DE965194C - Vorrichtung zum Einfuehren von in Drehung versetzten Stangen, Rohren od. dgl. in Bearbeitungsmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Einfuehren von in Drehung versetzten Stangen, Rohren od. dgl. in Bearbeitungsmaschinen

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Publication number
DE965194C
DE965194C DESCH11158A DESC011158A DE965194C DE 965194 C DE965194 C DE 965194C DE SCH11158 A DESCH11158 A DE SCH11158A DE SC011158 A DESC011158 A DE SC011158A DE 965194 C DE965194 C DE 965194C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rods
spiral
introducing
tubes
rod
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH11158A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz H Stromberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schumag Schumacher Metallwerke AG
Original Assignee
Schumag Schumacher Metallwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE965194C publication Critical patent/DE965194C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23B—TURNING; BORING
    • B23B13/00—Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock
    • B23B13/12—Accessories, e.g. stops, grippers
    • B23B13/126—Supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einführen von in Drehung versetzten Stangen, Rohren od. dgl. in Bearbeitungsmaschinen Bei der. Bearbeitung von Stangen, Rohren od. dgl. auf ,gewissen Maschinen, wie Schleif-, Polier- oder Richtmaschinen, erhalten die Stangen außer einer Fortbewegung eine Drehbewegung, deren Drehzahl mitunter aooo bis 3ooo UpM beträgt. Handelt es sich um die Bearbeitung gerader bzw. gut gerichteter Stangen, so können für die Zuleitung derselben zu den Maschinen offene Führungen verwandt werden, die z. B. aus einseitig offenen Rinnen oder aus Rollenbahnen bestehen. Die bekannten offenen Führungen sind aber nicht zu verwenden, wenn die den Maschinen zuzuführenden Stangen krumm oder schlecht gerichtet sind. Bei der Drehung, insbesondere bei schneller Drehung solcher Stangen streben diese durch die sich ergebende Unwucht unter der Wirkung der Zentrifugalkraft nach außen und treten unter heftigem Schlagen aus den offenen Führungen aus, wobei sie sowohl eine große Gefahr für die Bedienungsmannschaft darstellen als auch empfindliche Beschädigungen der Führungen verursachen. Deshalb hat man bisher zum Leiten von krummen oder schlecht gerichteten Stangen usw. Führungen benutzt, die aus geschlossenen Gehäusen in Form von Rohren oder Holzkästen runden oder drei- und viereckigen Querschnitts bestehen. Bei den auftretenden erheblichen Schlagkräften müssen diese Einführvorrichtungen entsprechend schwer ausgeführt werden. Außerdem müssen die Führungsrohre oder -kästen in ihrem Durchmesser dem Stangendurchmesser angepaßt sein, also entsprechend den, vorkommenden Durchmessern ausgewechselt werden, wenn man nicht Gefahr laufen will, die Schlagkräfte durch zu weite Führungen auf ein Maß ansteigen zu lassen, bei dem die Führungen beschädigt oder zerstört werden. Sind die zu fördernden Stangen erheblich. unterschiedlich in den Längen, so muß man für die kurzen Längen entsprechend kürzere Führungen benutzen oder aber besondere Mittel benutzen, um die kurzen Stangen durch die zu langen geschlossenen Führungen bis zum Eintritt in die Maschine durchzuschieben, was mit erheblichem Arbeitsaufwand und Zeitverlust verbunden ist. Schließlich haben die bekannten geschlossenen Führungen den Nachteil, daß die Stangen vom äußersten Ende der Führungen her in diese eingeschoben werden müssen, wodurch sich ein der Länge einer Stange entsprechender zusätzlicher Platzbedarf ergibt.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einführen von in Drehung versetzten Stangen, Rohren od. dgl. in Bearbeitungsmaschinen, bei der eine einseitig offene Zuführungsrinne besonderer Art benutzt wird, mittels welcher auch krumme oder schlecht gerichtete Stangen ohne Gefahr für Personal und Maschinen zugeführt werden können, wobei gegenüber den geschlossenen Führungen die gleichen Vorteile gegeben sind, wie sie bei den bisher nur für gerade bzw. gut gerichtete Stangen usw. verwendeten offenen Führungen bestehen.
  • Gemäß der Erfindung hat die z. B. aus Blech bestehende Zuführungsrinne einen Querschnitt in* Form einer Spirale, deren Windung von außen nach innen im Drehsinn der Stange verläuft, wobei die Rinne aus einem Stück in einer der größten vorkommenden Stangenlänge entsprechendenLänge besteht oder aus mehreren kurzen Stücken zusammengesetzt ist, die gegebenenfalls in veränderlichen Abständen hintereinander angebracht sind.
  • Bei einer derart ausgebildeten Führung werden die in Drehung versetzten, nach außen strebenden Stangen immer wieder zur Mitte hin getrieben. Je größer die Spannungen und die Ungeradheiten der Stangen sind, um so sicherer werden sie zur Mitte gelenkt, so daß die Ausschläge der Stangen infolge der Zentrifugalkraft innerhalb der Vorrichtung immer selbsttätig klein gehalten werden, was eine Dämpfung des Schlages bewirkt. Eine in Drehung versetzte, gerade, spannungsfreie Stange bleibt infolge ihres Gewichtes in dem unteren Teil der Spirale liegen. Sobald aber durch Spannungen oder Ungeradheiten bedingte Zentrifugalkräfte wirksam werden, schlägt die Stange in Drehrichtung einen Bogen und gleitet selbsttätig zum Innenteil der Spirale. Sie pendelt dann zwischen den Wandteilen des inneren Spiralenteils und verbleibt in diesem. Die Führung, obschon sie offen ist, wirkt also wie eine geschlossene Führung. Dadurch, daß die Führung offen -ist, brauchen die Stangen nicht mehr am äußersten Ende in Achsrichtung der Führung in diese eingeschoben zu werden. Die Stangen können vielmehr von der Seite eingelegt und gegebenenfalls auch automatisch zugeführt werden, da die Einfallöffnung beliebig groß gehalten werden kann.
  • Das am Eintritt in die Bearbeitungsmaschine liegende Ende der Führungsrinne ist zweckmäßig so ausgebildet, daß es aus der Spiralform allmählich in eine Zylinderform übergeht. Das zylindrische Ende bildet einen Ersatz für die sonst gebräuchlichen Einführungstrichter, die einem starken Verschleiß unterliegen, der aber hier, weil die Stange immer zur Mitte hin getrieben wird, nicht auftritt.
  • In der Zeichnung ist eine Einführvorrichtung gemäß der Erfindung in beispielsweisen Ausführungen dargestellt.
  • Abb. i ist ein schematischer Querschnitt durch die z. B. aus Blech bestehende Führungsrinne a mit einer in' ihr sich drehenden Stange b. Die Rinne hat im Querschnitt die Form einer Arehimedischen Spirale, die eine breite Einfall- oder Einführungsöffnung c für die Stangen, Rohre od. dgl. besitzt. Die Stange b soll sich, wie durch Pfeil angedeutet, mit Linksdrehung be-,vegen. Dementsprechend hat auch die Spirale von außen nach innen, d. h. vom weiten zum engen Teil, Linkswindung. Hierbei wird eine mit Schlag sich drehende Stange b immer in den engen Teil der Spirale hineingelenkt, kann also nie aus dieser austreten. Dreht sich die Stange rechts herum, so muß für die Spirale das Spiegelbild der in Abb. i gezeigten Ausführung gewählt werden, d. h. eine Spirale, die von außen nach innen in Rechtswindung verläuft.
  • Je nach den Verhältnissen kann die Spiralwindung mehr oder weniger lang ausgeführt werden. Abb. 2, die eine Führung mit Stange schaubildlich zeigt, ist eine Führung für gewichtsmäßig schwere Stangen. Hierbei können das innere Ende d und das äußere Ende e der Spirale auf gleicher Höhe liegen, wodurch geringster Arbeits- und Materialaufwand möglich ist.
  • Die Führungsrinne ca kann als durchgehendes Rohr einer gewünschten Länge, vorzugsweise in . einer Länge ausgeführt werden, die, wie bereits erwähnt, der größten vorkommenden Stangenlänge entspricht. Da die Beschickung von der Seite durch die Öffnung c erfolgt, können dann ohne Änderung der Rinne und ohne zusätzliche Hilfsmittel auch Stangen beliebig kurzer Längen geführt werden.
  • Abb. 3 zeigt eine Ausführung, bei der die Führungsrinne aus einer Anzahl von kurzen Einzelstücken f von der in Abb. i und 2 dargestellten Form besteht. Die Einzelstücke können in festen oder in veränderlichen Abständen angeordnet werden.
  • Abb. 4 veranschaulicht, wie das am Eintritt in die Bearbeitungsmaschine liegende Ende der Führung d zur Bildung einer Art Einführungstrichter aus. der Spiralform in die Zylinderform g übergeht.
  • In Abb. 5 ist die Führung rz in Verbindung mit einem Einlegetisch h für die Stangen b dargestellt. Die Abbildung zeigt ebenfalls, wie die Führung bildende Einzelstücke auf.Gleitstangen i gehalten und in eine gewünschte Stellung der Einführbahn geschoben werden können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Einführen von in Drehung versetzten Stangen, Rohren u. dgl. in Bearbeitungsmaschinen mit einer einseitig offenen Zuführungsrinne, dadurch gekennzeichnet, daß die z. B. aus Blech bestehende Rinne einen Querschnitt in Form einer Spirale hat, deren Windung von außen nach innen im Drehsinn der Stange verläuft, wobei die Rinne aus einem Stück in einer der größten vorkommenden Stangenlänge entsprechenden Länge besteht oder aus mehreren kurzen Stücken zusammengesetzt ist, die gegebenenfalls in veränderlichen Abständen hintereinander angebracht sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne unmittelbar vor dem Eintritt in die Bearbeitungsmaschine aus der Spiralform in die Zylinderform übergeht. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 284 257, 2 503 76o.
DESCH11158A 1952-11-28 1952-11-28 Vorrichtung zum Einfuehren von in Drehung versetzten Stangen, Rohren od. dgl. in Bearbeitungsmaschinen Expired DE965194C (de)

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DESCH11158A DE965194C (de) 1952-11-28 1952-11-28 Vorrichtung zum Einfuehren von in Drehung versetzten Stangen, Rohren od. dgl. in Bearbeitungsmaschinen

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DE965194C true DE965194C (de) 1957-06-06

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ID=7426452

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DESCH11158A Expired DE965194C (de) 1952-11-28 1952-11-28 Vorrichtung zum Einfuehren von in Drehung versetzten Stangen, Rohren od. dgl. in Bearbeitungsmaschinen

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DE (1) DE965194C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19711952A1 (de) * 1997-03-21 1998-09-24 Bueltmann Monika Führungsbahn für eine Schrägwalzen-Richtmaschine

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2284257A (en) * 1939-03-04 1942-05-26 Bergstrom John Erik Device for feeding rods or tubes in grinding machines or the like
US2503760A (en) * 1947-01-14 1950-04-11 Crucible Steel Company Automatic feeding device

Patent Citations (2)

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