DE96247C - - Google Patents

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DE96247C
DE96247C DENDAT96247D DE96247DA DE96247C DE 96247 C DE96247 C DE 96247C DE NDAT96247 D DENDAT96247 D DE NDAT96247D DE 96247D A DE96247D A DE 96247DA DE 96247 C DE96247 C DE 96247C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47DFURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
    • A47D1/00Children's chairs
    • A47D1/002Children's chairs adjustable

Landscapes

  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Verstellbare Lehne für Kinderstühle.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Lehne für Kinderstühle, deren' Construction und Anordnung eine Verstellbarkeit in Bezug auf die Länge' derselben leicht zuläfst, so dafs der von ihr und dem Tischbrettchen des Kinderstuhles eingeschlossene Raum, in weH ch'em das Kind sitzt, verschieden grofs gemacht werden kann, so dafs also ein ■ und derselbe Stuhl für Kinder verschiedenen Alters benutzbar ist. Eine einfache Feststellvorrichtung gestattet die Feststellung der Lehne in ihrer jeweiligen Stellung. .'■■''
Auf beiliegender Zeichnung ist dieselbe an, einem einfachen Kinderstuhl dargestellt, und zwar zeigt Fig.'1 einen Grundrifs, Fig.'ζ eine Seitenansicht des Stuhles, während Fig. 3 die Verbindung der . Querstabe mit den Längs- : stäben der Lehne, Fig. 4 die Befestigung des Tischchens und Fig. 5 die Feststellvorrichtung für die Lehne darstellt. Die Fig. 6 und 7 sind Seitenansichten in gröfserem Mafsstabe. . ; i:'-' Wie ersichtlich, besteht die Lehne aus nach Art einer Nürnberger. Scheere zusammengelenkten Querstä'ben κ, deren äufsere Gelenke, also die obersten und untersten, ebenfalls ge-> lenkig mit röhrenförmigen Theilen d verbunden* sind. Jeder dieser röhrenförmigen Theile d besitzt einerseits, fest mit ihm durch einen durchgehenden Niet d* verbunden, einen' Zapfen <aT2, welcher in die Höhlung der' nächstfolgenden Röhre hineinreicht, so dafs sich,diese Röhre auf dem Zapfen d2 in Richtung ihrer Achse verschieben kann, wodurch die Beweglichkeit der Längsstangen des Geländers behufs 'Veränderung ihrer Länge erreicht wird. Statt der beispielsweise bei'vorliegender Ausführungsform angewendeten Röhren mit Zapfen können auch in geeigneter Weise mit einander verbundene, geschlitzte Liingsstücke verwendet werden. Die auf diese Weise leicht verstellbare Lehne mufs aber auch in den verschiedenen Stellungen feststellbar sein. Zu diesem Zwecke werden beim Äusführungsbeispiele an einzelnen Theilen d Schellen dl angeordnet, welche Führungsschienen c1 umfassen, die, unter dem Sitz rechtwinklig umgebogen, in Lagern f und g verschiebbar sind. Das: eine dieser Lager g besitzt einen Einschnitt quer zur Richtung der rechtwinkligen Verlängerung e von e1, in welchen eine Feder /1, in Einschnitte an der Unterseite von e einspringend, angeordnet ist. Man hat nun, um eine Feststellung der Lehne in der bestimmten , gewünschten Lage zu bewirken, nichts weiter zu thUn, als nach dem Einstellen die, um die Bewegung von e in seinen Lagern zu ermöglichen, vorher ausgehobene Feder h ' einschnappen zu lassen. Die Feststellung des unterhalb des Sitzes rechtwinklig abgebogenen, zur Stellschiene ausgebildeten Theiles e kann übrigens in beliebiger anderer Weise, z. B. durch einen in zu diesem Zwecke in der Stell-' schiene vorgesehene Löcher gesteckten Stift geschehen. t
Ferner ist es, nöthig, dafs, da bei Verlängerung der Lehne eine Verkürzung der Höhe ', derselben eintritt, Vorkehrungen getroffen sind, die Bewegung in dieser Richtung zu gestatten, ohne dafs die Festigkeit der Verbindung der einzelnen Theile unter einander irgendwie
gestört wird. Erreicht wird dies beim Ausführungsbeispiel dadurch, dafs die/ Säulen c c\ welche auch das Spieltischchen b tragen, seitlich geschlitzt sind, und dafs sich in diesen Schlitzen der Zapfen der Endglieder d der oberen Lehnenlä'ngsseite mit einem dem Innenraum der Röhre entsprechenden Kopfe bewegt. Um den Kopf dieses Zapfens von-oben her einbringen zu können, ist der Säulejikopf c cl abnehmbar. Die Befestigung des .Spieltischchens geschieht beim Ausführungsbeispiel durch an den Säulen befestigte Winkel in', auf welchen die Tischplatte b ruht, Und gegen welche sich die Nase 7 an der Unterseite derselben anlegt, während Haken Α an der Unterseite des Tisches um Zapfen / an den Säulen c c1 herumfassen. Auf diese Weise wird ein leichtes Abnehmen des Tischblattes beim Hineinsetzen und Herausnehmen des Kindes ermöglicht, ohne dafs das Kind selbst im Stande wäre, ;die Tischplatte zu entfernen. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verstellbare Lehne für Kinderstuhle, dadurch gekennzeichnet, dafs die iiufseren Gelenke der. nach Art einer Nürnberger Scheere zusammengelenkten Querstabe (ti) durch in ihrer Längsrichtung in einander schiebbare Stücke (et2)-ebenfalls gelenkig verbunden sind, und dafs -die Feststellung demselben in der jeweiligen Stellung dadurch geschieht, dafs die die Verschiebung der Lehne mitmachenden, gelenkig mit Theilen (d) der Langsstäbe verbundenen Schienen (el) unterhalb des Sitzes als Stellschienen ausgebildet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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