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Spielzeug-Elektromotor Die Erfindung betrifft einen Spielzeug-Elektro-Motor,
dessen Bauteile in einem Gehäuse mit der Form eines Verbrennungsmotors untergebracht
sind.
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Bei der Entwicklung mechanischer und technischer Spielzeuge ist man
bestrebt, diese wirklichkeitsgetreu in einer für das kindliche-Vorstellungsvermögen
und für -das Spielen geeigneten Form und Ausführung zu gestalten. Dies stößt bei
Spielzeugen mit eigenem Antrieb, z. B. bei selbstfahrenden Spielzeug-Fahrzeugen,
auf gewisse Schwierigkeiten.
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Die Entwicklung mechanischer Spielzeuge hat gezeigt, daß der elektromotorische
Antrieb gegenüber mechanischen oder anders gearteten Antrieben der geeignetste ist,
da das lästige Aufziehen, wie es bei Uhrwerks- oder Federmotoren erforderlich ist,
entfällt. Es sind deshalb auch für Spielzeuge geeignete Kleinstelektromotoren entwickelt
worden, welche von einer Taschenlampenbatterie gespeist werden. Es sind auch Spielfahrzeuge
mit elektromotorischem und elektromagnetischem Antrieb und eingebauter Taschenlampenbatterie
entwickelt worden. Es wurden auch Spielzeug-Elektromotoren vorgeschlagen, deren
Bauteile in einem Gehäuse mit der Form eines Verbrennungsmotors untergebracht sind.
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Bei diesen Ausführungen ist jedoch unbefriedigend, daß die wirklichkeitsgetreue
Nachbildung sowohl des Motors als auch des gesamten Fahrzeuges im Aussehen und im
Betriebe noch nicht erreicht wurde. Ein wirklichkeitsgetreuer Aufbau
des
gesamten Fahrzeuges scheiterte insbesondere an den bisherigen Ausführungen der Spielzeugmotoren,
welche der Wirklichkeit nicht entsprechen.
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Die Erfindung schafft die richtige Illusion. Sie besteht im wesentlichen
darin, daß ein an sich bekannter rotierender Elektromotor achsparallel zur Nachbildung
des Verbrennungsmotors angeordnet ist und daß seine Stromzuführung über auf dem
Motorengehäuse angebrachte Zündkerzen-Attrappen erfolgt.
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Zur Erhöhung des Wirklichkeitsbildes können gemäß der weiteren Erfindung
an dem nachgebildeten Verbrennungsmotor Vorrichtungen zur Nachahmung der Geräusche
eines Verbrennungsmotors oder von Auspuffgasen oder eines Schaltgetriebes wahlweise
angeordnet sein.
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Das Gehäuse des Motors ist mit Befestigungsfüßen oder -laschen versehen,
so daß es in Spielfahrzeuge, wie Autos od. dgl., gut eingebaut werden kann. Die
Abmessungen des Motors werden so gewählt, daB er unter der Motorhaube des jeweiligen
Spielfahrzeuges Platz findet.
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Das Motorgehäuse kann sowohl einzylindrisch als auch mehrzylindrisch
ausgebildet sein. Die elektrischen Bauteile des Motors können innerhalb des Gehäuses
verschieden angeordnet sein. Es ist beispielsweise möglich, den Anker auf der Kurbelwelle
des nachgebildeten Verbrennungsmotors zu befestigen und die Feldwicklung in dem
die Zylinder darstellenden Oberteile des Motorgehäuses unterzubringen. Eine andere
Lösungsmöglichkeit besteht darin, daß ein permanentes Magnetfeld verwendet wird,
welches durch einen Rundmagnet mit Polschuhen aufgebaut wird, so daß der elektromotorische
Teil zylindrisch gestaltet ist. Dieser Motorteil wird in den das Kurbelgehäuse darstellenden
Unterteil des :Motors eingebaut.
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Zur Erhöhung der Wirklichkeit können an dem Motorgehäuse neben .den
Zündkerzen-Attrappen auch noch imitierte Ventilsteuerungen angebracht werden, die
von der Motorwelle aus in Bewegung gesetzt werden. An der die Kurbelwelle darstellenden
Motorwelle können eine oder mehrere Kurbelwangen angebracht sein; an denen imitierte
Pleuelstangen angreifen, welche sich im Oberteil des Motors führen. Der Unterteil
des Motors wird dann zweckmäßig einseitig offen gelassen, damit diese Bauteile sichtbar
werden.
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Es ist auch möglich, zur Erzielung einer bestimmten Motordrehzahl
im Motor eine Zahnraduntersetzung anzubringen. Es ist auch denkbar, ihn durch den
Einbau eines Schaltgetriebes zu ergänzen.
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In den Zeichnungen sind einige beispielsweise Ausführungsformen eines
Spielzeugmotors gemäß der Erfindung in schaubildlichen Ansichten veranschaulicht.
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Abb. i zeigt einen i-Zylinder-Motor. Auf dem den Anker aufnehmenden
Unterteil r des Motors ist zur Erhöhung der Wirklichkeit ein mit imitierten Kühlrippen
versehener Zylinder 2 aufgesetzt, welcher die Nachahmung einer Zündkerze 3 trägt,
an der die Stromzuführung 4. angeschlossen ist 5 ist die Kurbel- bzw. -Motorwelle,
auf welcher der Anker sitzt. Das Motorgehäuse ist mit Befestigungslaschen 6 versehen,
mit denen der ;Motor im Gestell eines Fahrzeuges od. dgl. sicher gelagert werden
kann.
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Abb. 2 läßt die elektrische Inneneinrichtung des Motors erkennen.
Der auf der Welle 5 sitzende Anker 7 ist mitsamt den Polschuhen 8 und dem nicht
sichtbaren Kollektor im Unterteil i des Motorgehäuses untergebracht, während im
Zylinderaufbau 2 die Feldspule 9 eingebaut ist.
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In Abb. 3 ist ein 4-Zvlinder-Motor dargestellt. Das Gehäuse besteht
auch hier aus dem Unterteil i, dem Oberteil 2 und den Befestigungslaschen 6. Vier
imitierte Zündkerzen 3 dienen zum Anschließen der Stromzuführungsdrähte 4. Im runden
Unterteil i sitzt auf der Welle 5 ein permanenter Rundmagnet io (-<1bb. 4), dessen
Kollektor in der üblichen Weise Anker 7 und Polschuhe 8 trägt.
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Abb. 5 gibt einen 4-Zylinder-Motor wieder, bestehend aus dem Oberteil
2 und dem Unterteil i, an welch letzterem die Befestigungslaschen 6 sitzen. Die
Motorwelle 5 trägt Kurbelwangen i i, an denen Pleuelstangen 12- angreifen, die im
Motorenoberteil2 geführt sind. Imitierte Zündkerzen, an denen .die Stromdrähte 4
-angeschlossen sind, dienen zur Erhöhung der Wirklichkeit.
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Abb.6 läßt die elektrische Einrichtung des Mehrzylindermotors nach
Abb. 5 erkennen. Auf der Motorwelle 5 sitzt der Anker 7. 8 sind die Polschuhe, an
die die im Motoroberteil e angeordnete Feldwicklung 9 angeschlossen ist.