DE963741C - Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Spuelgeblaese - Google Patents

Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Spuelgeblaese

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DE963741C
DE963741C DEP45264A DEP0045264A DE963741C DE 963741 C DE963741 C DE 963741C DE P45264 A DEP45264 A DE P45264A DE P0045264 A DEP0045264 A DE P0045264A DE 963741 C DE963741 C DE 963741C
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DE
Germany
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fan
diffuser
housing
internal combustion
combustion engine
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Expired
Application number
DEP45264A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Elwert
Dr-Ing Adolf Schnuerle
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Individual
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/33Compressors for piston combustion engines
    • F02M2700/331Charging and scavenging compressors
    • F02M2700/336Arrangements thereof on the engine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Spülgebläse Die Erfindung betrifft eine Zweitakt-Brennkraftmaschine mit zwei Reihen von Arbeitszylindern in V-Form und mit :einem Schleudergebläse zur Förderung der Spülluft, bei der das Schleudergebläse mit parallel zur Kurbelwelle liegender Laufradwelle und mit nach vorn gerichteter Saugöffnung vor der Tragwand des Motorgehäuses für das vorderste Kurbelwellengrundlager angeordnet ist und bei der die einzelnen Arbeitszylinder auf einer durchgehenden ebenen Fläche des Motorgehäuses aufgesetzt werden und das Gebläsegehäuse mit dem Motorgehäuse aus einem Stück gegossen ist. , Ein Schleudergebläse erfordert zur wirksamen Umsetzung der Geschwindigkeit der aus dem Laufrade des Gebläses austretenden Spülluft in Spülluftdruck einen verhältnismäßig großen Durchmesser des Diffusors und des Gebläsegehäuses, der weit über den Lauf raddurchmesser hinausgeht. Aus Herstellungsgründen soll die Auflagefläche des Motorgehäuses für die Arbeitszylinder in der Längsrichtung durchgehend bearbeitet werden können. Das Schleudergebläsegehäuse soll daher nicht über diese Fläche hinausragen. Das Gebläse kann jedoch wegen der nach vorn durchgeführten Kurbelwelle auch nicht tief gesetzt werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das Schleudergebläse möglichst klein bemessen und in einer solchen Höhenlage in der Symmetrieebene des Motors angeordnet, daß der mit Leitschaufeln versehene Diffusor des Gebläses einen möglichst großen Außendurchmesser erhält, so daß er noch ungeteilt durch eine zylindrische Ausdrehung des Motorgehäuses in dieses eingebaut werden kann und eben noch eine Gehäusewand zwischen sich und den beiden Zylinderauflageflächen und der nach vorn durchgehenden Kurbelwelle unterbringen läßt. Das Gebläsegehäuse hat dabei einen wesentlich größeren Durchmesser als der Diffusor, jedoch nur innerhalb des Motorgehäuseprofils, um die Spülluft außen um den Diffusor herum nach hinten in einen scheibenförmigen Spülluftsammelraum zwischen Gebläse und Kurbelraum zu führen. Das Gebläsegehäuse hat somit erfindungsgemäß zwei bzw. drei Einbuchtungen in seiner Umfangswand, die durch das Motorgehäuseprofil bedingt sind, wovon zwei an den Zylinderflächen und gegebenenfalls eine an dem Kurbelwellendurchtritt nach vorn sich befinden. Für das Überströmen der Spülluft ist der ganze Umfang außer diesen drei Einbuchtungen verfügbar, so daß ein großer Strömungsquerschnitt erzielt ist.
  • Die Leitschaufeln des Diffusors werden nach Anzahl und Lage vorteilhaft so angeordnet, daß die äußeren Enden zweier Schaufeln an die engsten Stellen an den Einbuchtungen des Gebläsegehäuses zu liegen kommen, insbesondere bei den Zylinderauflageflächen, so daß die Luft aus den Diffusorkanälen an diesen engen Stellen vorbei ungehindert «-eiter nach außen strömen kann. Die Leitschaufeln des Diffusors können zur Erhöhung der Diffusorwirkung durch Schaufeln im Gebläsegehäuse fortgesetzt werden, die sich an die Diffusorschaufeln anschließen und bis an die Umfangswand des Gebläsegehäuses durchgeführt sind. Die Leitschaufeln des Diffusors beginnen zweckmäßig erst in einem Abstand von ungefähr ioo/o des Laufraddurchmessers vom Laufradaußendurchmesser entfernt, um damit störende Luftgeräusche zu vermeiden. Die Leitschaufeln werden zweckmäßig mit der hinteren Deckscheibe des Spülluftgebläses zwischen Leitrad und Scheibenraum aus einem Stück hergestellt.
  • Die Antriebsräder für das Schleudergebläse können zur Erzielung kurzer Baulänge an der vordersten Kurbelwange angeordnet sein. Sie können jedoch ebensogut vor dem vordersten Grundlager angeordnet werden. Der Übertritt der Spülluft aus dem scheibenförmigen Spülluftraum dicht hinter dem Schleudergebläse in den Spülluftaufnehmer des Motorgehäuses zwischen den beiden Zylinderreihen erfolgt durch zwei Öffnungen, die von dem unteren Teil der Zylinder und der Gehäusewand gebildet werden, die die Antriebsräder der Einspritzpumpe und des Schleudergebläses umschließt.
  • Im folgenden wird die Erfindung am Beispiel eines Vierzylinder-V-Motors mit 9o° Gabelwinkel an Hand mehrerer Abbildungen gezeigt und beschrieben. Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt des Motors durch das Schleudergebläse, die Antriebszahnräder, den eingesetzten Diffusor und den Spülluftaufnehmer, Abb. 2 einen O_uerschnitt des Motors durch das Gebläsegehäuse mit Ansicht des Laufrades und des Diffusors sowie der Arbeitszylinder, Abb.3 einen weiteren Querschnitt durch den scheibenförmigen Spülluftraum hinter dem Schleudergebläse mit Blick auf die beiden Öffnungen zum Spülluftaufnehmer des Motorgehäuses.
  • In den Abb. i bis 3 ist i das Motorgehäuse, 2 die Kurbelwelle, 3 das große Antriebszahnrad auf der vordersten Wange der Kurbelwelle, 4. ein Zwischenrad und 5 dessen Achse. 6 ist die Lauf radwelle, 7 das Ritzel und 8 das Laufrad des Schleudergebläses. 9 ist der Diffusor außerhalb des Laufrades, dessen Schaufeln hier mit der hinteren Deckscheibe io aus einem Stück bestehen. Er wird gesondert in das Motorgehäuse eingesetzt. i i sind die Leitschaufeln des Diffusors. 12 ist die hier zylindrische Umfangswand des Gebläsegehäuses, die mit dem Motorgehäuse aus einem Stück gegossen ist. 13 ist der scheibenförmige Spülluftsammelraum hinter dem Gebläse und 14 der Spülluftaufnehmer des Motorgehäuses zwischen beiden Zylinderreihen. 15 ist das Antriebsrad für die Einspritzpumpe 16, das in das Gebläseritzel 7 eingreift. 17 ist die Umfangswand des Radgehäuses des Rades 15. i8 sind die beiden Öffnungen zwischen dem scheibenförmigen Spülluftraum 13 und dem Spülluftaufnehmer 1.I, die von dem unteren Teil der Zylinder i9 und dem Radgehäuse 17 gebildet werden. Die Umfangswand 12 des Gebläsegehäuses hat zwei Einbuchtungen 20 und 21 an den Auflageflächen 22 für die Arbeitszylinder und eine weitere Einbuchtung 23 an dem Kurbelwellendurchtritt.
  • Nach Abb. 2 sind die Leitschaufeln i i des Diffusors so gestellt, daß die aus den Diffusorkanälen austretende Spülluft ungehindert nach außen Weiterströmen und den Diffusor mit großem Querschnitt umströmen kann. Der Weg der Spülluft ist in den Abb. i bis 3 durch Pfeile dargestellt. 24 in Abb. i ist eine durchgehende Ausdrehung des Motorgehäuses für den Einbau des Diffusors und für die Zentrierung des Sauggehäuses 25, das den vorderen Absch.luß des Gebläselaufrades und des Diffusors bildet. 26 ist ein Antriebsrad der Kurbelwelle für die Schmierölpump-e 27, die hier unterhalb des Gebläsegehäuses angeordnet ist, so daß das hintere Kurbelwellenende frei von Zahnrädern ist und das Schwungrad mittels Flansch befestigt werden kann. 28 ist eine gestrichelt eingezeichnete Leitschaufel im Gebläsegehäuse. Derartige Gehäuseleitschaufeln können bei allen Diffusorschaufeln am Umfang verteilt vorgesehen werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweitakt-Brennkraftmaschine mit zwei Reihen von Arbeitszylindern in V-Form und mit einem Schleudergebläse zur Förderung der Spülluft, bei der das Schleudergebläse mit parallel zur Kurbelwelle liegender Lauf radwelle und mit nach vorn gerichteter Saugöffnung vor der Tragwand des Motorgehäuses für das vorderste Kurbelwellengrundlager angeordnet ist und bei der die einzelnen Arbeitszylinder auf zwei durchgehende ebene Auflageflächen des Motorgehäuses aufgesetzt werden und das Gebläsegehäuse mit dem Motorgehäuse aus einem Stück gegossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die den Diffusor des Gebläses mit Abstand umgebende kreisförmige Gehäwse;wand an den St@edlen, wo sie auf die Auflageflächen der Arbeitszylinder stößt, diesen Auflageflächen folgend nach innen -eingezogen ist und gegebenenfalls auch unmittelbar oberhalb der nach vorn durchgeführten Kurbelwelle nach oben ausweicht, so daß die Umfangswand des Gebläsegehäuses zwei bzw. drei Einbuchtungen aufweist, wobei das Schleudergebläse in einer solchen Höhenlage gelagert wird, d.aß der das Gebläse umgebende, mit Leitschaufeln versehene Diffusor mit seinem Umfang die Einbuchtungen bei den Auflageflächen des Motorgehäuses für die Arbeitszylinder berührt.
  2. 2. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das m:it dem Motorgehäuse in einem Stück gegossene Gebläsegehäuse eine kreisförmige Ausdrehung besitzt, durch welche der Diffusor des Gebläses in das Gehäuse eingebaut wird.
  3. 3. Zweitakt-Brennkraftmaschin -e nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß .die Anordnung der Leitschaufeln dies eingebauten Diffusors derart ist, daß die äußeren Enden. je einer Diffusorschaufel an den beiden Einbuchtungen des C,ebläs,egehäus,es an den Zylinderauflageflächen zu liegen kommen, so daß die aus dem Diffusor austretende Spülluft ungehindert weiter nach außen und zwischen Diffusor und Umfangswand des Gebläsegehäuses nach hinten in einen scheibenförmigen Sammelraum zwischen Gebläse und Antriebszahnrädern strömen kann.
  4. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertritt der Spülluft aus dem scheibenförmigen Sammelraum in den Spülluftau.fnehmer des Motorgehäuses durch zwei Öffnungen erfolgt, die von dem unteren Teil der beiden vordersten, einander gegenüberliegenden Zylinder und dem Gehäuseteil gebildet werden, der die Antriebszahnräder des Gebläses und der Einspritzpumpe umschließt.
  5. 5. Zweitakt-Brennkraftmasehine nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln des Diffusors erst in einem Abstand von ungefähr ioo/o ,des Laufraddurchmessers vom Laufradaußenumfang entfernt beginnen.
  6. 6. Zweitakt-Brennkraftmasch:ine nach den Ansprüchen i bis 5, -dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln des Diffusors mit der Hinterwand des Gebläses aus einem Stück hergestellt sind:.
  7. 7. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln des Diffusors durch Leitschaufeln des Gebläsegehäuses fortgesetzt werden. B. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß -der V-Winkel der in V-Form angeordneten Arbeitszylinder 9o° beträgt und das Schleudergebläse verhältnismäßig klein und für hohe Drehzahl ausgelegt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 542 24.2; französische Patentschrift Nr. 895 10i; USA.-Patentschriften Nr. 2334185, 2346463, 2 35o 616, 2 354 227.
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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE542242C (de) * 1932-01-21 Siemens & Halske Akt Ges Flugmotor mit einem auf der Kurbelwelle neben dem Kurbelgehaeuse angeordneten Schleudergeblaese
US2334185A (en) * 1941-05-19 1943-11-16 Edwin M Fisk Internal combustion engine
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FR895101A (fr) * 1942-06-01 1945-01-16 Maybach Motorenbau Gmbh Moteur à combustion interne à quatre temps, notamment pour véhicules automobiles

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