DE962408C - Lochscheibenreiniger - Google Patents
LochscheibenreinigerInfo
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- DE962408C DE962408C DEN8304A DEN0008304A DE962408C DE 962408 C DE962408 C DE 962408C DE N8304 A DEN8304 A DE N8304A DE N0008304 A DEN0008304 A DE N0008304A DE 962408 C DE962408 C DE 962408C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
- B02C18/30—Mincing machines with perforated discs and feeding worms
- B02C18/34—Mincing machines with perforated discs and feeding worms with means for cleaning the perforated discs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM
1957
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 66b GRUPPE INTERNAT. KLASSE A 22c
JV 8304III/'66b
Clemens Neef, Lüdenscheid (Westf.) ist als Erfinder genannt worden
Clemens Neefr Lüdenscheid (Westf.)
Lochscheibenreiniger
Zusatz zum Patent 916
Das Hauptpatent hat -angefangen am 9. November 1951
Patentanmeldung bekanntgemacht am 30. August 1956
Patenterteilung bekanntgemadit am 4. April 1957
Gegenstand des Hauptpatents ist eine Vorrichtung zum Reinigen der Lochscheiben von Fleischschneidmaschinen,
bei der unter der zu reinigenden Lochscheibe ein mit einer Reinigungssubstanz getränktes
Material liegt, das durch plötzlichen Druck eines Stößels durch die Lochscheibe getrieben wird.
Zur Aufnahme der Lochseheibe und des darunterliegenden, getränkten, elastischen Materials dient
dabei ein Gefäß, dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser der zu reinigenden Lochscheibe
entspricht und an dessen oberem Teil eine Führung für den Stößel angebracht ist. Verschieden große
Lochscheiben lassen sich mit diesem Lochscheibenreiniger dadurch reinigen, daß für verschieden
große Lochscheiben ein mit mehreren Einsätzen versehenes Gefäß vorgesehen ist, das im Boden eine
die Mittellage der Einsätze festlegende Markierung aufweist, zu der entsprechend ausgebildete
Teile der Einsätze passen.
Diese Vorrichtung für die Reinigung verschieden großer Lochscheiben erfordert durch die Notwendigkeit,
die Einsätze am Boden des Gefäßes zu
führen, einen verhältnismäßig großen Aufwand. Das Ziel der Erfindung ist es nun, die Möglichkeit
zur Reinigung verschieden großer Lochscheiben durch eine andere Vorrichtung vorzusehen, die viel
einfacher und billiger in der Herstellung ist.
Gemäß der Erfindung dient zur Aufnahme der Lochscheibe ein Ausgleichsring, dessen Außenrand
zu der Innenwand des Gefäßes axial verschiebbar anliegt und dessen Breite in radialer Richtung den
ίο Unterschied zwischen dem Innendurchmesser des Gefäßes und der äußeren Lochreihe der zentrisch
liegenden Lochscheibe überbrückt. Damit ist die Möglichkeit gegeben, durch einfachen Austausch
verschiedener Ringe, die in den oberen Teil des Reinigungsgefäßes eingebracht werden, verschieden
große Lochscheiben zu reinigen. Dies hat auch gleichzeitig den Vorteil, daß zum Reinigen kleinerer
Lochscheiben das Reinigungsgefäß in seinem Volumen unverändert bleibt, so daß die Menge der
Reinigungsflüssigkeit bei kleineren Lochscheiben die gleiche sein kann wie bei größeren Lochscheiben,
wodurch die Intensität der Reinigung bei den kleineren Lochscheiben erheblich vergrößert
wird. Wenn man einen Satz verschieden großer Ausgleichsringe bereitstellt, deren Außendurchmesser
sämtlich dem Innendurchmesser des Gefäßes angepaßt sind, während ihre Innendurchmesser den
ungelochten Rand verschieden großer Lochscheiben wenigstens zum Teil abdecken, so kann man unter
Benutzung des gleichen Gefäßes sämtliche Lochscheiben reinigen, deren äußerer Umfang kleiner
als der Innendurchmesser des Gefäßes ist.
Es ist zweckmäßig, den Ausgleichsring so breit zu wählen, daß die Nut der Lochscheibe durch den
Ausgleichsring abgedeckt wird.
Bei einer besonderen Ausgestaltung, die auch im Hauptpatent vorgesehen ist, befindet sich zwischen
dem Boden des Gefäßes und der zu reinigenden Lochscheibe eine Druckfeder. Gemäß der Erfindung
wird bei Verwendung einer solchen Druckfeder zwischen dem Boden des Gefäßes und der Lochscheibe
ein Ausgleichsring mit winkelförmigem Querschnitt vorgesehen, dessen nach innen ragender
waagerechter Schenkel für das obere Federende als Gegenlager dient, während der senkrechte
Schenkel dieses Ende der Feder außen umfaßt.
Um bei Verwendung derartiger Ausgleichsringe,
auf denen die Lochscheibe lose aufliegen kann, eine
zentrische Führung der Lochscheibe zu gewährleisten, ist die zur Abdeckung des Mittelloches der
Lochscheibe dienende Abdeckplatte zweckmäßig stufenförmig abgesetzt, so daß beim Niederdrücken
der Lochscheibe diejenige Stufe der Abdeckplatte in das Mittelloch der Lochscheibe einrastet, deren
Größe gerade etwas kleiner ist als die lichte Weite des Mittelloches.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung im Längsschnitt. schematisch
dargestellt und nachstehend beschrieben, ohne daß die Erfindung jedoch auf diese Ausführungsform
beschränkt sein soll.
In dem Reinigungsgefäß 1 liegt zentrisch eine
Schraubenfeder 2, deren unterer Teil sich gegen den Boden 3 des Gefäßes abstützt. Unter oder auch
über oder zwischen der letzten Windung der Schraubenfeder liegt ein saugfähiges Material 4,
z. B. Schwammgummi, der mit einer Reinigungsflüssigkeit getränkt ist. Der obere Teil der Schraubenfeder
2 stützt sich gegen den nach innen ragenden Flansch 5 des Ausgleichsringes ab, der im
Querschnitt winkelförmig gestaltet ist und dessen an der Gefäßwand 1 anliegender Schenkel 6 eine
ausreichende Führung des Ringes innerhalb des Gefäßes gewährleistet.
Zum Reinigen wird die Lochscheibe 7 lose auf den Flansch 5 des Ausgleichsringes aufgelegt,
dessen Innenrand die Löcher 8 der Lochscheibe nicht verdecken soll. Die Nut 9 der Lochscheibe dagegen
soll durch den Flansch 5 des Augleichsringes abgedeckt sein.
Nachdem die Lochscheibe ungefähr zentrisch auf den Flansch 5 gelegt ist, wird der Deckel 10 des
Gefäßes geschlossen, in dem, vorzugsweise mittels einer Führung 11, der Stößel 12 axial geführt wird.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, den Deckel gg
mittels eines bekannten Bajonettverschlusses 13 auf dem Gefäß zu befestigen.
Der Stößel 12 trägt an seinem unteren Teil die Abdeckplatte 14, die vorzugsweise in mehreren
konzentrischen Stufen abgesetzt ist. Beim Nieder- ^0
drücken des Stößels 12 legt sich dann das Mittelloch der zu reinigenden Lochscheibe in die Stufe,
die seiner Größe gerade entspricht.
Man braucht dann nur in der bereits im Hauptpatent geschilderten Weise den Stößel kräftig g.
niederzudrücken, um die Reinigungsflüssigkeit durch die Löcher der Lochscheibe zu treiben und diese
damit zu reinigen. Nach dem Niederdrücken schiebt die Druckfeder 2 den Ausgleichsring zusammen mit
der Lochscheibe und dem Stößel wieder nach oben, loo
so daß im Bedarfsfalle die Lochscheibe mehrmals hintereinander niedergedrückt werden kann, falls
dies zur Reinigung erforderlich ist.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Lochscheibenreiniger für Fleischschneidmaschinen, bei dem unter der Lochscheibe ein elastisches Material liegt, das mit einer durch die zu reinigende Lochscheibe zu treibenden Reinigungssubstanz getränkt ist, und bei der die Lochscheibe zusammen mit der Reinigungssubstanz sich in einem Gefäß befindet, nach Patent 916 932, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Lochscheibe (7) ein Ausgleichsring (5, 6) dient, dessen Außenrand an der Innenwand des Gefäßes (1) axial verschiebbar anliegt und dessen Breite (5) in radialer Richtung den Unterschied zwischen dem Innendurchmesser des Gefäßes und der äußeren Lochreihe der zentrisch liegenden Lochscheibe überbrückt.
- 2. Lochscheibenreiniger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Satz" von Ausgleichsringen (5, 6), deren äußere Durchmesser dem Innendurchmesser des Gefäßes (1) angepaßt iss sind, während ihre Innendurchmesser verschie-dene Größen aufweisen, so daß sie den ungelochten Rand verschieden großer Lochscheiben (7) wenigstens zum Teil abdecken.
- 3. Lochscheibenreiniger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleichsring (5, 6) die Nut (9) der Lochscheibe (7) abdeckt.
- 4. Lochscheibenreiniger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Druckfeder (2) zwischen dem Boden (3) des Gefäßes (1) und der Lochscheibe(7) der Ausgleichsring (5, 6) winkelförmigen Querschnitt aufweist, wobei der nach innen ragende waagerechte Schenkel (5) für das obere Federende als Gegenlager dient, während der senkrechte Schenkel (6) dieses Federende außen umfaßt.
- 5. Lochscheibenreiniger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Abdeckung des Mittelloches der ao Lochscheibe (7) dienende Abdeckplatte (14) in mehreren Stufen konzentrisch abgesetzt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 61W ».56 (609 863 4. 57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN8304A DE962408C (de) | 1954-01-14 | 1954-01-14 | Lochscheibenreiniger |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEN8304A DE962408C (de) | 1954-01-14 | 1954-01-14 | Lochscheibenreiniger |
Publications (1)
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|---|---|
| DE962408C true DE962408C (de) | 1957-07-18 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN8304A Expired DE962408C (de) | 1954-01-14 | 1954-01-14 | Lochscheibenreiniger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE962408C (de) |
-
1954
- 1954-01-14 DE DEN8304A patent/DE962408C/de not_active Expired
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