DE965152C - Elektrischer Schalter fuer zahnaerztliche Bohrmaschinen - Google Patents

Elektrischer Schalter fuer zahnaerztliche Bohrmaschinen

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DE965152C
DE965152C DEZ4235A DEZ0004235A DE965152C DE 965152 C DE965152 C DE 965152C DE Z4235 A DEZ4235 A DE Z4235A DE Z0004235 A DEZ0004235 A DE Z0004235A DE 965152 C DE965152 C DE 965152C
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DE
Germany
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switch
lever
dental drills
knee
electric switch
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Expired
Application number
DEZ4235A
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English (en)
Inventor
Heinrich Friedrich Ca Ziesemer
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HEINRICH FRIEDRICH CARL SAMUEL
Original Assignee
HEINRICH FRIEDRICH CARL SAMUEL
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/0007Control devices or systems
    • A61C1/0015Electrical systems
    • A61C1/0023Foot control

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Elektrisdher SChalter für zahnärztlictle Bohrmaschinen Die Erfindung befaßt sich mit einem elektrischen Schalter für zahnärztliche Bohrmaschinen und stellt sich die Aufgabe, den in bisher üblicher Weise in einem Gehäuse am Fußboden befindlichen, mittels Fußhebels zu bedienenden Schalter so am Behandlungsstuhl anzubringen, daß man- den Schalter über ein Betätigungsgestänge mit dem Knie oder dem Oberschenkel betätigen kann, und zwar unter Beibehaltung sämtlicher Funktionen des bisher üblichen Schalters.
  • Eine derartige Anordnung schließt eine Reihe von Vorteilen ein, die besonders für die äußerst genaue und feinfühlige Arbeit des Zahnarztes von größter Wichtigkeit sind. Es ist bekannt, daß Erkrankungen des KniegeleIfkes und des Fußgebäudes bei Zahn ärzten zu den Berufskrankheiten gehören.
  • Sie haben ihre hauptsächliche Ursache darin, daß der Zahnarzt den am Fußboden befindlichen Bohrmaschinenschalter mit dem Fuße bedient un.d dabei den die Schaltung ausübenden Fuß völlig gewichtsentlasten muß, um überhaupt gefühlvoll schalten zu können, und zwar besonders dann, wenn er die den einzelnen Schaltstellungen zugeordneten Rasten ausgerückt hat, um die Drehzahl der Bohrmaschinekontinuierlich regeln zu können; daraus ergibt es sich, daß der Zahnarzt einen wesentlicben Teil seiner Arbeitszeit infolge Verwendung des bisher üblichen Schalters auf einem Bein stehend zubringen muß. Dies führt nicht nur zu den obenerwähnten Erkrankungen, sondern auch zu Ermüdungserscheinungen, die sich um so störender auswirken, als die Arbeit des Zahnarztes große Genauigkeit und Zuverlässigkeit erfordert.
  • Diese Nachteile werden auch nicht dutch den bereits bekannten Vorschlag beseitigt, die mit dem Fuße zu betätigenden Steuermittel für den Regler einer zahnärztlichen Maschine auf einem Wagen anzuordnen, der um die Stuhlsäule schwenkbar gelagert ist; denn auch diese Steuerung muß der Zahnarzt in der oben beschriebenen Weise bedienen, die zu den geschilderten Unzuträglichkeiten führt.
  • Zur Behebung vorstehender Mängel ist erfindungsgemäß der Schalter mit seinem Betätigungshebel an dem zugehörigen Behandlungsstuhl derart angebracht, daß das Bedienungsende des Hebels etwa in Kniehöhe liegt. Beide Beine des Zahnarztes tragen gleichmäßig verteilt sein Körpergewicht; das Schalten erfolgt durch leichten Druck des Knies auf den Schalthebel, der entsprechend dem Standort des Zahnarztes am Stuhl so angebracht ist, daß ein Arbeiten sogar in mehreren Ausgangs stellungen möglich ist, z. B. kann er außer in einer seitlichen Stellung zum Patienten auch »über Kopf« arbeiten; in diesem Falle wird der Schalter mit dem rechten Knie betätigt, während gewöhnlich mit dem linken Knie geschaltet wird. Durch die erfindungsgemäße Konstruktion des -Schalters ist der lange Weg des Einschaltens beim alten Fußkontakt und das tastende Suchen mit der Fußspitze nach dem dritten oder vierten Gang rechtes vermieden, und zwar dadurch, daß die Betätigung der Bohrmaschine überhaupt nur durch einen kurzen Weg nach rechts in Betrieb gesetzt wird. Auch ist dadurch sogar der Rastenkontakt unter Umständen überflüssig, da man ja ohne besondere Mühe im, Stehen oder Sitzen den dritten oder vierten Kontakt zum Schleifen auch bei längerer Benutzung der Bohrmaschine glatt herstellen kann, ohne seine auf beiden Beinen stehende Stellung zu verändern.
  • Besondere Bedeutung kommt der erfindungsgemäßen Ausführung für Beinprothesen tragende Zahnärzte zu, die ihren Beruf in sitzender oder stehender Stellung wieder voll- auszuüben in der Lage sind. Außerdem ergibt sich die günstige Tatsache, daß entgegen der bisherigen Ausführung keine Kabel mehr in störender Weise auf dem Fußboden liegen. Ferner vermindert die feste Verlegung der Kabel die Gefahr von Kabelbrüchen und Kurzschlüssen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist im nachstehenden an Hand eines Ausfübrungsbeispieis näher erläutert, das in den Zeichnungen dargestellt ist.
  • Abb. I zeigt die erfindungsgemäße Anordnung, Abb. 2 eine vergrößert gezeichnete Einzeldarstellung der Kreisfläche II der Abb. I; während in Abb. 3 in Oberansicht, gesohnitten nach III-III der Abb. 2, die örtliche Anordnung veranschaulicht ist, zeigt Abb. 4 eine Einzelheit des erfindungsgemäßen Schalters.
  • An einem zahnärztlichen Behandlungsstuhl I üblicher Bauart ist ein Schaltergehäuse 2 angebracht, aus dem ein rechtwinklig nach oben abgebogener Schalthebel 3 herausragt. In durchschnittlicher Kniehöhe ist am Hebel 3 mittels eines Drehgelenkes 4 eine Gabel 5 angebracht, deren öffnung zur Umfassung des Knies oder Oberschenkels eingerichtet ist. Die Enden der Gabel 5 sind mit balligen Gummirollen 6 ausgestattet, die ein formschIWüssiges Anliegen am Knie oder Oberschenkel gestatten und ein blitzartiges Ausschalten durch Abrutschen über die Rolle gewährleisten.
  • Wie besonders in Abb. 3 dargestellt, befindet sich der Schalter 2 so am Stuhl I, daß dem Zahnarzt mehrere Stellungen möglich sind, der Schalter also entweder mit dem rechten oder linken Knie betätigt werden kann, vras ohne Beeinträchtigung seiner Funktion möglich ist. Die Verwendung eines Drehgelenkes 4 an der Gabel 5 ermöglicht ein Beiklappen bei längerem Nichtgebrauch des Schalters. Die einzelnen Schaltstellungen des Hebels 3 entsprechen denjenigen des bisher gebräuchlichen Fuß schalters, so daß auch vorhandene zahnärztliche Bohrmaschinen bzw. Behandlungsstühle mit dem erfindungsgemäßen Schalter ausgerüstet werden können. Am Schaltergehäuse 2 ist ein mit der Hand zu betätigender Kippschalter 7 angebracht, der den sogenannten Schnellgang der Bohrmaschine steuert. Ferner befindet sich am Schaltergehäuse 2 ein Hebel 8, mit dem Schaltstellungsrasten zu- bzw. abgeschaltet werden können, je nachdem, ob der Schalthebel in seine einzelnen Gangstellungen einrasten soll oder aber kontinuierliche Geschwindigkeitsregelung gewünscht ist.
  • Gleicherweise wie in die Stellungen I bis 3 oder 4 läßt sich der Hebel 3 nach links verschwenken, so daß die Bohrmaschine auch auf Linksgang schaltbar ist.
  • Abb. 4 zeigt das Schaltergehäuse 2 mit abgenommenem Gehäusedeckel. Da die Schwenkbewegung des Hebels 3 naturgemäß möglichst gering sein soll, ist erfindungsgemäß zur einwand.freien Trennung der elektrischen Kontaktgabe eine Verlängerung des Schwenkweges durch entsprechende Vorrichtungen vorgesehen. Ein Beispiel für eine derartige Vorrichtung veranschaulicht die Abb. 4.
  • Der Hebel3, dessen Drehpunkt 9 ganz am Ende des Gehäuses angeordnet ist, greift mittels eines Mitnehmers I0, der in einem Langloch II des Hebels 3 gleitet, an einer drehbaren Kontaktbrücke I2 an, die mit nicht dargestellten Schleifbürsten entsprechende Kontakte 13 eines Schaltkörpers 14 überbrückt. Die Kontaktbrücke 12 hat ihren festen Drehpunkt 15 in der Schalterkörpermittenachse.
  • Die strichpunktiert gezeichnete Stellung veranschaulicht dén Vergleich der beiden Winkel a und b, von denen a dem Hebel 3 und b der Kontaktbrücke I2 zugeordnet ist, und zeigt die mit dieser Anordnung erzielte Verlängerung des Schwenkweges. Sofern die Schaltstellungsrasten mittels des Hebels 8 ausgeschaltet, also unwirksam sind, sorgt eine nicht dargestellte Rückholfeder für die Rückführung des Schalthebels3 in die Nullstellung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Elektrischer Schalter für zahnärztliche Bohrmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (2) mit seinem Betätigungshebel (3, 5) an dem zugehörigen Behandlungsstuhl derart angebracht ilst, daß das Bedienungsende des Hebels etwa in Kniehöhe liegt.
  2. 2. Schalter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (3) mit seinem Sohwenkpunkt(g) derart am Schaltergehäuse gelagert und mit einem drehbaren Kontaktträger (I2) verbunden ist, daß die Winkelausschläge (b) des Kontaktträgers ein Mehrfaches der Winkelausschläge (a) des Betätigungshebels betragen.
    In Betracht gezogene Druclcschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 838 I96.
DEZ4235A 1954-06-04 1954-06-04 Elektrischer Schalter fuer zahnaerztliche Bohrmaschinen Expired DE965152C (de)

Priority Applications (1)

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DEZ4235A DE965152C (de) 1954-06-04 1954-06-04 Elektrischer Schalter fuer zahnaerztliche Bohrmaschinen

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DEZ4235A DE965152C (de) 1954-06-04 1954-06-04 Elektrischer Schalter fuer zahnaerztliche Bohrmaschinen

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DE965152C true DE965152C (de) 1957-06-06

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ID=7619062

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DEZ4235A Expired DE965152C (de) 1954-06-04 1954-06-04 Elektrischer Schalter fuer zahnaerztliche Bohrmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE965152C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063326B (de) * 1958-02-05 1959-08-13 Kaltenbach & Voigt Anlasser fuer zahnaerztliche Motoren, insbesondere Technikmotoren
DE1241941B (de) * 1962-09-04 1967-06-08 Urs Kalberer Vorrichtung an einem Zahnarztstuhl, mit einem Regler zur Betaetigung von Bohrmaschine und Airotor
DE1287530B (de) * 1965-09-09 1969-01-16 Kaltenbach & Voigt Arbeitstisch, insbesondere fuer zahntechnische Arbeiten

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE838196C (de) * 1947-06-27 1952-05-05 Ritter Company, Inc., Rochester, N. Y. (V. St. A.) Motorisch angetriebener Stuhl, insbesondere für zahnärztliche Praxis

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