DE961285C - Aschentrichter-Abstuetzung fuer als liegende Einzugkessel ausgebildete Dampferzeugermit hintereinander angeordneten Strahlungs- und Beruehrungsheizflaechen - Google Patents
Aschentrichter-Abstuetzung fuer als liegende Einzugkessel ausgebildete Dampferzeugermit hintereinander angeordneten Strahlungs- und BeruehrungsheizflaechenInfo
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- DE961285C DE961285C DEB12107A DEB0012107A DE961285C DE 961285 C DE961285 C DE 961285C DE B12107 A DEB12107 A DE B12107A DE B0012107 A DEB0012107 A DE B0012107A DE 961285 C DE961285 C DE 961285C
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J1/00—Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J2700/00—Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
- F23J2700/001—Ash removal, handling and treatment means
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Description
- Aschentrichter-Abstützung für als liegende Einzugkessel ausgebildete Dampferzeuger mit hintereinander angeordneten Strahlungs-und Berührungsheizflächen Die Erfindung betrifft im wesentlichen' die Ausbildung der Äbstützeinrichtung von Aschentrichtern, insbesondere bei Kesselanlagen, die aus mehreren, als liegende Einzugkessel ausgebildeten Dampferzeugern bestehen, deren Strahlungs- und ' Berührungsheizflächen hintereinander angeordnet sind. Bei einer derartigen Kesselanlage soll eine übersichtliche Anordnung der Entaschung, eine gute Raumausnutzung sowie eine leichte Zugänglichkeit zu den Feuerräumen und Aschentrichtern erreicht werden, damit die Feuerung und Entaschung gut überwacht werden kann und etwaige Störungen beseitigt werden können.
- Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, daß der unter dem Feuerraum angeordnete, sich unter dessen Gesamtlänge erstreckende Aschentrichter durch senkrechte, eine durchgehende Asehenabführöffnung umschließende Wände getragen wird und die .Aschentrichter des Rauchgaszuges durch an der 'tiefsten Stelle der Aschentrichter angreifende, senkrechte Träger abgestützt sind.
- Durch eine derartige Abstützung des Feuerraumes und des Rauchgaszuges wird der Raum unter den Aschentrichtern von Einbauten frei und für die Bedienung und Wartung der Feuerung gut zugänglich. Vorzugsweise umschließen die senkrechten, an den tiefsten Stellen der Aschentrichter angeordneten Träger einen Kanal zum Abführen der Asche. Dies hat den Vorteil, daß die Öffnungen zum Abführen der Asche sich innerhalb eines geschlossenen Schachtes befinden, wodurch eine staubfreie Entaschung ermöglicht wird.
- Die Erfindung hat besondere Bedeutung für den Zusammenbau mehrerer derartiger Einzugkessel zu einem geschlossenen Kesselblock, wobei die. Verdampferheizflächen von zwei oder auch mehreren Einzugkesseln an eine gemeinsame Obertrommel angeschlossen werden können. Gerade bei derartigen Kesseln, die aus mehreren, dicht nebeneinanderliegenden Brennräumen mit waagerechtem Zug bestehen, ist der Fortfall jeglicher Einbauten zwischen den einzelnen Aschentrichtern mit Rücksicht auf die hiermit verbundene Verbesserung der Übersichtlichkeit von großer Bedeutung, da hierdurch eine leichte Zugänglichkeit zu den Brennräumen und vor allem zu den Aschenabführungseinrichtungen erreicht wird.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung Abb. i im Aufriß bzw. Längsschnitt und Abb. 2 im Querschnitt in zwei verschiedenen Ebenen dargestellt. Der Feuerraum i ist an der Stirnseite mit der Brenneröffnung 2 einer Mühienfeuerung versehen, deren Mühle i in der üblichen Weise ausgebildet ist und den Kohlenstaub in den Feuerraum i fördert. Der Feuerraum i ist allseitig mit strahlungsbeheizten Verdampferrohren 4 ausgekleidet. Es sind, wie aus Abb. 2 ersichtlich, vier derartige Feuerräume zu einem geschlossenen Kesselblock zusammengebaut. Die Verdampferrohre 4 von j e zwei nebeneinanderliegenden Feuerräumen i sind an eine gemeinsame Obertrommel 5 angeschlossen, die zwischen den beiden Feuerräumen i an der Decke des Kesselblocks liegt und durch Rohre 6 mit je einem in der Mitte der Feuerraumdecke angeordneten Sammler 7 verbuizden ist. In diesem sind die oberen Enden der bügelförmig ausgebildeten Verdampferrohre 4 eingeführt, deren unteren Enden an Sammler 8 angeschlossen sind. Diese erhalten ihr Wasser über nicht dargestellte, unbeheizte Fallrohre von der Obertrommel 5, in die das Wasser eingespeist wird.
- Der untere Teil eines jeden Feuerraumes i ist mit abgeschrägten Wänden versehen, die einen sich über die ganze Länge des Feuerraumes i erstreckenden Aschentrichter 9 bilden. Dieser ist mit einem Rost io versehen, der, wie aus Abb. i ersichtlich, aus einer großen Anzahl von nebeneinanderliegenden und schwenkbar ausgebildeten Roststäben besteht. Die Aschentrichter 9 der einzelnen Feuerräume i sind auf je zwei durchgehenden, senkrechten.Wänden ii abgestützt, die dicht nebeneinänderliegen und einen Fallschacht 12 umschließen. Durch diesen wird die im Aschentrichter 9 abgelagerte Asche einer am unteren Ende der Tragwände i i angebrachten, nicht dargestellten Fördereinrichtung,, z..B. einer Spülrinne, zugeführt. Der hintere Teil des Feuerraumes i ist mit..strahlungsbeheizten Rohren 13 eines Überhitzers ausgekleidet. Der Feuerraum r setzt sich in einem waagerechten Rauchgaszug 14 fort, der die Berührungsheizflächen eines Vorerhitzers 15, eines Zwischenüberhitzers 16 und eines zweiteiligen Speisewasservorwärmers 17 enthält und zu einem Lufterhitzer 18 mit umlaufenden Wärmeaustauschflächen -z. B. nach Art der bekannten Ljungströmbauart -führt. Am Boden des Rauchgaszuges 14 sind mehrere Aschentrichter i9, 2o und 21 angebracht, die durch senkrechte Träger 22 abgestützt sind. Diese umschließen einen Fallschacht 23, durch den die -. in den Aschentrichtern i9, 2o, 21 abgelagerte Flugasche ausgeführt werden kann, z. B. in eine Spülrinne od. dgl.
- Der zwischen den und unterhalb der einzelnen Aschentrichter i9, 2o und 21 befindliche Raum ist infolge der Anordnung der Träger 22 an der tiefsten Stelle der Aschentrichter von Einbauten frei, wodurch trotz des dichten Zusammenbaus mehrerer Feuerräume und Rauchgaszüge zu einem geschlossenen Kesselblock eine leichte Zugänglichkeit und Übersichtlichkeit der Aschenabführungseinrichtungen eines jeden Feuerraumes erreicht wird.
- Innerhalb des Rauchgaszuges 14 und Feuerraumes i ist ein. Heißluftkanal 24 angeordnet, durch den die im Lufterhitzer 18 erwärmte Heißluft der Mühle 3 zugeführt wird.
- Die erfindungsgemäße Ausbildung der Kesselabstützung kann bei verschiedenen Kesselarten Anwendung finden, und zwar nicht nur für mit natürlichem Umlauf betriebene Trommelkessel, entsprechend dem dargestellten Ausführungsbeispiel, sondern auch für im Zwangumlauf betriebene Dampferzeugung oder für trommellose Zwangdurchlaufkessel. Die Anzahl der zu einem Kesselblock zusammengebauten Feuerräume ist beliebig, so können auch mehr oder weniger mit Strahlungsheizflächen ausgekleidete Feuerräume als bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel angewendet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE i. Aschentrichter-Abstützung für als liegende Einzugkessel ausgebildete Dampferzeuger mit hintereinander angeordneten Strahlungs- und Berührungsheizflächen, dadurch gekennzeichnet, daß der unter dem Feuerraum angeordnete, sich unter dessen Gesamtlänge erstreckende Aschentrichter (9) durch senkrechte, eine durchgehende Aschenabführungsöffnüng (12) umschließende Wände getragen wird und die Aschentrichter (i9, 2o, 21) des Rauchgaszuges (14) durch an der, tiefsten .Stelle der Aschentrichter angreifen-de senkrechte Träger (22) . abgestützt .sind.
- 2. Aschentrichter-Abstützung nach Anspruch i, dadurch - gekennzeichnet, daß die Träger (22) seinen Kanal (23) zum Abführen der Asche umschließen.
Priority Applications (1)
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