhebliches Maß an Handarbeit notwendig.
- Die Erfindung bezweckt, die Handarbeit beim Besetzen der Rahmenschablone mit plattenartigen Mosaiksteinchen und ähnlichen Formkörpern nach Möglichkeit durch maschinelles Einrütteln der Steinchen zu ersetzen. Sie besteht im wesentlichen darin, daß sich unterhalb des absperrbaren Auslaufes eines Behälters für die Mosaiksteinchen od. dgl. eine mechanisch angetriebene, um eine schräg liegende Achse drehbare Rüttelplatte mit einer Rahmenleiste befindet, in welche die Schablone mit einem vorgegebenen Spiel von beispielsweise etwa 10 mm lose einzusetzen ist. Der Behälter kann zweckmäßig in an sich bekannter Weise als Aufgabetrichter mit einer in senkrechter Ebene schwenkbaren und feststellbaren Auslaufrinne ausgebildet sein.
- Nachdem eine leere Schablone in die Rahmenleiste der Rüttelplatte eingesetzt ist, wird ihr durch Absenken der Auslaufrinne eine entsprechende Menge von Mosaiksteinchen zugeführt. Während die Rüttelplatte sich um ihre schräg ,liegende Achse dreht, gleitet die Rahmenschablone um das Maß des zwischen ihr und der Rahmenleiste vorhandenen Spiels auf der Platte jeweils nach unten, bis sie an die untere Leiste anstößt. Dadurch wird die Schablone in fortgesetzte, nach allen Seiten wirkende Rüttelbewegung versetzt, und die lose aufgeschütteten Mosaiksteinchen fallen nach und nach in die einzelnen Schablonenfelder. Wie die praktische Erfahrung gezeigt hat, füllt sich die ganz überwiegende Zahl der Schablonenfelder schon nach wenigen Umdrehungen der Rüttelplatte selbsttätig mit Mosaiksteinchen. Beim Abstreichen der überzähligen Steinchen von der Schablone bzw. der Rüttelplatte werden auch noch die restlichen Leerfelder besetzt, bzw. man kann mit wenigen Handgriffen diese Leerfelder mit Mosaiksteinchen füllen.
- Wenn die Schablone fertig mit Mosaiksteinchen besetzt ist, kann man sie ohne weiteres von der sich weiterdrehenden Rüttelplatte abheben und gegen eine leere Schablone auswechseln. Dann wiederholt sich das geschilderte Arbeitsspiel von neuem. Das maschinelle Einrütteln der Mosaiksteinchen in die Schablone erfolgt auf der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem Bruchteil derjenigen Zeit, die bisher zum Besetzen der Schablone in Handarbeit erforderlich war. Außerdem vermag ein einigermaßen geübter Arbeiter gleichzeitig mehrere an einem gemeinsamen Gestell nebeneinander angeordnete Vorrichtungen nach der Erfindung zu bedienen.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand des in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt Fig. I eine Vorrichtung zum maschinellen Einrütteln von plattenartigen Mosaiksteinchen in eine Rahmenschablone in Stirnansicht und Fig. 2 in Seitenansicht.
- An einem im ganzen mit I bezeichneten Gestell befindet sich ein Laufsteg 2, von dem aus eine Mehrzahl von starr an dem Gestell angeordneten, nebeneinanderliegenden Aufgabetrichtern 3 zu bedienen ist. Jeder Aufgabetrichter 3 trägt eine mittels eines Gestänges 4 in senkrechter Ebene schwenkbare und feststellbare Auslaufrinne 5. Unterhalb jedes Auslaufes 5 befindet sich eine um eine schräg liegende Achse 6 drehbare Rüttelplatte 7 mit einer Rahmenleiste 7a. In diese Rahmenle,iste kann man von Hand jederzeit eine- leere Rahmenschablone 8 (Fig. I) einsetzen, die durch eine gitterartige Bespannung aus hochkant gestellten Stahlbändern in eine Vielzahl von Feldern unterteilt ist.
- Jede mit einer Rahmenleiste 7a versehene Rüttelplatte 7 sitzt starr auf dem einen Ende einer um die Achse 6 drehbaren Welle 8', die sich in einem am Gestell 1 angeordneten Lager g dreht. Das andere Ende der Welle 8 trägt eine Reibscheibe 10, die mit einem Antriebselement in Form eines endlos umlaufenden Lederriemens II in kraftschlüssiger Verbindung steht. Der Antriebsriemen II wird durch (nicht gezeichnete) federnd gelagerte und nachstellbare Laufrollen zur Sicherheit des Kraftschlusses gegen die einzelnen Reibscheiben 10 angedrückt.
- Unterhalb jeder Rüttelplatte 7 ist eine auf die Breite des Gestells I durchlaufende Auffangschurre 12 vorgesehen, welche die überzähligen von den Rüttelplatten 7 bzw. den aufgelegten Schablonen 8 abfallenden oder abgestreiften Mosaiksteinchen aufzunehmen und auf ein endloses Förderband I3 aufzugeben vermag. Das in Pfeilrichtung umlaufende Förderband I3 schüttet die auf ihm liegenden Mosaiksteinchen in einen Tragbehälter I4, aus dem man die Steinchen wiederum in die Trichter 3 einfüllen kann. Bei Zusammenbau mehrerer Vorrichtungen wird das Förderband 13 zweckmäßig in zwei hintereinander angeordnete und durch einen in der Mitte liegenden Antrieb gegenläufig bewegte Bänder unterteilt, von denen jedes nach dem äußeren Bandende fördert. Die zu dem einen Band gehörenden Rüttelplatten können dann z. B. weiße und die zu dem anderen Band gehörenden Rüttelplatten schwarze Mosaiksteinchen verarbeiten.
- Gegebenenfalls kann man auch die Aufgabetrichter 3 der einzelnen Vorrichtungen durch Querwände unterteilen und jede Abteilung mit einer besonderen Sorte von Mosaiksteinchen beschicken.
- Durch Schieber od. dgl. läßt sich die lichte-Weite der Bodenöffnung jeder Abteilung und damit die Menge der aus den verschiedenen Abteilungen auf die Auslaufrinne 5 jedes Trichters 3 gelangenden Mosaiksteinchen der verschiedenen Sorten in gewünschter Weise einregeln. In der Regel genügt es jedoch, bei der Herstellung von Streumustern die verschiedenfarbigen Mosaiksteinchen im gewünschten Verhältnis zu mischen und nur einteilige Aufgabetrichter 3 zu verwenden.
- Die Auffangschurre I2 kann gegebenenfalls, wie in Fig. I angedeutet ist, schwenkbar und feststellbar an dem Gestell I angeordnet sein. Wie keiner weiteren Erläuterung bedarf, kann die Beschickung der Trichter 3, welche die Behälter für die einzurüttelnden Mosaiksteinchen oder ähnliche Formkörper bilden, und der Rücktransport der überzähligen Steinchen von dem Band I3 auch auf mechanischem Wege erfolgen, z. B. mittels entsprechender Schrägaufzüge, Pendelbecherwerke od. dgl.
- Eine derart weitgehende Mechanisierung empfiehlt sich in der Regel jedoch nur, wenn-eine größere Zahl der erfindungsgemäßen Vorrichtungen nebeneinander an einem gemeinsamen Gestell angeordnet ist.
- Der Antrieb der Rüttelplatte7 bzw. bei Mehrfachausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung der einzelnen Rüttelplatten 7 kann selbstverständlich unter Verwendung bekannter Antriebselemente in anderer Weise erfolgen. Es muß nur sichergestellt sein; daß sich jede Rüttelplatte 7 um eine schräg liegende Achse 6 dreht und zwischen ihrer Rahmenleiste 7a und der lose einzusetzenden Schablone 8 hinreichendes Spiel vorhanden ist. Die Umlaufgeschwindigkeit der Rüttelplatte oder -platten 7 kann dabei gleichförmig oder auch ungleichförmig mit rhythmisch wiederkehrender Beschleunigung und Verzögerung gehalten werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRUCHE: I. Vorrichtung zum maschinellen Einrütteln von plattenartigen Mosaiksteinchen und ähnlichen Formkörpern in Rahmenschablonen, die durch eine gitterartige Bespannung in eine Vielzahl von mit den Mosaiksteinchen od. dgl. zu füllenden Feldern unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich unterhalb des absperrbaren Auslaufes (5) eines Behälters (3) für die einzurüttelnden Mosaiksteinchen od. dgl. eine mechanisch angetriebene und um eine schräg liegende Achse (6) drehbare Rüttelplatte (7) mit einer Rahmenleiste (7a) befindet, in welche die Schablone (8) mit einem vorgegebenen Spiel von etwa IO mm lose einzusetzen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine um die schräg liegende Achse (6) drehbare Welle (8') an ihrem einen Ende die Rüttelplatte (7) und an ihrem anderen Ende eine Reibscheibe (Io) trägt, die mit einem endlos umlaufenden und mittels einer federnd gelagerten sowie nachstellbaren Laufrolle gegen die Reibscheibe andrückbaren Lederriemen (11) od. dgl. in kraftschlüssiger Verbindung steht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter für die Mosaiksteinchen od. dgl. in an sich bekannter Weise als Aufgabetrichter (3) mit einer in senkrechter Ebene schwenkbar und feststellbaren Auslaufrinne (5) - ausgebildet ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Rüttelplatte (7) eine am Vorrichtungsgestell (I) einstellbar angeordnete Auffangschurre (I2) od. dgl. vorgesehen ist, welche die von der eingesetzten Schablone (8) abfallenden bzw. abgestreiften überzähligen Mosaiksteinchen od. dgl. aufzunehmen und auf ein Förderband (13) od. dgl. aufzugeben vermag.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Mehrfachausführung nebeneinander an einem gemeinsamen Gestell (I), wobei für die verschiedenen Rüttelplatten (7) ein gemeinsamer Antrieb (II) und für die von den eingesetzten Schablonen (8) abfallenden bzw. abgestreiften überzähligen Mosaiksteinchen od. dgl. eine gemeinsame Auffangschurre (12) und ein gemeinsames Förderband (I3) od. dgl. vorgesehen sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. i66 547.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO4063A DE960166C (de) | 1955-01-14 | 1955-01-14 | Vorrichtung zum maschinellen Einruetteln von plattenartigen Mosaiksteinchen und aehnlichen Formkoerpern in Rahmenschablonen |
| ES0225538A ES225538A1 (es) | 1955-01-14 | 1955-12-13 | UN SISTEMA MECáNICO PARA LA FABRICACIoN DE PLACAS DE MOSAICO MEDIANTE SACUDIDAS |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO4063A DE960166C (de) | 1955-01-14 | 1955-01-14 | Vorrichtung zum maschinellen Einruetteln von plattenartigen Mosaiksteinchen und aehnlichen Formkoerpern in Rahmenschablonen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE960166C true DE960166C (de) | 1957-03-14 |
Family
ID=7350257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO4063A Expired DE960166C (de) | 1955-01-14 | 1955-01-14 | Vorrichtung zum maschinellen Einruetteln von plattenartigen Mosaiksteinchen und aehnlichen Formkoerpern in Rahmenschablonen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE960166C (de) |
| ES (1) | ES225538A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1176042B (de) * | 1960-06-03 | 1964-08-13 | Us Ceramic Tile Company | Verfahren zur Herstellung einer vorverfugten Fliesenplatte |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114560315B (zh) * | 2022-03-25 | 2024-03-26 | 青海丽豪半导体材料有限公司 | 一种硅粉运输抬升装置 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE166547C (de) * | 1903-11-12 |
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1955
- 1955-01-14 DE DEO4063A patent/DE960166C/de not_active Expired
- 1955-12-13 ES ES0225538A patent/ES225538A1/es not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE166547C (de) * | 1903-11-12 |
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|---|---|---|---|---|
| DE1176042B (de) * | 1960-06-03 | 1964-08-13 | Us Ceramic Tile Company | Verfahren zur Herstellung einer vorverfugten Fliesenplatte |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES225538A1 (es) | 1956-02-01 |
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