DE963673C - Spielzeug-Elektromotor - Google Patents

Spielzeug-Elektromotor

Info

Publication number
DE963673C
DE963673C DE1954P0012167 DEP0012167A DE963673C DE 963673 C DE963673 C DE 963673C DE 1954P0012167 DE1954P0012167 DE 1954P0012167 DE P0012167 A DEP0012167 A DE P0012167A DE 963673 C DE963673 C DE 963673C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
engine
internal combustion
electric motor
combustion engine
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1954P0012167
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard Paessler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1954P0012167 priority Critical patent/DE963673C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE963673C publication Critical patent/DE963673C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/22Electric drives

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Spielzeug-Elektromotor Die Erfindung betrifft einen Spielzeug-Elektro-Motor, dessen Bauteile in einem Gehäuse mit der Form eines Verbrennungsmotors untergebracht sind.
  • Bei der Entwicklung mechanischer und technischer Spielzeuge ist man bestrebt, diese wirklichkeitsgetreu in einer für das kindliche-Vorstellungsvermögen und für -das Spielen geeigneten Form und Ausführung zu gestalten. Dies stößt bei Spielzeugen mit eigenem Antrieb, z. B. bei selbstfahrenden Spielzeug-Fahrzeugen, auf gewisse Schwierigkeiten.
  • Die Entwicklung mechanischer Spielzeuge hat gezeigt, daß der elektromotorische Antrieb gegenüber mechanischen oder anders gearteten Antrieben der geeignetste ist, da das lästige Aufziehen, wie es bei Uhrwerks- oder Federmotoren erforderlich ist, entfällt. Es sind deshalb auch für Spielzeuge geeignete Kleinstelektromotoren entwickelt worden, welche von einer Taschenlampenbatterie gespeist werden. Es sind auch Spielfahrzeuge mit elektromotorischem und elektromagnetischem Antrieb und eingebauter Taschenlampenbatterie entwickelt worden. Es wurden auch Spielzeug-Elektromotoren vorgeschlagen, deren Bauteile in einem Gehäuse mit der Form eines Verbrennungsmotors untergebracht sind.
  • Bei diesen Ausführungen ist jedoch unbefriedigend, daß die wirklichkeitsgetreue Nachbildung sowohl des Motors als auch des gesamten Fahrzeuges im Aussehen und im Betriebe noch nicht erreicht wurde. Ein wirklichkeitsgetreuer Aufbau des gesamten Fahrzeuges scheiterte insbesondere an den bisherigen Ausführungen der Spielzeugmotoren, welche der Wirklichkeit nicht entsprechen.
  • Die Erfindung schafft die richtige Illusion. Sie besteht im wesentlichen darin, daß ein an sich bekannter rotierender Elektromotor achsparallel zur Nachbildung des Verbrennungsmotors angeordnet ist und daß seine Stromzuführung über auf dem Motorengehäuse angebrachte Zündkerzen-Attrappen erfolgt.
  • Zur Erhöhung des Wirklichkeitsbildes können gemäß der weiteren Erfindung an dem nachgebildeten Verbrennungsmotor Vorrichtungen zur Nachahmung der Geräusche eines Verbrennungsmotors oder von Auspuffgasen oder eines Schaltgetriebes wahlweise angeordnet sein.
  • Das Gehäuse des Motors ist mit Befestigungsfüßen oder -laschen versehen, so daß es in Spielfahrzeuge, wie Autos od. dgl., gut eingebaut werden kann. Die Abmessungen des Motors werden so gewählt, daB er unter der Motorhaube des jeweiligen Spielfahrzeuges Platz findet.
  • Das Motorgehäuse kann sowohl einzylindrisch als auch mehrzylindrisch ausgebildet sein. Die elektrischen Bauteile des Motors können innerhalb des Gehäuses verschieden angeordnet sein. Es ist beispielsweise möglich, den Anker auf der Kurbelwelle des nachgebildeten Verbrennungsmotors zu befestigen und die Feldwicklung in dem die Zylinder darstellenden Oberteile des Motorgehäuses unterzubringen. Eine andere Lösungsmöglichkeit besteht darin, daß ein permanentes Magnetfeld verwendet wird, welches durch einen Rundmagnet mit Polschuhen aufgebaut wird, so daß der elektromotorische Teil zylindrisch gestaltet ist. Dieser Motorteil wird in den das Kurbelgehäuse darstellenden Unterteil des :Motors eingebaut.
  • Zur Erhöhung der Wirklichkeit können an dem Motorgehäuse neben .den Zündkerzen-Attrappen auch noch imitierte Ventilsteuerungen angebracht werden, die von der Motorwelle aus in Bewegung gesetzt werden. An der die Kurbelwelle darstellenden Motorwelle können eine oder mehrere Kurbelwangen angebracht sein; an denen imitierte Pleuelstangen angreifen, welche sich im Oberteil des Motors führen. Der Unterteil des Motors wird dann zweckmäßig einseitig offen gelassen, damit diese Bauteile sichtbar werden.
  • Es ist auch möglich, zur Erzielung einer bestimmten Motordrehzahl im Motor eine Zahnraduntersetzung anzubringen. Es ist auch denkbar, ihn durch den Einbau eines Schaltgetriebes zu ergänzen.
  • In den Zeichnungen sind einige beispielsweise Ausführungsformen eines Spielzeugmotors gemäß der Erfindung in schaubildlichen Ansichten veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt einen i-Zylinder-Motor. Auf dem den Anker aufnehmenden Unterteil r des Motors ist zur Erhöhung der Wirklichkeit ein mit imitierten Kühlrippen versehener Zylinder 2 aufgesetzt, welcher die Nachahmung einer Zündkerze 3 trägt, an der die Stromzuführung 4. angeschlossen ist 5 ist die Kurbel- bzw. -Motorwelle, auf welcher der Anker sitzt. Das Motorgehäuse ist mit Befestigungslaschen 6 versehen, mit denen der ;Motor im Gestell eines Fahrzeuges od. dgl. sicher gelagert werden kann.
  • Abb. 2 läßt die elektrische Inneneinrichtung des Motors erkennen. Der auf der Welle 5 sitzende Anker 7 ist mitsamt den Polschuhen 8 und dem nicht sichtbaren Kollektor im Unterteil i des Motorgehäuses untergebracht, während im Zylinderaufbau 2 die Feldspule 9 eingebaut ist.
  • In Abb. 3 ist ein 4-Zvlinder-Motor dargestellt. Das Gehäuse besteht auch hier aus dem Unterteil i, dem Oberteil 2 und den Befestigungslaschen 6. Vier imitierte Zündkerzen 3 dienen zum Anschließen der Stromzuführungsdrähte 4. Im runden Unterteil i sitzt auf der Welle 5 ein permanenter Rundmagnet io (-<1bb. 4), dessen Kollektor in der üblichen Weise Anker 7 und Polschuhe 8 trägt.
  • Abb. 5 gibt einen 4-Zylinder-Motor wieder, bestehend aus dem Oberteil 2 und dem Unterteil i, an welch letzterem die Befestigungslaschen 6 sitzen. Die Motorwelle 5 trägt Kurbelwangen i i, an denen Pleuelstangen 12- angreifen, die im Motorenoberteil2 geführt sind. Imitierte Zündkerzen, an denen .die Stromdrähte 4 -angeschlossen sind, dienen zur Erhöhung der Wirklichkeit.
  • Abb.6 läßt die elektrische Einrichtung des Mehrzylindermotors nach Abb. 5 erkennen. Auf der Motorwelle 5 sitzt der Anker 7. 8 sind die Polschuhe, an die die im Motoroberteil e angeordnete Feldwicklung 9 angeschlossen ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spielzeug-Elektromotor, dessen Bauteile in einem Gehäuse mit der Form eines Verbrennungsmotors untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter rotierender Elektromotor achsparallel zur Nachbildung des Verbrennungsmotors. angeordnet ist und daß seine Stromzuführung über auf dem Motorengehäuse angebrachte Zündkerzen-Attrappen erfolgt.
  2. 2. Spielzeug-Elektromotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem nachgebildeten Verbrennungsmotor Vorrichtungen zur Nachahmung der Geräusche eines Verbrennungsmotors oder von Auspuffgasen oder eines Schaltgetriebes wahlweise angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 446 312; französische Patentschrift Nr. 353 386; USA.-Patentschriften Nr. 2 570 766, 2 639 544.
DE1954P0012167 1954-06-19 1954-06-19 Spielzeug-Elektromotor Expired DE963673C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1954P0012167 DE963673C (de) 1954-06-19 1954-06-19 Spielzeug-Elektromotor

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1954P0012167 DE963673C (de) 1954-06-19 1954-06-19 Spielzeug-Elektromotor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE963673C true DE963673C (de) 1957-05-09

Family

ID=582567

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1954P0012167 Expired DE963673C (de) 1954-06-19 1954-06-19 Spielzeug-Elektromotor

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE963673C (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR353386A (fr) * 1905-04-15 1905-09-09 Wilhelm Rausch électromoteur jouet, figurant une machine à vapeur
DE446312C (de) * 1927-06-29 Fritz Rosenbaum Spielzeug-Automobil
US2570766A (en) * 1950-06-20 1951-10-09 Calvin A Wygal Electromechanical toy
US2639544A (en) * 1948-07-19 1953-05-26 David W Coffin Toy engine kit

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE446312C (de) * 1927-06-29 Fritz Rosenbaum Spielzeug-Automobil
FR353386A (fr) * 1905-04-15 1905-09-09 Wilhelm Rausch électromoteur jouet, figurant une machine à vapeur
US2639544A (en) * 1948-07-19 1953-05-26 David W Coffin Toy engine kit
US2570766A (en) * 1950-06-20 1951-10-09 Calvin A Wygal Electromechanical toy

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2603014A1 (de) Kapsel zum zusammensetzen von modellen und aus diesen kapseln zusammengesetztes aggregat
DE68906732T2 (de) Drehvorrichtung mit elektromotor fuer christbaumschmuck.
DE1613051A1 (de) Elektromotor
US2639544A (en) Toy engine kit
DEP0012167MA (de)
DE69231429T2 (de) Verfahren zur Montage einer Mehrzahl von Zündspulen auf einem Motorblock
DE681348C (de) Dauermagnet fuer Magnetzuender fuer Brennkraftmaschinen
DE592520C (de) Magnetzuender fuer Einfach- oder Doppelzuendung
DE734749C (de) Steuerwellenzwillingsmagnetzuender
DE913436C (de) Magnetelektrische Kleinlichtmaschine
EP0178666A3 (de) Gepoltes elektromagnetisches Relais
DE3102008A1 (de) Als raketengetriebenes flugkoerpersystem ausgebildetes spielzeug
DE2223682C3 (de) Zünd- Licht-Wechselstromgenerator für ein von einem Verbrennungsmotor mit mehreren Zylindern angetriebenes Fahrzeug
DE1691247U (de) Spielzeug-elektromotor.
DE3006585A1 (de) Impulsgeber
DE916269C (de) Vierpolmagnetsystem fuer elektrische Signalapparate
DE452470C (de) Elektromagnetische Zuendmaschine fuer Brennkraftmaschinen
DE1463822A1 (de) Kollektorloser Gleichstrommotor
DE1006501B (de) Vom magnetischen Hauptkreis des Induktors eines Generators mit Permanentmagneten abgezweigter magnetischer Hilfskreis
DE382724C (de) Vorrichtung zur UEbertragung artikulierter Schallschwingungen
AT126368B (de) Magnetsystem für elektrische Zündapparate von Brennkraftmaschinen.
DE1625313U (de) Vibrations-motor.
DE486380C (de) Elektrische Licht- und Anlassmaschine zum Anwerfen von Verbrennungsmotoren und zur Ladung der Wagenbatterie
DE10057567A1 (de) Zündspule für eine Brennkraftmaschine und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE853973C (de) Elektrischer Tonabnehmer, insbesondere mit Vierpolsystem