DE963882C - Schaltungsanordnung fuer Richtungswaehler, bei der die Markierung der verschiedenen Richtungen durch Wechselstroeme und die Auswertung durch Siebmittel erfolgt - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Richtungswaehler, bei der die Markierung der verschiedenen Richtungen durch Wechselstroeme und die Auswertung durch Siebmittel erfolgtInfo
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- DE963882C DE963882C DED16510A DED0016510A DE963882C DE 963882 C DE963882 C DE 963882C DE D16510 A DED16510 A DE D16510A DE D0016510 A DED0016510 A DE D0016510A DE 963882 C DE963882 C DE 963882C
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Description
AUSGEGEBEN AM 16. MAI 1957
D 16510 Villa/2ia3
Josef Dirr, München
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung befaßt sich mit Richtungswählern, bei denen die Markierung der verschiedenen Verkehrsrichtungen durch Wechselströme erfolgt. Für jede
Verkehrsrichtung wird dabei ein Siebmittel vorgesehen, das bei der Wahl der diese Verkehrsrichtung bestimmenden
Kennzahl an den Richtungswähler angeschaltet wird. Dieses Siebmittel gestattet die Auswertung
mehrerer, d;e verschiedenen in diese Verkehrsrichtung führenden Verbindungswege kennzeichnende
Markierwechselströme unterschiedlicher Frequenz, indem die Bandbreite dieses Siebmittels so
bemessen ist, daß sie die Frequenzen aller der Markierwechselströme
umfaßt, die die verschiedenen, in diese Verkehrsrichtung führenden Verbindungswege
kennzeichnen.
Schaltungsanordnungen für Richtungswähler sind bereits schon bekannt. Es gibt z.B. eine Anordnung,
bei der durch die Kennzahl ein Hilfswähler eingestellt wird, an dessen Ausgängen die Markierung der Verkehrsrichtung
durch richtungsempfindliche Relais erfolgt. Als Spannungsquelle dient hierbei ein Wechselstrom,
dessen eine Halb welle jeweils durch Gleichrichter unwirksam gemacht wird. Mit Hilfe dieser
Markierrelais wird Prüfpotential an die Prüfadern der jeweiligen Richtung gelegt. Bei Besetztsein der
direkten Richtung wird auf die Umwegrichtung umgeschaltet. Nachteil dieser Anordnung ist, daß außer
der direkten Richtung nur ein Umweg markiert werden kann. Durch die individuelle Markierung durch Relais
entsteht außerdem ein erheblicher Aufwand.
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Weiterhin sind Anordnungen bekannt, bei denen die jeweilige Verkehrsrichtung an den Ausgängen des
Richtungswählers und am Hilfswähler, dessen Einstellung durch die Kennzahl gegeben ist, durch zeitlich
versetzte Pulse markiert wird. Die Auswertung erfolgt mit einer gasgefüllten Röhre, an deren beide Gitter
die Pulse angelegt werden. Die Pulse für die einzelnen Verkehrsrichtungen werden dabei- so verteilt, daß, von
der Ausgangsstellung des Richtungswählers aus, immer ίο zuerst der direkte Weg auf einen freien Ausgang geprüft
wird und dann der kürzeste Umweg usw. Nachteil dieser Anordnung ist, daß ein besonderer, sehr
komplizierter Pulserzeuger erforderlich ist.
Auch sind Anordnungen zur Markierung von Wählerausgängen, z. B. Dekaden' und/oder Einerschritten,
mit Wechselströmen bekannt. Bei einer Art einer solchen Markierung wird die Kennzeichnung durch
die Phasenlage des Wechselstromes vorgenommen. Die Auswertung ist hierbei sehr kompliziert und erfordert
ao einen erheblichen Aufwand.
Gegenüber diesen bekannten Anordnungen weist die vorliegende Erfindung den Vorteil auf, daß eine
einfache und mit geringem Aufwand mögliche Markierung und Auswertung durchgeführt werden kann.
as Außerdem ist ein eigener zentraler Markierkennzeichenerzeuger in den meisten Fällen nicht erforderlich, insbesondere
bei neueren Anlagen, bei denen auch zur Markierung der Wählziffern und Wählerausgänge
Wechselströme Verwendung finden.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand der Figur näher erläutert. Wie bereits schon erwähnt, haben
Richtungswähler die Aufgabe, bei Besetztsein des durch die Kennzahl festgelegten direkten Weges einen
Umweg selbsttätig auszusuchen, und zwar beim kürzesten Umweg angefangen. Bei kleinen Kennzahlen
wird aus Gründen der Wirtschaftlichkeit die Kennzahl individuell beim Richtungswähler ausgewertet,
während bei mehrstelligen Kennzahlen der Kennzahl entsprechende direkte Weg und Umweg
in einem zentralen Glied ausgewertet wird und durch die Einstellung eines Hilfswählers dr, der individuell
einem Richtungswähler zugeordnet ist, die entsprechende Markierung festgelegt wird. Dadurch wird
dann eine automatische Prüfung der Ausgänge der Richtungen am Richtungswähler ermöglicht, die
direkt oder auf Umwegen zum gewünschten Endamt führen, das durch die Kennzahl gekennzeichnet wurde.
Die Markierung der Ausgänge am Richtungswähler wird so angeordnet, daß abhängig von der Markierung
am Hilfswähler, nur eine Prüfung der Ausgänge vorgenommen werden kann, die zu den durch die Kennzahl
festgelegten Richtungen führen.
Die Markierung der verschiedenen Richtungen an den Ausgängen des Richtungswählers wird durch
Wechselströme bestimmter Frequenz, fv f2 usw., vorgenommen.
An das durch die zentrale Auswerteeinrichtung eingestellte Glieder sind Schwingkreise mit
- einer bestimmten Resonanzfrequenz angeschlossen. Schaltet der Richtungswähler beim Überlaufen der
einzelnen Richtungsbündel auf eine solche Frequenz, die gleich der Resonanzfrequenz des über das Einstellglied
dr angeschlossenen Schwingkreises ist, so tritt an demselben eine solche Spannung auf, daß die
Sperrung an der als Anodengleichrichter geschalteten Röhre aufgehoben wird und ein im Anodenkreis befindliches
Relais zum Ansprechen kommt. Mit Kontakten dieses Relais wird die Stillsetzung des Richtungswählers eingeleitet. Für die Auswertung im Resonanzfall
können natürlich auch andere Schaltungen verwendet werden. Ist der direkte Weg besetzt, so findet
eine Prüfung der Ausgänge des kürzesten Umweges statt. Die Markierfrequenz dieser Ausgänge liegt ebenfalls
im Resonanzbereich des Schwingkreises. Ist beim kürzesten Umweg ein Ausgang frei, so spricht das im
Anodenkreis der Röhre Rö befindliche Relais an und setzt den Wähler still. Damit ist die Erledigung des
Schaltauftrages durchgeführt. Eine Richtung kann .auch z.B. in mehreren Wegen enthalten sein. Die
Markierfrequenz dieser Richtung liegt dann im Frequenzbereich der diesen Wegen zugeteilten Schwingkreise.
In der Zeichnung wird der Prüfarm des Richtungswählers mit ds, der Arm des Hilfswählers mit dr, ein
Schwingkreis mit L und C, die Röhre des Anodengleichrichters mit Rö und das. Relais im Anodenkreis
desselben mit T bezeichnet.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Schaltungsanordnung für Richtungswähler, g& die sich auf Grund der Auswertung eines die verschiedenen, in eine bestimmte Verkehrsrichtung führenden Verbindungswege kennzeichnenden Markierwechselstroms auf einen dieser Verbindungswege einstellen, in Fernmelde-, insbesondere Fern-Sprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Verkehrsrichtung ein Siebmittel vorgesehen ist, das bei Wahl der diese Verkehrsrichtung bestimmenden Kennzahl an den Richtungswähler angeschaltet wird und das die Auswertung mehrerer, die verschiedenen in diese Verkehrsrichtung führenden Verbindungswege kennzeichnender Markierwechselströme unterschiedlicher Frequenz gestattet, indem die Bandbreite dieses Siebmittels so bemessen ist, daß sie die Frequenzen aller der Markierwechselströme umfaßt, die die verschiedenen, in diese Verkehrsrichtung führenden Verbindungswege kennzeichnen.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren Verkehrsrichtungen gemeinsamen Verbindungswege durch eine einzige Frequenz eines Markierwechselstro2v;r gekennzeichnet sind.In Betracht gezogene Druckschriften: ncDeutsche Patentschriften Nr. 838455, 874798, 894852;
deutsche Auslegeschrift S 22 521 VIII a/21 a3.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.© 609 526/184 5.56 (709514/75 5.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED16510A DE963882C (de) | 1953-08-18 | 1953-08-18 | Schaltungsanordnung fuer Richtungswaehler, bei der die Markierung der verschiedenen Richtungen durch Wechselstroeme und die Auswertung durch Siebmittel erfolgt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED16510A DE963882C (de) | 1953-08-18 | 1953-08-18 | Schaltungsanordnung fuer Richtungswaehler, bei der die Markierung der verschiedenen Richtungen durch Wechselstroeme und die Auswertung durch Siebmittel erfolgt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE963882C true DE963882C (de) | 1957-05-16 |
Family
ID=7035388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED16510A Expired DE963882C (de) | 1953-08-18 | 1953-08-18 | Schaltungsanordnung fuer Richtungswaehler, bei der die Markierung der verschiedenen Richtungen durch Wechselstroeme und die Auswertung durch Siebmittel erfolgt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE963882C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE838455C (de) * | 1949-10-31 | 1952-05-08 | Philips Nv | Schaltung in einem selbsttaetigen Signalsystem zur numerischen Einstellung eines Waehlers nach einem selektiven Markierverfahren |
| DE874798C (de) * | 1943-04-08 | 1953-04-27 | Int Standard Electric Corp | Schaltungsanordnung in Fernmeldeanlagen |
| DE894852C (de) * | 1941-03-07 | 1953-10-29 | Int Standard Electric Corp | Signalisierungseinrichtung in einer elektrischen Fernmeldeanlage |
| DE897721C (de) * | 1951-03-29 | 1953-11-23 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb und Um-leitung von Verbindungen bei Sperrung der bevorzugt zu benutzenden Verbindungsleitungen, insbesonderefuer Fernsprechanlagen |
-
1953
- 1953-08-18 DE DED16510A patent/DE963882C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE894852C (de) * | 1941-03-07 | 1953-10-29 | Int Standard Electric Corp | Signalisierungseinrichtung in einer elektrischen Fernmeldeanlage |
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| DE838455C (de) * | 1949-10-31 | 1952-05-08 | Philips Nv | Schaltung in einem selbsttaetigen Signalsystem zur numerischen Einstellung eines Waehlers nach einem selektiven Markierverfahren |
| DE897721C (de) * | 1951-03-29 | 1953-11-23 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb und Um-leitung von Verbindungen bei Sperrung der bevorzugt zu benutzenden Verbindungsleitungen, insbesonderefuer Fernsprechanlagen |
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