DE961662C - Spaltfuellung fuer Magnetisierungskopf - Google Patents

Spaltfuellung fuer Magnetisierungskopf

Info

Publication number
DE961662C
DE961662C DEL16580A DEL0016580A DE961662C DE 961662 C DE961662 C DE 961662C DE L16580 A DEL16580 A DE L16580A DE L0016580 A DEL0016580 A DE L0016580A DE 961662 C DE961662 C DE 961662C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gap filling
gap
filling according
binder
magnetizing head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL16580A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Eduard Schueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DEL16580A priority Critical patent/DE961662C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE961662C publication Critical patent/DE961662C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
    • G11B5/187Structure or manufacture of the surface of the head in physical contact with, or immediately adjacent to the recording medium; Pole pieces; Gap features
    • G11B5/23Gap features
    • G11B5/232Manufacture of gap

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Magnetic Heads (AREA)

Description

Die üblichen Magnetisierungsköpfe für die Aufzeichnung, Abtastung und Löschung magnetischer Schallaufzeichnungen werden im allgemeinen aus zwei Kernhälften aufgebaut, die zwischen sich den wirksamen Luftspalt bilden. Die Herstellung solcher Köpfe erfolgt in der Weise, daß die Kernhälften in einer Vorrichtung unter Zwischenlegung eines Spaltblättahens — als Spaltfüllung- —, weiches den wirksamen Luftspalt festlegt, gegeneinandergedrückt und in dieser Lage zwischen Druckplatten festgeschraubt oder eingegossen werden.
Bei der Aufzeichnung bzw. Abtastung legt die Spaltbreite die auf den Aufzeichnungsträger, ζ. Β.
ein Pulverband, aufzeichenbare bzw. von ihm abtastbare Wellenlänge fest. Die Spaltbreite darf beim Abtastkopf beispielsweise nicht größer als etwa das 0,3- bis o,5fache der auf dem Band aufgezeichneten Wellenlänge sein, da sonst ein starker Abfall der wiederzugebenden Amplituden erfolgt, ao
Sehr geringe Spaltbreiten sind nun erforderlich, wenn es sich darum handelt, bei Geräten mit verhältnismäßig großer Trägergeschwindigkeit sehr hohe Frequenzen oder bei Geräten mit geringer Trägergeschwindigkeit noch die für eine einwandfreie Tonwiedergabe erforderlichen hohen Frequenzen ohne zu großen Abfall abzunehmen. Beispielsweise beträgt die auf dem Band aufgezeich-
nete Wellenlänge bei ίο ooo Hz und einer Bandgeschwindigkeit von 9,5 cm/sec 0,0095 mm. Für eine einwandfreie Abtastung· derart hoher Frequenzen wäre eine Spaltbreite von etwa 3 μ erforderlieh. Dementsprechend müßte das Spaltblättchen aus einem unmagnetischen Werkstoff in dieser Dicke hergestellt werden. Derart dünne Blättchen werden aber beim Zusammendrücken der Kernhälfteni hei, der Herstellung so weit deformiert, daß ein definierter Luftspalt mit der erforderlichen genauen Abmessung nicht zu erreichen ist. Außerdem sind sie technisch sehr schwierig herzustellen. Glimmer z. B. läßt sich nur schwierig so fein spalten und ist dann so glasklar und durchsichtig,
daß er kaum gesehen warden kann, was die Verarbeitung erheblich erschwert.
Weiter ist es bekannt, zum Ausfüllen des Spaltes eines Magnetkopfes einen magnetisch nicht leitenden Werkstoff mittels des Vakuum-Verdampfungs-Verfahrens bzw. mittels eines Kathodenzerstäubungsverfahrens in den Spalt zu bringen. Dieses Verfahren macht bei der serienmäßigen Herstellung solcher Magnetköpfe betriebliche Schwierigkeiten. Hierbei ist auch noch fraglich, ob eine definierte Spaltbreite eingehalten werden kann.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß zum Füllen des Spaltes eine Masse aus einem erhärtenden Bindemittel und feinstverteilten, magnetisch nicht leitenden, insbesondere sehr harten Partikelchen, wie Korund-, Quarzmehl u. dgl., dient. Die Korngröße wird hierbei zweckmäßig der Spaltbreite entsprechend gewählt, was durch vorheriges Sieben des Pulvers erreicht werden kann. Der Spalt wird gleichsam durch eine Einkornschicht gebildet. Die Dicke des Korns legt die Spaltbreite fest. Es ist dabei zu empfehlen, ein Kornmaterial zu verwenden, das Kugelform besitzt.
Da das Kornmaterial, wie erwähnt, sehr hart ist, besteht die Gefahr, daß bei der Verwendung der üblichen Kerne aus hochpermeab'lem Metall beim Gegeneinanderdrücken der Kernhälften das sehr harte Kornmaterial sich.in das weichere Metall eindrückt, so daß es wieder schwierig ist, einen definierten Luftspalt zu erhalten. Aus diesem Grunde ist es zu empfehlen, als Werkstoff für die Kernhälften einen hochpermeablen Ferrit zu verwenden, der sich unter anderem durch große Härte auszeichnet.
Als Bindemittel kommen alle erhärtenden Kleber in Betracht. Besonders vorteilhaft sind die selbsthärtenden Kleber- und Gießharze auf Äthoxylin-Basis, die neuerdings auch vielfach als Epoxydharze bezeichnet werden, da sie auf der Basis von Epichlorhydrin hergestellt werden. Diese Harze härten auch unter Luftabschluß aus. Da im zusammengebauten Zustand -der Spalt praktisch von der Außenluft abgeschlossen ist, besteht bei der Verwendung anderer Kleber die Gefahr, daß sie nicht richtig aushärten und dadurch das Spaltpulver nicht richtig festgelegt ist.
Auch leitende Bindemittel sind mit,Erfolg verwendet worden, beispielsweise ein Silber-Amalgam-Brei. Die Leitfähigkeit dieses Bindemittels sorgt dafür, daß ein Kurzschluß von magnetischen Kraftlinien über den Spalt weitgehend verhindert wird.
Als Mischungsverhältnis wird zweckmäßig ein Verhältnis von Bindemittel zu Pulver 1:1, auf das Volumen bezogen, gewählt.
Die Figur veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung. Der beispielsweise als Ringkopf ausgebildete Hörkopf 1 besteht aus zwei Hälften, die unter Bildung eines Spaltes 2 gegeneinandergepreßt werden. In den yg Spalt 2 ist das mit einem Bindemittel gemische Pulver aus sehr hartem Werkstoff, wie Korund, Quarz od. dgl., eingebracht. Die Korngröße legt die Spalrtibraite fest. Nichtmagnetisohe Teile 3 und 4, welche durch Schrauben gegeneinandergepreßt werden, halten die Kernteile in der festgelegten Lage fest. Die Wicklung ist mit 5 bezeichnet.

Claims (8)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Spaltfüllung für Magnetisierungskopf, insbesondere Hörkopf, gekennzeichnet durch eine Masse aus einem erhärtenden Bindemittel und feinstverteilten, magnetisch nicht leitenden, insbesondere sehr hartem Paxtikelchen, wie go Korund-, Quarzmehl od. dgl.
2. Spaltfüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Korngröße der Partikel gleich der Spaltbreite ist.
3. Spaltfüllung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Partikelchen Kugelform aufweisen.
4. Spaltfüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Bindemittel selbsthärtende Kleber- oder Gießharze (Äthoxylin-Harz, Epoxydharz od. dgl.) dienen.
5. Spaltfüllung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel elektrisch leitend ist.
6. Spaltfüllung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Bindemittel Silber-Amalgam dient.
7. Spaltfüllung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Mischungsverhältnis 1:1, auf das A^olumen bezogen. n0
8. Magnetisierungskopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kernwerkstoff in bekannter Weise ein Ferrit dient.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 893 385.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEL16580A 1953-09-10 1953-09-10 Spaltfuellung fuer Magnetisierungskopf Expired DE961662C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL16580A DE961662C (de) 1953-09-10 1953-09-10 Spaltfuellung fuer Magnetisierungskopf

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL16580A DE961662C (de) 1953-09-10 1953-09-10 Spaltfuellung fuer Magnetisierungskopf

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE961662C true DE961662C (de) 1957-04-11

Family

ID=7260476

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL16580A Expired DE961662C (de) 1953-09-10 1953-09-10 Spaltfuellung fuer Magnetisierungskopf

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE961662C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2814744A1 (de) * 1977-04-05 1978-10-12 Olympus Optical Co Magnetkopf
DE2907806A1 (de) * 1978-03-01 1980-01-10 Canon Denshi Kk Magnetkopf
EP0130652A1 (de) * 1983-07-04 1985-01-09 Koninklijke Philips Electronics N.V. Magnetkopf und Herstellungsverfahren

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE893385C (de) * 1951-04-20 1953-10-15 Loewe Opta Ag Verfahren zur Herstellung von Magnetkernen mit durch einen diamagnetischen Stoff ausgefuelltem Spalt, insbesondere fuer magnetische Tonaufzeichnung und -wiedergabe

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE893385C (de) * 1951-04-20 1953-10-15 Loewe Opta Ag Verfahren zur Herstellung von Magnetkernen mit durch einen diamagnetischen Stoff ausgefuelltem Spalt, insbesondere fuer magnetische Tonaufzeichnung und -wiedergabe

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2814744A1 (de) * 1977-04-05 1978-10-12 Olympus Optical Co Magnetkopf
DE2907806A1 (de) * 1978-03-01 1980-01-10 Canon Denshi Kk Magnetkopf
EP0130652A1 (de) * 1983-07-04 1985-01-09 Koninklijke Philips Electronics N.V. Magnetkopf und Herstellungsverfahren

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE961662C (de) Spaltfuellung fuer Magnetisierungskopf
DE3622241A1 (de) Magnet-widerstandssensor
DE807725C (de) Magnetkopf mit Polschuhen
DE1474428B2 (de) Mehrfachmagnetkopf mit abschirmanordnung
DEL0016580MA (de)
DE3441980A1 (de) Magnetisches aufzeichnungsmedium
DE1449326A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Halleffekt-Ablesevorrichtung
DE2304311A1 (de) Verfahren zur herstellung von baendern mit kreisfoermig orientierten magnetscheiben
DE844674C (de) Magnetkopf fuer Magnettongeraete
DE1909936B1 (de) Integriertes Mikrowellensystem mit einem Substrat aus nicht-magnetischem keramischem Material und Verfahren zur Herstellung derartiger Substrate
DE2124478A1 (de) Transduktor
DE1031020B (de) Magnetisierungskopf fuer Magnettongeraete
DE605152C (de) Traeger fuer magnetische Aufzeichnung
DE1424561A1 (de) Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung mehrerer Magnetkoepfe mit Ferritkern
DE1474428C3 (de) Mehrfachmagnetkopf mit Abschirmanordnung
AT202373B (de) Zweiseitig bespielbarer mehrschichtiger Magnetogrammträger
DE69218884T2 (de) Magnetkopf mit Kernteil aus polykristallinem MnZn-Ferroferrit
DE683943C (de) Magnetkerne zur Aufzeichnung akustischer Vorgaenge auf einen magnetisierbaren Lauttraeger
DE2304518A1 (de) Nicht ausgerichtete scheibe fuer magnetische aufzeichnungssysteme
DE856071C (de) Elektromagnetsystem zur Aufzeichnung und Wiedergabe und zum Loeschen von magnetischen Schwingungsaufzeichnungen
DE1963097A1 (de) Magnetkern fuer einen Magnettonkopf
DE1160007B (de) Lesemagnetkopf mit Hallgenerator
DE1062026B (de) Magnetkopf mit lamelliertem Kern
DE2715507B2 (de) Löschkopf aus einem permanentmagnetischen Material sowie Magnetisierungsvorrichtung mit einem bewickelten Kern mit Polstücken aus hochpermeablem Material zur Dauermagnetisierung eines Löschkopfes
DE1012473B (de) Loeschkopf fuer Magnettongeraete