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Zeidiengerät Gegenstand der vorliegenden, Erfindung ist ein Zeichengerät
für Transparentpapier, das die Ausführung der verschiedensten Zeichnungen wesentlich
beschleunigt und dessen Herstellungskosten außerordentlich niedrig liegen. Darüber
hinaus nimmt das erfindungsgemäße Gerät nur einen ge-
ringen Platz ein und
ist somit in jedem Falle universell verwendbar und behindert in keiner Weise das
Hantieren iait großen Linealen.
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Zeichengeräte, bei denen zur Führung des Zeichenstiftes dienende linienaxtige
Vertiefungen In die Zeichenunterlagen eingraviert sind, kennt man bereits. Außerdem
sind drehbare, in ein Reißbrett eingelassene Platten bekannt, die das Drehen des
Zeichenbluttes in eine beliebige Richtung ermäglichen. Diese Vorrichtungen haben
jedoch den Nachteil,daß für das technische Zeichnen die Verwendung eines Lineals
bzw. einer Reißschiene unerläßlich ist, während sich bei dem Gerät nach der Erfindung
auch die Verwendung eines derartigen Hilfsmittels, erübrigt.
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Das erfindungsgemäße Zeichengerät weist eine Platte auf, in deren
Oberfläche verschiedene Striche eingraviert sind.
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Diese Striche kännen vorteilhafterweise in verschiedenen Richtungen
angeordnet werden, z. B. derart, daß sie untereinander bestimmte Winkel, wie 45,
900 U. a.' bilden.
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Die Platte :ist kreisförmig ausgebildet und in ihrem Mittelpunkt durchbohrt,-
infolgedessen kann
sie mit Hilfe eines in die Bohrung ragenden Stiftes
drehbar gemacht werden.
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,Die Platte kann außerdem in an sich bekannter Weise in einer entsprechend
ausgebildeten Vertiefung eines Reißbrettes Platz finden, Die kreisförmige Platte,
die sich in einer die gleiche Form aufweisenden Vertiefung eines Reißbrettes befindet,
kann um ihren Mittelpunkt drehbar ausgeführt werden.
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Ein Betätigungsorgan z. B. in Form einer Kurbel oder ein-es Knopf-es
kann zu diesem Zweck- unfer dem Reißbrett angebracht werden, um die Drehung der
Platte zu bewirken.
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Schließlich kann eine Einrastvorrichtung vorgesehen werden, um die
Platte in verschiedenen Position-en auf dem Reißbrett festzulegen.
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Die Erfindung wird im folgenden eing2hend erläutert. Hierzu werden
einzelne bevorzugte Ausführungsbeispiele angeführt, die in den Fig. i bis
5 der Zeichnung dargestellt sind, ohne daß dadurch die Erfindung in irgendeiner
Hinsicht begrenzt werden soll.
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Rig. i zeigt eine Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes Gerät in einer
Ausführungsform; Fig. 9- zeigt einen Schnitt entlang der Linie II-11 der
Fig. i; Fig. 3 zeigt eine Aufsicht auf ein Gerät in einer anderen Ausführungsform,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie V-V der Fig. 3 und Fig.
5 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI der Fig. 3.
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In eine kreisförmige Platte 3, z. B. aus Kunststoff, sind in
gleichmäßigen Abständen zwei Systeme horizontaler Striche 4 und vertikaler Striche
5 eingraviert.
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Die Striche der Platte 3 können numeriert sein, um der-en Abstände
und verschiedene Lag-en leicht ,erkennbar zu machen. Die Platte 3 kann darüber
hinaus in ihrer Mitte 6 durch- oder eingebolirt sein, wodurch ermöglicht
wird, die Platte 3 um einen in die öffnung hineinragen#den Stift zu drehen
und derart die Striche 4 bis 5 beliebig zu orentieren.
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Die Fig. 3 bis 5 lassen weitere Ausführungsformen des
Erfind-ungsgegenstandes erkennen. Ge-mäß Fig. 3 ist eine kreisförmige
Platte 7 mit einem Reißbrett 8 kombiniert. Das Reißbrett weist eine
Vertiefung auf, in der die Platte 7 drehbar gelagert ist.
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Um nun dem Zeichner zu gestatten, die kreisförmige Platte
7 zu drehen, ohne das daraufliegende Zeichenblatt abnehmen zu müssen-, trägt
die Platte in ihrem Mittelpunkt einen Stiftg, der einen Vierkant io besitzt, auf
den eine Kurbel aufgesteckt werden kann. Man kann natürlich den Vierkant io mit
der Kurbel, durch einen fest an dem Stiftg befestigten Betätigungsknopf ersetzen,
der sich. dann unter dem Reißbrett befindet.
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In der Ausführungsform gemäß der Fig.4 ist ein haliebiges Organ, z.
B. eine Mutter i i, auf den ein Gewinde besitzenden Stift 9 aufgeschraubt,
um die Platte mit ihrem Stift fest an dem Reißbrett anzubringen.
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Die Platte 7 weist verschiedene Serien eingravierter Striche
aui, wo-bei jede Serie von parallelen Strichen mit ein-er anderen Serie Winkel von
45, go' oder andere bildet.
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So wie im Falle der Fig. 3 können hier ebenfalls die Striche
numeriert werden, um die sie trennenden Abstände anzugeben. Dadurch wird es möglich-,
ohne jede Schwierigkeit regelmäßige Quadrierungen auszuführen.
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Um das Anwendungsgebiet des erfindungs-,gemäß-en Gerätes noch weiter
auszudehnen, kann noch eine Einrastvorrichtung vorgeseh.#n werd-en, -und zwar zwischen
der Platte7 und dem Reißbrett 8.
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Die Ausführungsform nach der Fig. 5 sieht zu diesem Zweck in
regelmäßigen Abständen angebrachte Warzen 1:2 vor, die in entsprechende Vertiefungen
13 in der Platte einrasten.
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Es genügt unter Umständen, auf dem Reißbrett eine einzige Warze anzubringen,
wichtig ist die Anzahl und die Verteilung der Vertiefungen in der Platte
7.
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Diese Anordnung erlaubt das Festlegen zahlreicher Winkel des Netzes
auf der Platte gegenüber der Längs- oder Querachse des Reißbrettes, was ohne jede
'Schwierigkeit durch einfaches Drehen der Platte7 geschieht.