DE963884C - Schaltung zur Frequenznachstellung - Google Patents

Schaltung zur Frequenznachstellung

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Publication number
DE963884C
DE963884C DEP2071A DEP0002071A DE963884C DE 963884 C DE963884 C DE 963884C DE P2071 A DEP2071 A DE P2071A DE P0002071 A DEP0002071 A DE P0002071A DE 963884 C DE963884 C DE 963884C
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DE
Germany
Prior art keywords
circuit
frequency
frequency adjustment
tuning
tuning range
Prior art date
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Expired
Application number
DEP2071A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Willi Vogt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DEP2071A priority Critical patent/DE963884C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE963884C publication Critical patent/DE963884C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J7/00Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/02Automatic frequency control
    • H03J7/04Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant
    • H03J7/045Modification of automatic frequency control sensitivity or linearising automatic frequency control operation; Modification of the working range
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/02Details
    • H03J3/10Circuit arrangements for fine tuning, e.g. bandspreading

Landscapes

  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

  • Schaltung zur Frequenznachstellung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zur Frequenznachstellung in. Nachrichtenempfangsgeräten mit mehreren Abstimmbereichen. Sie ist insbesondere zur Nachstellung der für die verschiedenen Abstimmbereiche vorgesehenen Schwingungskreise in der Oszillatorstufe von überlagerungsempfängern anwendbar, um durch Regelung der Oszillatorfrequenz die Zwischenfrequenz auf der normalen Arbeitsfrequenz des Zwischenfrequenzverstärkers konstant zuhalten.
  • Derartige Nachstellschaltungen lassen sich mit Reaktanzrähren oder veränderbaren konzentrierten Reaktanzen aufbauen, welche in die Schwingkreise eingeschaltet sind. Handelt es sich um ein Nachrichtenempfangsgerät mit mehreren Abstimmbereichen, bei dem pro Abstimmbereich ein individueller Schwingkreis vorgesehen ist, so muß man entweder die zur Nachstellung bestimmten Baueleinente einzeln in jeden Schwingkreis einbauen oder aber eine besondere Schaltung verwenden, die es gestattet, ein einziges Bauelement zur Nachstellung aller Schwingkreise zu verwenden.
  • Eine derartige Schaltung ist in der britischen Patentschrift 542611 wiedergegeben. Es handelt sich um eine Schaltung mit zwei Abstimmbereichen und je einem Schwingkreis, an deren Schwingkreisspulen entsprechend der Wahl des gewünschten Abstimmbereiches eine einzige zur Nachstellung dienende Induktivität transformatorisch ankoppelbar ist. Die Übersetzungsverhältnisse der Ankopplung von Induktivität zu Schwingkreisspule sind bei beiden Schwingkreisen gleich. Diese Schaltung ist dann nicht verwendbar, wenn es sich um die bekannte Aufgabe handelt, eine der jeweiligen Empfangsfrequenz in gleichem Maße proportionale Nachstellung zu ermöglichen, um das Empfangsgerät in allen Abstimmbereichen mit gleicher Genauigkeit einstellen zu können.
  • Mit der erfindungsgemäßen Schaltung läßt sich dieser Nachteil beheben. Die erfindungsgemäße Schaltung besitzt ebenfalls für jeden Abstimmbereich einen individuellen Schwingkreis und für alle Schwingkreise eine zwecks Frequenznachstellung auf allen Bereichen um den gleichen Betrag veränderbare Induktivität. Diese ist entsprechend der Wahl des Abstimmbereiches mit einer Anzapfung der jeweiligen Schwingkreisspule verbunden. Die erfindungsgemäße Schaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Anzapfungen der Schwingkreisspulen derart verschieden festgelegt sind, daß sich für jeden Abstimmbereich eine der jeweiligen Empfangsfrequenz in gleichem Maße proportionale Nachstellmöglichkeit ergibt.
  • Außer der Lösung der Aufgabe, eine für jeden Abstimmbereich in gleichem Maße proportionale Nachstellmöglichkeit zu erzielen, besitzt die erfindungsgemäße Schaltung weiterhin. den Vorteil der Vermeidung von besonderen Koppeleinrichtungen, wie beispielsweise Übertragern, da die zur Frequenznachstellung dienende Induktivität direkt an Anzapfungen der Schwingkreisspulen angeschlossen wird. Eine transformatorische Wirkungsweise, welche wegen des notwendigen unterschiedlichen Übersetzungsverhältnisses von Schwingkreis zu Schwingkreis Voraussetzung ist, wird auch bei dieser Schaltung herbeigeführt, da eine angezapfte Induktivität einen sogenannten Spartransformator darstellt.
  • Zur Erläuterung der Erfindung ist in der Figur als Ausführungsbeispiel eine Oszillatorstufe im Umfange ihrer hier interessierenden Bauelemente schematisch wiedergegeben. Diese Oszillatorstufe enthält drei Schwingungskreise i, 2 und 3, um die für den jeweils gewünschten Empfangsbereich I, II oder III erforderliche Oszillatorfrequenz einzustellen. Von diesen drei Schwingungskreisen wird über die Arme a und b eines Umschalters S jeweils derjenige Schwingungskreis mit der Oszillatorröhre OR zusammengeschaltet, der die dementsprechend gewünschte Oszillatorfrequenz ergibt. Außerdem ist eine Induktionsspule J vorgesehen, die durch Maßnahmen zur Frequenznachstellung, z. B. durch einen von einer Regelspannung einer Phasenvergleichsanordnung gesteuerten Motor M veränderbar ist. Diese Induktionsspule wird über den Arm c des Umschalters S mit dem jeweils im Einsatz befindlichen Schwingungskreis i, 2 oder 3 zusammengeschaltet, und zwar wird sie wahlweise entsprechend dem - gewünschten Empfangsbereich über den Arm c an einen Zapfpunkt -i der Spule 11, an einen Zapfpunkt z2 der Spule J2 oder an einen Zapfpunkt z3 der Spule J3 angeschlossen. Für die Spule J1, welche zu dem Schwingungskreis gehört, der zur Bildung der Oszillatorfrequenz für den Empfangsbereich mit den kürzesten Wellen dient, kann der Zapfpunkt z1 auch mit dem oberen Spulenende zusammenfallen. Der durch die eben beschriebene Anzapfung jeweils abgegriffene Teil a, ß oder 7 der Induktivität der einzelnen Schwingungskreisspulen J1, J2 oder J3 ergibt mit der wahlweise parallel liegenden, stets gleich großen Induktivität der veränderbaren Induktionsspule J eine resultierende Induktivität, deren Änderung durch entsprechende Regelmaßnahmen eine Möglichkeit zur Frequenznachstellung bietet, welche, gleichgültig ob der Schwingungskreis i, 2 oder 3 für die Erzeugung der Oszillatorfrequenz dient, stets in gleichem Maße der jeweiligen Empfangsfrequenz proportional ist, d. h., können in der Oszillatorstufe beispielsweise Oszillatorfrequenzen für die Empfangsbereiche 3o bis 2o MHz, 2o bis io MHz und io bis 5 MHz erzeugt werden, so beträgt die Änderungsmöglichkeit bei entsprechender Wahl der Zapfpunkte z1, z2 oder z3 z. B. 1°/a der Empfangsfrequenz innerhalb ihres Bereiches. Si liegt also in den Grenzen 3oo bis Zoo kHz, Zoo bis ioo kHz und ioo bis 50 kHz. Der Regelbereich der Induktionsspule J bleibt hierbei konstant. Es ergibt sich also erfindungsgemäß durch die Verwendung ein und derselben veränderbaren Induktivität für die einzelnen Schwingungskreise der verschiedenen Abstimmbereiche, unter entsprechender Anzapfung der einzelnen Schwingungskreisspulen für die Parallelschaltung ohne erheblichen Aufwand an zusätzlichen Abstimmitteln eine zweckmäßige Frequenznachstellung, welche in den in Frage kommenden Abstimmbereichen der jeweiligen Empfangsfrequenz in gleichem Maße proportional ist.
  • Es ist selbstverständlich, daß die vorstehend geschilderte Frequenzregelung auch in anderen Stufen nach Nachrichtenempfangsschaltungen Anwendung finden kann, in denen zur Abstimmung auf die verschiedenen Abstimmbereiche mehrere Schwingungskreise vorhanden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung zur Frequenznachstellung in Nachrichtenempfangsgeräten mit mehreren Abstimmbereichen, bei der für jeden Abstimmbereich ein individueller Schwingkreis und für alle Schwingkreise eine zwecks Frequenznachstellung auf 'allen Bereichen um den gleichen Betrag veränderbare Induktivität vorgesehen ist, welche entsprechend der Wahl des Abstimmbereiches mit einer Anzapfung der jeweiligen Schwingkreisspule verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzapfungen der Schwingkreisspulen derart verschieden festgelegt sind, daß sich für jeden Abstimmbereich eine der j eweiligenEmpfangsfrequenz ingleichem Maße proportionale Nachstellmöglichkeit ergibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 651554 724447; österreichische Patentschrift Nr. 145 005; französische Patentschrift Nr. 838 784; britische Patentschriften. Nr. 5I9 703, 536 412, 542 611; Zeitschrift Funk, 1937, S. 459; P i t s ch, Lehrbuch der Funkempfangstechnik, 1948, S. I75.
DEP2071A 1949-03-04 1949-03-04 Schaltung zur Frequenznachstellung Expired DE963884C (de)

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