DE965190C - Vorrichtung zum Flachlaeppen oder Flachschleifen - Google Patents

Vorrichtung zum Flachlaeppen oder Flachschleifen

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DE965190C
DE965190C DEM15512A DEM0015512A DE965190C DE 965190 C DE965190 C DE 965190C DE M15512 A DEM15512 A DE M15512A DE M0015512 A DEM0015512 A DE M0015512A DE 965190 C DE965190 C DE 965190C
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DE
Germany
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lapping
flat
grinding
workpieces
carriers
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DEM15512A
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WOLTERS PETER FA
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WOLTERS PETER FA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B37/00Lapping machines or devices; Accessories
    • B24B37/04Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces
    • B24B37/07Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool
    • B24B37/08Lapping machines or devices; Accessories designed for working plane surfaces characterised by the movement of the work or lapping tool for double side lapping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Flachläppen oder Flachschleifen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Flachläppen oder Flachschleifen mit einer oder mehreren ringförmigen Läpp- oder Schleifscheiben und mit zwischen antreibbaren, ineinanderliegenden Zahnkränzen sich abwälzenden, die Werkstücke führenden, verzahnten Läuferscheiben.
  • Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art waren ein innerer und ein äußerer Zahnkranz, zwischen denen sich die verzahnten Werkstückhalter abwälzten, konzentrisch zum Mittelpunkt der Läppscheibe oder Schleifscheibe angeordnet, wobei z. B. der innere Zahnkranz rotierte.
  • Erfindungsgemäß werden die Zahnkränze exzentrisch zur Läpp- oder Schleifscheibe angeordnet. Das bietet den Vorteil, daß die Werkstückträger und die in ihnen gehaltenen Werkstücke, auch wenn letztere größere Abmessungen haben, bei ihrer Abwälzung zwischen exzentrisch angeordneten Zahnkränzen eine zykloidische Bewegung ausführen, so daß die Läppscheibe niemals in einer Linienspur, sondern immer mit wechselnden Radien beansprucht wird.
  • Durch eine solche Anordnung wird folgende, gegenüber der bekannten Einrichtung, neue Wirkung erzielt: Bei der bekannten, konzentrischen Anordnung der inneren und äußeren Zahnkränze gegenüber den Läppscheiben führen die Werkstücke bei ihrer Abwälzung zwischen den Zahnkränzen eine zykloidenartige Bewegung aus, die aber nicht für sämtliche in den Werkstückkäfigen angeordneten Stücke dieselbe Gestalt hat.
  • Diejenigen Werkstücke, die nahe am Rand des Käfigs oder der Läuferscheibe liegen, beschreiben eine volle Zykloide über die ganze Breite der ringförmigen Läppscheibe. Dagegen verläuft die Zykloidenbahn für die näher am Mittelpunkt der Läuferscheibe liegenden Werkstücke immer flacher, bis sie sich schließlich nur in einem Kreis bewegen. Man hat infolgedessen bei dieser Anordnung nicht die Möglichkeit, sämtliche auf einer Läuferscheibe angeordneten Werkstücke gleichmäßig über die ganze Breite der Läppscheiben zu führen. Man wird deshalb die Werkstücke vorzugsweise nur am äußeren Rand der Läppscheiben anordnen und auf die Besetzung der inneren Fläche der Läuferscheiben mit Werkstücken verzichten müssen. Bei größeren Werkstücken ist das nicht möglich, insbesondere wenn sie so groß werden, daß sie sich bis in die Mitte der Läuferscheibe erstrecken. Alsdann erhält man .eine ungleichmäßige Bearbeitung der einzelnen Teile der Läppfläche des Werkstücks.
  • Beider erfindungsgemäßen exzentrischen Anordnung des inneren und äußeren Zahnkranzes gegenüber der Läppscheibe, beschreiben sämtliche Werkstücke Schlangenlinien, welche die oben erläuterte zykloidenähnliche Bahn überlagern. Sieht man dabei eine Einstellmöglichkeit für die Exzentrizität der Zahnkränze gegenüber der Läppscheibe vor, so kann man durch richtige Bemessung dieser Exzentrizität eine nahezu gleichmäßige Bearbeitung der Läppfläche der Werkstücke unter weitgehender Ausnutzung der Läuferscheibenfläche erreichen. Bei der Ausführung einer. solchen Einrichtung mit exzentrisch gegenüber den Läppscheiben angeordneten inneren und äußeren Zahnkranz läßt man zweckmäßig nur einen Zahnkranz, z. B. den inneren Zahnkranz rotieren, während der äußere Zahnkranz an der Drehung nicht teilnimmt, also die Winkelgeschwindigkeit Null hat, jedoch derart verschieb, lich gegenüber dem Rahmen gelagert ist, daß er infolge des Druckes der zwischen den beiden Zahnkränzen abrollenden Läuferscheiben seinen geringen Abstand von dem inneren Zahnkranz ständig beibehält, also immer konzentrisch zu demselben bleibt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt.
  • Fig. I zeigt die erfindungsgemäß ausgestaltete Flächenschleif- oder Läppvorrichtung im Schnitt, teilweise in Ansicht; Fig. 2 zeigt den Grundriß der Vorrichtung.
  • Im einzelnen sind mit I und 2 die in bekannter Weise ringförmig ausgebildeten Läpp-oder Schleifscheiben bezeichnet.
  • Um diese ist ein Wälzbogen 3. herumgelegt, der in den vertikal einstellbaren Haltern 3a, die fest mit dem Maschinenbrett verbunden sind, gelagert ist. Der Wälzbogen 3 führt keine Drehbewegung aus, kann sich aber horizontal verschieben.
  • In der inneren Aussparung der Schleifscheiben ist ein weiterer Wälzbogen 4 auf einer Scheibe 5 so angeordnet, daß er mittels der Schrauben 6 und 7, die durch die Langlöcher S und 9 der Scheibe hindurchgehen, horizontal gegenüber der Scheibe 5 verschoben und mit entsprechender Exzentrizität gegenüber den Läppscheiben festgestellt werden kann.
  • Um eine weitere Verstellmöglichkeit der Scheibe 5 und mithin des inneren Wälzbogens 4 zu erzielen, ist die Scheibe 5 durch eine Prismenführung 5a mit der sie antreibenden Welle verbunden. Es ist daher die Möglichkeit gegeben, den Wälzbogen 4 und damit auch den durch die dazwischenliegenden Läuferscheiben in konzentrischer Lage zum Wälzbogen 4 gehaltenen äußeren Wälzbogen 3 mit einer gewünschten Exzentrizität gegenüber den Schleif-oder Läppscheiben einzustellen. Der Wälzbogen 4. kann dabei beliebig angetrieben werden. Er könnte gegebenenfalls an den Schleifscheiben oder an deren Drehgestell angeschlossen sein, so daß er sich zusammen mit der Schleifscheibe 2 in gleichem Sinne und mit gleicher Winkelgeschwindigkeit dreht. Der Wälzbogen 4 kann aber auch, wie in Fig. I angenommen, eine von der Läppscheibe unabhängige Drehbewegung ausführen, die ihm von der besonders angetriebenen Spindel ro erteilt wird.
  • Zwischen den beiden Wälzbogen 3 und 4 sind Läuferscheiben oder Käfige II so angeordnet, daß sie bei der Drehbewegung des inneren Wälzbogens 4 von diesem mitgenommen werden und sich am äußeren Wälzbogen 3 abwälzen.
  • Damit der äußere Wälzbogen 3, der durch die Läuferscheiben mit dem inneren Wälzbogen 4 verbunden ist, sich dessen jeweiligen exzentrischen Stellung anpassen kann, ist er, wie bereits erwähnt, in den Haltern 3a horizontal verschieblich gelagert. Die Werkstücke 12 werden in die Läuferscheiben II eingesetzt, daß sie von diesen mitgenommen werden. Zu diesem Zweck erhalten die Läuferscheiben II z. B. Durchbrüche 13, die der Form der Werkstücke angepaßt sind. Die Läuferscheiben II sind mit einer geeigneten Verzahnung 14 versehen, die mit den Triebstockverzahnungen 15 und 16 des inneren und äußeren Wälzbogens zusammenarbeiten.
  • Die beschriebene Einrichtung kann mannigfach im Rahmen der wesentlichen Gedanken abgeändert und ausgestaltet werden. So könnte z. B. die Rolle des inneren und äußeren Wälzbogens vertauscht, d. h. der innere Wälzbogen feststehend und der äußere Wälzbogen drehbar ausgebildet werden. Auch könnten beide, also sowohl der innere und äußere Wälzbogen sich gegenläufig drehen oder auch mitläufig mit verschiedener Winkelgeschwindigkeit angetrieben werden.
  • Die beschriebene Vorrichtung kann für alle Arten von Flachschleif- oder -läppmaschinen verwendet werden, so z. B. für Einscheiben-Flachläppmaschinen, bei denen die Werkstücke durch ihr Eigengewicht oder durch zusätzliche Belastung derart geführt werden, daß sie die zwangläufige zyklondische Bewegung über die Läppscheibe ausführen. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann aber auch ebenso bei Zweischeiben-Läppmaschinen angewandt -werden, auf denen zwei Seiten der Werkstücke gleichzeitig planparallel geläppt werden. Dabei können die beiden Läppscheiben sich gegenläufig oder gleichläufig drehen, oder es können eine oder beide Scheiben stillstehen, so daß im letzteren Falle die Werkstücke lediglich zwischen den stillstehenden Scheiben bewegt werden.
  • Die beschriebene Vorrichtung ist ferner in gleicher Weise für Einscheiben- oder Zweischeiben-Flachschleifmaschinen verwendbar.
  • Die äußere oder innere Triebstockverzahnung oder beide Verzahnungen können auch durch Rollenketten oder ähnliche Zwischenglieder gebildet werden.
  • Bei Bearbeitung größerer Werkstücke, z. B. Ventilplatten, Kolbenringe usw., können gegebenenfalls auch die Werkstücke selbst an Stelle der Läuferscheiben treten und so angeordnet werden, daß sie sich zwischen dem äußeren und inneren Wälzbogen abwälzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Flachläppen oder Flachschleifen mit einer oder mehreren ringförmigen Läpp- oder Schleifscheiben und mit zwischen antreibbaren, ineinanderliegenden Zahnkränzen sich abwälzenden, die Werkstücke führenden, verzahnten Läuferscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnkränze (3,4) exzentrisch zur Läpp- oder Schleifscheibe angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die exzentrische Lage der Zahnkränze (3,4) gegenüber der Läpp- oder Schleifscheibe (I, 2) einstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Antrieb nur eines Zahnkranzes der angetriebene Zahnkranz (4) gegenüber der Läpp- oder Schleifscheibe (I, 2) einstellbar ist und der feststehende Zahnkranz (3) frei verschieblich angeordnet ist, so daß die zwischen den beiden Zahnkränzen (3,4) sich bewegenden Läuferscheiben (I2) den konstanten Abstand der beiden Zahnkränze ständig aufrechterhalten. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. r 541 001; Werkstatt u. Betrieb, 195o, Heft Z (Aufsatz »Läppere« von Dr.-Ing. FirkeInburg).
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2403574A1 (de) * 1974-01-25 1975-08-07 Mo I Wysscheje Tekhn Utschilis Laeppmaschine
DE3624878A1 (de) * 1985-07-31 1987-02-12 Speedfam Corp Flachlaeppmaschine

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1541001A (en) * 1920-12-04 1925-06-09 Fafnir Bearing Co Lapping machine

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