DE963309C - Zwickmaschine mit einer Zwickzange - Google Patents

Zwickmaschine mit einer Zwickzange

Info

Publication number
DE963309C
DE963309C DEU2379A DEU0002379A DE963309C DE 963309 C DE963309 C DE 963309C DE U2379 A DEU2379 A DE U2379A DE U0002379 A DEU0002379 A DE U0002379A DE 963309 C DE963309 C DE 963309C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
jaw
movable
pair
pincer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU2379A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Russell Hubbard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE963309C publication Critical patent/DE963309C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D23/00Single parts for pulling-over or lasting machines
    • A43D23/02Wipers; Sole-pressers; Last-supports; Pincers

Landscapes

  • Manipulator (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 2. MAI 1957
U 2379 VII171 c
Die Erfindung betrifft einen neuen und verbesserten Zwickzangenmechanismus in Zwickmaschinen für hohe Arbeitsgeschwindigkeiten, bei welchen die Zwickzange aus einer feststehenden und einer beweglichen Zangenbacke besteht.
Obwohl die bekannten Zwickzangengetriebe im allgemeinen befriedigend arbeiten, hat sich herausgestellt, daß, wenn die Zwickmaschine auf verschiedenartigen Werkstücken mit hoher Geschwindigkeit arbeitet, die bewegliche Zangenbacke die Neigung hat, von der feststehenden Backe weg in die Höhe zu springen oder abzuprallen, und zwar gerade in dem Augenblick, in welchem die Anzugsbewegung beginnt, wodurch der Griff der Zange auf dem Werkstück momentan gelöst wird. Dies hat aber eine Verringerung der Wirkung des Spannzuges zur Folge.
Die vorliegende Erfindung sucht diesen Mangel zu beseitigen und damit ein restloses Erfassen und Spannen des Schuhschaftes zu ermöglichen.
Erfindungsgemäß steht die bewegliche Backe der Zwickzange ständig unter einer von dem Zangenantrieb gesonderten und gesondert wirkenden Federbelastung, wodurch ein Abprallen der beweglichen Backe beim Zangenschließen verhindert wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht eines Teiles einer Zwickmaschine und zeigt den neuartigen Antrieb der Zwickzange, und
Fig. 2 ist eine Ansicht eines Teiles des in Fig. ι gezeigten Antriebes in vergrößertem Maß stäbe.
Die Maschine hat eine aus zwei Backen 14, 16 bestehende Zwickzange. Die Backe 14 ist starr mit einem Träger 15 verbunden, und die anderer bewegliche Backe 16 sitzt an dem einen Ende eines Hebels 18. Der Hebel 18 ist mit dem Träger 15 verzapft und an seinem anderen Ende mittels eines Kugelgelenkes 24 mit einem Lenker 26 verbunden. Der Träger 15 ist an dem unteren Ende einer Welle 28 befestigt, welche in Lagern 30 und 32 eines Gehäuses in der Maschine läuft. Die Welle 28 ist eine Hohlwelle mit einer Bohrung 34. Diese Bohrung ist in der Nähe ihres unteren Endes bei 36 im Durchschnitt verringert, wodurch ein Absatz in der Bohrung gebildet wird. Ein Stift 38 verbindet einen Arm des Hebels 18 mit einer Stange 40, welche sich durch die Bohrung 34 bis in die Nähe des oberen Endes der Welle 28 erstreckt. Auf das obere Ende ao dieser Stange ist eine Muffe 42 geschraubt, die mit einem Kopf 44 versehen ist. Zwischen dem Kopf 44 und dem Absatz 36 ist eine ziemlich lange Be lastungsfeder 46 gelagert. Die Einstellung der Muffe auf der Stange 40 und die Länge der Feder 46 können durch Drehung der Muffe verändert werden, und die Muffe wird dann durch eine Kiemmutter 48 in der ihr erteilten Lage festgelegt. Der Zugang zu dieser Mutter ist durch Weg nähme eines mit einem Gewinde versehenen Stöpsels 50 von dem oberen Ende der Bohrung 34 gesichert. Auf dem Mittelteil der Welle 28 ist eine Muffe 60 befestigt, die mit Flanschen 62 versehen ist. Zwischen den Flanschen lagern zwei Drehblöcke (nicht dargestellt). Diese Drehblöcke werden von dem gabelförmigen Arm eines Hebels 64 getragen, welcher auf einer Welle 66 befestigt ist. Mit der Welle 66 und dem vorerwähnten Gehäuse ist ein Raibungslager verbunden, welches einer axialen Gleitbewegung der Welle 28 nach beiden Richtungen Widerstand entgegensetzt.
Das Verbindungsglied 26 ist an seinem oberen Ende mittels eines Kugelgelenkes 90 mit einem Arm 92 verbunden. Zwischen dem Arm 92 und einer Stange 122 in dem Zangengetriebe ist eine nachgiebige Vorrichtung eingeschaltet, durch welche der Lenker 26 nachgiebig angehoben, jedoch kraftschlüssig abwärts bewegt wird. Die Stange 122 ist mit einem Block 124 verbunden, der in einer Bogenführung 126 in einem Arm 128 verschiebbar ist. Der Arm 128 ist mit dem Zangengehäuse verzapft. Ein Lenker 134, der auf einem Exzenter 136 gelagert ist, ist mit einem öhr 132 an dem Arm 128 verbunden. Der Exzenter 136 sitzt auf einer Haupttreibwelle 138 der Maschine. Der Block 124 wird in bekannter Weise von einem Lenker 140 verschoben und die Stange dann von dem Exzenter 136 hin und her bewegt. Ferner wird die Zange von einem mit der Muffe 60 verbundenen Lenker 150 um die Achse der Welle 28 geschwungen. Der Lenker 150 ist ferner mit einem Winkelhebel 154 verzapft, der verstellbar mit einem Lenker 156 verbunden ist. Der Lenker 156 ist auf einem Exzenter 158 gelagert, der auf der Welle 158 sitzt.
Ferner ist in das Zangengetriebe ein Ende eines Verbindungsgliedes 160 eingestellt, das sich ab wärts durch zwei, je in einem U-förmigen Lager 162 und einem vergrößerten Mittelteil eines Zapfens 164 befindliche Löcher erstreckt. Der Zapfen 164 sitzt in einem Arm des Hebels 64. Auf das Verbindungsglied 160 sind eine verstellbare Schraubenmutter 7a 166 und eine feste Sperrmutter 168 aufgeschraubt, und zwischen der Schraubenmutter und dem Lager 162 ist ein nachgiebiges Gummilager 170 eingefügt
Wie bereits oben angedeutet wurde, handelt es sich um eine schnell laufende Maschine. Die infolge 75· dieser Schnelligkeit für die bewegliche Zangenbacke bestehende Tendenz, von der anderen Backe unter vorübergehender Freigabe des Werkstückes abzuprallen, wird durch die Anordnung der verstellbaren Feder in dem hohlen Schaft 28 völlig beseitigt, so daß ein ununterbrochenes Erfassen des Werkstückes gesichert ist und eine wirksame Spannung des Schuhschaftes während des ganzen Vorganges der Aufwärtsbewegung der Zwickzange erreicht wird. Durch die Anordnung der Feder 46 und die nachgiebige Bewegung der beweglichen Backe auf die feststehende Backe zu wird der Schuhschaft immer sicher erfaßt, ohne Rücksicht darauf, wie schwach die durch den Zangenantrieb ausgeübte Wirkung ist. Demgemäß ist die Zangenschlußkraft 90· von der Zangenzugkraft unabhängig, obwohl die Zangenschlußkraft beim Zunehmen der Zangenzugkraft proportional zunimmt. Wie ersichtlich sein wird, kann die Feder 46 durch Verstellen der Muffe 42 am oberen Ende der Stange 40 reguliert werden. Ebenso können, in Anpassung an andere Ar bei ts Verhältnisse, Federn anderer Stärken gegen die Feder 46 ausgetauscht werden. Außerdem wird durch die Anordnung der Feder 46 und ihrer Stange 40 in dem hohlen Schaft 28 das dynamische Gleich· gewicht der Zwickzange während ihrer Schwingbewegungen um die senkrechte Achse dieser Welle nicht gestört.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE;
1. Zwickmaschine mit einer Zwickzange, die eine bewegliche und eine feststehende Backe hat, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Zangenbacke (16) ständig unter einer von dem ii» Zangenantrieb gesonderten und gesondert wirkenden Federbelastung (46) steht, wodurch ein Abprallen der beweglichen Backe beim Schließen der Zange verhindert wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch ge- 115, kennzeichnet, daß die Belastungsfeder (46) in einem die Zange tragenden Hohlschaft (28) sitzt und über ein Gestänge (40) an der beweglichen Backe angreift.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 228 937.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
S 509 704/54 4.56 (609 873 4.57)
DEU2379A 1952-10-17 1953-09-01 Zwickmaschine mit einer Zwickzange Expired DE963309C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US963309XA 1952-10-17 1952-10-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE963309C true DE963309C (de) 1957-05-02

Family

ID=22256861

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU2379A Expired DE963309C (de) 1952-10-17 1953-09-01 Zwickmaschine mit einer Zwickzange

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE963309C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2228937A (en) * 1938-06-21 1941-01-14 Firm Nollesche Werke Boot-and shoe-tacking machine

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2228937A (en) * 1938-06-21 1941-01-14 Firm Nollesche Werke Boot-and shoe-tacking machine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE963309C (de) Zwickmaschine mit einer Zwickzange
DE246892C (de)
DE2352731B1 (de) Naehmaschine mit Stoffschieberantrieb
DE2953000C1 (de) Zangeneinheit fuer eine Schuhzwickmaschine
DEU0002379MA (de)
DE2659652A1 (de) Schweisszange zum widerstandsschweissen
DE195520C (de)
DE269549C (de)
DE240703C (de)
DE256843C (de)
DE445186C (de) Maschine zum Fertigmaschen der Kante von lederstuecken
DE230429C (de)
DE254980C (de)
DE917223C (de) Einrichtung zum Zufuehren von Rundmaterial von laenglicher Form zu den Walzen einer Richtbank
DE253540C (de)
DE501925C (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von Kordelsohlensandalen
DE582776C (de) UEberholmaschine mit mehreren Greifern
DE804651C (de) Umbugmaschine
DE186687C (de)
DE1510011A1 (de) Gelenkzangen fuer eine kombinierte Fersen- Form- und Klebezwickmaschine
DE246011C (de)
DE283480C (de)
DE491671C (de) Flachkaemmaschine
DE648388C (de) Verfahren und Maschine zum Formen von Sohlen
DE119685C (de)