DE962059C - Eimerkettenbagger, insbesondere schwimmender Eimerkettenbagger - Google Patents

Eimerkettenbagger, insbesondere schwimmender Eimerkettenbagger

Info

Publication number
DE962059C
DE962059C DEP19697A DEP0019697A DE962059C DE 962059 C DE962059 C DE 962059C DE P19697 A DEP19697 A DE P19697A DE P0019697 A DEP0019697 A DE P0019697A DE 962059 C DE962059 C DE 962059C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bucket
bucket chain
new
hooks
excavator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP19697A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Pattschull
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROBERT PATTSCHULL
Original Assignee
ROBERT PATTSCHULL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ROBERT PATTSCHULL filed Critical ROBERT PATTSCHULL
Priority to DEP19697A priority Critical patent/DE962059C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE962059C publication Critical patent/DE962059C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/081Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain mounted on floating substructures
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/12Component parts, e.g. bucket troughs
    • E02F3/14Buckets; Chains; Guides for buckets or chains; Drives for chains
    • E02F3/143Buckets; Chains; Guides for buckets or chains; Drives for chains chains; chain links; scraper chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Shovels (AREA)

Description

  • Eimerkettenbagger, insbesondere schwimmender Eimerkettenbagger Die bekannten schwimmenden Eimerkettenbagger befinden sich seit langer Zeit auf einem verhältnismäßig niedrigen Stand technischer Entwicklung. Dies dürfte daher rühren, daß im allgemeinen nach deutschen Verhältnissen ihr Jahresabschnitt bei etwa I2oo reinen Arbeitsstunden liegt. Nimmt man eine I2 stündige reine Arbeitszeit je Tag an; so bedeutet dies, daß der Bagger nur etwa hundert Tage im Jahr im Betrieb ist, also mehr als doppelt so lange stilliegt. Infolgedessen erstreckt sich seine Lebensdauer über eine lange Reihe von Jahren. Mit Rücksicht auf die sehr erheblichen Herstellungskosten eines solchen Baggers wird seine Lebensdauer im allgemeinen restlos ausgenutzt. Dabei nimmt man dann einen nach modernen technischen Ansprüchen sehr unbefriedigenden Wirkungsgrad in Kauf.
  • Wenn nun, wie es zur Zeit der Fall ist, die äußeren Umstände zum Neubau solcher Fahrzeuge zwingen, so bietet sich die Möglichkeit zu Neukonstruktionen mit wesentlich besserem Wirkungsgrad.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die zahlreichen technischen Mängel der alten Bauweisen zu beseitigen, um den Kraftbedarf bei bedeutend erhöhter Leistung herabzusetzen und zugleich die Lebensdauer des Baggers. zu erhöhen.
  • Der neue Bagger ist demzufolge -eine Kombi= nation zahlreicher Einzelverbesserungen, die in ihrem Zusammenwirken einen Fortschritt - darstellen, wie er nicht zu erwarten war. ' In den Zeichnungen ist der neue Bagger beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. I einen größeren schwimmenden Eimerkettenbagger in bekannter Ausführung in Seitenansicht, Fig.2 das gleiche Baggerschiff, aber mit den Baggereinrichtungen gemäß der Erfindung, Fig. 3 bekannte Schaken und Bolzen der Eimerkette in Draufsicht, Fig. 4 und 5 die neuen Schaken und Bolzen der Eimerkette in Draufsicht, teilweise geschnitten, Fig. 6 eine. Eimerkette mit Eimern in bekannter Ausführung in Seitenansicht, Fig. 7 Schaken und Zwischenschaken derselben Eimerkette in waagerechtem Schnitt, Fig.8 eine Eimerkette mit Eimern in einer anderen, bekannten Form in Seitenansicht, Fig. 9 Schaken und Zwischenschaken dieser Eimerkette, in Draufsicht, Fig. Io und II einen bekannten. Eimer in runder Form in Draufsicht und in Seitenansicht, Fig. 12 und I3 den neuen Eimer in Draufsicht und in Seitenansicht, Fig. I4 die neue Eimerkette mit den neuen Eimern in Seitenansicht, Fig. 15 die neue Eimerkette in Draufsicht; Fig. 16 den neuen Bolzen mit den neuen Schaken im waagerechten Längsschnitt, in größerem Maßstab, Fig. 17 bis 23 das neue Messer und seine neuartige Befestigung am neuen Eimer, Fig. 24 und 25 die bekannten Leiterrollen und ihre Lagerung in senkrechten, Querschnitten, Fig. 26 die neue Leiterrolle im Längsschnitt, Fig. 27 eine andere Ausführungsform. der neuen Eimerkette mit den dazugehörigen Bolzen, in Seitenansicht und im waagerechten Querschnitt, Fig. 28 dieselbe neue Eimerkette mit den, neuen Eimern nach Fig. I2 und 13 in Seitenansicht, Fig. 29 dieselbe Eimerkette in Draufsicht, Fig. 3o bis 32 einen bekanten Unterturas in Seitenansicht und in senkrechten Querschnitten, Fig. 33 und 34 dessen Lagerung im Längsschnitt bzw. in Stirnansicht, Fig. 35 und 36 den neuen Unterturas und seine neue Lagerung in Seitenansicht und im Querschnitt, Fig. 37 und 38 einen bekannten Oberturas in Seitenansicht und im Querschnitt, Fig. 39 und 4o den neuen Vierkantoberturas in Seitenansicht und im Querschnitt, Fig. 41 und 42 den neuen Sechskantoberturas in Seitenansicht und im Querschnitt, Fig. 43 und 44 den neuen Dreikantoberturas in Seitenansicht und im Querschnitt, Fig. 45 die neue Unterturasspannvorrichtung im Längsschnitt, Fig. 46 und 47 ein Messer der bekannten Art und seine Befestigung, Fig. 48 und 49 das neue- Messer in verschiedenen Ahnutzungsstadien.
  • Die der Erfindung gemäß an den Turassen, der Eimerkette und den Eimern angebrachten Verbesserungen bedingen sich gegenseitig .und sollen deshalb im Zusammenhang behandelt werden.
  • Bei den bekannten Eimerketten (Fig. 3, 7, 9) wechseln Eimerschaken und Zwischenschaken miteinander ab; so daß also nur jede zweite Schake einen Eimer trägt, wie der in Fig. I dargestellte bekannte Eimerkettenbagger erkennen läßt. Die Schaken werden normalerweise auf Zug und Biegung beansprucht. Die größte Beanspruchung tritt auf durch die Schlagwirkung beim Übergang der Kette über die Turasse (Fig. 30, 37). Hierbei werden die Schaken auf ihrer Unterseite, mit der sie auf die Turasse aufschlagen, vorzeitig zerstört. Die Erfindung beseitigt diesen Mangel dadurch, daß die Schaken nur auf Zug beansprucht und die Turasse so ausgebildet werden, daß sie nicht unter die Schaken, sondern unter die Böden der Eimer greifen, wie die Fig. I2, 40, 42, 43 zeigen. Bei dem neuen Dreikantoberturas (Fig. 43, 44) sind außerdem noch Knaggen I vorgesehen, welche hinter die Rückwände der Eimer greifen und hierdurch das Durchziehen der Eimerkette verbessern. Die Auflagerfläche beispielsweise dieses Dreikantoberturas auf dem ebenen Boden eines Eimers ist etwa fünfmal so groß wie die Auflagerfläche des bekannten Oberturas (Fig. 37, 38) auf den bekannten Schaken. Schon allein dadurch wird die Lebensdauer der Eimerkette verfünffacht. Eine weitere Steigerung erfährt sie durch die bereits erwähnte Tatsache; daß die Schaken nur auf Zug beansprucht werden: Die bekannten Schaken waren weiterhin einer starken Abnutzung dadurch ausgesetzt, daß die Bolzen nur eine sehr geringe Auflagerfläche hatten und überdies völlig ungeschützt und ungeschmiert im Wasser arbeiten mußten, also der Einwirkung von Sand u. dgl. ausgesetzt waren. (Fig. 3, 7, 9). Infolgedessen ist die Geschwindigkeit der Kette sehr gering. Sie erreicht höchstens den Wert von etwa 35 m/min.
  • Die neuen Bolzen (Fig. 4, 5, I5, I6) haben eine mehr als doppelt so große Auflagerfläche als die bekannten, sind gegen das Eindringen von Wasser und Sand geschützt und werden durch Staufferfett geschmiert. Die Bolzen 2, Fig. I6, sind der Erfindung gemäß gegen Drehen in den Schaken 3 durch Stifte 4 gesichert. Gegen Wasser sind sie durch metallene Dichtungsringe 5, 5 abgedichtet, die in die Naben der Schaken eingelassen sind. Die Stirnenden der Bolzen sind durch Kapseln 6, 6 geschützt, die durch Schrauben 7, 7 fest gegen die Naben der Schaken gepreßt werden. Diese Schrauben dienen zugleich zum Verschließen der Schmierlöcher 8,. B.
  • Eine andere Ausführungsform des Bolzens und damit auch der Schaken zeigt Fig. 27. Der Bolzen9 ist in die Eimerschake io warm oder hydraulisch fest eingezogen. Um die Enden der Bolzen legen sich die als Buchsen i i ausgebildeten Enden der Zwischenschaken 12. Ringe 13 dichten gegen Wasser ab. Schrauben 14 pressen die Zwischenschaken so gegen die Dichtungsringe 13, 13, daß die Bolzen zwar gegen das Wasser .abgedichtet werden, aber doch die erforderliche Beweglichkeit der Eimerkette bei ihrem Gang über die Türase gewährleistet bleibt. Die Kammern, 15 an den Bolzenenden enthalten Staufferfett.
  • Bei der bekannten Eimerkette (Fig. 6 bis 9) folgt immer auf eine Eimerschake eine Zwischenschake, bei der neuen Kette (Fig. 14, 15) dagegen trägt jede Schake einen Eimer (s. auch Fig.2). Abgesehen von dieser Verdoppelung der Leistung., erlauben die neuen Bolzen eine Verdoppelung der Kettengeschwindigkeit auf etwa 70 m/min. Es wird somit eine fast vierfache Leistungssteigerung möglich. Die Erfindung beabsichtigt nun nicht, diese Möglichkeit auszunützen, sondern sie zieht in anderer Richtung Vorteile aus den Verbesserungen, nämlich für die Antriebsmaschine. Wenn beispielsweise bei einem Schwimmbagger bekannter Bauart Eimer von etwa Zoo 1 erforderlich waren, so kann gemäß der Erfindung die gleiche Leistung mit 5o-1-Eimern erzielt werden. Wurden bisher je Minute 28 Eimer von 2001 ausgeschüttet, so mußte die Antriebsmaschine 28mal in der Minute einen Höchstwert von etwa 6o bis IIo PS leisten.
  • Die neuen, im folgenden noch näher zu beschreibenden Eimer haben einen Inhalt von nur 75 1. Sie machen in der Minute 75 Schüttungen. Die Antriebsmaschine muß hierzu minutlich 75mal einen Höchstbetrag von nur etwa 4o bis 8o PS leisten. Die theoretische Leistung beträgt in beiden Fällen 336 m3/Std. reiner Arbeitszeit. Die Antriebsmaschine kann also bei gleicher Baggerleistung wesentlich kleiner sein, und ihr Gleichförmigkeitsgrad wird bedeutend verbessert.
  • Während der bekannte Eimer (Fig. Io und II) rund ist und sein Blech gleichzeitig zur Bildung der Eimerschake benutzt wird, ist der Eimer gemäß der Erfindung (Fig. 12, 13, 14, 17, I8, 23) ausschließlich von ebenen Flächen begrenzt. Diese neue Gestaltung bietet nicht nur den bereits erwähnten Vorteil, daß die Auflagerfläche zwischen Turas und Eimerboden sehr groß ist, sondern sie erlaubt auch, die Messer der Eimer, die bei den bekannten Konstruktionen angenietet waren (Fig. 11, 46), lösbar zu befestigen. Bisher verblieben. die Messer an den Eimern, bis sie völlig abgenutzt waren (Fig.47). Um sie durch neue zu ersetzen, mußten die Nieten herausgeschlagen, die verbrauchten Messer entfernt und die neuen angenietet werden. Diese Arbeit erforderte bei einem 2oo-1-Eimer wenigstens zwanzig Arbeitsstunden. Das auswechselbare Messer 20 gemäß der Erfindung ist an den Eimer mit nur zwei Schrauben 17 befestigt (Fig. 17). Es legt sich gegen die- Leiste 16 (Fig. 23), die an der Oberkante des Eimers in der Mitte unterbrochen ist, um einen an das Messer angeschweißten Hammerkopf 18 aufzunehmen. Damit das Messer fest an den Eimerwänden anliegt, sind Keile I9 (Fig. 17, 21) vorgesehen, die eingetrieben werden. Sie tragen Langlöcher 2I, durch welche die Schrauben 17 hindurchgehen. So können die Keile nicht verlorengehen. Das stumpf gewordene Messer läßt sich in etwa Io Minuten durch ein neues oder ein nachgeschärftes ersetzen. Beispielsweise für den 75-1-Eimer ist das neue Messer Ioo mm breit und kann dreimal nachgeschärft werden (Fig.48, 49). Dadurch kann der Kraftbedarf ständig auf der niedrigsten Stufe von 4o bis 55 PS gehalten werden. Die Befestigung der neuen Eimer auf den Schaken zeigen die Fig. 14 und 15.
  • Auch die Lagerung der bekannten Leiterrollen zeigt schwere Mängel (Fig.24, 25). Die Buchsen 22 und die Schalen 23, die der größten Abnutzung unterliegen, müssen in Wasser und Sand arbeiten und haben nur eine geringe abnutzbare Fläche: Die Leiterrolle gemäß der Erfindung vermeidet diese Mängel (Fig. 26). Die Nabe 24 der Rolle ist als Buchse ausgebildet, die sich um die stillstehende Achse 25 dreht. Diese wird in Lagern 26 durch Schrauben 27 undrehbar und unverschieblich gehalten. Die Schraubenlöcher dienen gleichzeitig als Schmierlöcher. Bei dieser neuen Lagerung ist die abnutzbare Fläche fast um die Hälfte größer als bei der bekannten Bauweise. Die Laufflächen für die Eimerkette sind durch Stahlringe 28 geschützt. Die Nabe greift an ihren beiden Stirnflächen lab,-rinthartig in die gegenüberliegenden Flächen der Lager ein, um das Eindringen von Wasser und Sand zu verhindern.
  • Die bekannte Bauart eines Unterturas und seine Lagerung zeigen die Fig. 30 bis 34. Die- auf die Achsen 31 geschobenen Buchsen 29 laufen in Lagerschalen 30. Die abnutzbare Fläche ist gering. Wasser und Sand können ungehindert zu den Lagerflächen gelangen.
  • In den Fig. 35 und 36 ist ein Unterturas gemäß der Erfindung und seine Lagerung dargestellt. Die Achse 32 steht still. Sie trägt an ihren Stirnenden Vierkante 33, die in entsprechende Vertiefungen 34 der an die Lagerhalter 36 angeschraubten Kapseln 35 eingreifen. Die Naben 39, 39 der beiden Unterturashälften sind als Lagerflächen ausgebildet, durch Schrauben 37 zusammengehalten und mit den Lagerhaltern 36 durch Labyrinthe gegen Eindringen von Wasser und Sand geschützt. Die Schmierung erfolgt mit Staufferfett. Die Schmierlöcher sind durch Schrauben 38 verschließbar. Die abnutzbare Fläche ist um ein vielfaches größer.
  • Fig.45 zeigt eine dem neuen Unterturas angepaßte neuartige Spannvorrichtung. Die Feder 4o hält den Unterturas und somit die Eimerkette stets gespannt und fängt auch die vom Baggergut ausgeübten Widerstände, die sich als Stöße bemerkbar machen, auf. Die Spannfeder ist um einen Bolzen 41 herum angeordnet, der an seinem freien Ende eine Mutter 42 trägt, mixt der die Feder gespannt werden kann. Der Unterturas ist am unteren Ende der Eimerleiter in die Halter 43 eingebaut, die verschiebbar in den Enden der Eimerleiter 44 gelagert sind.
  • Ist die Eimerkette durch Abnutzung zu lang geworden, so wird mittels der Spannmutter der Unterturas um eine halbe Schakenteilung zusammengeholt. Danach kann aus der Eimerkette eine Schake ausgebaut werden.
  • Die durch die konstruktive Verbesserung der organisch zusammenhängenden Einzelteile eines schwimmenden Eimerkettenbaggers herbeigeführten Vorteile sind überraschend groß. Sie lassen sich am klarsten an einem Ausführungsbeispiel erkennen. Ein solcher Bagger bekannter Bauart von 250 m3 effektiver Stundenleistung und 9 m größter Arbeitstiefe mit Dampfantrieb und Zentralwinden läßt sich mit einem Konstruktionsgewicht von 165 ooo kg herstellen. Die Abnutzung besonders der Eimermesser, der Bolzen und Schaken ist so groß, daß diese Teile im Laufe eines Jahresabschnittes mehrfach ausgewechselt werden müssen. Da die Eimermesser nicht auswechselbar sind, muß sehr bald mit stumpfen Messern gearbeitet werden. Der Kraftbedarf bei Benutzung scharfer Messer steigt von 6o PS auf IIo PS bei stumpfen Messern.
  • Im Gegensatz dazu ist es möglich, einen Schwimmbagger gleicher Leistung gemäß der Erfindung mit einem Konstruktionsgewicht von Io4ooo kg herzustellen. Die Lebensdauer der neuen Einzelteile übersteigt, von den Eimermessern abgesehen, ganz bedeutend einen Jahresabschnitt von I2oo effektiven Arbeitsstunden. Da ein Eimermesser, wie erwähnt, in etwa Io Minuten ausgewechselt werden kann, so kann ständig mit scharfen Messern gearbeitet werden. Der Kraftbedarf verbleibt dabei in dem Bereich von 4o bis 55 PS. Zugleich wird sehr erheblich an unproduktiver Arbeit gespart.
  • Die vorgeschlagenen Verbesserungen können auch bei Trockenbaggern angewendet werden, ohne daß dadurch vom Wesen der Erfindung abgewichen würde. Bei Trockenbaggern wirkt sich die leichte und schnelle Auswechselbarkeit der Messer ganz besonders vorteilhaft aus. als Buchsen (II) ausgebildeten Enden der Zwischenschaken (i2) legen (Fig. 27).
  • 7. Bolzen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch Ringe (i3) gegen Wasser abgedichtet sind und daß Schrauben (i4) die Zwischenschaken so gegen diese Ringe pressen, daß die Bolzen zwar abgedichtet werden, die Eimerkette aber doch beweglich bleibt.
  • B. Bolzen nach den Ansprüchen 6 und 7, gekennzeichnet durch Staufferfettkammern (I5). 9. Bagger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schake der Eimerkette einen Eimer trägt (Fig. 2 und i4).
  • Io. Bagger nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß die Eimer ausschließlich von ebenen Flächen begrenzt sind (Fig. 12, 13, 14, 17, 18,23).
  • II. Eimer nach Anspruch Io, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (2o) mit nur zwei Schrauben (I7) am Eimer befestigt ist (Fig. I7).
  • I2. Bagger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Naben (24) der Leiterrollen als Buchsen ausgebildet sind, die sich um die stillstehenden Achsen (25) drehen, die in Lagern (26) durch Schrauben (27) undrehbar und unverschieblich gehalten werden (Fig. 26).
  • 13. Leiterrolle nach Anspruch I2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufflächen für die Eimerkette durch Stahlringe (28) . geschützt sind.
  • 14. Leiterrolle nach einem der Ansprüche 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (24) an ihren beiden Stirnflächen labyrinthartig in die gegenüberliegenden Flächen der Lager eingreift.
  • 15. Bagger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (32) des Unterturas stillsteht und an ihren Stirnenden Vierkante (33) trägt, die in entsprechende Vertiefungen (34) der an die Lagerhalter (36) angeschraubten Kapseln (35) eingreifen (Fig. 35, 16. Unterturas nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Naben. (39, 39) seiner beiden Hälften als Lagerflächen - ausgebildet sind, durch Schrauben (37) zusammengehalten und mit den Lagerhaltern (36) durch Labyrinthe gegen Eindringen von Sand und Wasser geschützt sind.
  • 17. Unterturas nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der Lagerung Staufferfettkammern vorgesehen sind, deren Schmierlöcher durch Schrauben (38) verschließbar sind.
  • 18. Spannvorrichtung für den Unterturas nach den Ansprüchen 15 bis 17, gekennzeichnet durch eine mittels eines Bolzens (4i) und einer Mutter (42) nachstellbare Feder (4ö), die den Unterturas und die Eimerkette ständig gespannt hält (Fig. 45).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Eimerketteubagger, insbesondere schwimmender Eimerkettenbagger, dadurch gekennzeichnet, däß die Turasse unmittelbar unter die Böden der Eimer greifen (Fig. I2, 40, 42, 43). z. Bagger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Dreikantoberturas Knaggen (i) trägt, die hinter die Rückwände der Eimer greifen (Fig.43, 44). 3. Bagger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen der Eimerkette gegen Drehen in den Schaken (3) durch Stifte (4) gesichert und gegen Eindringen von Wasser durch in die Naben der Schaken eingelassene metallene Dichtungsringe (5, 5) abgedichtet sind (Fig. I6). 4. Bolzen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Stirnenden durch Kapseln (6, 6) geschützt sind. 5. Bolzen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapseln (6, 6) fest gegen die Naben der Schaken gepreßt werden durch Schrauben (7, 7), die zugleich zumVerschließen von Schmierlöchern (8, 8) dienen. 6. Bagger nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (9) in die Eimerschaken (io) -warm oder hvdra:ulisch fest eingezogen sind und daß sich um ihre-Enden die
DEP19697A 1948-10-27 1948-10-27 Eimerkettenbagger, insbesondere schwimmender Eimerkettenbagger Expired DE962059C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP19697A DE962059C (de) 1948-10-27 1948-10-27 Eimerkettenbagger, insbesondere schwimmender Eimerkettenbagger

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP19697A DE962059C (de) 1948-10-27 1948-10-27 Eimerkettenbagger, insbesondere schwimmender Eimerkettenbagger

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE962059C true DE962059C (de) 1957-04-18

Family

ID=7367558

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP19697A Expired DE962059C (de) 1948-10-27 1948-10-27 Eimerkettenbagger, insbesondere schwimmender Eimerkettenbagger

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE962059C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1484762B1 (de) * 1963-05-18 1970-11-12 Rheinische Braunkohlenw Ag Schaufelrad fuer Schaufelradbagger
DE2441800A1 (de) * 1973-09-04 1975-03-13 Ronald Moffitt Guntert Schleppkette
US4736832A (en) * 1985-01-31 1988-04-12 Aumund-Fordererbau Gmbh Maschinenfabrik Flat link chain bucket conveyor

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1484762B1 (de) * 1963-05-18 1970-11-12 Rheinische Braunkohlenw Ag Schaufelrad fuer Schaufelradbagger
DE2441800A1 (de) * 1973-09-04 1975-03-13 Ronald Moffitt Guntert Schleppkette
US4736832A (en) * 1985-01-31 1988-04-12 Aumund-Fordererbau Gmbh Maschinenfabrik Flat link chain bucket conveyor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202010014029U1 (de) Schlegel mit geteilter Schlegelspitze
DE962059C (de) Eimerkettenbagger, insbesondere schwimmender Eimerkettenbagger
DE946263C (de) Entrindungsmaschine mit hohlem Entrindungskopf
DEP0019697MA (de)
DE341594C (de) Pflugmaschine mit umlaufenden, gesteuerten Spaten
DE658490C (de) Schraemkette fuer Schraemmaschinen
DE606885C (de) Auswechselbare Ausfuetterung, z. B. fuer Rohrmuehlen
DE548856C (de) Maschine zum Abschneiden des Gummibelages von Kraftwagenreifen
DE743648C (de) Schraemmaschine zur Gewinnung ladefaehiger Kohle
DE448928C (de) Schutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge gegen Seilsperren
AT347212B (de) Walzenbrecher
DE610723C (de) Walzenbrecher
DE643982C (de) Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens zur Verhuetung der Zerstoerung von Gewoelbe- und Haengedecken
DE446959C (de) Backenbrecher mit einer beweglichen und einer festen Brechplatte
DE842919C (de) Halter fuer die oberen Einzugswalzen von Streckwerken
DE613915C (de) Kurvenhebel mit Laufrolle fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE805458C (de) Kronenausbildung am Getrieberahmen fuer Grossgasmaschinen
DE385527C (de) Brechwalze fuer Schlackenbrecher o. dgl.
DE294266C (de)
DE66066C (de) Schutzschrämer zum Vortreiben von Tunneln, Strecken u. dergl
DE370947C (de) Bodenspater
DE1481760C3 (de) Greifvorrichtung für Platten od.dgl
DE360131C (de) Flachsraufmaschine
DE207064C (de)
AT141236B (de) Vorrichtung zum Abteufen und Austragen von Schächten od. dgl.