DE965205C - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde- und Signalanlagen mit mehreren Beleuchtungs- oder Signallampen geringen Wattverbrauchs - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmelde- und Signalanlagen mit mehreren Beleuchtungs- oder Signallampen geringen Wattverbrauchs

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DE965205C
DE965205C DES27570A DES0027570A DE965205C DE 965205 C DE965205 C DE 965205C DE S27570 A DES27570 A DE S27570A DE S0027570 A DES0027570 A DE S0027570A DE 965205 C DE965205 C DE 965205C
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DE
Germany
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circuit arrangement
lamps
relay
arrangement according
transformers
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Expired
Application number
DES27570A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Konrad Schueler
Kurt Wolak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/36Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 6. JUNI 1957
S 27570 VIIId/Md
Die Erfindung bezieht sich auf Fernmelde- und Signalanlagen und insbesondere auf die Steuerung von Beleuchtungs- oder Signallampen in derartigen Anlagen. Der Speisestrom für solche Lampen wurde bisher entweder örtlich dem Licht- oder Kraftnetz entnommen oder mehreren Signallampen gemeinsam über eine Starkstromleitung von einer zentralen Stelle aus zugeführt. Für die Steuerung der Lampen waren außerdem besondere Signalleitungen und besondere Schaltmittel an den Signalstellen erforderlich.
Die Erfindung strebt eine Speisung und Steuerung von mehreren über Transformatoren parallel · an einer gemeinsamen Leitung liegenden Beleuchtungs- oder Signallampen geringen Wattverbrauchs über Fernmeldeleitungen von einer Zentralstelle aus an. Sie besteht darin, daß an den einzelnen Lampenabzweigstellen der gemeinsamen, aus einer Fernmeldeleitung üblichen Querschnitts bestehenden Speise- und Steuerleitung besondere Ankopp- ao lungstransformatoren vorgesehen sind, deren Übersetzungsverhältnis die Anpassung des Speisepoten-
709 532/130
tials der Lampen an das jeweils unterschiedliche Potential der Speise- und Steuerleitung an den einzelnen Abzweigstellen ermöglicht.
Diese Anordnung nach der Erfindung hat den besonderen Vorteil, daß bei langen Leitungen, die einen erheblichen Widerstand besitzen, an allen Anschaltstellen gleiche Signallampen geringen Wattverbrauchs verwendet werden können.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
ίο kann eine Flackerzeichengabe dadurch erzielt werden, daß eine in der Zentralstelle an der gemeinsamen Leitung liegende niedrige Spannung durch eine für die Dauer der Betätigung eines Schalters zur Wirkung kommende Relaisanordnung mehrmals kurzzeitig nacheinander erhöht wird.
Durch die Anordnung gemäß der Erfindung werden getrennte Speise- und Steuerstromkreise vermieden und besondere Schaltmittel für die Ein- und Ausschaltung sowie für die Lichtzeichengabe an den einzelnen Anschaltstellen erspart.
Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung die Schaltung einer Signalanlage mit mehreren parallel an einer gemeinsamen Leitung liegenden Signalstellen, deren Lampen von einer Zentralstelle gespeist und gesteuert werden, dargestellt.
Links in der Zeichnung befinden sich die Schaltmittel und Stromkreise der Zentralstelle ZS und rechts die Anschalteinrichtungen von drei Anschaltstellen Ai, A2. und A?> der gemeinsamen Signalleitung mit den Adern α und b. Jeder der Anschaltstellen Ai bis Aj1 ist eine Signallampe Li, L2 bzw. L3 zugeordnet, welche mit den Sekundärwicklungen der Transformatoren Ti, T2 bzw. T 3 verbunden sind, deren Primärwicklungen mit den Adern α und b der Signalleitung in Verbindung stehen. Die Speisung der Signallampen erfolgt an der Zentralstelle ZS aus einem Wechselstromnetz über den Transformator Tr. Die Sekundärwicklung dieses Transformators Tr ist mit verschiedenen Spannungsabgriffen 1 bis 7 versehen. Die Adern α und b der Signalleitung werden über Schalter TD, ND, TF und NF, deren Zweck später erläutert wird, mit den jeweils in Frage kommenden Abgriffen 1 bis 7 des Transformators Tr verbunden.
Handelt es sich bei den Lampen Li bis L 3 nur um Beleuchtungslampen, so werden diese durch den Schalter TD bzw. ND ein- und ausgeschaltet.
Der Schalter TD dient der Einschaltung der Beleuchtung bei Tage und der Schalter ND während der Nachtstunden. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die Adern α und b der Signalleitung bei Betätigung des Schalters TD an die Abgriffpunkte 1 und 5 des Transformators Tr und bei Betätigung des Schalters ND an die Abgriffpunkte 2 und 5 angeschaltet. Für die Tagesbeleuchtung wird also über den Schalter TD eine höhere Spannung an die Signalleitung angelegt als über den Schalter ND für die Nachtbeleuchttrng. Außerdem kann die nohe der angelegten Speisespannung durch Änderung der Verdrahtung zwischen, den Schaltern TD bzw. ND und den Abgriffpunkten ι bis 7 des Transformators Tr dem Widerstand und damit der Länge der Signalleitung angepaßt werden.
Als Beleuchtungs- oder Signallampen finden an den Anschaltstellen Ai bis A3 Lämpchen Li bis L 3 mit einem Verbrauch von etwa 0,4 bis 1,5 Watt Verwendung. Die Anschalttransformatoren T ι bis Γ 3 für die Lampen Li bis L3 sind für alle Anschaltstellen gleichartig ausgebildet. Um das zur Speisung der Lampen Li bis L 3 erforderliche Potential dem zwischen den Adern U und b der Signalleitungen an der Anächaltstelle bestehenden Potential anzupassen, sind die Sekundärwicklungen der Transformatoren Ti bis T3 mit Anzapfungen für unterschiedliche Speisepotentiale versehen. Dadurch kann das Übersetzungsverhältnis der Transformatoren derart geändert werden, daß an allen Anschaltstellen, unabhängig von dem zwisehen den Adern α und b der Signalleitung bestehenden Potential, eine für sämtliche Lampen gleiche Speisespannung besteht. Zweckmäßig wird ein Teil der Primärwicklung der Anschalttransformatoren T in groben Spannungsstufen und ein anderer Teil in feinen Spannungsstufen unterteilt. Die Spannungsstufen können beispielsweise für den linken Teil der Primärwicklung 5 Volt und für den rechten Teil 1 Volt betragen, so daß eine genaue Angleichung des Übersetzungsverhältnisses der Transformatoren an die jeweils zwischen den Adern α und b der Signalleitung bestehende Spannung möglich ist. Um trotz Verwendung von Lämpchen geringen Wattverbrauchs die erforderliche Leuchtkraft zu erzielen, werden die von den Lampen L1 bis L 3 ausgesandten Lichtstrahlen .in an sich bekannter Weise durch eine Sammellinse zu einem engen· Bündel zusammengefaßt.
Mit der in der Zeichnung dargestellten i\nlage können weiterhin auch Flackerzeichen bestimmter Art von der Zentralstelle erzeugt werden. Zu diesem Zweck ist an der Zentralstelle ZS eine aus den Relais V, F und K bestehende Schaltanordnung vorgesehen, die aus dem Netztransformator Tr über Doppelweggleichrichter Gl in Graetzschaltung gespeist wird. Die Schaltung der Flackereinrichtung an der Zentralstelle ZS ist so getroffen, daß über ein schwächeres Dauerlicht in einem Zeitabstand von etwa 1 Sekunde zwei dicht aufeinanderfolgende kurze Lichtblitze erzeugt werden. Derartige Zeichen können beispielsweise als Warnzeichen für Autobahnen im Falle der Eisgefahr ausgestrahlt werden.
Zur Einschaltung der Flackereinrichtung dienen die Schalter TF bzw. NF. Der Schalter TF wird am Tage und der Schalter ATF bei Nacht betätigt, so daß, wie weiter oben für die Dauerbeleuchtung beschrieben, am Tage eine höhere Spannung an die Adern α und b der Signalleitung als des-Nachts angelegt wird. Beim Umlegen des Schalters TF liegt die Ader α der Signalleitung über den Widerstand Wi ι an dem Abgriffpunkt 1 des Transformators Tr und die Ader b unmittelbar am Abgriffpunkt 7. Die Größe des Widerstandes Wi ι ist so gewählt, daß die an die Signalleitung angelegte Spannung etwa der über den Schalter TD ange-
legten Spannung entspricht. Beim Umlegen des Schalters werden außerdem über den Kontakt TF 3 die Gleichrichter Gl an die Abgriffpunkte 3 und 7 des Transformators Tr angeschaltet. Die gleichgerichtete Wechselspannung bringt nun zunächst über den Kontakt 1 / das Relais V zum Ansprechen, das durch Schließen seines Kontaktes 2 ν über den Ruhekontakt 3 / die Wicklung I des Relais F einschaltet. Nunmehr fließt über die Kontakte 4/ und 5 ν sowie über die Wicklung des Relais K ein Ladestrom für den Kondensator C 4. Für die kurze Dauer der Aufladung des Kondensators wird daher das Relais K zum Ansprechen gebracht und schließt mit seinem Kontakt 6 k den Widerstand Wi 1 an der Ader α der Signalleitung kurz. Dadurch tritt eine kurzzeitige Erhöhung der Spannung ein, was ein helles Aufleuchten der Signallampen Li bis L 3 an den Anschaltstellen Ai bis Α$ zur Folge hat. Für die Dauer des Angesprochenseins des Relais K wird das Relais V über die Kontakte 2v und Jk erregt gehalten. Sobald das Relais K abfällt, unterbricht es am Kontakt 7 k den Stromkreis für das Relais V1 über dessen Wicklung sich der aufgeladene Kondensator C 2 entlädt, so daß das Relais verzögert abfällt. Das Relais F bleibt im Ladestromkreis des Kondensators C1, der eine große Kapazität besitzt, für etwa 1 Sekunde erregt. Sobald das Relais V abfällt, kommt ein Ladestromkreis für den Kondensator C 3 über die Kontakte 8/ und gv sowie über die Wicklung des Relais K zustande. Das Relais K spricht wieder kurz an und erhöht durch Kurzschließen des Widerstandes Wi 1 die Speisespannung an der Signalleitung a, b. Gleichzeitig wird der Kondensator C4 über den Kontakt ioz/ und den Widerstand Wi 3 entladen. Fällt das Relais F ab, so wird über den Kontakt 1 f das Relais V von neuem eingeschaltet, so daß das Relais K wieder kurz anspricht und der Kondensator C 3 über die Kontakte 8/ und uz/ sowie über den Widerstand W13 entladen wird. Die oben beschriebenen Vorgänge wiederholen sich so lange, bis der Schalter TF in die Ruhelage zurückgelegt wird.
Die kurzzeitigen Spannungserhöhungen durch das Relais K brauchen selbstverständlich nicht durch Kurzschluß von Widerständen an den Signalleitungen herbeigeführt zu werden, sondern können, ohne an dem Wesen der Erfindung etwas zu ändern, auch durch Anschalten der Signaladern an eine höhere Sekundärspannung des Transformators Tr über Kontakte des Relais K hervorgerufen werden.
Wird der Schalter NF betätigt, so erfolgt über den Kontakt NF 3 die Einschaltung des Gleichrichters Gl, wodurch die Relais V, F und K in derselben Weise wirksam werden, wie vorher beim Umlegen des Schalters TF beschrieben. Bei jedem Ansprechen des Relais K wird der mit der Signalleitung α über den Schalter NF in Verbindung stehende Widerstand Wi2 über den Kontakt 12 ε kurzgeschlossen. Auf diese Weise werden auch des Nachts einem schwachen Dauerlicht der Lampen Li bis L 3 zwei kurze Lichtblitze überlagert.
Die Lampen L mit ihren Anschalttransformatoren T können in den Fernsprechsäulen, die in bestimmten Abständen an den Autobahnen aufgestellt sind, untergebracht werden. Außerdem ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere könnten die Einrichtungen der Zentralstelle ZS zur Erzeugung der Flackerzeichen eine andere geeignete Ausbildung erhalten bzw. anders geartete Lichtzeichen als das vorher beschriebene Flackerzeichen erzeugen.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung für Fernmelde- und Signalanlagen mit mehreren Beleuchtungs- oder Signallampen geringen Wattverbrauchs, die von einer Zentralstelle aus mit Wechselstrom -über eine gemeinsame Leitung gespeist und gesteuert werden, an welche die Lampen in Parallelschaltung über Transformatoren angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß an den einzelnen Lampenabzweigstellen (A i, A2, A 3) der gemeinsamen, aus einer Fernmeldeleitung üblichen Querschnitts bestehenden Speise- und Steuerleitung (a, b) besondere Ankopplungstransformatoren (T 1, T 2, T 3) vorgesehen sind, deren Übersetzungsverhältnis die Anpassung des Speisepotentials der Lampen (Li, L2, L3) an das jeweils unterschiedliche Potential der Speise- und Steuerleitung an den einzelnen Abzweigstellen ermöglicht.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur induktiven Ankopplung der Lampen an allen Anschaltstellen (A 1 bis A 3) gleichartige Transformatoren (T) dienen, deren Primärwicklungen mit Anzapfungen für die unterschiedlichen Potentiale an den Anschaltstellen der gemeinsamen Speise- und Steuerleitung versehen sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Primärwicklung der Anschalttransformatoren (T) in grobe Spannungsstufen (z. B. 5 Volt) und der andere ί·η feine Spannungsstufen
(z. B. ι Volt) unterteilt ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für Signalanlagen mit Flackerzeichengabe durch mehrmals kurzzeitig nacheinander erfolgende Erhöhung einer in der Zentralstelle an der gemeinsamen Leitung- liegenden niedrigen Spannung, dadurch gekennzeichnet, daß die kurzzeitigen Spannungserhöhungen durch eine für die Dauer der Betätigung eines Schalters (TF bzw. NF) zur Wirkung kommende Relaisanordnung (Kj V, F) selbsttätig herbeigeführt werden.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Relaisanordnung aus dem eigentlichen Steuerrelais (K) lind zwei mit verschiedenen Abfallverzögerungen arbeitenden Hilfsrelais (V und F) besteht, über deren Kontakte (v und f) das Steuerrelais in die Lade- und/oder Entladekreise von Kondensatoren (C3, C4) gelegt wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsspannungen einem Licht- oder Kraftnetz über einen Transformator (Tr) entnommen werden, dessen Sekundärwicklung mit verschiedenen Spannungsabgriffen (i bis y) versehen ist.
7- Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannung für die Relaisanordnung (K, V, F) durch von der Sekundärwicklung des Netztransformators (Tr) (Gl) erzeugt wird.
gespeiste Gleichrichter
15 In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 149 437, 702 069, 555705, 633586, 410783, 564938, 630578, 821 962;
französische Patentschriften Nr. 785 606,
.677251, 924780;
schweizerische Patentschrift Nr. 247 908.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen)
DES27570A 1952-03-11 1952-03-11 Schaltungsanordnung fuer Fernmelde- und Signalanlagen mit mehreren Beleuchtungs- oder Signallampen geringen Wattverbrauchs Expired DE965205C (de)

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