DE961662C - Spaltfuellung fuer Magnetisierungskopf - Google Patents
Spaltfuellung fuer MagnetisierungskopfInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
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- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/127—Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
- G11B5/187—Structure or manufacture of the surface of the head in physical contact with, or immediately adjacent to the recording medium; Pole pieces; Gap features
- G11B5/23—Gap features
- G11B5/232—Manufacture of gap
Landscapes
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Magnetic Heads (AREA)
Description
Die üblichen Magnetisierungsköpfe für die Aufzeichnung, Abtastung und Löschung magnetischer
Schallaufzeichnungen werden im allgemeinen aus zwei Kernhälften aufgebaut, die zwischen sich den
wirksamen Luftspalt bilden. Die Herstellung solcher Köpfe erfolgt in der Weise, daß die Kernhälften
in einer Vorrichtung unter Zwischenlegung eines Spaltblättahens — als Spaltfüllung- —,
weiches den wirksamen Luftspalt festlegt, gegeneinandergedrückt und in dieser Lage zwischen
Druckplatten festgeschraubt oder eingegossen werden.
Bei der Aufzeichnung bzw. Abtastung legt die Spaltbreite die auf den Aufzeichnungsträger, ζ. Β.
ein Pulverband, aufzeichenbare bzw. von ihm abtastbare Wellenlänge fest. Die Spaltbreite darf
beim Abtastkopf beispielsweise nicht größer als etwa das 0,3- bis o,5fache der auf dem Band aufgezeichneten
Wellenlänge sein, da sonst ein starker Abfall der wiederzugebenden Amplituden erfolgt, ao
Sehr geringe Spaltbreiten sind nun erforderlich, wenn es sich darum handelt, bei Geräten mit verhältnismäßig
großer Trägergeschwindigkeit sehr hohe Frequenzen oder bei Geräten mit geringer Trägergeschwindigkeit noch die für eine einwandfreie
Tonwiedergabe erforderlichen hohen Frequenzen ohne zu großen Abfall abzunehmen. Beispielsweise
beträgt die auf dem Band aufgezeich-
nete Wellenlänge bei ίο ooo Hz und einer Bandgeschwindigkeit
von 9,5 cm/sec 0,0095 mm. Für eine einwandfreie Abtastung· derart hoher Frequenzen
wäre eine Spaltbreite von etwa 3 μ erforderlieh.
Dementsprechend müßte das Spaltblättchen aus einem unmagnetischen Werkstoff in dieser
Dicke hergestellt werden. Derart dünne Blättchen werden aber beim Zusammendrücken der Kernhälfteni
hei, der Herstellung so weit deformiert, daß
ein definierter Luftspalt mit der erforderlichen genauen Abmessung nicht zu erreichen ist. Außerdem
sind sie technisch sehr schwierig herzustellen. Glimmer z. B. läßt sich nur schwierig so fein
spalten und ist dann so glasklar und durchsichtig,
daß er kaum gesehen warden kann, was die Verarbeitung
erheblich erschwert.
Weiter ist es bekannt, zum Ausfüllen des Spaltes eines Magnetkopfes einen magnetisch nicht leitenden
Werkstoff mittels des Vakuum-Verdampfungs-Verfahrens bzw. mittels eines Kathodenzerstäubungsverfahrens
in den Spalt zu bringen. Dieses Verfahren macht bei der serienmäßigen Herstellung
solcher Magnetköpfe betriebliche Schwierigkeiten. Hierbei ist auch noch fraglich, ob eine definierte
Spaltbreite eingehalten werden kann.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß zum Füllen des Spaltes
eine Masse aus einem erhärtenden Bindemittel und feinstverteilten, magnetisch nicht leitenden, insbesondere
sehr harten Partikelchen, wie Korund-, Quarzmehl u. dgl., dient. Die Korngröße wird
hierbei zweckmäßig der Spaltbreite entsprechend gewählt, was durch vorheriges Sieben des Pulvers
erreicht werden kann. Der Spalt wird gleichsam durch eine Einkornschicht gebildet. Die Dicke des
Korns legt die Spaltbreite fest. Es ist dabei zu empfehlen, ein Kornmaterial zu verwenden, das
Kugelform besitzt.
Da das Kornmaterial, wie erwähnt, sehr hart ist, besteht die Gefahr, daß bei der Verwendung der
üblichen Kerne aus hochpermeab'lem Metall beim Gegeneinanderdrücken der Kernhälften das sehr
harte Kornmaterial sich.in das weichere Metall eindrückt, so daß es wieder schwierig ist, einen
definierten Luftspalt zu erhalten. Aus diesem Grunde ist es zu empfehlen, als Werkstoff für die
Kernhälften einen hochpermeablen Ferrit zu verwenden, der sich unter anderem durch große Härte
auszeichnet.
Als Bindemittel kommen alle erhärtenden Kleber in Betracht. Besonders vorteilhaft sind die selbsthärtenden
Kleber- und Gießharze auf Äthoxylin-Basis, die neuerdings auch vielfach als Epoxydharze
bezeichnet werden, da sie auf der Basis von Epichlorhydrin hergestellt werden. Diese Harze
härten auch unter Luftabschluß aus. Da im zusammengebauten Zustand -der Spalt praktisch von
der Außenluft abgeschlossen ist, besteht bei der Verwendung anderer Kleber die Gefahr, daß sie
nicht richtig aushärten und dadurch das Spaltpulver nicht richtig festgelegt ist.
Auch leitende Bindemittel sind mit,Erfolg verwendet worden, beispielsweise ein Silber-Amalgam-Brei.
Die Leitfähigkeit dieses Bindemittels sorgt dafür, daß ein Kurzschluß von magnetischen
Kraftlinien über den Spalt weitgehend verhindert wird.
Als Mischungsverhältnis wird zweckmäßig ein Verhältnis von Bindemittel zu Pulver 1:1, auf das
Volumen bezogen, gewählt.
Die Figur veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung. Der beispielsweise
als Ringkopf ausgebildete Hörkopf 1 besteht aus zwei Hälften, die unter Bildung eines
Spaltes 2 gegeneinandergepreßt werden. In den yg Spalt 2 ist das mit einem Bindemittel gemische
Pulver aus sehr hartem Werkstoff, wie Korund, Quarz od. dgl., eingebracht. Die Korngröße legt
die Spalrtibraite fest. Nichtmagnetisohe Teile 3
und 4, welche durch Schrauben gegeneinandergepreßt werden, halten die Kernteile in der festgelegten
Lage fest. Die Wicklung ist mit 5 bezeichnet.
Claims (8)
1. Spaltfüllung für Magnetisierungskopf, insbesondere
Hörkopf, gekennzeichnet durch eine Masse aus einem erhärtenden Bindemittel und feinstverteilten, magnetisch nicht leitenden,
insbesondere sehr hartem Paxtikelchen, wie go
Korund-, Quarzmehl od. dgl.
2. Spaltfüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Korngröße der Partikel gleich der Spaltbreite ist.
3. Spaltfüllung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Partikelchen Kugelform aufweisen.
4. Spaltfüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Bindemittel selbsthärtende Kleber- oder Gießharze (Äthoxylin-Harz, Epoxydharz od. dgl.) dienen.
5. Spaltfüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bindemittel elektrisch leitend ist.
6. Spaltfüllung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß als Bindemittel Silber-Amalgam dient.
7. Spaltfüllung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Mischungsverhältnis 1:1,
auf das A^olumen bezogen. n0
8. Magnetisierungskopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kernwerkstoff
in bekannter Weise ein Ferrit dient.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 893 385.
Deutsche Patentschrift Nr. 893 385.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL16580A DE961662C (de) | 1953-09-10 | 1953-09-10 | Spaltfuellung fuer Magnetisierungskopf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL16580A DE961662C (de) | 1953-09-10 | 1953-09-10 | Spaltfuellung fuer Magnetisierungskopf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE961662C true DE961662C (de) | 1957-04-11 |
Family
ID=7260476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL16580A Expired DE961662C (de) | 1953-09-10 | 1953-09-10 | Spaltfuellung fuer Magnetisierungskopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE961662C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2814744A1 (de) * | 1977-04-05 | 1978-10-12 | Olympus Optical Co | Magnetkopf |
| DE2907806A1 (de) * | 1978-03-01 | 1980-01-10 | Canon Denshi Kk | Magnetkopf |
| EP0130652A1 (de) * | 1983-07-04 | 1985-01-09 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Magnetkopf und Herstellungsverfahren |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE893385C (de) * | 1951-04-20 | 1953-10-15 | Loewe Opta Ag | Verfahren zur Herstellung von Magnetkernen mit durch einen diamagnetischen Stoff ausgefuelltem Spalt, insbesondere fuer magnetische Tonaufzeichnung und -wiedergabe |
-
1953
- 1953-09-10 DE DEL16580A patent/DE961662C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE893385C (de) * | 1951-04-20 | 1953-10-15 | Loewe Opta Ag | Verfahren zur Herstellung von Magnetkernen mit durch einen diamagnetischen Stoff ausgefuelltem Spalt, insbesondere fuer magnetische Tonaufzeichnung und -wiedergabe |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2814744A1 (de) * | 1977-04-05 | 1978-10-12 | Olympus Optical Co | Magnetkopf |
| DE2907806A1 (de) * | 1978-03-01 | 1980-01-10 | Canon Denshi Kk | Magnetkopf |
| EP0130652A1 (de) * | 1983-07-04 | 1985-01-09 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Magnetkopf und Herstellungsverfahren |
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