DE960329C - Doppelrost fuer in Muffeloefen zur Waermebehandlung einzubringende Gegenstaende - Google Patents
Doppelrost fuer in Muffeloefen zur Waermebehandlung einzubringende GegenstaendeInfo
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- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
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- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B5/00—Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated
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Description
AUSGEGEBEN AM 21. MÄRZ 1957
W10872 IVc 148 c
Gegenstände
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft einen- Rost.für in· Muffelöfen
zur Wärmebehandlung einzubringende Gegenstände in Form eines Doppelrostes.
Bei der Wärmebehandlung, ζ. B. beim Emaillieren,
werden die Gegenstände vor dem Einbringen in dien Ofen auf einer Reihe oder Lage von Roststäben
angeordnet, die ihrerseits von den Schienen eines auf einem Wagen befestigten! Rahmens getragen
werden. Die Schienen des Tragrahmens mit den Roststäben und den darauf befindlichen Gegen^
ständen werden dann in den Ofen· eingebracht, worauf die Schienen herabgesenkt werden, so da.ß
die Enden der Roststäbe auf entlang der Seite des Ofens angeordnete Aufl'agesteine zu liegen' kommen.
Der Tragrahmen mit den Schienen wird1 sodann
herausgezogen und der Ofen geschlossen·. Nachdem die Gegenstände ausreichend lange der
Wärmebehandlung unterzogen worden sind, werden der Tragrahmen' und die Schienen wieder in
dem Ofen eingeführt, die Schienen angehoben, so daß die Roststäbe von den Tragsteinen abgehoben
werden, und der Rahmen zusammen mit den Rostsitäben und den darauf befindlichen Gegenständen
herausgezogen. Es kann dabei nur eine einzige Lage von Roststäben gleichzeitig in den· Ofen ein^
gebracht werden, und die Leistung des Ofens ist in-
folgedessen jeweils auf die Anzahl· von Gegenständen
begrenzt, die in einer Beschickung auf einer Lage von Roststäben untergebracht werden kann.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Leistung solcher öien zu steigern·, und geht von
einem Beschickungsrahmein üblicher Bauart aus, der zur Aufnahme» einer Lage loser Roststäbe
höhenverstellbare Schienen aufweist, so daß die Lage der Roststäbe auf im Ofen angebrachte Auflageflächen
abgesenkt werden kann, wobei jedoch über der ersten Lage der Roststäbe eine zweite
solche Lage vorgesehen ist, die auf einem aus wenigstens drei bogenförmigen, im Abstand voneinander
angeordneten Trägern mit Verbindungsgliedern bestehenden Tragrahmen aufliegen. Die
Träger stützen sieli mit ihren Füßen auf der ersten
Lage von Roststäben ab und sind mit den rechtwinklig zu ihnen verlaufenden Längsgliederm zu
einem festen Rahmen verbunden. An beiden Längsao Seiten des Rahmens ist annähernd in der Höhe des
Scheitels der bogenförmigen Träger je eine Schiene angebracht, die in an den Trägern befestigten
Stützschalen ruhen1.
Es sind' bereits Vorrichtungen in Form von as Zweietagenrosten, oder Doppelrosten bekannt1, die
durch· die Anordnung von zwei übereinander befindlichen, fest miteinander verbundenen Rosten
eine stärkere Beschickung des Ofens und damit eine bessere Ausnutzung der Ofenkapazität und
-wärme gestatten. Die bekannten Einrichtungen dieser Axt haben jedoch den erheblichen Nachteil,
daß die Rosfestäbe, beider Roste starr mit den zugehörigen Längsschienen und diese wiederum durch
eine Rahmenkonstruktion untereinander starr verbunden sind, so daß der gesamte Doppelrost mit
sämtlichen zugehörigen Gliedern ein starres System darstellt.
Hiervon unterscheidet sich der erfindungsgemäße Doppelrost vorteilhaft dadurch, daß alle 'Roststäbe
der unteren Lage lose sind und daß sich der Rahmen, auf dem die obere Lage von Roststäben angeordnet
ist, entsprechend den Temperaturänderungen ausdehnen oder zusammenziehen kann, ohne in irgendeiner Weise die Anordnung der Rostn
stäbe in der unteren Lage zn stören. Vorteilhaft sind die die obere Lage der Roststäbe tragenden
Längsschienen mit kreisrundem Querschnitt und die der aufnehmenden Stützschalen mit einem
Querschnitt in Form eines Teilkreises ausgebildet, wodurch erreicht wird, daß die Längsschienen gedreht
werden können. Diese Ausbildung dient dazu, bleibende Deformationen an den Längsschienen
zu vermeiden, indem sie jedesmal vor einer erneuten Beschickung um einen bestimmten Winkel
gedreht werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
Erfindungsgegenstandes dargestellt, aus deren nachstehender Beschreibung sich weitere technische
Vorteile verschiedener möglicher Ausführungsformen ergeben. Die Zeichnung zeigt
Fig. i" eine Stirnansicht der Einrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht von Fig. 1 und
Fig. 3 eine Draufsicht auf Fig. 2.
Die drei bogenförmigen Träger oder Bogen besitzen jeder in der Mitte einen waagerechten Teil· 1,
an dessen Enden sich jeweils ein abwärts geneigter Teil· 2 und ein senkrecht verlaufender Teil! 3 anschließt. Die Bogen sind durch zwei Längsglieder
4 an den Stoßstellen der waagerechten Teile 1 mit den geneigten Teilen 2 miteinander verbunden,
so daß die Bogen parallel zueinander liegen und mit dem Längsgliedern einen Rahmen bilden.
Die Längsgläeder 4 liegen etwa in derselben Horizontalebene wie die waagerechten Teile 1 und
bilden mit diesen rechte Winkel.
Jeder Bogen weist zwei halbkreisförmige Lager 5 auf, von denen je eines auf jedem geneigten
Teil 2 des Bogens angeordnet ist, so daß der Rahmen auf jeder Seite drei Lager besitzt. Von zwei
vorgesehenen Rundstäben oder Rohren 6 Hegt je eines in den drei Lagern 5, und die beiden Stäbe
bzw. Rohre bilden 'somit auf jeder Seite des. Rahmens eine die Bogen miteinander verbindende
Schiene 6. Die Längsschienen 6 sind im der Länge so bemessen, daß sie über die Bogen an den Stirn-Seiten
des Rahmens überstehen, und dienen zum Tragen der nicht eingezeichneten Roststäbe. Die
Lager sind auf den geneigten Teilen 2 der Bogen in solcher Höhe angeordnet, daß sich die darin liegenden
Längsschienen 6 in einer Horizontalebene etwas oberhalb der Horizontalebene befinden,. in
welcher die waagerechten Teile des Rahmens, nämliich
die Glieder 4 und die Teile 1, liegen. Infolgedessen berühren die auf den Längsschienen 6
ruhenden Ofenstäbe· weder die Längsglieder 4 noch die waagerechten Teile 1 der Bogen. Der Rahmen
stützt sich mit den insgesamt sechs senkrechten Streben. 3 der Träger auf darei der nicht eingezeichneten
Roststäbe der unteren Lage, und die Streben: sind zweckmäßig an ihrem unteren Ende hierfür
eigene ausgebildet. So können die Enden der Streben des mittleren Trägers beispielsweise mit den
■beiden Enden eines der unteren Roststäbe fest verbunden, z. B. verschweißt, sein. Nach dem in der
Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Enden der Streben des mittleren; Trägers mit Fußplatten
10 versehen, die auf einem Roststab aufliegen und durch die Reibung oder zusätzliche
Mittel festgehalten werden, wobei gegebenenfalls eine feste oder lösbare Verbindung mit dem Roststab
vorgesehen sein kann·.
Die vier Streben der beiden äußeren Träger sind zweckmäßig mit reibungsverminderndlen Mitteln,
z. B·. Rollen u. dgl., versehen.
Hierzu sind gemäß der Zeichnung die Enden der Streben zu Füßen 7 verbreitert und besitzen in diesen
eine waagerechte Bohrung, deren Achse mit der Längsachse des Rahmens einen rechten Winkel bildet.
In der Bohrung ruht eine Achse oder ein Bolzen, an dessen Enden jeweils ein Rad oder eine
Rolle 9 befestigt ist. Die Enden der Roststäbe, auf welche sich die Füße abstützen, sind mit je zwei
flachen Rillen oder Vertiefungen versehen, die in ■der Zeichnung nicht wiedergegeben sind und in
denen-die beiden zugeordneten. Räder oder Rollen 9 laufen können. Die Rillen oder Vertiefungen ge-
statten den Rädern bzw. Rqllen eine Längsbewegung, während ihre seitliche Bewegung auf ein· geringesSpiel
beschränkt ist, wodurch gleichzeitig ein Herabrollen von den Roststäben wirksam verhindert
wird. Die durch Temperaturwecbsel verursachte Ausdehnung oder Längsschrumpfung des
Rahmens wird durch Abrollen der Räder oder Rollen
9 auf den Rillen bzw. Vertiefungen aufgenommen, und Spannungen im Rahmen oder eine bleibende
Verformung desselben werden vermieden.
Der Rahmen, und die Länigsschienen bestehen in
bekannter Weise vorzugsweise aus hitzebeständigem Metall, wodurch jegliche Verformung oder
Korrosion unter der beständigen Hitzeeinwirkung des· Ofens vermieden wird.
Da das,ganze Gewichti der Roststab« mit den
darauf angeordneten Gegenständen durch die
" Längsschienen 6 aufgenommen wird, haben diese ■die Neigung, sich bei andauernder Benutzung zu
verformen. Dies-wird durch· Drehen der Schienen 6
von Hand um den erforderlichen Winkel verhindert, welches zweckmäßig jedesmal vorgenommen
wird, wenn ein neuer Satz von Gegenständen auf die Ofenstäbe aufgebracht wird. Die Schienen 6
besitzen daher zweckmäßig kreisrunden Querschnitt, und die Stützschalen 5 sind, wie die Zeichnung
zeigt, entsprechend ausgebildet.
Da die Schienen 6 ferner nur in den halbkreisförmigen Lagern 5 ruhen, können sie sich· gegenüber
dem Rahmen in Längsrichtung bewegen, falls sie sich in anderem Maße oder Grad zusammenziehen
oder ausdehnen als der Rahmen. Die bogenförmigen Träger und die Längsglieder 4, die
den· Rahmen bilden, könneni hingegen aus Stäben
oder Rohren beliebigen Querschnitts bestehen.
Im Betrieb werden die Schienen des Tragrahnuens
mit den gebräuchlichen Roststäben bestückt, das Tragegerüst für d'ie obere Lage Roststäbe auf
drei Roststäbe der unteren Lage, wie beschrieben, aufgesetzt und die obere Reihe oder Lage von Roststäben
auf die Schienen 6 dier Einrichtung aufgelegt. Die einer Wärmebehandlung zu unterziehenden
Gegenstände werden zunächst auf der oberen Reihe von Roststäben aufgereiht und nach
deren vollständiger Beschickung anschließend auf die untere Reihe. Diese Reihenfolge ist insofern'
von Bedeutung, da auf diese Weise bei der Arbeit aufgewirbelter Staub, oder kleine Teilchen nicht
auf tiefer angeordnete 'Gegenstände fallen können.
Dies ist besonders wichtig, wenn die Gegenstände: emailliert werden. Um zu gewährleisten, daß die
Gegenstände vollkommen frei von jeglichen Teilchen oder Staub gehalten werden, kann zum Entfernen
ein Luftstrom oder ein Gebläse verwendet werden.
Der Rahmen kann natürlich auch mehr als drei bogenförmige Träger aufweisen, und deren Form
und Konstruktion kann innerhalb der durch die Erfindung gegebenen Anweisung von der oben
beschriebenen abweichen. Ferner können an Stelle_ der beschriebenen reibungsvermindernden Mittel
für die Einrichtung auch andere "entsprechende Mittel zur Anwendung gelangen, und die Einrichtung
kann in Verbindung mit Muffelöfen jeglicher Art und Form für die Wärmebehandlung von
Gegenständen nach jedem beliebigen Verfahren benutzt werden.
Wenn es die Höhe des Ofens zuläßt, kann weiter
eine zweite Einrichtung mit längeren Streben als bei der beschriebenen Einrichtung verwendet
werden, die sich auf den unteren Ofenstäben· abstützt, so daß eine dritte Reihe oder Lage von
Ofenstäben in dem Ofen untergebracht werden· kann.
Claims (5)
1. Doppelrost für in Muffelöfen zur Wärmebehandlung
-einzubringende Gegenstände mit einer ersten Lage loser Roststäbe, die in den
Ofen mittels eines Besohickungsrahmeris üblicher Bauart eingebracht werden·, wobei der. Beschickungsrahmen
zur Aufnahme der Roststäbe in der Höhe derart verstellbare Schienen auf- 85 , weist, daß die erste Lage der Roststäbe auf im
Ofen angebrachte Auflageflächen· absenkbar ist, gekennzeichnet durch einen Tragrahmen für
eine zweite, über der ersten angeordnete Lage loser Roststäbe, der aus wenigstens drei bogenförmigen
im Abstand voneinander angeordneten· Trägern-, die sich mit ihren Füßen (7) auf der
ersten Lage von Roststäben abstützen, und aus zu den Trägern recht winklig- verlaufenden, mit
ihnen zu einem festen Rahmen verbundenen Längsgliedern. (4) besteht, und durch ein Paar
die obere Lage von Roststäben tragende Längsschienen (6), die in an den Trägern (1)
befestigtem Stützschalen (5) ruhen.
2. Doppelrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Füße (7) eines inneren bogenförmigen. Trägers lösbar oder fest (geschweißt)
mit den Enden eines Roststabes der ersten Lage verbunden sind und die Füße der
anderen Träger mit Rollkörpern versehen sind, die mit an den Enden der zugehörigen unteren
Roststäbe angebrachten Rollbahnen; derart zusammen wirken, daß die mit den Rollkörpern
versehenen Füße gegenüber diesen Roststäben beim Ausdehnen oder Zusammenziehen des.Rahmens
infolge Temperaturweehsels bewegbar sind.
3. Doppelrost nach Anspruch 2', dadurch gekennzeichnet,
daß die Rollkörper jeden Fußes aus einer im Fuß angeordneten Achse und zwei
auf ihr gelagerten Rollen (9) bestehen und die Rollbahnen als flache Rillen in den unteren
Roststäben ausgebildet sind, auf denen die Rollen aufliegen.
4. Doppelrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Füße der inneren bogenförmigen Träger Platten (10) aufweisen, die
auf den Enden eines Roststabes der ersten Lage ruhen und in ihrer Lage durch Reibung gehalten werden, und die Füße der anderen Träger
mit Rollkörpern versehen sind, die mit an den
Enden der zugehörigen unteren Roststäbe angebrachten
Rollbahnen derart zusammen wirken, daß die mit den Rollkörpern versehenen Füße
gegenüber diesen Roststäben beim Ausdehnen oder Zusammenziehen des Rahmens infolge
Temperatorwechsels bewegbar sind.
5. Doppelrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsschienen (6) kreisrunden
Querschnitt aufweisen und gegenüber dem Rahmen' in Längsrichtung verschiebbar
sowie um beliebige Winkel von Hand drehbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 512992;
»Handbuch der Emailtechnik«, herausgegeben: vom Verein Deutscher Emailiacbleute e. V., Blatt
EXIeundEXIe2 vom 1.8. 1951 und 1.9. ia'52.
Hierzu l Blatt Zeichnungen
© 609 618/257 9.56 (609 843 3.57)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB960329X | 1952-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE960329C true DE960329C (de) | 1957-03-21 |
Family
ID=10788884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW10872A Expired DE960329C (de) | 1952-03-26 | 1953-03-26 | Doppelrost fuer in Muffeloefen zur Waermebehandlung einzubringende Gegenstaende |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE960329C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE512992C (de) * | 1930-11-20 | Metall Ind J Klefisch | Rostauflageschiene fuer Muffeloefen |
-
1953
- 1953-03-26 DE DEW10872A patent/DE960329C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE512992C (de) * | 1930-11-20 | Metall Ind J Klefisch | Rostauflageschiene fuer Muffeloefen |
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