DE964254C - Verschiebeankermotor mit Bremssperre - Google Patents
Verschiebeankermotor mit BremssperreInfo
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- DE964254C DE964254C DED18797A DED0018797A DE964254C DE 964254 C DE964254 C DE 964254C DE D18797 A DED18797 A DE D18797A DE D0018797 A DED0018797 A DE D0018797A DE 964254 C DE964254 C DE 964254C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K7/00—Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
- H02K7/10—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
- H02K7/12—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking
- H02K7/125—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking magnetically influenced
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Description
- Das Patent 844 93² betrifft einen Verschiebeankermotor mit Bremssperre, welche das Einfallen der Bremse bei kurzzeitigem Einschalten des Motors verhindert. Diese Sperre besteht aus vorzugsweise mehreren Sperrgliedern, die beim Einschalten des Motors durch mechanische Kräfte (Feder, Gewicht) zunächst eingelegt und erst bei Weiterdrehung des Motors durch Zentrifugalkräfte wieder aus der Sperrlage gebracht werden.
- Das Mittel, an dem sich die Sperrglieder in ihrer Wirklage abstützen, und der Träger der Sperrglieder sind relativ zueinander in Richtung der Motorachse verschiebbar, d. h., eines dieser Teile nimmt an der Ankerverschiebung teil, während das andere seine Lage in Achsrichtung nicht ändert. Durch diese Relativbewegung wird erreicht, daß die Sperrglieder nur bei ins Feld gezogenem Läufer in die Wirklage gelangen können.
- Der Verschiebeweg des Läufers muß aus hier nicht näher zu erörternden Gründen möglichst klein gehalten werden und beträgt nur wenige Millimeter. Es ist daher erforderlich, den Abstand des Stützmittels für die Sperrglieder vom Träger der Sperrglieder genau einzustellen, damit die Sperrglieder bei ins Feld gezogenem Läufer mit Sicherheit in ihre Wirklage gelangen können und in dieser aber auch mit Sicherheit eine Berührung der Bremsflächen verhüten.
- Die Fertigungstoleranzen für den Motor lassen eine genaue Einstellung des genannten Abstandes bei der Herstellung der Bremssperre aber nicht zu, und diese Einstellung muß daher beim Einbau der Bremssperre in den Motor vorgenommen werden, indem man mehr oder weniger Beilagscheiben anordnet.
- Diese Maßnahme verzögert den Einbau der Bremssperre nicht nur in unerwünschter Weise, sondern bietet vor allem auch keine Möglichkeit, den genannten Abstand nach. dem Zusammenbau des Motors zu ändern, was sich mitunter nach Verlauf einiger Zeit als notwendig erweist.
- Die Erfindung vermeidet diesen Mangel. Sie ordnet die Sperreinrichtung in an sich bekannter Weise außerhalb des Motorgehäuses an und schafft damit zunächst eine leichte Zugänglichkerit für die Bremssperre bei zusammengebautem Motor. Der Abstandsänderung des Abstützmittels für die Sperrglieder von deren Träger dienen erfindungsgemäß kontinuierlich verstellbare Mittel, beispielsweise eine in Richtung der Motorachse verlegerbare Schraube, auf der das Abstützmittel für die Sperrglieder angeordnet :ist. Auf diese Weise ist es möglich, je nach den jeweiligen Erfordernissen die besagte Entfernung in kürzester Zeit sehr genau einzustellen und bei Bedarf nachträglich zu ändern.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, das weitere Kennzeichen der Erfindung offenbart. Das die Sperreinrichtung umschließende Gehäuse 1 ist an .das Motorgehäuse 2 angeflanscht und weist einen axial verstellbaren Bolzen 3 auf, auf dem ein konischer Ring 4 über ein Wälzlager 5 gelagert ist. Dieser Ring dient als Abstützmittel für die Sperrglieder 6, deren Träger 7 auf dem Wellenstumpf 8 verkeilt ist.
- Wird der Motor kurzzeitig eingeschaltet, dann verschiebt sich der Anker in Pfeilrichtung, und dabei fassen die Sperrglieder 6 mit ihren Nasen @ hinter den Ring 4, der dann an der Ankerumdrehung so lange teilnimmt, bis die Sperrglieder durch die Fliehkräfte, denen die Ringfeder 9 entgegenwirkt, aus der Sperrlage gebracht werden. Der Ring 4 steht also im allgemeinen still.
- Soll der Abstand zwischen dem Träger 7 und dem Ring 4 ein- oder nachgestellt werden, dann ist es nur erforderlich, die Feststellmutter 10 zu lösen und den Gewindebolzen 3 mittels eines Schraubenziehers in der erforderlichen Weise zu verdrehen, worauf die Mutter 10 wieder festgezogen wird.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verschiebeankermotor mit Bremssperre, die aus vorzugsweise mehreren die Motorwelle in sich einschließenden Sperrgliedern besteht, die sich bei wirksamer Sperre an Haltemitteln abstützen und dadurch das Einfallen der Bremse verhindern, nach Patent 844.932, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Anordnung der Sperreinrichtung außerhalb des Motorgehäuses der Abstand zwischen dem Haltemittel und dem Träger der Sperrglieder unabhängig von der betriebsbedingten Lageänderung dieser Teile durch kontinuierlich verstellbare Mittel veränderbar ist.
- 2. Verschiebeankermotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellmittel für die Abstandsänderung bei Betriebsbereitschaft der Bremssperre zugänglich sind.
- 3. Verschiebeankermotor nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, @daß der Träger der" Sperrglieder auf dem Motorwellenstumpf und das Haltemittel auf einem feststehenden Teil des Motors angeordnet ist.
- 4. Verschiebeankermotor nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger für das Haltemittel ein der Motorachse gleichgerichteter axial verlegerbarer Bolzen dient, der durch Klemmittel feststellbar ist.
- 5. Verschiebeankermotor nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Haltemittel und seinem Träger ein Wälzlager angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED18797A DE964254C (de) | 1954-10-03 | 1954-10-03 | Verschiebeankermotor mit Bremssperre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED18797A DE964254C (de) | 1954-10-03 | 1954-10-03 | Verschiebeankermotor mit Bremssperre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE964254C true DE964254C (de) | 1957-05-23 |
Family
ID=7036148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED18797A Expired DE964254C (de) | 1954-10-03 | 1954-10-03 | Verschiebeankermotor mit Bremssperre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE964254C (de) |
-
1954
- 1954-10-03 DE DED18797A patent/DE964254C/de not_active Expired
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