DE96203C - - Google Patents
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- DE96203C DE96203C DENDAT96203D DE96203DA DE96203C DE 96203 C DE96203 C DE 96203C DE NDAT96203 D DENDAT96203 D DE NDAT96203D DE 96203D A DE96203D A DE 96203DA DE 96203 C DE96203 C DE 96203C
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- Expired
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- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 7
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/02—Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand des Patentes bildende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Sicherheitsschlössern
für die Thüren von Eisenbahn-Frachtwagen, welche das jeweilige Oeffnen controlirt
und sich bekannten Controlschlössern gegenüber dadurch kennzeichnet, dafs ein unberechtigtes
Öeffnen schon durch die Anwendung vieler verschiedenbSrtiger Schlüssel
erschwert wird, dafs die Nummer des Schlüssels, mit welchem das unbefugte Oeffnen erfolgte,
sichtbar markirt wird, und dadurch, dafs das Oeffnen, Sperren und Revidiren eines Sicherheitsschlosses
mit vorliegender Einrichtung nicht mehr Zeit erfordert als wie das Oeffnen bezw.
Schliefsen jedes gewöhnlichen Schlosses.
Fig. ι auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht
die Anordnung eines solchen Schlosses am Waggon.
Fig. 2 ist die Vorderansicht der . ersten Zwischenwand, theilweise abgebrochen gedacht
,mit den darauf befindlichen, gleichfalls abgebrochen gedachten Theilen,
Fig. 3 ein Verticalscbnitt durch den Controlmeehanismus
nach Linie x-x in Fig. 2,
Fig. 4 ein solcher nach der Linie y-y in Fig. 2, . ·
Fig. 5 die Vorderansicht der zweiten Zwischenwand nach der Schnittlinie y1~y1 in Fig. 6,
Fig. 6 ein Querschnitt durch beide Zwischenwände
nach Linie x1-x1 in Fig. 5 nebst den eingelagerten beweglichen Theilen.
Fig. 7 zeigt letztere in der Vorderansicht nach Schnittlinie x2-x2 in Fig. 6 «ad in einer
anderen Stellung.
Fig. 8 stellt einen Thei] der Schlüsselloehscheibe
und der zweiten Zwischenwand in der rückwärtigen Ansicht dar.
Fig. 9 veranschaulicht einen der Schlüssel, wie sie zu vorliegendem Schlofs gebraucht werden.
Fig. 10 ist ein Querschnitt durch den Schlosskasten.
Das ganze Schlofs ist in einem mit Deckel C und Thür B versehenen Kasten A untergebracht,
und zwar derart, dafs die Zwischenwände I und II in die an den inneren Seitenwänden
befindlichen Nuthen a1 a2 (Fig. 10)
geschoben werden, worauf das Ganze mittels Schrauben befestigt werden kann. Das Schlofs
wird an der Seite des Waggons mittels Schrauben oder Nägel d befestigt, von denen
die zwei oberen durch Ansätze c des Deckels C gehen und denselben festhalten. An der einen
Seite des Kastens A ist ferner eine Oeffnung a
zur Aufnahme des Hakens der WaggonthUr angeordnet (Fig. 1).
Auf der Rückseite der ersten Zwischenwand I ist, wie Fig. 3 zeigt, der Hammer K
drehbar gelagert und wird von der punktirt gezeichneten Feder / niedergehalten.
Der den Hammerstiel bildende Hebelarm k des Hammers K ist nach rückwärts gekrümmt
und wird von der Rolle 0 am Ausschlagen in der Ruhelage gehindert.
Diese Rolle 0 ist in einem Schlitten ρ drehbar gelagert, welcher in entsprechender
Führung auf- und abgleitend an der Rückseite der Wand I angeordnet ist "und mittels Zahnstange
-vom Zahnrad f (s. Fig. 4, 6 und 7)
beim Oeffnen des Schlosses hochgehoben wird, wobei er den Hammer freigiebt.
Diese Hubvorrichtung, welche beliebig construirt sein kann und deshalb auf der Zeichnung
der Deutlichkeit wegen nicht dargestellt ist, mufs aber so eingerichtet sein, d,afs sie
den Hammer beim Sperren des Schlosses in der Ruhelage beläfst.
Auf einer in den Platten I und II gelagerten Welle q ist die Scheibe P (Fig. 2 und 3) be-
Claims (1)
- festigt, in deren hakenförmige Ansätze n1 die Ansätze rfi des drehbaren Riegels n2 eingreifen. Dieser Riegel n2 ist an der Ziffernscheibe N angeordnet, welche letztere für den Haken n1 und die Scheibe ql mit entsprechenden Ausschnitten versehen ist und demnach nach Art eines Bajonnetverschlusses mit der Scheibe P gekuppelt werden kann. Zwischen die Scheiben P und JV wird eine Cartonscheibe Q. eingeklemmt, in welche der auf dem Kopf des Hammers K befindliche trockene Stempel einschlägt.Mit der Achse q ist die Achse r durch Vermittelung der Zahnräder RR1 gekuppelt. Die Achse r durchsetzt die Platten I und II und trägt hinter letzterer die Scheibe S, welche mit derselben Anzahl verschieden geformter Schlüssellöcher s versehen ist, als die Scheibe JV Zahlen trägt. Die Achse r und mit ihr die Achse q sammt dem ganzen Scheibensystem kann durch das in der Thür B befindliche Loch b3 (s. Fig. i) mittels des am Schlüssel T befindlichen Ansatzes t (Fig. 9) eingestellt werden, wobei ein Zeiger i»2 (Fig. 2) durch die Oeffnung b* (s. Fig. 1 und 2) hindurch jene Zahl anzeigt, welches Schlüsselloch s eben in die Richtung des Schlüsselloches b fällt und welche Eintheilung der Cartonscheibe Q. sich eben vor. dem Stempel K befindet.Auf der Platte II (Fig. 5 und 6) ist die um /j4 drehbare, durch eine Feder /13 niedergedrückte Sperrklinke h2 angeordnet, welche beim Drehen des Schlüssels T durch den Bartstift i2, welcher in der durch die Rippen u1 u2 gebildeten Ringnuth geführt wird, aus den Zähnen des Zahnrades h ausgelöst wird, nachdem der kleinere Bart if3 des Schlüssels den Um die Scheibe S herumgebogenen Ansatz v4 der durch eine Feder v2 beeinflufsten Klinke ν seitwärts gedrückt und durch deren Nase die Sperrklinke h2 freigegeben hat (s. auch Fig. 7 und 8).Auf der Vorderseite der Platte I ist auf der Achse e ein Sector e1 befestigt, welcher sich mit e dreht, in den Einschnitt tl des Schlüssels eingreift und dadurch ein Herausziehen des Schlüssels nur nach vollständigem Oeffnen oder Sperren ermöglicht.Beiliegende Zeichnung stellt das Schlofs im geöffneten Zustande dar; beim Sperren ist die Wirkungsweise folgende:Nachdem z. B. die Ziffernscheibe JV auf die Zahl 8 eingestellt ist (s. Fig. 2), fällt das Schlüsselloch ss (Fig. 4, 5, 7 und 8) gerade in die Richtung des. Schlüsselloches b und man kann nun den Schlüssel Nr. 8 hineinstecken. Gleichzeitig gelangt die entsprechende Eintheilung der Cartonscheibe Q vor den Kopf des Stempels K. Wenn man nun den Sperrhaken Z des Waggons (Fig. 1) in die Oeffnung α eingehängt hat und den Schlüssel nach rechts dreht, so dreht der Bart tl desselben das Sternrad g und mithin das Zahnrad f, welches den Schlofsriegel nach aufwärts bewegt, wodurch der Sperrhaken arretirt wird. Dieser Versclilufsmechanismus kann gleichfalls beliebig construirt sein und ist deshalb ebenfalls" nicht mitgezeichnet.Wird der Schlüssel entgegengesetzt gedreht, so veranlafst das Zahnrad f in umgekehrter Weise das Oeffnen des Schlosses, bewegt aber gleichzeitig mittels der genannten Hubvorrichtung den Schlitten ρ mit Rolle ο nach aufwärts, wodurch der Hammer K frei wird und, von der Feder / beeinflufst, fest auf die Scheibe Q. schlägt (s. Fig. 2 und 3). Derselbe wird aber noch vor beendigtem Aufschliefsen wieder angehoben, zu welchem Behufe1 die erwähnte Hubvorrichtung so construirt sein mufs, dafs sie den Schlitten ρ mit Rolle 0 im geeigneten Moment rasch wieder nach abwärts bewegt. ... .Aus Vorstehendem geht demnach hervor, dafs bei einem Wagenschlofs, welches- mit vorliegender Einrichtung versehen ist, durch das Umdrehen des Schlüssels sämmtliche Schlofstheile gleichzeitig in Bewegung gesetzt werden, dafs ferner die Verwendbarkeit so vieler verschiedener Schlüssel die Sicherheit bedeutend erhöht, und dafs die Nummer des Schlüssels, mit welchem ein unbefugtes Oeffnen erfolgte, vom Schlofs selbst markirt wird, was von der betreffenden Person nicht verhindert werden kann. ■ 'Pateντ-Anspruch:Controlvorrichtung an Schlössern für die Thüren von Eisenbahn-Frachtwagen, dadurch gekennzeichnet, dafs auf der vorderen Zwischenwand (I) des Schlosses eine einstellbare Ziffernscheibe (N) und darunter eine entsprechend eingetheilte Cartonscheibe (Q) drehbar angeordnet ist, deren Achse (q) durch Zahnräder (RR1) mit der Achse (r), auf welcher die mit verschieden geformten Schlüssellöchern (s). ver sehene Scheibe (S) angeordnet ist, derart gekuppelt ist, dafs, wenn irgend eine Zahl der Ziffernscheibe (N) vor den Zeiger (b2) . eingestellt wird, die entsprechende Eintheilung der Cartonscheibe (Q) vor. den Hammer (K) und das entsprechende Schlüsselloch (sj der Scheibe (S) in die Richtung des in der Thür befindlichen Schlüsselloches (b) zu liegen kommt, worauf das Schlofs mit dem entsprechenden Schlüssel (T) auf- bezw. zugesperrt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96203C true DE96203C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=367363
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96203D Expired DE96203C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96203C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5727360A (en) * | 1993-01-08 | 1998-03-17 | Focke & Co. (Gmbh & Co.) | Apparatus for producing cigarette packs |
-
0
- DE DENDAT96203D patent/DE96203C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5727360A (en) * | 1993-01-08 | 1998-03-17 | Focke & Co. (Gmbh & Co.) | Apparatus for producing cigarette packs |
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