DE961675C - Absperrventil mit nach oben offenem Gehaeusemittelteil - Google Patents

Absperrventil mit nach oben offenem Gehaeusemittelteil

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Publication number
DE961675C
DE961675C DED12106A DED0012106A DE961675C DE 961675 C DE961675 C DE 961675C DE D12106 A DED12106 A DE D12106A DE D0012106 A DED0012106 A DE D0012106A DE 961675 C DE961675 C DE 961675C
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DE
Germany
Prior art keywords
bracket
flange
valve
gland
spindle
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Expired
Application number
DED12106A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Schieffer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 11. APML 1957
D 12106XIII47 S
Oberhausen (RhId.)
Die Erfindung betrifft ein Absperrventil mit nach oben offenem Gehäusemittelteil, auf welchem der Bügel für die Aufnahme der Muttergewindebüchse des Spindelgewindes durch zwei Stehbolzen befestigt ist, auf deren Mittelteil gleichzeitig die Druckschrauben für das Anpressen der Stopfbüchse angeordnet sind. Sie besteht darin, daß die Muttergewindebüchse des Spindelgewindesgirößeren Durchmesser hat als: die Stopfbüchsenbrille und der Ventilkegel und daß sie durch eine leicht lösbare Befestigung, z. B. Tangentialstifie, am Bügel befestigt ist und daß gleichzeitig der Flansch der Stopfbüchsenbrille mit Ausnehmungen versehen ist, durch die er nach dem Lockern der Anpreßmuttern auf dem Stehbolzen durch Verdrehen gelöst werden kann. Vorzugsweise ist er an. zwei diametral gegenüberliegenden Seiten bis auf den Außendurchmesser des Brillenkörpers abgeflacht.
Es sind solche Ausführungen von· Ventilen bekannt, bei welchen der Bügel für die Aufnahme so der Gewindebüchse des Spindelgewindes durch Stehbolzen getragen wird, auf dessen Mittelteil gleichzeitig die Druckschrauben für das Anpressen der Stopfbüchse angeordnet sind. Bei den bekannten Ausführungen ist kein Bedacht darauf genommen, daß bei einem Ausbau der Spindel mit den auf ihr angeordneten Teilen Schraubenverbindungen gelöst wenden müssen, die laufend Temperatur-
Schwankungen unterworfen und zum Teil auch angerostet sind, so daß dadurch Schwierigkeiten entstehen.
Es ist auch eine Bauart bekannt, bei der die Stehbolzen vollständig weggelassen und durch eine angeschweißte Haube ersetzt wurden, in der eine Gewindebuchse mittels tangentialer Stifte gehalten ist. Die Haube hat zwei gegenüberliegende Fenster, durch welche mittels Einzelstiften oder Spezialschlüssel ein auf die Gewindebüchse aufgeschraubtes Druckstück verstellt wird, gegen welches sich der Bund der Stopfbüchsenbrille legt. Bei dieser Ausführung ist wohl der Ausbau der Spindel mit den auf ihr angeordneten Teilen erleichtert, dagegen aber das Anziehen der Stopfbuchse oder das Einsetzen der Stopfbüchsenpackung durch die Fenster umständlich.
Demgegenüber weist das Absperrventil nach der Erfindung den Vorteil auf, daß beim Ausbau der Spindel nur die beiden Stifte, welche die Muttergewindebüchse am Bügel sichern, herausgeschlagen und die Stopfbüchsenbrille verdreht werden muß, um die Spindel mit den auf ihr angeordneten Teilen zum Ausbauen frei zu machen. Aber auch das Auswechseln der Stopfbüchsenpackung wird durch die neue Anordnung wesentlich erleichtert, da die Druckmuttern .nur um ein paar Drehungen nachgelassen werden müssen, um ein Drehen und Anheben der Stopfbüchsenbrille zu ermöglichen. Nach dem Anheben wird diese wieder gedreht und auf den Druckmuttern abgelegt, so daß die Packung ohne Behinderung ausgewechselt werden kann. Danach wird die Brille wieder aufgelegt und die Pakkung durch einige Hammerschläge auf die Brille vorgepreßt. Nach dem Eindrehen der Brille genügen einige Umdrehungen an den Druckmuttern, um die notwendige Pressung der Packung zu erreichen.
In Abb. ι ist ein gemäß der Erfindung ausgeführtes Ventil im Längsschnitt, in Abb. 2 in Ansicht, jedoch gegenüber Abb. 1 um 900 gedreht, dargestellt. Die Abb. 3 bis 5 sind Schnitte in den Ebenen A-B, C-D, E-F.
Das im Gesenk geschmiedete Gehäuse 1 ist nach oben offen und trägt in der Ebene der Rohrachse an der Außenseite des Gehäusemittelstückes zwei Ansätze2 für die Aufnahme der Stehbolzen3. Diese sind mit ihren unteren Enden 4, die als glatte Zylinder ausgeführt sind, in die Bohrungen der Ansätze 2 eingesetzt und mit dem Gehäuse 1 durch Schweißnähte 5 verbunden. Die oberen. Enden 6 der Stehbolzen 3 sind ähnlich wie die unteren Enden mit dem Bügel 8 verbunden, in welchen die Gewindebuchse 9 mit dem Muttergewinde für die Spindel 10 eingesetzt ist. Die Büchse 9 ist zylinr drisch ausgeführt und durch zylindrische, waagerecht angeordnete Stifte n in dem Bügel 8 gesichert.
Der mittlere Teil der Stehbolzen 3 ist mit Gewinde versehen, auf welchem die Muttern 15 bewegt werden. Die kreisförmige Bodenplatte 16 der Muttern 15 greifen dabei in entsprechende Ausnehmungen der Büchse 12 ein, die auf diese Weise gleichzeitig gegen Verdrehen gesichert ist.
Die einzelnen Teile sinld so bemessen, daß der Ausbau der Spindel ohne Entfernen des Bügels 8 nach oben ermöglicht wird. Der Ausbau spielt sich dabei in folgender Reihenfolge ab: Zunächst wird die Gewindebüchse 9 nach Entfernen der Stifte 11 nach oben herausgezogen. Darauf werden die Muttern 15 so weit nach oben gedreht, daß ihre Grundplatten 16 nicht mehr in die Büchse 12 eingreifen. Nun kann die Büchse 12 um 900 gedreht und, da sie seitlich abgeflacht ist, ebenfalls nach oben, zwischen den Muttern 15 hindurch, herausgezogen werden. Schließlich wird die Spindel 10 mit dem Ventilteller 14 und dem Grundring 13 nach oben entfernt.
Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Da bei der zylindrischen Ausbildung der Berührungsflächen ein gegenseitiges Verklemmen oder Festkeilen ausgeschlossen ist, geht der Aus- und Einbau der einzelnen Teile rasch und mühelos vonstatten, so daß eine eventuelle Betriebsunterbrechung auf ein Mindestmaß beschränkt wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Absperrventil- mit nach oben offenem Gehäusemittelteil, auf welchem der Bügel für die Aufnahme der Muttergewindebüchse des Spiftdelgewindes durch zwei Stehbolzen befestigt ist, auf deren Mittelteil gleichzeitig die Druckschrauben für das Anpressen der Stopfbuchse angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Muttergewindebüchse (9) des. Spindelgewindes größeren Durchmesser hat als die Stopfbüchsenbrille (12) und der Ventilkegel (14) und daß sie durch eine leicht lösbare Befestigung, z.B. Tangentialstifte(ii), am Bügel (8) befestigt ist, wobei die Stopfbüchsenbrille (12) mit Ausnehmungen versehen ist und dadurch nach dem Lockern der Anpreß muttern (15) auf den Stehbolzen (3) durch Verdrehen gelöst werden kann.
2. Absperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch der Stopfbüchsenbrille (12) an zwei'diametral gegenüberliegenden Seiten bis auf den Außendurchmesser des Brillenkörpers abgeflacht ist. ·
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 375251, 394400, 624219, 821 298; "5
USA.-Patentschriften Nr. 2 373 001, 2 419 243; Mitteilungen der Vereinigung der Großkesselbesitzer, 1950, Heft 9, S. 70, Abb. i.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© Η»β58/22Φ 10.56 (609 855 4. 57)
DED12106A 1952-04-25 1952-04-25 Absperrventil mit nach oben offenem Gehaeusemittelteil Expired DE961675C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2524106A1 (fr) * 1982-03-24 1983-09-30 Waertsilae Oy Ab Soupape avec couvercle a joint etanche

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