DE963737C - Mit Luftverdichtung und Selbstzuendung des gegen Ende des Verdichtungshubes eingespritzten Kraftstoffes arbeitende Brennkraftmaschine - Google Patents

Mit Luftverdichtung und Selbstzuendung des gegen Ende des Verdichtungshubes eingespritzten Kraftstoffes arbeitende Brennkraftmaschine

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DE963737C
DE963737C DEB2501D DEB0002501D DE963737C DE 963737 C DE963737 C DE 963737C DE B2501 D DEB2501 D DE B2501D DE B0002501 D DEB0002501 D DE B0002501D DE 963737 C DE963737 C DE 963737C
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combustion chamber
piston
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combustion engine
air
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DEB2501D
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Dr-Ing Kurt Blume
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KURT BLUME DR ING
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KURT BLUME DR ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B3/00Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/22Four stroke engines
    • F02B2720/226Four stroke engines with measures for improving combustion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Mit Luftverdichtung und Selbstzündung des gegen Ende des Verdichtungshubes eingespritzten Kraftstoffes arbeitende Brennkraftmaschine Die Gestaltung des Brennraumes von mit Luftverdichtung und. Selbstzündung des gegen Ende des Verdichtungshubes in einen einheitlichen Brennraum eingespritzten Kraftstoffes arbeitenden, und zwar insbesondere schnell laufenden Brennkraftmaschinen, sollte- nach dem letzten Stande der Erkenntnis folgenden Forderungen gerecht werden: Für niedrigsten Kraftstoffverbrauch und beste Starteigenschaften ist das Verfahren der direkten Einspritzung anzuwenden. Die Brennraumoberfläche soll möglichst klein und der Brennraum nicht unterteilt sein, da große Oberflächen unnötige Wärmeverluste und Unterteilungen überschiebverluste verursachen. Außerdem behindern unterteilte Räume die wünschenswerte Ausspülung der Restgase.
  • Die Brennraumwände sollen zur Herabsetzung der Wärmeverluste und zur Förderung der Zündung und Verbrennung möglichst hohe Temperaturen aufweisen. Deshalb sollen ein möglichst großer Teil der heißen Kolbenoberfläche und das heiße Auslaßventil zur Begrenzung des Brennraumes herangezogen werden.
  • Der aus mechanischen Gründen bei der inneren Totpunktlage zwischen Kolbenboden und Zylinderdeckelinnenfläche gebildete Restraum soll klein gehalten werden, da die in diesem Raum befindliche Luftmenge nur unter ungünstigsten Bedingungen, häufig aber überhaupt nicht, zur Verbrennung herangezogen werden kann.
  • Dieser Restraum soll zur wirtschaftlichen Herbeiführung der für die Gemischbildung erforderlichen Luftbewegung herangezogen werden.
  • Die Gemischbildung durch die Bewegung der Verbrennungsluft soll durch eine geordnete Bewegung dieser Luft erfolgen, da eine ungeordnete Bewegung den zeitlich ablaufenden Verbrennungsvorgang dadurch ungünstig beeinflußt, daß später zur Verbrennungsreife gelangende Kraftstoffteile in Gebieten bereits herabgesetzter Sauerstoffkonzentration zur Reaktion kommen.
  • Da infolge der kleinen Abmessungen des Brennraumes, des zeitlichen. Ablaufes des Einspritz- und Gemischbildungsvorganges und der zur Mischung von Kraftstoff und Luft erforderlichen Luftbewegungen eine geordnete und gleichförmige Luft-Bewegung nur eine rotierende sein kann, so soll der Brennraum rotierende Luftbewegungen zulassen.
  • Da die Erzeugung von Luftbewegungen zum Zwecke der Gemischbildung einen nicht rückgewinnbaren Energieaufwand erfordert, sollen Luftbewegungen mäßiger Geschwindigkeit für die Gemischbildung ausreichend sein.
  • Die Gemischbildung erfolgt grundsätzlich durch zwei Faktoren: einmal der von der Düse erzeugten Gemischbildung und zum anderen durch den Einfluß der Bewegung der Verbrennungsluft. Die Steuerung der Luftbewegung soll deshalb so erfolgen, daß der durch die Düse eingeleitete Gemischbildungsvorgang durch die Luftbewegung gefördert und vervollständigt wird.
  • Die durch den Verbrennungsvorgang ausgelöste Druck- und Temperatursteigerung soll nicht hauptsächlich zur Gemischbildung herangezogen werden, da dann Vorgänge erzwungen werden müßten, die Energieverluste zur Folge haben.
  • Da Luftbewegungen quer zur Strahlachse den von der Düse ausgehenden Gemischbildungsvorgang stören, sollen solche Luftbewegungen nicht in Anwendung kommen.
  • Dem Strahl ist in Richtung seiner Achse ein möglichst großer Weg zur Verfügung zu stellen, damit die von der Düse ausgehende Gemischbildung nicht vorzeitig durch Aufspritzen gestört wird. Da die größte verfügbare Abmessung eines Brennraumes der Zylinderdurchmesser ist, soll dem Brennstoffstrahl möglichst der Zylinderdurchmesser dargeboten werden.
  • Erfahrungsgemäß erzeugen Abgasreste in der verdichteten Ladung eine Vergrößerung des Zündverzuges. Das hat bekanntlich einen harten Gang der Maschine und ein entsprechendes, für den Dieselmotor charakteristisches Geräusch zur Folge. Deshalb sollen Abgasreste beim Gaswechselvorgang möglichst weitgehend ausgespült «erden. Der Brennraum soll deshalb unbegrenzte Ventilzeitüberschneidungen im oberen Totpunkt zulassen. Er soll dabei so aasgebildet sein, daß eine möglichst vollkommene Entfernung der Reste vom vorhergehenden Arbeitsspiel erfolgen kann.
  • Es sind mit Luftverdichtung und Selbstzündung des gegen Ende des Verdichtungshubes in einen einheitlichen Brennraum eingespritzten Kraftstoffes arbeitende Brennkraftmaschinen bekannt, die sich in zwei Gruppen aufteilen lassen. Bei der einen Gruppe ist der Brennraum entweder im Zylinderkopf oder im Kolben vorgesehen und wird durch den Kolben bzw. Zylinderkopf bei Annäherung des Kolbens an den oberen Totpunkt abgeschlossen. Brennkraftmaschinen der zweiten Gruppe weisen je eine Ausnehmung im Zylinderkopf und Kolben auf, die bei Annäherung des Kolbens an den oberen Totpunkt den Brennraum bilden. In diesem Fall liegen die den Brennraum und die Toträume bildenden Zylinderkopfflächen und Kolbenflächen je in verschiedenen Ebenen, wobei sich der Brennraum im wesentlichen in Längsrichtung eines einzigen Durchmessers erstrecken kann und in seiner Länge dem Zylinderdurchmesser entspricht.
  • Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine der zweiten Gruppe. Während der Querschnitt des Brennraumes, der sich quer zu seiner Längsrichtung erstreckt, bisher tropfenförmig, flachoval oder unsymmetrisch gestaltet war, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, Kolben und Zylinderkopf je mit einer gleichen treppenförmigen Stufe zu versehen, deren einander zugewandte Flächen die Brennraumlängsseiten und die Totraumbegrenzung bilden, wobei alle den Brennraum und die die Toträume bildenden; einander zugewandten Flächen, mit Ausnahme der von der Zylinderlauffläche bzw. ihrer Verlängerung gebildeten Flächen, zueinander parallel verlaufen, die Breite des Querschnitts des länglichen Brennraums mehr als doppelt so groß ist als die Querschnittshöhe und der Brennstoff, wie an sich bekannt, von einer Schmalseite des Brennraumes her bzw. von beiden Schmalseiten aus in Längsrichtung desselben eingespritzt wird. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die zugeführten Luftstrahlen den Strahlmantel des eingespritzten Brennstoffstrahls vom Strahlkern laufend losschälen und dem Strahlkern ständig frische Luft zugeführt wird. Durch dieses Abschälen und ständiges Zuführen frischer Luft zum Strahlkern wird der Gemischbildungsvorgang beschleunigt. Im Zusammenhang damit wird die Verbrennungsgeschwindigkeit erhöht und damit die Brenndauer verringert. Diese Vorteile ermöglichen die gewünschte Drehzahlsteigerung.
  • Bei Viertaktbrennkraftmaschinen der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Bauart werden je ein Aus-und Einlaßventil in Längsrichtung des Brennraumes nebeneinander angeordnet. Die Breite des Brennraumes ist dabei so zu wählen, daß die Ventile auch in der oberen Totpunktlage des Kolbens in den Brennraum hinein geöffnet «-erden können. Durch die vorgeschlagene Querschnittsform des Brennraumes können die Ventile im oberen Totpunkt des Kolbens voll geöffnet sein. Dies ermöglicht ein praktisch vollständiges Ausspülen des Brennraumes. Der Abgasanteil der frischen Luftladung wird so weit herabgesetzt, daß keine Vergrößerung des Zündverzuges mehr eintritt. Hierdurch wird ein weicher Gang der Maschine erzielt. Die vollkommenere Gemischbildung und das schnelle Verbrennen des Brennstoff-Luft-Gemisches wirken der Oualmbildung entgegen.
  • Wenn die Breite des Querschnittes des Brennraumes mit Rücksicht auf das freie Öffnen der Ventile im oberen Totpunkt zu schmal wird, kann man in einer oder beiden treppenförmigen Stufen im Ventilbewegungsbereich ein oder mehrere taschenförmige Aussparungen vorsehen.
  • Um günstigere Durchströmverhältnisse am Ventil zu erreichen, ist es zweckmäßig, die durch die Ventillängsachsen gelegte Ebene gegenüber der Brennraum-Symmetrieebene versetzt verlaufen zu lassen. Besonders vorteilhaft ist es, die durch die Ventillängsachsen gelegte Ebene zur Stufe des Kolbens hin zu versetzen.
  • Normalerweise wird der Kraftstoff in Richtung der Mittelachse des Brennraumes, so, wie er sich in der inneren Totpunktlage dies Kolbens ergibt, eingespritzt. Mit Rücksicht auf Kolbenbewegung, Strahlentwicklun:g, Aufheizung des Kraftstoffes durch die heiße Kolbenwandung und ähnliche Gründe kann es zweckmäßig sein, hiervon abzugehen und den Kraftstoff diagonal, d. h. schräg oder zur Achsrichtung versetzt einzuspritzen.
  • Anstatt den Brennstoff von einer Schmalseite her einzuspritzen, kann man an jeder Schmalseite des Brennraumes je eine Düse derart anordnen, daß die Achsen der Brennstoffstrahlen gegenüber der Längsachse des, Brennraumes entgegengesetzt seitlich versetzt verlaufen. Vorzugsweise liegen dabei diese Düsen bei der inneren Totpunktlage des Kolbens gegen die horizontale Symmetrieebene des Brennraumes, in Richtung auf die überströmende Quetschluft zu, versetzt.
  • Erhalten das Ein- und das Auslaßventil verschieden große Durchmesser, so wird dies bei der Brennraumgestaltung dadurch berücksichtigt, daß derselbe in Richtung auf das Ventil mit kleinerem Durchmesser zu konisch verläuft.
  • Die Zeichnung enthält in schematischer Darstellung Ausführungsformen einer Brennkraftmaschine mit den Merkmalen gemäß der Erfindung.
  • Abb. i und 2 zeigen einen Quer- und einen Längsschnitt durch den Brennraum. Der Brennraum hat einen viereckigen Querschnitt und wird begrenzt an zwei Längsseiten i und 2 durch den Kolben 3. Im übrigen wird er begrenzt durch den besonders gestalteten Zylinderdeckel, der Ventile und 5 aufweisen kann.
  • Die hier dargestellte Kolbenstufe unterscheidet sich ihrem Wesen und ihrer Wirkung nach von den bei Zweitaktmotoren mit Schlitzspülung üblichen Nasenoder Profilierungen, die dort allein der Ausrichtung der Spülströme dienen. Die Stufung von Kolben und Zylinder dient unmittelbar der Brennraumgestaltung. Die Begrenzung der Längsseiten des so, gebildeten Brennraumes 6 erfolgt durch die Zylinderwand bzw. durch den Zylinderkopf.
  • Bei der Annäherung des Kolbens an den oberen Totpunkt entsteht in den scheibenförmigen Räumen 7 und 8, die durch die Flächen 9 und io bz.w. i i und 12 des Kolbens und des Zylinderkopfes begrenzt werden, sogenannte Quetschluft, die in den Brennraum 6 einströmen muß. Die hierdurch hervorgerufene Luftströmung erzeugt einen etwa um die Längsachse des Brennraumes umlaufenden Wirbel, der im folgenden Rollwirbel genannt wird. In Abb. 3 ist diese Luftbewegung schematisch dargestellt.
  • Die Einspritzdüse 16 befindet sich an einer Schmalseite des Brennraumes und spritzt den Kraftstoff in der Längsrichtung des Brennraumes ein. Dieser Vorgang ist in Abb. q. schematisch dargestellt.
  • Abb.5 zeigt die Einwirkung der seitlich einströmenden Quetschluft auf den eingespritzten Strahl. Durch den Rollwirbel wird der Strahlmantel 14 vom Strahlkern 15 gewissermaßen abgeschält und über den Brennraum 6 verteilt. Die abgeschälten Strahlteile werden an den heißen Wänden entlang geführt, während zugleich der nun freigelegte Strahlkern dauernd Frischluft erhält. Aus dieser Form der Gemischbildung ergibt sich bei mäßigem Aufwand an Luftbewegung eine große Gemischbildungsgeschwindigkeit, ein kurzer Zündverzug und schnelles Durchbrennen. Diese Art des Aufroallens eines Kraftstoffstrahles stellt an sich eine Neuheit dar.
  • Die Abb. 6, 7, 8, 9 zeigen verschiedene Anordnungsmöglichkeiten des Strahles beim Einspritzen in den erfindungsgemäß gestalteten Brennraum bei Verwendung einer Düse. Abb. 6 zeigt eine symmetrische Einspritzung, wie sie bereits beschrieben worden ist. In Abb. 7 ist eine diagonale Einspritzung vorgesehen, um dem Strahl einen noch größeren Weg zur Verfügung zu stellen. In Abb. 8 erfolgt die Einspritzung so, daß der Strahl an seiner Aufspritzstelle eine als vorteilhaft anerkannte Führung erhält. Nach Abb. 9 ist der Strahl so gelegt, daß unter der Einwirkung des heißen Kolbens die Zündung beschleunigt wird.
  • Der erfindungsgemäß gestaltete Brennraum ermöglicht in sehr zweckmäßiger Weise die Verwendung von mehereren, insbesondere zwei Einspritzdüsen. Diese werden, wie in Abb. io dargestellt ist, an den beiden Schmalseiten des Brennraumes angeordnet. in einem solchen Falle ergibt sich allein durch die Strahlform eine nahezu vollständige Erfassung der Luftladung. Der durch die Quetschluft erzeugte Rollwirbel beschleunigt hierbei die Verbrennung.
  • Die Abb. 11, 12, 13, 14 zeigen verschiedene Anordnungen zweier sich einander gegenüberliegender Einspritzdüsen bzw. deren Strahlenpunkt. Die Strahlkerne 15 und die Strahlmäntel 14 werden hier je nach.der Lage der Achse des Strahles vom Rollwirbel verschieden beeinflußt. Abb. 15 zeigt eine unsymmetrische Anordnung des erfindungsgemäß gestalteten Brennraumes im Querschnitt. Das bzw. die Ventile sitzen außerhalb der Mitte des Brennraumes, so daß der Abstand zwischen der Ventilachse und der vom Zylinderkopf gebildeten Brennraumlängsseite größer ist als der Abstand der Ventilachse zur anderen Brennraumlängsseite r, die vom Kolben gebildet wird. Hierdurch wird bei geöffneten Ventilen während des Saug- oder Ausschubhubes ein größerer Querschnitt frei als bei symmetrischer Ausbildung. Diese Querschnittsvergrößerung wirkt sich vorteilhaft bei Zylinderfüllung, Zylinderleerung, Ausspülung oder Auf ladung aus.
  • Dem gleichen Zweck dienen die in Abb. 16 und 17 gezeigten Aussparungen in der Kolben- bzw. Zylinderstufe.
  • Abb. 18 zeigt eine konische Form des Brennraumes 6. Sie kann vorteilhaft bei verschieden großem Ventildurchmesser angewendet werden.
  • Abb. i9 zeigt eine Verkleinerung der Fläche des Brennraumes in horizontaler Richtung durch Verkürzung der Längsseiten. Eine solche Maßnahme kann bei großem Ventilhub oder sehr hohem Verdichtungsverhältnis vorteilhaft angewendet werden.
  • Die erfindungsgemäße Brennraumgestaltung ist sowohl bei Viertaktmotoren als auch bei Zweitaktmotoren anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit Luftverdichtung und Selbstzündung des gegen Ende des Verdichtungshubes in einen einheitlichen Brennraurri eingespritzten Kraftstoffes arbeitende Brennkraftmaschine, deren Brennraum erst bei Annäherung von Kolben und Zylinderkopf gebildet wird und deren den Brennraum und die Toträume bildende Zylinderkopfflächen und Kolbenflächen je in verschiedenen Ebenen liegen, wobei sich der Brennraum im wesentlichen in Längsrichtung eines einzigen Durchmessers erstreckt und in seiner Länge dem Zylinderdurchmesser entspricht, dadurch gekennzeichnet, .daß Kolben und. Zylinderkopf je eine gleiche treppenförmige Stufe aufweisen, deren einander zugewandte Flächen die Brennraumlängsseiten und die Totraumbegrenzung bilden, alle den Brennraum und die die Toträume . bildenden, einander zugewandten Flächen, mit Ausnahme der von der Zylinderlauffläche bzw. ihrer Verlängerung gebildeten Flächen, zueinander parallel verlaufen, die Breite des Ouerschnittes des länglichen Brennraumes mehr als doppelt so groß ist als die Ouerschnittshöhe und der Brennstoff, wie an sich bekannt, von einer Schmalseite des Brennraumes her bzw. von beiden Schmalseiten aus eingespritzt wird. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch i mit hängend angeordneten Ventilen, dadurch gekennzeichnet, daß in einer oder beiden treppenförmigen Stufen im Ventilbewegungsbereich eine oder mehrere taschenförmigeAussparungen vorgesehen sind. 3. Brennkraftmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Ventillängsachsen gelegte Ebene gegenüber der Brennraum-Symmetrieebene versetzt verläuft. 4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Ventillängsachsen gelegte Ebene zur Stufe des Kolbens hin versetzt ist. 5. Brennkraftmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Schmalseite des Brennraumes je eine Düse derart angeordnet ist, daß die Achsen der Brennstoffstrahlen gegenüber der Längsachse des Brennraumes entgegengesetzt seitlich versetzt verlaufen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 251 983; französische Patentschrift Nr. 789 241; österreichische Patentschriften Nr. 134 542, 102 857; britische Patentschrift Nr. 429 685; schweizerische Patentschrift Nr. 211 353; USA.-Patentschrift Nr. 2 21q.688.
DEB2501D 1941-10-22 1941-10-22 Mit Luftverdichtung und Selbstzuendung des gegen Ende des Verdichtungshubes eingespritzten Kraftstoffes arbeitende Brennkraftmaschine Expired DE963737C (de)

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Citations (7)

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AT102857B (de) * 1923-08-06 1926-03-25 Rudolf Dr Ing Mueller Verbrennungsraum für Einspritzverbrennungskraftmaschinen.
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