DE964367C - Trockenvorrichtung fuer Briefumschlag-Herstellungsmaschinen - Google Patents

Trockenvorrichtung fuer Briefumschlag-Herstellungsmaschinen

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DE964367C
DE964367C DEU1540A DEU0001540A DE964367C DE 964367 C DE964367 C DE 964367C DE U1540 A DEU1540 A DE U1540A DE U0001540 A DEU0001540 A DE U0001540A DE 964367 C DE964367 C DE 964367C
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envelope
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chains
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DEU1540A
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Vincent Eaton Heywood
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United States Envelope Co
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United States Envelope Co
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    • B31B70/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2150/00Flexible containers made from sheets or blanks, e.g. from flattened tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents

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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Trockenvorrichtung für Briefumschlag-Herstellungsmaschinen Die Erfindung betrifft eine Trockenvorrichtung für Briefumschlag-Herstellungsmaschinen, bei der ein endloses, annähernd senkrechte und waagerechte Bahnen durchlaufendes Förderband vorgesehen ist, das aus zwei im Abstand voneinander angeordneten parallelen Ketten besteht, die gleich: laufend bewegt werden und dicht beieinander angeordnete Flügel tragen, welche quer zwischen beiden Ketten angebracht sind und deren Zwischenräume Taschen für das Aufnehmen und Befördern je eines Briefumschlags bilden. Hierbei sind eine Einrichtung zum Einführen der Briefumschläge in die Taschen und eine weitere Einrichteng zum Entfernen der Briefumschläge aus den Taschen nach erfolgtem Trocknen der Gummierung vorgesehen.
  • Bei Maschinen zur Briefumschlagherstellung werden schon seit langem Trockenvorrichtungen benutzt. So ist es bekannt, bei einem Briefumschlagtrockner waagerecht und. senkrecht laufende Kettenpaare zu verwenden, die zwischen sich fingerähnliche Glieder zur Aufnahme und zum Festhalten der zu trocknenden Umschläge tragen. Derartige Trockenvorrichtungen wurden auch bereits in der Weise ausgebildet, daB die getrockneten Umschläge bei Beendigung des Trockenvorganges auf der Innenseite der Trockenvorrichtung wieder herausgeführt werden konnten. Bei Trockenvorrichtungen mit Ketten, die Tragglieder für die Briefumschläge aufweisen, ist es ebenfalls bekannt, Einsätze zum Festhalten der Umschläge vorzusehen und die getrockneten Umschläge aus den Gliedern der Trockenkette mittels Saugwalzen herauszuziehen.
  • Bei den bisher bekannten Trockenvorrichtungen konnten die aufeinanderfolgenden Umschläge mit ihren frisch gummierten Klappen mittels einer Einschiebvorrichtung, die neben der Trockenkette, aber außerhalb von ihr lag, zwischen aneinanderliegende Kettenfinger dann eingeschoben werden, wenn diese ein Paar Kettenräder passierten, denn beim Durchlaufen einer Biegung spreizten sich die äußern Teile der zusammenliegenden Finger auseinander. In diesem Augenblick kann ein Umschlag leicht in sie hineingeschoben werden. Die Vorrichtung zum Entfernen der Umschläge ist in ähnlicher Weise neben und außerhalb der Trockenkette angebracht. Sie nimmt die nacheinander getrockneten Umschläge aus den Kettenfingern heraus, wenn sie eine Biegung an einem Paar Kettenrädern durchlaufen. Nach Auswurf der Umschläge aus den Kettenfingern verwendet man gewöhnlich eine geeignete Vorrichtung, mit der die fertigen Umschläge zu handlichen Stößen aufgestapelt werden.
  • Wenn man diesen bekannten Vorrichtungen die Umschläge auch mit großer Geschwindigkeit zuführt, so ist erfahrungsgemäß die Schnelligkeit, mit der sie aus den Kettenfingern entfernt werden, je nach dem angewandten Verfahren und der benutzten Stapelvorrichtung begrenzt. Die letztgenannte Vorrichtung bestimmt daher die Laufgeschwindigkeit der Trockenkette.
  • Die Bauart der bekannten Trockenvorrichtungen brachte es mit sich, daß jeder Umschlag aus den Fingern der Trockenketten mittels einer Bewegung entfernt werden mußte, die das Gegenteil von der Art des Zuführens des Umschlags war. Jeder Umschlag mußte den Fingern entzogen werden, wenn diese sich beim Passieren eines Paares von Kettenrädern an ihren Enden auseinanderspreizten. Da die Umfangsgeschwindigkeit der äußeren Teile der Kettenfinger mit den von ihnen gehaltenen Umschlägen verhältnismäßig hoch ist, wenn die Ketten die Räder passieren, ist die Entfernung der Umschläge immer ein verhältnismäßig schwieriges mechanisches Problem gewesen. Das aufeinanderfolgende Abgeben der Umschläge von den sich mit großer Geschwindigkeit bewegenden Ketten während des Passiereis eines Paares von Kettenrädern mußte erfolgen, ohne die Bewegung der Ketten mit den anderen Umschlägen zu behindern, und stellte daher ein Problem dar, das bisher noch nicht auf einfache und praktische Weise gelöst werden konnte.
  • Nach der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß die Einrichtung zum Einführen der Briefumschläge an der Außenseite einer senkrechten Kettenbahn und die Einrichtung zum Entrernen der Briefumschläge an der Innenseite einer anderen senkrechten Kettenbahn angeordnet ist, wobei die Entfernung der Briefumschläge durch eine Bewegung erfolgt, die eine Fortsetzung der Einführbewegung ist. Auf diese Weise kann mit größter Geschwindigkeit gearbeitet werden, ohne daß die genannten Nachteile auftreten. Die neue Trockenvorrichtung weist auch den Vorteil auf, keine komplizierten, sich hin und her bewegenden Teile zu besitzen, so daß sie verhältnismäßig geräuscharm arbeitet und wenig Instandhaltungskosten verursacht. Außerdem verlangt die neue Trockenvorrichtung nur sehr wenig Bodenfläche zu ihrer Aufstellung.
  • Die besondere Ausgestaltung der Trockenvorrichtung nach der Erfindung ermöglicht es, den Mechanismus zur Entfernung und Aufstapelung der getrockneten Umschläge innerhalb des Kettenumlaufs neben. einem Paar Kettenrädern aufzustellen. Daher können. die nacheinander getrockneten Umschläge unmittelbar aus den inneren Endteilen der Kettenfinger entfernt werden, deren Umfangsgeschwindigkeit beim Passieren der Kettenräder erheblich geringer ist als die der äußeren Enden.
  • In Verbindung mit der Trockenvorrichtung nach der Erfindung kann zum Entfernen der nacheinrander getrockneten Umschläge aus den Kettenfingern eine hierfür an sich bekannte Saugwalze verwendet werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Trockenvorrichtung nach der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. r eine Seitenansicht des Trockners nach der Erfindung, wobei ein Teil des Rahmens entfernt wurde, um den Mechanismus deutlicher erkennen zu lassen, Fig. a eine Teilansicht der Trocknerkettenbahn mit den die Umschläge tragenden Fingern, und zwar gesehen im Sinne des Pfeiles a in Fig. i; Fig. 3 eine Seitenansicht eines Teils der Umschlagstapelvorrichtung, die in Fig. i nicht sichtbar ist, Fig. q. das Beispiel eines Briefumschlags mit gummiertem Rand, der sich zum Trocknen in der neuen Vorrichtung eignet, Fig. 5 einen Schnitt gemäß der Linie 5-5 in Fig. i, Fig.6 einen Schnitt gemäß der Linie 6-6 in Fig. 5, Fig.7 einen Schnitt gemäß der Linie 7-7 in Fig. i und Fig.8 einen Schnitt gemäß der Linie 8-8 in Fig. 7.
  • Die Trockenvorrichtung nach der Erfindung besteht gemäß Fig. i aus einem Rahmen mit senkrechten Teilien ii und 1a, die auf einer Grundplatte io befestigt und an den oberen Enden durch Träger 13 miteinander verbunden sind. Der nicht dargestellte Vorterteil dieses Rahmens ist ebenso ausgebildet und mit dem hinteren Teil durch verbindende Streben vereinigt.
  • Auf dem Rahmen sind mehrere Paare von kleinen Kettenrädern 14, 14 und zwei Paar ähnliche, aber größere Kettenräder 15, 15 gelagert. Über sie läuft ein Paar endloser gegliederter Rollenketten 16, 16. Diese tragen die in der Fig. i allgemein mit 17 bezeichneten, die Umschläge haltenden Finger. Von diesen Fingern werden die zugeführten Umschläge ergriffen und mittels der Ketten zum Trocknen der Ränder ihrer Umschlagklappen, gegebenenfalls durch einen Ofen, so lange bewegt, bis sie trocken sind und aufgestapelt werden können.
  • Ein Motor 18 treibt über seine Welle i9 und den üblichen Getriebekasten 21 eine Welle 2o, die über ein Schneckengetriebe 23 die horizontal angeordnete Welle 22 langsam umlaufen läßt. Die Welle 22 ist in den Stützen 24 gelagert und trägt die Kettenantriebsräder 15. Auf diese Weise werden die Ketten im Sinne der Pfeile 25 angetrieben.
  • In den Fig. 5 und 6 sind mehrere endlose Transportbänder 26, 26 dargestellt, mit denen die Umschläge von der Umschlag-Herstellungsmaschine zugeführt werden.
  • Aus den Fig. 1, 5 und 6 geht hervor, daß die Transportbänder 26, 26 dicht bei einem der kleinen, auf einer waagerechten Welle 27 befestigten Räderpaare 14, 14 angeordnet sind.. Die Rollenketten 16, 16 weisen, wie aus Fig. 2 und 5 hervorgeht, die allgemein übliche Form auf, doch sind die Verbindungsglieder an den inneren Seiten der Ketten als Befestigungs- oder Stützteile ausgebildet. Auf diesen Stützteilen sind die Greiffinger 29 befestigt.
  • Insbesondere Fig.5 läßt erkennen, daß jeder Finger 29 aus einem großenteils flachen Teil besteht und an seinem Ende mit Ohren 30, 30 versehen ist, die zur Befestigung mittels eines Bolzens 31 am Stützteil des Kettengliedes dienen. Auf diese Weise sind die Umschlag-Tragfinger leicht auswechselbar.
  • Da die Ketten beim Passieren der Kettenräder 14 bzw. der Transportbänder 26 ihre Richtung ändern, spreizen sich hier die Finger 29, 29 derart, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. Hier wird jeder einzelne Umschlag der Rollenkette derart zugeführt, daß er mit dem unteren Teil voran direkt zwischen zwei aufeinanderfolgende Finger gelangt. Dabei liegt die Bodenklappe des Umschlags dicht an der Kette, die offene Verschlußklappe ragt außen aus den Endteilen der Finger hervor, wobei sich der feuchte gummierte Teil der Klappe oben befindet. Die Transportbänder 26 laufen gerade so schnell, daß immer je ein Umschlag zwischen ein Paar der Kettenfinger geschoben wird, während die Rollenketten um den Rahmen der Trockenvorrichtung herumlaufen.
  • Bei der Aufwärtsbewegung- gemäß Fig. 6 schließen sich die Finger unmittelbar nach der Aufnahme eines Umschlags. Aus Fig. 2 geht hervor, daß hierbei die frisch gummierten Umschlagsklappen leicht gewellt werden, wie es die strichpunktierten Linien 34 zeigen. Auf diese Weise wird der einzelne Umschlag biegungssteif gemacht und ihm die Möglichkeit genommen, sich selbst oder den nächsten Umschlag zu berühren und festzukleben. Hierfür ist jeder Finger mit Vorsprüngen 35, 35 und auf der anderen Seite in der Mitte mit einem weiteren Vorsprung 36 versehen. Dabei arbeiten immer die äußeren Vorsprünge 35 des einen Fingers mit dem mittleren Vorsprung 36 des anderen Fingers zusammen, um die Wellung des Umschlags zu bewirken. Gleichzeitig wird hierbei verhindert, daß sich die Umschläge während des Umlaufs um den Rahmen der Trockeneinrichtung verschieben.
  • Aus den Fig. 5 und 6 geht auch hervor, daß der einzelne Umschlag 34, der zwischen zwei benachbarten Fingern von den Transportbändern 26 eingeschoben wird, an ein Paar Anschläge 37, 37 anstößt. Diese Anschläge können als Drähte ausgebildet sein, die an einem waagerecht am Rahmen angebrachten Verbindungsstück 38 befestigt sind. Dabei fassen die freien Enden der Anschläge durch entsprechende Biegung um die Kettenradwelle 27 herum.
  • Ähnliche Anschläge sind auch bei den an. den oberen Rahmenecken vorgesehenen Kettenrädern 14, 14 angebracht. Hier werden die Umschläge infolge des Richtungswechsels der Ketten gelockert, und die Anschläge verhindern ein Durchfallen. Aus Fig. 5 geht hervor, daß der äußere Teil 39 jedes Kettenfingers ungefähr entsprechend dem freien Randumschlag bzw. der Verschlußklappe geformt ist, wohingegen der hintere Teil jedes Fingers mit einem Ausschnitt 40 versehen ist, der seitlich durch Vorsprünge 41, 41 begrenzt ist.
  • Die durch den Motor 18 angetriebenen Rollenketten befördern also die einzelnen Umschlagfinger an den Transportbändern 26 vorbei nach oben und am oberen Rahmenteil entlang. Danach werden sie abwärts bewegt, laufen an den Spannrädern 14, am linken unteren Rahmenteil entlang und gelangen nach einem Richtungswechsel der Ketten zu den großen Spannrädern 15, 15 im linken unteren Teil der Anordnung. In Fig. i ist auch der Umschlagpacktisch 43 dargestellt, der- auf Stützen 44 ruht und in der Nähe der links unten angeordneten Kettenräder 14 im Innern des Rahmens vorgesehen ist.
  • Nach der Abwärtsbewegung der Transportketten im linken Teil des Rahmens ändern sie, wie bereits bemerkt, bei den unteren Kettenrädern 14 ihre Richtung, wobei sich die Finger 29, 29 wieder öffnen. Dabei nähern sich zwar die nach innen ragenden Teile 41, 41 der Finger einander, doch kann hier trotzdem der Umschlag entfernt werden, da diese Annäherung nicht groß genug ist, um die Umschläge festzuhalten. Die Umschläge werden nach innen hin entfernt, da sie ja auf den Stapeltisch 43 gelangen müssen, und diese Bewegung stellt also eine Fortsetzung oder Verlängerung der Bewegung zum Einschieben des Umschlags in die Trocknerkette dar, die aber in der entgegengesetzten Richtung stattfindet, da jeder Umschlag w iihrend des Trockenprozesses eine Schwenkung von annähernd i8o° erfährt. Der Umschlag gelangt also auf den Stapeltisch 43, der sich im Innenraum der Trockenvorrichtung befindet und daher keinen zusätzlichen Aufstellplatz in Anspruch nimmt.
  • Das Entfernen der Umschläge erfolgt durch eine an sich bekannte Saugwalze 45, die aus einem zylindrischen, an beiden Seiten; geschlossenen Mantel 46 besteht. Sie ist mit Achsstummeln 47, 47 in den Seitenwänden eines Saugkastens 48 gelagert. Dessen obere Deckelplatte 49 besitzt eine Offnung, aus der ein Teil der Saugwalze 45 hindurchragt. Fig.8 zeigt, daß der Saugkasten mit einer Luftleitung 5o ausgerüstet ist, die (Fig. i) an eine Vakuumpumpe 51 angeschlossen ist. Letztere wird ebenfalls durch den Motor 18 angetrieben und erzeugt im Saugkasten 48 einen entsprechenden Unterdruck.
  • Die Spannräder 14, bei denen der Saugkasten 48 angeordnet ist, sind nur mittels Achsstummel 52 in den Rahmenteilen i i gelagert. So wird Platz gewonnen, um die getrockneten Umschläge mittels der Saugwalze 45 nach innen entfernen zu können. Der in jedem Finger vorgesehene Ausschnitt 40 schafft dabei Platz für den Saugkasten, so daß die Ketten mit den Fingern unbehindert vorbeiwandern können,. Hierbei gelangt der nach innen vorstehende Umschlagteil auf den oberen Teil der Saugwalze 45, die ihn fassen und infolge ihrer Rotation herausziehen kann. Der Drehsinn der Saugwalze wird durch den Pfeil in Fig.8 angedeutet; ihre Antriebsvorrichtung ist aus Fig. 7 ersichtlich und besteht aus einem Kettenrad 53, das auf dem äußersten Ende des Achsstummels 47 befestigt ist, und aus einer Laschenkette 54, deren Antrieb noch später beschrieben wird.
  • Bei Umlauf der Saugwalze 45 entsprechend dem Uhrzeigersinne wird demnach jeder Umschlag aus den vorbeilaufenden Kettenfingern herausgezogen. Der Unterdruck im Saugkasten 48 reicht aus, um den Umschlag genügend fest auf der Walze haften zu lassen. Er wird daher in Fig.8 nach rechts herübergezogen. bzw. -gestoßen. Dabei ist die Umdrehungsgeschwindigkeit der Saugwalze 45 so hoch zu wählen, daß sie jeden Umschlag,vollständig aus den Kettenfingern herauszieht, bevor das nächste Paar von Kettenfingern der Walze einen neuen Umschlag zuführt. Da die Umdrehungsgeschwindigkeit der innenliegenden Teile der Kettenfinger beträchtlich geringer ist als die ihrer äußeren Teile, kann der im Innenraum des Trockners liegende Saugzylinder die Umschläge hier sehr viel leichter herausziehen, als wenn er sich außerhalb der Trockenvorrichtung befindet. Der linke Teil des Stapeltisches 43 besitzt zwei senkrechte Wände 55, zwischen denen sich zwei Transportwalzen 56,57 befinden. Diese nehmen die Umschläge auf und befördern sie in Fig.8 nach rechts. Jede Walze trägt einen aus der Wand 55 herausragenden Achsstummel 58 mit einem Zahnrad 59, wobei die beiden den Walzen zugehörenden Zahnräder 59 miteinander kämmen (Fig.3). Auf dem Wellenstummel der unteren Walze 57 sitzt außerdem ein Antriebsrad 6o, das über eine Rollenkette 61 zusammen mit der Saugwalzenkette 54 von einem Motor 62 mittels Kette 63 und Vorlegewelle 64 angetrieben wird. Auf weitere Einzelheiten des Stapeltisches 43 soll hier nicht näher eingegangen werden, da sie zum Verständnis der Erfindung nichts beitragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Trockenvorrichtung für Briefumschlag-Herstellungsmaschinen, bei der ein endloses, annähernd senkrechte und waagerechte Bahnen durchlaufendes Förderband vorgesehen ist, das aus zwei im Abstand voneinander angeordneten parallelen Ketten besteht, die gleichlaufend bewegt werden und dicht beieinander angeordnete Flügel tragen, welche quer zwischen beiden Ketten angebracht sind und deren Zwischenräume Taschen für das Aufnehmen und Befördern je eines Briefumschlags bilden, wobei eine Einrichtung zum Einführen der Briefumschläge in die Taschen und, eine weitere Einrichtung zum Entfernen der Briefumschläge aus den Taschen nach erfolgtem Trocknen der Gummierung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (26) zum Einführen der Briefumschläge (34) an der Außenseite einer senkrechten Kettenbahn (16, 17) und die Einrichtung (45, 48) zum Entfernen der Briefumschläge an der Innenseite der anderen senkrechten Kettenbahn (i6, 17) angeordnet ist, wobei die Entfernung der Briefumschläge durch eine Bewegung erfolgt, die eine Fortsetzung der Einführbewegung ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschritten Nr. 617 587, 511 i59, 574 410, 169 651, 619 6oo; französische Patentschrift Nr. 824 584.
DEU1540A 1952-02-07 1952-02-07 Trockenvorrichtung fuer Briefumschlag-Herstellungsmaschinen Expired DE964367C (de)

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DE619600C (de) * 1934-02-14 1935-10-04 Katharina Gen Kaethe Goder Trockenkette zum Staffeln, Schliessen und Stapeln von mit Verschlussklappengummierung versehenen Briefumschlaegen, Flachbeuteln o. dgl.
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