DE963381C - Elektrothermischer Stellmotor - Google Patents
Elektrothermischer StellmotorInfo
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- DE963381C DE963381C DEB21471A DEB0021471A DE963381C DE 963381 C DE963381 C DE 963381C DE B21471 A DEB21471 A DE B21471A DE B0021471 A DEB0021471 A DE B0021471A DE 963381 C DE963381 C DE 963381C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H37/00—Thermally-actuated switches
- H01H37/02—Details
- H01H37/32—Thermally-sensitive members
- H01H37/36—Thermally-sensitive members actuated due to expansion or contraction of a fluid with or without vaporisation
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01H37/00—Thermally-actuated switches
- H01H37/02—Details
- H01H37/10—Compensation for variation of ambient temperature or pressure
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Description
Die Erfindung· betrifft die Ausbildung eines
elekrrothermischen Stellmotors mit einem in seinem Inneren elektrisch beheizten Ausdehnungskörper,
welcher eine Flüssigkeit enthält, denen Dampfdruck durch die Heizung beeinflußt wird. Bei einer bekannten
Ausführung- liegt die Heizwicklung als Tauichpatrone unmittelbar in der Flüssigkeit. Eine
solche Anordnung hat den Vorteil geringer .Wärmeabstrahlung. Jedoch ist der Zusammenbau gegenüber
Stellmotoren mit außenliegender Heizwicklung schwierig, und zum Auswechseln einer schadhaft
gewordenen Heizpatrone muß das System geöffnet werden. Dieser Nachteil wird bei bester
Ausnutzung der zugeführten Steuerleistung erfindungsgemäß
behoben. Nach der Erfindung trägt eine Auflageplatte für den in an sich bekannter
Weise als Hohlbalg ausgebildeten Ausdehnungskörper auch den Heizkörper, so daß dieser leicht
auswechselbar in den Balg hineinragt. Ein die Bewegung des Stellmotors übertragender 'Stößel
liegt -unter der Spannung einer Feder gegen eine das andere Ende des Hohlbalges abschließende
Auflageplatte an und wird in einem Gehäusedeckel, gegen welchen sich die Feder abstützt, geführt.
Zweckmäßig wird das den Stellmotor umgebendiel Gehäuse aus einem wärmedämmenden Stoff hergestellt.
Die Erfindung sieht weiter ein Kompensationsglied zur Ausschaltung des Einflusses der
Umgebungstemperatur vor.
Durch geeignete Auswahl der Flüssigkeit hinsichtlich ihres Dampfdruckes, passende Bemessung
der Flüssigkeitsmenge und richtige Gestaltung der
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Federcharakteristik kann die Kennlinie eines vom
Stellmotor angetriebenen Ventils in weiten Grenzen nach Wunsch beeinflußt und dem jeweiligen Anwenaungsfall
angepaßt werden; denn jedem Wert des durch die Heizwicklung fließenden Steuerstromes
ist eine bestimmte Stellung des Ventils zugeordnet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiiel der
Erfindung im Schnitt dargestellt. Der Faltenbalg ι
ίο enthält eine leicht verdampfbare Flüssigkeit und
ist an beiden Enden dicht verschlossen. Das1 untere Verschlußstück ist zu einem Topf 2 ausgezogen, an
dessen Innenwand die Heizwicklung 3 aalgeordnet ist, z. B. in Form einer Zylinderspule aus glasiseideumspönnenem
Widerstandsdraht. Das untere Ende des Faltenbalges stützt sich über die vorzugsweise
aus wärmeisolierendem Material bestehende Scheibe 4 gegen die Justierschraube 5 ab, deren
Gegengewinde sich im unteren Gehäusedeckel 6 befindet. An das obere Ende des Faltenbalges 1
ist über eine vorzug-sweise wärmeisolierende Scheibe 7 durch die Rückstellfeder 8 der Stößel 9
angedrückt, der die Ausdehungsbewegung des Faltenbalges auf ein Ventil überträgt. Gegebenenfalls
kann diese Feder auch fortfallen, sofern der Ausdehnungskörper eine genügende Eigensteifigkeit
besitzt. Die Rückstellfeder 8 stützt sich gegen den oberen Gehäusedeckel 10 ab, der ebenso wie
das Gehäuse 11 und der untere Deckel 6 aus einem wärmedämmenden Stoff bestehen kann, sofern auf
möglichst kleine Heizleistung Wert gelegt wird. Gut geeignet hierfür sind Kunststoffe, msibesondere
härtbare Phenolharze.
Wenn der Stellmotor unmittelbar an dem Ventil angebracht ist und den Strom eines warmen
Mediums steuert, wird er durch die infolge Rückwirkung des warmen Mediumstromes erhöhte Umgebungstemperatur nachteilig beeinflußt. Diese
Störkomponente kann durch eine Bimetallzunge 12 oder durch eine Anordnung mehrerer Bimetallkörpar
kompensiert werden. Diese werden in die Übertragungsglieder zwischen dem Ausdehnungskörper
und dem Ventil so eingeschaltet, daß ihre von der Umgebungstemperatur hervorgerufene
Durchbiegung und die dadurch bewirkte Verstellung des Ventils den Einfluß der erhöhten UmgebungstemperätuT-geradie
aufheben. Die Verbindung der einzelnen Übertragungsglieder kann beispielsweise durch einen Faltenbalg 13 erfolgen, der
gleichzeitig gegen den Antriebsraum abdichtet.
Claims (5)
1. Elektrothercnischer Stellmotor, bei dem
der Heizkörper im Innern des Ausdehnungskörpers angeordnet ist, der eine Flüssigkeit enthält,
deren Dampfdruck beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Auflageplatte
(4) für den in an sich bekannter Weise als: Hohlbalg (1) ausgebildeten Ausdehnungskörper
auch den Heizkörper (3) trägt, so daß dieser leicht auswechselbar in den Balg hineinragt.
2. Stellmotor nach Anspruch 1 mit einem Stößel zur Übertragung der Stellmotorbewegung,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (9) unter der Spannung einer Feder (8) gegen
eine Auflageplatte (7) für das andere Ende des Hohlbalges (1) anliegt und in einer Abschlußplatte
(10) eines äußeren Gehäuses (11) geführt
ist, gegen die sich die Feder (8) abstützt.
3. Stellmotor nach Anspruch 2, 'dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Gehäuse (11)
aus wärmedämmendem. Stoff besteht, dessen Isolationseigenschaft den Leistungsbedarf und die
Eihstellzeit des Stellmotors bestimmt.
4. Stellmotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus einem Kunststoff,
vorzugsweise aus einem härtbaren Phenolharz, besteht.
5. Stellmotor nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ausschaltung des
Einflusses der Umgebungstemperatur ein beispielsweise aus Bimetall bestehendes Kompensationsglied
(12) vorgesehen ist.
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In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldung P42589 IXb/42rD; deutsche Patentschrift Nr. 718 195;
G. Wünsch, Regler für Druck und Menge, München und Berlin (Oldenbourg), 1930, S. 27,
Abb. 26;
W. Oppelt, Grundgesetze der Regelung, Wolfenbüttel
und Hannover, 1947, S. 26, T. 7.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
©6» 707/141 11.96
709-513/15 5.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB21471A DE963381C (de) | 1952-08-04 | 1952-08-05 | Elektrothermischer Stellmotor |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE315978X | 1952-08-04 | ||
| DEB21471A DE963381C (de) | 1952-08-04 | 1952-08-05 | Elektrothermischer Stellmotor |
| DE271052X | 1952-10-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE963381C true DE963381C (de) | 1957-05-09 |
Family
ID=27187137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB21471A Expired DE963381C (de) | 1952-08-04 | 1952-08-05 | Elektrothermischer Stellmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE963381C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2126236A1 (de) * | 1971-02-24 | 1972-10-06 | Bbc Brown Boveri & Cie |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE718195C (de) * | 1936-07-07 | 1942-03-05 | Siemens Ag | Temperaturregler |
-
1952
- 1952-08-05 DE DEB21471A patent/DE963381C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE718195C (de) * | 1936-07-07 | 1942-03-05 | Siemens Ag | Temperaturregler |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2126236A1 (de) * | 1971-02-24 | 1972-10-06 | Bbc Brown Boveri & Cie |
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