DE96111C - - Google Patents

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DE96111C
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Germany
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container
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G3/00Treating materials to adapt them specially as upholstery filling
    • B68G3/08Preparation of bed feathers from natural feathers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Bettfedernbehä'lter soll nicht nur zum Lagern und Aufbewahren von Federn dienen, sondern auch ein bequemes Bettstopfen ermöglichen, sowie den Verkauf der Federn erleichtern. Derselbe ist mit einem auf- und niederbewegbären und feststellbaren Drahtboden, auf dem die Federn liegen, ausgestattet und besitzt vorn eine Oeffnung für einen Trichter, an dem der Bettstoff befestigt und durch den dieser Stoff gefüllt wird.
Der Behälter besteht aus einem pultartigen Kasten A mit Klappdeckel B. In diesem Behälter hängt ein Drahtboden C an Seilen D, welche über Rollen E nach einem Windwerk F führen. Das Windwerk F wird durch die aus dem Behälter A nach aufsen herausragende Kurbel G bethätigt. . Beim Drehen der Kurbel G wird der Drahtboden C aufgewunden. Damit dieser Boden in jeder Lage selbstthätig stehen bleibt, ist das Windwerk mit Sperrrad und Sperrklinke H ausgestattet.
An der Vorderwand, oben, besitzt der Behälter A eine Oeffnung J, welche von innen durch einen Schieber geöffnet oder geschlossen werden kann. Durch die Oeffnung J wird, wenn Federn gestopft werden sollen, von innen ein Trichter T geschoben, der an dem Behälter durch einen Klapphaken K oder sonstige geeignete Mittel festgehalten werden' kann.
Unten besitzt der Behälter A zwischen dem Drahtboden C und dem festen Boden eine durch einen Schieber L verschliefsbare Oeffnung M.
Die in dem Behälter auf dem Drahtboden C befindlichen Federn liegen in jeder Weise sehr vortheilhaft. Bei geschlossenem Deckel B ist die Oeffnung M offen, so dafs die Federn niemals stockig werden und sich keine Motten einnisten können. Durch Rütteln des Drahtbodens C kann man prüfen, ob die Federn staubfrei sind. Dadurch, dafs der Behälter, auch wenn nur wenig Federn mehr in demselben enthalten sind, stets als gefüllt erscheint, weil man den Drahtboden C in die Höhe winden kann, wird beim Verkauf das Vorzeigen d^er Federn wesentlich erleichtert. Das kaufende Publikum kann beim Aussuchen bezw. Wählen der Federsorte sich schneller entschliefsen, weil man die Federn stets vor Augen hat und daher die Qualität derselben leichter prüfen kann.
Will man nun Federn stopfen, dann klappt man den Behälter auf und schliefst die untere Oeffnung M, damit von aufsen kein Staub eindringen kann. Darauf wird der Trichter T von innen nach aufsen durch die Oeffnung J geschoben und über diesen der bis auf die erforderliche Oeffnung zum Füllen zugenähte Stoff gezogen und mit einem Gummiring oder einer sonstwie geeigneten Vorrichtung befestigt. Die in dem Behälter befindlichen Federn können dann durch den Trichter T, ohne dafs sie herumfliegen und verloren gehen, und ohne jegliche sonstige Hülfe von einer Person in den Stoff gestopft werden. Im Verhältnifs, wie die Federn oben fortgenommen werden, wird
der Drahtboden C hochgewunden, so dafs man die Federn immer oben hat und nicht in gebückter Stellung zu stopfen braucht.
Für Geschäfte, die fertige Betten liefern bezw. fertige Betten vom Lager verkaufen, besitzt der Behälter noch in dem Klappdeckel eine Oeffnung O mit einem Aermel (Fig. 4). Wenn man von aufsen mit dem Arm durch diese Oeffnung fährt, dann zieht man gleichzeitig den Aermel über den Arm, der sich vermittelst eines Gummiringes fest um das Handgelenk legt. Auf diese Weise kann man auch stopfen, wenn der Behälter durch den Deckel B geschlossen ist, ohne dafs Federn am Aermel hängen bleiben oder auffliegen. Auch beim Umstopfen gebrauchter Federn ist diese Einrichtung zweckmäfsig. Bei diesen gebrauchten Federn, welche natürlich schon gelitten haben, trennen sich kleine Theilchen ab, die bei der geringsten Bewegung auffliegen und sich in den Augen, der Nase und der Luftröhre fest setzen.
dieser Uebelstand vermieden.
Bei dem vorliegenden Behälter wird

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bettfedernbehälter zum Lagern und Stopfen von Federn, bestehend aus einem Kasten (A) mit einem verstellbaren Drahtboden (C), einer an dem festen Boden des Behälters anschliefsenden Ventilationsöffnung (M) und einer vorn an dem Behälter befindlichen Trichteröffnung (J) für den Anschlufs des mit Federn zu stopfenden Stoffes
    Bei dem unter 1. angegebenen Behälter eine Oeffnung (O) in dem Deckel (B) mit daran befindlichem Aermel, um ein Federnstopfen auch bei geschlossenem Behälter vornehmen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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