DE963287C - Werkzeugmaschine, insbesondere Hinterarbeitungsmaschine - Google Patents
Werkzeugmaschine, insbesondere HinterarbeitungsmaschineInfo
- Publication number
- DE963287C DE963287C DEF15232A DEF0015232A DE963287C DE 963287 C DE963287 C DE 963287C DE F15232 A DEF15232 A DE F15232A DE F0015232 A DEF0015232 A DE F0015232A DE 963287 C DE963287 C DE 963287C
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- Germany
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- machine
- machine tool
- stroke
- lifting
- tool
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Werkzeugmaschine, insbesondere Hinterarbeitungsmaschine, zur
Herstellung von gezahnten Werkstücken, bei der das Bearbeitungswerkzeug hin- urd hergehende und das
Werkstück drehende Bewegungen ai sf iihrt, mit einer den Arbeitshub des Werkzeuges steuernden Hubvorrichtung,
zwischen dessen Steuerorgan und dem Hubschlitten der Werkzeugmaschine ein Hubverstellmittel
eingeschaltet ist.
ίο Bei den bekannten Werkzeugmaschinen dieser Art
ist ein Hubverstellmittel vorgesehen, das jedoch nur in einer Kraftrichtung formschlüssig ausgebildet ist,
während in der entgegengesetzten Kraftrichtung eine solche Formschlüssigkeit nicht besteht. Daraus ergeben
sich Betriebsunregelmäßigkeiten, die leicht zu Schädigungen führen können.
Diese Mängel sind nach der Erfindung dadurch behoben, daß das Hubverstellmittel formschlüssig in
die Hubvorrichtung eingebaut ist, indem das Hubao verstellmittel aus einem oder mehreren um eine Achse
drehbaren Gleitsteinen besteht, die in einer mit dem Hubschlitten verbundenen und ebenfalls um eine
Achse verdrehbaren Kulisse verschiebbar sind. Dadurch wird die Formschlüssigkeit in beiden Kraftrichtungen
gewährleistet, was zu einer Erhöhung der Betriebssicherheit führt.
Zweckmäßig ist das Hubverstellmittel über ein VerstellgHed gegenüber einer Verstellskala von Hand
antreibbar. Auf diese Weise lassen sich hier genaue Einstellungen erzielen.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das Verstellmittel in seiner eingeschalteten Lage
sicherbar. Auch diese Maßnahme dient zur Erhöhung der Betriebssicherheit.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung als Beispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt das Maschinengehäuse 1, in dem der
Motor 2 und die Hubscheibe 3 eingebaut sind, die über den Stößel 4 dem- Werkzeugträger 5 die Arbeitshubbewegung
vermittelt, Fig. 2 und 3 zeigen in Quer- und Längsschnitt die Anordnung der Steuerelemente.
Auf der Hubscheibe 3 befindet sich die Hubkurve 6, in die der Stößel 4 mittels Rollenlagerung 7 formschlüssig
eingebaut ist. Der Stößel 4 trägt am anderen Ende den Zapfen 8, der seinerseits in den Gleitstein 9
eingreift. Der Gleitstein 9 seinerseits ist in dem Schlitz 10 der Kulisse 11 gelagert. Je nach Schräglage
des Schlitzes 10, die über die Spindel 12 und die Verzahnung
13 verändert werden kann, wird die Hubgröße 22 bzw. 23 des Hubschlittens 14, der sich in
Hinterdrehrichtung hin- und herbewegt, stufenlos von Punkt Null bis zu einem Höchstwert verändert. In
Fig. 4 ist der Gleitstein in solcher Lage gezeichnet, daß der Hub 22 = 0 ist, während Fig. 5 diejenige
Schräglage des Gleitsteins zeigt, die den maximalen Hub 23. erzeugt. Die Spindel 12 trägt an ihrem einen
Ende ein von Hand verstellbares Handrad 16, dessen Lage gegenüber der Spindellagerung 15 an der Skala 17
abgelesen werden kann. Um die eingestellte Lage der Spindel 12 zu sichern, ist ein verschiebbarer Keil 18
angeordnet, dessen Keilflächen 19 so ausgebildet sind, daß eine Doppelkeilwirkung entsteht.
Der Hubschlitten 14 führt gemäß der Ausbildung der Kurvenform 6 eine Bewegung derart aus, daß das
Ausfahren des Werkzeuges gegenüber dem eigentlichen Arbeitshub mit wesentlich höherer Geschwindigkeit
sich vollzieht. Um beim Übergang zum Arbeitshub die auftretenden Massenkräfte abzubremsen, ist
zwischen dem Hubschlitten 14 und dem Supportträger 20 ein Federpuffer 21 angeordnet, durch den
eine Abbrems wirkung erfolgt. Zur Verminderung der Massenkräfte selbst können die bewegten Teile, also
z. B. der gesamte Werkzeugaufbau 5, die Kulisse 9, der Hubstößel 4, aus Leichtmetall hergestellt werden.
Claims (3)
1. Werkzeugmaschine, insbesondere Hinterarbeitungsmaschine,
zur Herstellung von gezahnten Werkstücken, bei der das Bearbeitungswerkzeug hin- und hergehende und das Werkstück drehende
Bewegungen ausführt, mit einer den Arbeitshub des Werkzeuges steuernden Hubvorrichtung, zwischen
dessen Steuerorgan und dem Hubschlitten der Werkzeugmaschine ein Hubverstellmittel eingeschaltet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubverstellmittel formschlüssig in die Hubvorrichtung
eingebaut ist, indem das Hubverstellmittel aus einem oder mehreren um eine Achse
drehbaren Gleitsteinen (9) besteht, die in einer mit dem Hubschlitten (14) verbundenen und ebenfalls
um eine Achse verdrehbaren Kulisse (10, 11) verschiebbar
sind.
2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubverstellmittel
über ein Verstellglied (12) gegenüber einer Verstellskala von Hand antreibbar ist.
3. Werkzeugmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellmittel
in seiner eingeschalteten Lage sicherbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 350 772.
Deutsche Patentschrift Nr. 350 772.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF15232A DE963287C (de) | 1954-07-17 | 1954-07-17 | Werkzeugmaschine, insbesondere Hinterarbeitungsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF15232A DE963287C (de) | 1954-07-17 | 1954-07-17 | Werkzeugmaschine, insbesondere Hinterarbeitungsmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE963287C true DE963287C (de) | 1957-05-02 |
Family
ID=7087828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF15232A Expired DE963287C (de) | 1954-07-17 | 1954-07-17 | Werkzeugmaschine, insbesondere Hinterarbeitungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE963287C (de) |
-
1954
- 1954-07-17 DE DEF15232A patent/DE963287C/de not_active Expired
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