DE961833C - Gas-Luft-Regel- und -Absperrhahn mit Brennerrohr - Google Patents

Gas-Luft-Regel- und -Absperrhahn mit Brennerrohr

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DE961833C
DE961833C DEG2092D DEG0002092D DE961833C DE 961833 C DE961833 C DE 961833C DE G2092 D DEG2092 D DE G2092D DE G0002092 D DEG0002092 D DE G0002092D DE 961833 C DE961833 C DE 961833C
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DE
Germany
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gas
plug
air
cock
inlet opening
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Expired
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DEG2092D
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English (en)
Inventor
Heinrich Gruenewald
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Individual
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/60Devices for simultaneous control of gas and combustion air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Gas-Luft-Regel- und -Absperrhahn mit Brennerrohr Während Industrieöfen früher mit festen Brennstoffen beheizt wurden, ms.t man seit längerer Zeit dazu übergegangen, fast ausschließlich Gasbeheizung vorzusehen. Es sind zahlreiche Brennerbauarten bekanntgeworden, bei denen die Regelung der Gas- und Luftzufuhr durch Bedienung eines Handgriffs. gleichzeitig vorgenommen werden kann. Insbesondere: ist auch ein Regel- und Absperrhahn für Brenner von Industrieöfen bekannt, beti denn durch Drehen des getrennte Kanäle für Gas und Luft aufweisenden Hahnkükens die Eintrittsöffnungen für Gas und Luft verhältnisgleich gedrosselt werden und bei dien das Gas durch. einen gxial angeordneten Rohrstutzen des Hahnkükens austritt. Diese Bauart hat gegenüber vorher bekannten Regel- und Absperrorganen zwar den Vorteil einfacheren Aufbaus, jedoch weist sie immer noch einen verhältnismäßig großen Raumbedarf auf. Dies ist einerseits dadurch bedingt, daß das Halmküken in seiner Achsrichtung hintereinanderliegend die Räume für Gas und Luft aufweist, und andererseits daduTch, daß die für Regel- und Einstellzwecke erforderlichen Organe in dem Halmgehäuse untergebracht sind.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen. Gas-Luft-Regel- und -Absperrhahn, insbesondere für Brenner von Industrieöfen, bei dem durch Drehen des getrennte Kanäle für Gas und Luft aufweisenden Hahnkükens die Eintrittsöffnungen für Gas und Luft verhältnisgleich gedrosselt werden und bei dem das Gas durch einen axial angeordneten Rohrstutzen des Halmkükens austritt. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bauart eines solchen Hahnes zu schaffen, die einen möglichst geringen Raumbedarf hat und in einer handlichen Vorrichtung auf engstem Raum alle für den Betrieb erforderlichen Einstellmöglichkeiten zusammenfaßt. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Trennwand zwischen den Kanälen und die Eintrittsöffnungen des Hahnkükens so angeordnet sind, daß die Anschlußstutzen des Kükengehäuses für Gas und Luft, vorzugsweise um 180° gegeneinander versetzt, auf etwa gleicher Kegelhöhe des Hahnküken.s liegen, und daß die für Regel- und Einstellzwecke erforderlichen Organe baulich in dem Hahnküken zusammengefaßt sind.
  • Mit dem Regel- und Absperrhahn nach der Erfindung werden durch Drehen des Hahnküken:s Gas- und Lufteintrittsöffnungen in bekannter Weise gemeinsam größer oder kleiner gestellt. Das Mischungsverhältnis Gas-Luft kann durch Vergrößerung oder Verkleinerung der Lufteintrittsöffnung mittels eines Schiebers nach Bedarf geregelt werden. Der für diesen Zweck an sich bekannte Schieber ist bei dem neuen Regel- und Absperrhahn in dem Mantel des Hahnkükens längs verschiebbar geführt, so daß er diel Eintrittsöffnung des Kükens drosselt. Eine Anpassung an den Brenn-,vert des Gases kann durch Vergrößerung oder Verkleinerung der Gaseintnittsöffnung des Kükens, geregelt werden. Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung dn Längsrichtung des Kükens in dessen Mantel mindestens ein Sperrstück eingesetzt, das mit seinem in die Gaseintrittsöffnung des Kükens ragenden Teil die wirksame Größe; der Eintrittsöffnung bestimmt.
  • Bei dem neuen Gas-Luft-Hahn wird das Gemischaustritts.roh.r des- Kükengehäuses vorteilhaft als Brennermundstück ausgebildet und auf dem Gasaustritts.stutzen des Hahnkükens ein in Längsrichtung verschiebbares Rohrmundstück angeordnet. Auch die Verschiebung des Rohrmundstückes kann so. ausgeführt werden, daß ihr Verstellorgan mit dem Küken. baulich vereinigt isst, indem nämlich mit dem Rahrmundstück eine Stange verbunden. wird, die in einer parallel zur Drehachse vorgesehenen Bohrung des Kükens verschiebbar geführt ist.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 den Brenner im Längsschnitt, Ab:b. 2 eine teilweise Draufsicht mit Skala für die Lufteinstellung, Abb. 3 eine Ansticht von vorn mit Skala für die Gasmenge.
  • In den Abbildungen ist 1 das Hahngehäu.se mit Befestigungsflansch und Brenner, 2 das Hahnküken mit Gasaustrittrohr. In dem Hahn sind die Ges-und Lufteintrittsöffnungen 3 und 4 auf dem Umfang in genau gleicher Länge angebracht, zweckmäßig um 18o° versetzt. In dem Hahnküken 2 ist am Lufteinfinitt 4 ein Schieber 5 angeordnet, der mittels Einstellschraube 6 entsprechend der glewünschten Verbrennung nach einer Skala eingestellt werden kann. Die Buchstaben O, Y, R bedeuten O = Oxydierend, N = Neutral, R = Reduzierend. Die Lufteintrittsöffnung ist so gewählt, daß sich bei ganzer Öffnung, wie dargestellt, ein Luftüberschuß - von etwa 150i0 ergibt, der durch Hereinschraubung dies Schiebers unterAblesen der Skala von. der Kante, des Hahngehäuses aus je nach Bedarf eingestellt werden kann und bei l\' eine neutrale Flamme erzeugt. Wenn man den Schieber über X' nach R zu weiter hereinschraub:t, so ergibt sich bei R ein Gasüberschuß von etwa 151/o. Falls noch größere Mischungsverhältnisse erforderlich sein sollten, kann dies ohne weiteres durch: eine entsprechende Vergrößerung der Lufteintrittsöffnung erreicht werden.
  • In der Gaseintrittsäffnung 3 befinden sich am Hahnküken 2 zwei eingelegte Platten 7 und 8, die je- nach Brennerleistung und Gasart auf die erforderliche Schlitzbreite eingestellt werden können, wodurch der Brenner für alle Gasarten verwandt werden kann. Das Hahnküken wird mittels Schraubenfeder 9 durch die Brücke 1o im Hahngehäuse gehalten, wodurch eine gleichbleibende Dichtheit und Drehbarkeit gegeben ist. Zur Erzeugung einer kurzen oder langen Flamme ist das Mundstück i i am Gasaustrittsrohir verschiebbar angebracht und -,vird durch die Stange 12, die durch die Bodenwand des Kükens führt, von außen auf die gewünschte Flammenlänge an Hand einer auf der Stange angebrachten Skala eingestellt. In Abb. 1 ist das Mundstück 11 auf kurzflammig eingestellt. Wenn man nun das Mundstück zurückstellt, wird die Flamme länger. Die Verschiebung kann. so gewählt werden., daß jede erforderliche Flammenlänge erreicht werden kann,.
  • An dem Kükenschaft ist vorn der Regelgriff 13 angebracht, der nach der einen Seilte als Zeiger ausgebildet ist, nach dem man auf der Skala 14 unter Berücksichtigung der Gasdruckschwanku.ng den Gasverbrauch ablesen kann, wodurch die ungenaue Stauscheibenmessung sich erübrigt und der Gasverbrauch des Ofens feststellbar ist. Durch die genaue Einstellbarken des gewünschten. Gas-Luft-Gemisches mittels Schwenkung des Regelgriffes 13 und dadurch mehr oder minder großer Öffnung und Schließung der Gas- und Lufteintritbslöcher sind auch die hierfür gebrauchten getrennten Gemischanzeiger überflüssig geworden. Art: der Skalenscheibe 14 befindet sich nach links die Einstellschraube 15, welche nach Feststellung der benötigten Gasmenge gegen, den Griff gedreht wird, um eine gleichbleibende Temperatur und Ofenleistung zu gewähren.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gas-Luft-Regel- und -Absperrhahn, insbesondere für Brenner von Industrieöfen, bei dem durch Drehen des getrennte Kanäle für Gas und Luft aufweisenden Halmkükens die Eintrittsöffn.ungen für Gas und Luft verhältnisgleich gedrosselt werden und bei dem das Gas durch einen axial angeordneten Rohrstutzen des Halmkükens austritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand zwischen den Kanälen und die Eintrittsöffnungen des Hahnkükens (2) so angeordnet sind, daß die Anschlußstutzen des Kükengehäuses (i) für Gas und Luft, vorzugsweise um i8o° gegeneinander versetzt, auf etwa gleicher Kegelhöhe des Halmkükens (2) liegen, und daß die für Regel- und Einstellzwecke erfü@rderlichen Organe baulich in denn Hahnküken (2) zusammengefaßt sind.
  2. 2. Gas-Luft-Hahn nach Anspruch i mit einem verstellbaren Schieber zur Veränderung des Gas-Luft-Verhältnisses durch Drosselung des Lufteintrittquerschnittes, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (5) in dem Mantel des Hahnkükens (2) längs verschiebbar geführt ist und die Eintrittsöffnung des Kükens drosselt.
  3. 3. Gas-Luft-Hahn nach Anspruch! i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung an Gase mit verschiedenem Heizwert in Längsrichtung des Hahnkükens (2) in dessen Mantel mindestens ein Sperrstück (7, 8) eingesetzt ist, das mit seinem in die Gaseintrittsäffnung des Kükens (2) ragenden Teil die wirksame Größe der Eintrittsöffnung bestimmt. q..
  4. Gas-Luft-Hahn nach einem derAnsp,rüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemischaustrittsrohr des Kükengehäuses als Brennermu,ndstück ausgebildet und auf dem Gasaustrittsstutzen dies Hahnkükens (2) ein in Längsrichtung verschiebbares Rohrmundstück (i i) angeordnet ist.
  5. 5. Gas-Luft-Hahn nach einem derAnsprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Rohrmundstück (i i) eine Stange (12) verbunden ist, die in einer parallel zur Drehachse vorgesehenen Bohrung des Kükens (2) verschiebbar geführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 619 637.
DEG2092D 1944-10-22 1944-10-22 Gas-Luft-Regel- und -Absperrhahn mit Brennerrohr Expired DE961833C (de)

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DEG2092D DE961833C (de) 1944-10-22 1944-10-22 Gas-Luft-Regel- und -Absperrhahn mit Brennerrohr

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DE961833C true DE961833C (de) 1957-04-11

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE619637C (de) * 1930-10-10 1935-10-04 Selas Akt Ges Mischeinrichtung fuer zwei Gase, insbesondere fuer Brenngas und Luft, bei Gasfeuerungsanlagen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE619637C (de) * 1930-10-10 1935-10-04 Selas Akt Ges Mischeinrichtung fuer zwei Gase, insbesondere fuer Brenngas und Luft, bei Gasfeuerungsanlagen

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