DE963396C - Ackerschlepper od. dgl. - Google Patents
Ackerschlepper od. dgl.Info
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- DE963396C DE963396C DEF15194A DEF0015194A DE963396C DE 963396 C DE963396 C DE 963396C DE F15194 A DEF15194 A DE F15194A DE F0015194 A DEF0015194 A DE F0015194A DE 963396 C DE963396 C DE 963396C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D49/00—Tractors
- B62D49/06—Tractors adapted for multi-purpose use
- B62D49/0607—Straddle tractors, used for instance above vine stocks, rows of bushes, or the like
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/04—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
- B60K17/10—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of fluid gearing
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)
- Guiding Agricultural Machines (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 9. MAI 1957
F 15194II/63 c
Ackerschlepper od. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ackerschlepper od. dgl. mit zwei zum Tragen der Laufräder
dienenden Seitenteilen, zwischen denen der Schfepperkörper aufgehängt ist, mit dem die
Seitenteile über eine Querachse derart drehbar verbunden sind, daß jeder Seitenteil um die Achse
sowohl gegenüber dem Schlepperkörper als auch dem anderen Seitenteil in einer Ebene verschwenkbar
ist, die parallel zur Drehachse der Räder liegt. Von diesen bekannten Ausführungen unterscheidet
sich die Erfindung dadurch, daß die Querachse die einzige Tragverbindung zwischen den Seitenteilen
und dem Schlepperkörper ist und ferner Mittel vorgesehen sind, welche über die Drehzapfen der
Querachse das Verschwenken des Schlepper körpers gegenüber den Seitenteilen regeln.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung ist jeder Seitenteil als doppelarmiger,
starrer Knickhebel ausgebildet, dessen einer Arm nach vorn und dessen anderer Arm nach
709 513/3«
hinten tagt, wobei die Arme an ihren unteren Enden, die Lager für die Lauf räder tragen.
Vorteilhaft hat der Ackerschlepper eine motorgetriebene Pumpe, die am Schlepperkörper befestigt
ist und zum Antrieb der Laufräder über je einen in der Nabe jedes Laufrades sitzenden Flüssigkeitsmotor
dient, wobei erfindungsgemäß die Kanäle zum Zuführen und Abführen der Flüssigkeit zu
und von den Motoren im Innern der Arme der ίο Seitenteile liegen. Damit die Flüssigkeitszufuhr zu
den arf beiden Seiten des Schleppers befindlichen Rädern unabhängig voneinander steuerbar ist, sind
in den Leitungen entsprechende Ventile vorgesehen. Die Querachse kann ferner zwecks Änderung der
t5 Spurweite vorteilhaft als Teleskopachse ausgebildet
und hydraulisch ein- und ausfahrbar sein. Sie kann außerdem ein Differentialzahnrädergetriebe aufweisen,
das ein oder mehrere mit ihrer Achse senkrecht zur Querachse liegende Ritzel hat, die auf
ao einem gegenüber dem Schlepperkörper drehfest gelagerten Träger sitzen und mit je einem auf jeder
Seite befindlichen Zahnrad im Eingriff sind, dessen Achse mit derjenigen des zugehörigen Seitenteiles
zusammenfällt und drehfest damit verbunden ist. as Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus- der
folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht des Schleppers, Fig. 2 einen Grundriß der Fig. i,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Schleppers nach Fig. i,
Fig. 4 die Querachse, teilweise in der Ansicht, teilweise im Schnitt in Richtung 4-4 der Fig. 5,
Fig. 5 einen Schnitt durch Fig. 4 in Richtung 5-5, Fig. 6 einen Schnitt durch Fig. 4 in Richtung 6-6
und
Fig. 7 einen Grundriß der Querachse, teilweise im Schnitt.
Der Schlepper enthält einen im wesentlichen geradlinigen Hauptrahmen 11, der an seinem vorderen
Ende die Krafteinheit 12 und am hinteren Ende den Sitz des Fahrers 13 aufweist. Vor diesem
Sitz liegen die verschiedenen Steuer- und Schaltvorrichtungen. Quer über dem Schlepper erstreckt
sich eine waagerechte Querachse 14, die in einem kräftigen Lager 15 gelagert ist, welches am oberen
Teil des Rahmens 11 über der Sohwerpunktebene
liegt. An jeder Seite des Rahmens 11 ist an den Enden der Querwelle 14 je ein großer Knickhebel
16 drehbar gelagert. Der eine Arm 17 jedes Knickhebels
16 erstreckt sich nach vorn und abwärts und weist an seinem vorderen Ende ein Lager für ein
Laufrad 19 auf. Der andere Arm 20 erstreckt sich nach hinten -und abwärts und' trägt an seinem
unteren Ende ein Rad 21, das denselben Durchmesser wie das Vorderrad 19 aufweist.
Die * Krafteinheit 12 besteht aus einem Dieselmotor von etwa 30 PS, der eine hydraulische
Pumpe mit veränderlicher Leistung antreibt, die über ein Rohrsystem Druckflüssigkeit zu vier getrennt
angeordneten, umsteuerbaren, hydraulischen Motoren fördert. Jeder dieser Motoren dient zum
ο Antrieb je eines Laufrades 19, 21. Diese Motoren
sind bei 22, 23 in den Radnaben am unteren Ende der Knickhebelarme 17, 20 gelagert.
Die Querachse 14 (Fig. 4 bis 7) ist teleskopartig ausgebildet, so daß die Radspurweite des Schleppers
gemäß den verschiedenen Arbeitsbedingungen geändert werden kann. Der Hauptteil der Querachse
ist ein Außenrohr 24, in dem ein inneres Teleskoprohr 25 in Längsrichtung verschiebbar angeordnet
ist. Das Außenrohr 24 weist am linken Ende ein Lager für" den auf der linken Seite des Schleppers
befindlichen Knickhebel 16 auf. Das Innenrohr weist auf der rechten Seite ein Lager für den auf
der rechten Seite des Schleppers befindlichen Knickhebel 16 auf. Das Außenrohr 24 ist in Längsrichtung
in dem Lager 15 verschiebbar, aber durch einen langen Keil oder Federkeil 26 gegen Drehung
gegenüber diesem Lager gesichert.
An seinem Außenende hat das Rohr 24 eine Hülse 27, die als Gehäuse für ein Differentialzahnradgetriebe
dient, das aus sechs Umlaufkegelrädern 28 besteht, die auf einem nicht drehbaren Träger 29
sitzen und mit zwei Zahnrädern 30, 31 zusammenarbeiten, von denen je eins auf jeder Seite der
Kegelräder 28 vorgesehen ist. Das eine Zahnrad 31 ist fest mit einem kurzen Rohr 32 verbunden, das
durch eine kreisförmige Mittelbohrung in dem Träger 29 hindurchgeht. Das Rohr 32 ragt über 9«
das äußere Ende der Hülse 27 hinaus und nimmt hier den auf der linken Seite liegenden Knickhebel
16 auf. Das innenliegende Ende des kurzen Rohres 32 faßt in das Ende eines langen Rohres 33, das
frei darauf drehbar ist und sich bis in das Teleskoprohr 25 erstreckt. An seinem dort liegenden äußeren
Ende weist es einen Kolben oder Kopf 34 auf, der in dem Teleskoprohr gleitbar ist. Das Zahnrad
30 ist fest mit dem Ende des Rohres 33 verbunden, das ihm am nächsten liegt. Das Teleskoprohr 25, i°o
das gegenüber dem Rohr 33 verschiebbar ist, wird durch mehrere innenliegende Rippen oder Keile 35,
die in in dem Rohr 33 befindliche Nuten eingreifen, gegen Drehung gesichert.
Auf diese Weise sind zwei drehbare Einheiten *-°5
entstanden, von denen die eine sich beim Verschwenken des auf der linken Seite befindlichen
Knickhebels dreht und aus dem kurzen Rohr 32 sowie dem Zahnrad 31 besteht, während die andere,
die sich beim Verschwenken des auf der rechten Seite liegenden Knickhebels dreht, das Teleskoprohr
25, das Rohr 33 und das Zahnrad 30 aufweist. Diese Einheiten sind miteinander und mit der
Hülse 27 sowie dem Außenrohr 29 gekuppelt, welches sich nicht in dem Lager 15 dreht. Diese
Kupplung erfolgt durch das DifFerentialzahnradgetriebe.
Die teleskopartige Querachse 14 kann hydraulisch betätigt werden. So kann sie durch Zufuhr
von Druckflüssigkeit in das Innere am linken Ende *»o
des Teleskoprohres 25 oder am anderen Ende hinter dem Kopf 34 ausgefahren werden. Das Einfahren
erfolgt durch Zufuhr von Druckflüssigkeit zu den Kanälen 36, die zwischen den Rohren 25
und 33 liegen. Zum Unterschied hiervon kann auch 1^S
ein hydraulischer, aus Kolben und Zylinder
bestehender Antrieb in der Mittelbohrung 37 der Achse vorgesehen sein, wobei der Zylinder und der
Kolben mit den beiden zueinander verschiebbaren Teilen der Achse in Verbindung stehen. Die ausfahrbare
Querachse ist so beschaffen, daß, falls erwünscht, der Hauptrahmen 11 asymmetrisch
zwischen den Knickarmen 16 zu liegen kommt. In diesem Zusammenhang ist ein hydraulischer Heber
51 über Universalgelenke mit dem Hauptrahmen und mit dem einen Knickhebel 16 verbunden, so
daß die Lage des Hauptrahmens 11 entlang der Querachse 14 eingestellt werden kann.
Zwecks Antrieb der Laufräder hat die Pumpe zwei gleiche, voneinander unabhängige Auslässe,
über die die Druckflüssigkeit getrennt zu zwei voneinander unabhängigen Verteilern gelangt, von
denen je einer den auf einer Seite liegenden Rädern zugeordnet ist, und die vom Fahrersitz aus gesteuert
werden. Jeder Verteiler ist über biegsame Leitungen 38, 39 mit den Stutzen 40,41 verbunden,
welche an den Knickhebeln 16 in der Nähe ihrer Befestigung mit der Querachse 14 sitzen. Die
Flüssigkeit wird von und zu den Motoren, die in den Radnaben sitzen, über Kanäle 42,43 zugeführt,
welche in den Knickhebeln 16 liegen und die mit den Stutzen 40, 41 verbunden sind.
Wenn Ventile zum Regeln der Druckflüssigkeitszufuhr zu den Motoren vorgesehen und die Pumpe
mit einem automatischen Entlastungsventil versehen ist, dann kann der Schlepper bei den verschiedenen
Geschwindigkeiten gestartet, angehalten, gefahren und umgesteuert werden, ohne daß
efn Wechselgetriebe oder eine Kupplung notwendig sind, wobei die Maschine dauernd mit im wesentliehen
gleichbleibender Geschwindigkeit läuft. Ein solcher Antrieb ergibt eine Geschwindigkeit, die
gleichmäßig von ο bis z. B. 20 Meilen in der Stunde in jeder Richtung veränderlich ist. Außerdem
kann das Starten und das langsame Fahren des Schleppers bei auf Hochtouren laufender
Maschine erfolgen.
Das Steuern erfolgt durdh Herstellen eines Geschwindigkeitsuntersehiedes
-zwischen den Laufrädern auf der einen und denjenigen auf der anderen
Seite des Schleppers. Ein derartiges Steuern erfolgt sehr regelmäßig, wenn das Wenden in einem
großen Radius erfolgt. Es ermöglicht gleichzeitig das Wenden im kleinen Kreis, sogar auf der Stelle.
Die an dem Zughaken des Schleppers hängende Last beeinflußt nicht die Steuerung, welche in der
Tat eine Kraftsteuerung ist, so daß eine mechanische Bremsung an der einen Seite nicht erforderlich
ist, wie es bei einem Raupenschlepper der Fall ist. Diese Steuerung und der Umstand, daß der
Schlepper sofort umgesteuert werden kann sowie daß er auch allmählich umsteuerbar ist, gibt eine
sehr große Manövrierfähigkeit, so daß er besonders für solche Arbeiten wie das Kultivieren von kleinen
Flächen, Heben und Beladen, Räumarbeiten usw.
geeignet ist.
Der Vierradantrieb ergibt einen erheblichen Vorteil gegenüber den üblichen Schleppern,, bei
denen nur ein Teil des Schlepper gewichtes von den Hinterrädern, die den Vortrieb bewirken, aufgenommen
wird, wodurch die Gefahr des Gleitens besteht, wenn große Zugkräfte bewältigt werden
müssen. Außerdem ist die Konstruktion einfacher als diejenige der Schlepper bekannter Ausführung
mit Vierradantrieb und der Raupenschlepper. Beim Arbeiten ist die Bodenhaftung vergleichbar mit
derjenigen eines Raupenschleppers, obgleich das Gesamtgewicht erheblich geringer ist. Die verhältnismäßig
große Leichtigkeit des Schleppers fördert seine Wirtschaftlichkeit und begrenzt das Aufwühlen
des Bodens auf ein Minimum. Dadurch ist der Schlepper in der Marsch oder auf losem Boden
oder morastigem Grund verwendbar, wo der gewöhnliche Schlepper mit Zweiradantrieb oder
sogar der Raupenschlepper mit erheblichem Kraftantrieb nicht brauchbar sind.
Der an der Querachse hängende Schlepperkörper wird weniger durch Bodenunebenheiten beeinträchtigt
als bisher, so daß die am Schlepper angeordneten Werkzeuge gleichmäßiger arbeiten.
Wenn der Schlepper z. B. auf ein Hindernis trifft, wie einen Geröllblock oder ein Loch, wobei diese
Hindernisse eine Höhe oder Tiefe von fast 4 Fuß aufweisen können, dann wird der entsprechende
Knickhebel verschwenkt, so daß alle vier Räder in Berührung mit dem Boden bleiben und im Gegensatz
zu den bekannten Schleppern der Antrieb nicht beeinträchtigt wird. Außerdem gewährleistet
das in der Querwelle vorgesehene Differentialzahnradgetriebe, daß nur die Hälfte der Schwenkbewegung
des Knickhebels auf den Hauptrahmen übertragen wird. Der Schlepper kann sich auf diese
Weise frei über jeden Boden bewegen. Auf unebenem Boden kann genauer gearbeitet werden als
bisher. Diese Eigenschaft, Vertiefungen und Hindernisse zu überwinden, hebt wesentlich die
Wendigkeit und Verwendungsfähigkeit des Schleppers, der z. B. leidht über ein gepflügtes Feld in
jedem Winkel zu den Furchen oder über Bahnschienen ohne Schwierigkeit hinwegfahren kann.
Die große Bodenfreiheit des Schlepperkörpers erleichtert die Anordnung von ausgedehnten Werkzeugen,
wie z. B. einer Kreissäge oder einer schweren Winde. Der Schlepper kann auch zwischen
hochstehenden Getreiidemieten u. dgl. arbeiten und ist besonders zum Arbeiten in Weinbergen geeignet,
und zwar sogar in Bezirken, wo der Wein in dichten Reihen steht; er ist ferner für Maisfelder
und Sonnenblumenfelder, Tomatenfelder, Felder mit Artischocken, Hanf, Sisal und Zuckerrohr
geeignet. Trotz der großen Bodenfreiheit des Hauptrafamens ist die Stabilität nicht beeinträchtigt,
was darauf zurückzuführen ist, daß der Schlepper körper von der Querachse herabhangt
und die die Hauptbelastung ergebenden Teile, wie die Maschine, die hydraulische Pumpe, die hydraulischen
Motoren, die Räder, der Werkzeugrahmen und der Fahrersitz, nicht höher über dem Boden
liegen als bei einem gewöhnlichen Schlepper.
Die Anpassungsfähigkeit des Schleppers wird ferner durch die teleskopartige Querachse gefördert,
wodurch die Radspur von etwa 4 Fuß 3 Zoll bis
ungefähr 9 Fuß veränderlich ist, um sie den verschiedenen Arbeitsbedingungen anzupassen. Der
Schlepper weist außerdem einen besonderen, nach rückwärts gerichteten Sitz 50 auf, so daß er sowohl
rückwärts als auch vorwärts arbeiten kann und der Fahrer z. B. beim Laden und Stapeln das Gesicht
der Arbeit zugekehrt hat.
Abweichend von der vorstehend beschriebenen Ausführungsform kann auch ein im größeren Maße
mechanischer Antrieb verwendet werden. So kann die Übertragung der Antriebskraft auf die Räder
durch zwei Wellen erfolgen, die durch die Querachse hindurchragen und mit ihren Enden seitlich
über den Schlepperkörper hervorstehen. Von diesen Wellen, die mit Kettenrädern versehen sind, führen
dann Antriebsketten zu auf den Radachsen sitzenden Kettenrädern. Die Kettenantriebe können auch
in den Knickhebeln untergebracht sein, die die Räder tragen. Der zwischen der Maschine und den
vorstehend erwähnten Antriebswellen befindliche Antrieb weist vorteilhaft eine mit einem Flüssigkeitsrad,
einem Umlaufrädergetriebe oder einem Geschwindigkeitsregler versehenen Antrieb auf,
wobei ein V-förmiger Riemenantrieb mit veränderlichem Scheibendurchmesser od. dgl. vorgesehen
ist, um eine stufenlose Geschwindigkeitsreglung zu ermöglichen.
Claims (7)
- PATENTANSPKOCHE:i. Ackerschlepper od. dgl. mit zwei zum Tragen der Laufräder od. dgl. dienenden Seitenteilen, zwischen denen der Schlepperkörper aufgehängt ist, mit dem die Seitenteile über eine Querachse drehbar derart verbunden sind, daß jedes Seitenteil um die Achse sowohl gegenüber dem Schlepperkörper als auch dem anderen Seitenteil in einer Ebene verschwenkbar ist, die parallel zur Drehebene der Räder liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Querachse (14) die einzige Tragverbindung zwischen den Seitenteilen (16) und dem Schlepperkörper ist und Mittel vorgesehen sind, welche über die Dreh-• zapfen der Querachse das Verschwenken des Schlepperkörpers gegenüber den Seitenteilen regeln.
- 2. Ackerschlepper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Seitenteil als doppelarmiger, starrer Knickhebel (17,20) ausgebildet ist, dessen einer Arm nach vorn und dessen anderer Arm nach hinten ragt, und die Arme an ihren unteren Enden die Lager für die Laufräder von gleicher Größe tragen.
- 3. Ackerschlepper nach Anspruch 2 mit motorgetriebener Pumpe, die am Schlepperkörper befestigt ist und zum Antrieb der Laufräder über je einen in der Nabe jedes Laufrades sitzenden Flüssigkeitsmotor dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle zum Zuführen und Abführen der Flüssigkeit zu und von den Motoren im Innern der Arme der Seitenteile liegen.
- 4. Ackerschlepper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Flüssigkeitsleitungen Ventile zum unabhängigen Steuern der Flüssigkeitszufuhr zu den Rädern sitzen.
- 5. Ackerschlepper nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querachse (14) ein Differentialzahnrädergetriebe aufweist, das ein oder mehrere mit ihrer Achse senkrecht zur Querachse (14) liegende Ritzel hat, die auf einem gegenüber dem Schlepperkörper drehfest gelagerten Träger sitzen und mit je einem auf jeder Seite befindlichen Zahnrad im Eingriff sind, dessen Achse mit derjenigen des zugehörigen Seitenteiles zusammenfällt und drehfest damit verbunden ist.
- 6. Ackerschlepper nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querachse (14) zwecks Änderung der Spurweite als Teleskopachse ausgebildet ist.
- 7. Ackerschlepper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopachse hydraulisch ein- und ausfahrbar ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 695 197;
britische Patentschrift Nr. 121 359;
französische-Patentschrift Nr. 656371;
USA.-Patentschriften Nr. 2310727, 2544521.Hierzu, 2 Blatt Zeichnungen!
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1939453A GB760923A (en) | 1953-07-13 | 1953-07-13 | Improvements in or relating to agricultural and like tractors |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE963396C true DE963396C (de) | 1957-05-09 |
Family
ID=10128621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF15194A Expired DE963396C (de) | 1953-07-13 | 1954-07-14 | Ackerschlepper od. dgl. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE963396C (de) |
| GB (1) | GB760923A (de) |
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