DE965285C - Vorrichtung zum Herstellen getrockneter Klippfische - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen getrockneter KlippfischeInfo
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Description
AUSGEGEBEN AM 6. JUNI 1957
K 15830 IVa 153 c
Die Erfindung bezieht sich auf eine -Vorrichtung
zum Herstellen getrockneter Klippfische u. dgl., mit der die Klippfische durch die Anwendung einer
Trocken- und einer Stapelperiode getrocknet werden. Die Klippfische werden dabei während der
Trockenperiode durch einen Heißluftstrom getrocknet und während der Stapelperiode von oben
belastet sowie gemeinsam gepreßt.
Mit der Erfindung wird eine vorteilhafte Ausgestaltung eines bekannten Verfahrens vorgeschlagen,
bei dem die Klippfische lediglich während der Trockenperiode durch einen Heiß luftstrom gepreßt
und während der Stapelperiode von oben belastet und gemeinsam gepreßt werden. Die zur
Durchführung dieses Verfahrens erfindungsgemäß vorgeschlagene Vorrichtung besteht darin, daß zum
Lagarn der Klippfische sowohl während der Trocken- als auch während der Stapelperiode vorzugsweise
mit Kunststoffsehnüren oder -bändern bespannte Ringhorden dienen, die mittels an ihren
äußeren und inneren Ringrohren bzw. befestigter und zweckmäßig ebenfalls aus Kunststoffsehnüren
hergestellter Gurtbändeir und Aufhängeschlaufen derart horizontal übereinander angeordnet sind,
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daß sie bei einer oberen Aufhängung (während der Trockenperiode) einen durch die Gurtbänder und
die Aufhängeschlaufen bestimmten Abstand voneinander einnehmen, der zum Durchströmen der
Behandlung«- und Trockenluft dient, während sie bei einer oberen Belastung (während· der Stapelperiode)
unter Zusammenpressung der Klippfische bestrebt sind, unmittelbar aufeinanderzuliegen.
Wie durdh die nachstehend ausführlich beschriexo
bene weitere Ausgestaltung dieser neuen Vorrichtung hervorgeht, können dieFischkörpeir auf diesen
Ringhorden und in dieser Trockenkammer sehr einfach ohne die Notwendigkeit einer Unterbrechung
einer Trockenperiode oder einer Umkehr der Strömungsridbtong
der Heißluft getrocknet werden.
Vor dem Einbringen der mit den Klippfischen belegten Ringhorden in den Trockenraum werden
dieselben zunächst durch einen an einer auf die übereinandergestapelten Ringhorden gelegten Deckplatte
angreifenden Kran etwas angehoben, wobei sie frei unter der Deckplatte hängen. Um diese
Aufhängung der Ringhorden während der Trockenperiode ohne Kran beibehalten zu können, dient als
nunmehriges Auflager der angehobenen Deckplatte eine die Ringhorden umgebende und vorzugsweise
aus zwei halbzylindrischen LoahbledhstiVtzwänden
zusammensetzbare Lochblechstützwand. die ihrerseits unmittelbar auf einen runden Hordenwagen
aufgesetzt werden kann.
Als Trockenraum dient erfindungsgemäß eine mit Türen zum Einfahren des mit der Deckplatte,
dien daran aufgehängten Ringhorden und der Lochblechstützwand
versehenen Hordenwagens versehene und demgegenüber nur wenig größere
Trockenkammer, die oberhalb der über dem eingefahrenen Hordenwagen befindlichen Deckplatte,
zentral angeordnet, einen Ventilator mit einem nach unten ragenden Ansaugrohr aufweist, welches
an eine mittlere Öffnung der Deckplatte nach oben anschließt und hierbei einen Kreislauf für die vom
Ventiliator umwälzbare Luft schließt, der auf der
Saugseite des Ventilators von dem zwischen den Riinghorden vorhandenen Schacht und dem Ansaugrohr
und auf der Druckseite des \7entidators aus
dem zwischen den Wänden der Trockenkammer und der Lochblechstützwand gebildeten Ringraum
und schließlich aus dien zwischen den Ringhordien
vorhandenen Zwischenräumen gebildet wird.
Die Trockenkammer weist schließlich in einer oberhalb des Ventilators befindlichen Abdeckung
Öffnungen zur Abführung der mit Feuchtigkeit angereicherten Luft auf, während zuir Zuführung
von Frischluft zwei am Boden dar Trockenkammer angeordnete Frischluft'kanäle dienen, die beidseitig
einer mittleren Schiene für den Hordenwagen bis zur Mitte dier Trockenkammer reichen, wo sie bei
eingefahrenem Hordenwagen mittels je einer vorzugsweise regelbaren Öffnung nach oben in den
zwischen, «den Ringhorden gebildeten Schacht führen. Einzelheiken und weitere Ausgestaltungen des
Erfindungsgedankens sind der nachstehenden Beschreibung zu entnehmen, in der der Gegenstand
der Erfindung. in einem Ausführungsbeispiel an Hand von 25 Abbildungen veranschaulicht ist. Es
zeigt
Fig. ι die von einer aufgehängten Deckplatte
gerade losgelösten, auf dem runden Hordenwagen gestapelten Ringhorden in einer Seitenansicht,
Fig. 2 die an einem Kran angehängte Deckplatte mit angehängten Ringhorden in einer gleichen Ansieht,
Fig. 3 die auf den Hordenwagen mitteis halbzylindrischer Lochblechstützwände abgestellte
Deckplatte in gleicher Ansicht,
Fig. 4 einen axialen Schnitt durch eine Trocken·- kammer mit eingefahrenen Ringhorden,
Fig. 5 einen Horizontal schnitt durch die Trockenkammer
zwischen zwei über diem Hordenwagen •hängenden Ringhorden mit einer Draufsicht auf
die eingelegten Klippfische,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die geschlossene Trockenkammer,
Fig. 7 und 8 eine Deckplatte im Schnitt bzw. in einer Ans ichit von oben (in vergrößertem Maßstab/,
Fig. 9 und 10 je eine Ringhorde in Draufsicht, Fig. ir und 12 je einen Axialschnitt durch eine
Ringhorde gemäß Fig. 9 bzw. 10,
Fig. 13 die Befestigung der Ringhorden an senkrechten
Tragbändern in einem vergrößert dargestellten Teilquieirschnitt der Ringhorden,
Fig. 14 eine Teilansicht einer Ringhorde. ans
der die Befestigung eines Netzgeflechtes am äußeren Ringrohr der Ringhorde zu ersehen ist ("in
stark vergrößertem Maßstab),
Fiig. is einen Längsschnitt durch eine halbzylindrische
Locibblectistützwand- (in stark vergrößertem Maßstab),
Fig. 16 einen Teilquerschnitt durch die an der Deckplatte mittels Gurtbänder angehängten Rins?-
horden (in stark vergrößertem Maßstab). i°°
Fig. 17 einen der Fig. 16 ähnlichen Tedlausschnitt
in nochmals vergrößertem Maßstab,
Fig. 18 denselben Teiilaussehnitt, jedoch in Richtung
des Pfeiles A der Rig. 17 gesehen,
Fig. 19 einen Teillängsschnitt durch die Trockenkammer
bei eingefahrenem Hordenwagen (in vergrößertem Maßstab),
Fig. 20 einen Längsschnitt durch den Ventilator und ein zu seiner Lagerung dienendes kegelförmiges
Eisengestell der Trockenkammer (in ver- no
größertem Maßstab),
Fig. 21 das kegelige Eisengestell gemäß Fig. 20 in einer Draufsicht (in gleichem Maßstab),
Fig. 22 einen Längsschnitt entlang den Frischluftzuführungskanälien
am Boden der Trockenkammer nach der Linie B-B der Fig. 23 (in vergrößertem
Maßstab),
Fig. 23 eine Draufsicht auf die Luftkanäle gemäß Fig. 22 (in gleichem Maßstab),
Fig. 24 einen Querschnitt durch die .Luftkanäle mach der Linie C-C der Eig. 22 (in etwa gleichem
Maßstab),
Fig. 25 eine Schiene der Trockenkammer für die mittlere Laufrolle des Hordenwagens mit
Teilen des eingefahrenen Hordenwagens im Querschnitt (in gleichem Maßstab).
In Fig. ι ist gezeigt, wie die mit Klippfischen u. dgl. Trockengut 26 (vgl. Fig. 5) belegten und
beispielsweise gerade nadh Beendigung einer Trockenperiode aus einem Trockenraum herausgefahrenen
Ringhorden 1,1' auf einem Hordenwagen 2 gestapelt werden, nachdem eine Deckplatte
3 von den Ringhorden abgehoben worden ist. Die Deckplatte 3 hängt am Greifer 4 eines im einzelnen
nicht dargestellten Kranes, wobei zwei zangenartige Haken 5 des sichtbaren Greifers 4 des
Kranes in entsprechende Aussparungen 3' (vgl. Fig. 7) der Deckplatte 3 eingreifen. Die Klippfische,
die übereinander in den Ringhorden 1 gestapelt liegen, werden durch Gewichte 6, die aus
Steinen u. dgl., wie sie an Ort und Stelle gefunden werden, bestehen können, zusätzlich belastet.
Nach der Stapelung werden die Gewichte 6 abgenommen und nach Herablasisen des Greifers 4
mit angehängter Deckplatte 3 die Ringhorden 1,1'
mittels Gurtbänder 7,7' an der Deckplatte 3 an mehreren Stellen eingehängt (vgl. Fig. 2). Dabei
sind die Ringhorden außerdem unter sich mittels zusätzlicher Aufhängeschlaufen 8 verbunden. Nach
dem Wiederanheben der Deckplatte 3 stellen sich die an den Gurtbändern 7 und Aufhängeschlaufen 8
befestigten Ringhoirden 1, i' ziehharmonikaartig
mit l>estimmtem Abstand auseinander. Sie werden zunächst frei vom Horden wagen 2 abgehoben. Dann
werden, wie Fig. 3 zeigt, zwei halbzylindrische Lochblechstützwände 9, 9', die je mit Winkeleisenbogenstücken
38 (vgl. Fig. 15) versteift sind, auf den Hordenwagen 2 aufgestellt, zu einer zylindrischen
Stützwand zusammengeschoben und. miteinander fest verbunden. Hiernach sitzt, wie aus
Fig. 19 ersichtlich, die unterste Ringhorde 1' gerade
noch auf dem Boden 43 des Hordenwagens 2 auf. Durch die Löcher 39 der Locihblechstütz-.
wände 9, 9' (vgl. auch Fig. 17) wird später, wenn der Hordenwagen 2 zusammen mit den Ringhorden
1,1', der Deckplatte 3 und den Lochblechstützwänden 9, 9' in eine Trockenkammer 10 eingefahren
ist, Trockenluft durchgeblasen (vgl. Fig. 4).
Wie aus Fig. 4 weiter hervorgeht, ist in das Traggerüst der Trockenkammer 10 mittels eines
kegeligen Eisengestells 13 ein durch einen Motor 11 angetriebener Ventilator 12 eingesetzt, wobei
außerdem urn dieses Eisengestell 13 herum noch Heizregisteir 14 ringförmig angeordnet sind. Die
Wände der achteckig ausgeführten Trockenkammer 10 werden durch Isolierplatten 28 gebildet. Aus
Fig. 19 ist der Aufbau der Trockenkammer 10 mit dem Traggerüst aus Profileisen 40 und die Befestigung
der Isolierplatten 28 am Traggerüst mittels Spannschienen 41 und 42 genauer zu ersehen.
Diese Art der Ausführung der Trockenkammer ist außerordentlich einfach, und durch die
leichte Lösbarkeit der Isolierplatte« 28 von dem Traggerüst ist eine gute Zugänglichkeit und Reinigung
der Trockenkammer gegeben. Die Trockenkammer 10 weist auf der Einfahrsedte noch Türen
29 auf, die in Fig. 6 in geöffnefcar Stellung strichpunktiert
dargestellt sind. Am Boden der Trockenkammer 10 befinden sich schließlich drei Fafarschienen
22, 23 und 24, in die der Hordenwagen 2 mit Laufrollen 25 eingefahren werden kann.
In den Fig. 7 und 8 ist die Deckplatte 3/ aus Profileisen hergestellt, genauer dargestellt. An ihr
befinden sich Haken 30, 30' zur Befestigung der Gurtbänder 7, 7', an denen die Ringhorden 1,1'
hängen. Der äußere ringförmige Teil der Deckplatte. 3 trägt einen Rand3i, der zum besseren Aufsetzen
der Deckplatte auf die miteinander- verbundenen Lochblechstützwändieg.g' dient, während ein
innerer ringförmiger Teil 32 der Deckplatte 3 zur Anlage an den nach oben anschließenden zylindrischen
Ansaugkanal 17 (vgl. Fig. 19) des Ventilators 12 dient. Innerhalb dieses ringförmigen
Teils 32 wird dabei eine Durchtrittsöffnung 44 für die angesaugte Luft gebildet.
Während des Trookenvorganges strömt die durch den Ventilator 12 und die Heizregister 14 nach
außen geförderte Luft zunächst von oben in einen äußeren Ringraum 15, der zwischen den Ringhorden
i, i' und der äußeren Trockenkammer 10
gebildet wird. Von dort aus strömt sie durch die Locher 39 der Lochblechsitützwände 9 und anschließend
strahlenförmig zwischen den Ringhorden i, i' über das Trockengut 26 (Fische u.dgl.)
nach innen zu einem innerhalb dler Ringhorden gebildeten Schacht 16 und wird von dort aus durch
die Durchtrittsöffnung 44 der Deckplatte 3 wieder nach oben zu dem Ansaugrohr 17 des Ventilators
12 geführt.
Das kegelförmige Eisengestell 13 (vgl. auch Fig. 20 und 21) ist nach oben hin noch durch ein
Blech bzw. eine entsprechende Isolierplatte 13' (vgl. Fig. 4) abgedeckt. In dieser Abdeckung befinden
sich in nicht besonders dargestellter Weise noch öffnungen, durch welche Abluft (vgl. Pfeile 18 in
Fig. 4) nach oben austreten kann. Die Abluft wird dabei durch Frischluft (vgl. Pfeile 19 in Fig. 4)
ersetzt, welche durch zwei untere Frischluftkanäle 20 und 21 am Boden dar Trockenkammer 10 über
öffnungen 45 in den mittleren Schacht 16 eingeführt wird (vgl. auch Fig. 22 bis 24). Sowohl die
Frischluft- als auch die Abluftmengen können durch sdhematisdh dangestellte Regelklappen eingestellt
werden.
In Fig. 5 ist das auf ein Netzgeflecht 27 einer Ringhorde 1 aufgelegte Trockengut 26 sichtbar.
Diese Figur zeigt dabai deutlich, wie zweckmäßig die Ringhorden in der· Ausnutzung des Platzes
geradle für die Fischtrocknung sind.
Wie insbesondere aus Fig. 4 hörvorgeht, bilden
je zwei aufeinander befindliche Ringhorden ein Paar, wobei jeweils die eine Ringhorde 1 einen
etwas größeren Ring als die andere Ringhorde i' bildet. Durch diese Ausbildung ist erreicht, daß die
Ringhorden während der Stapelung niöht mit ihren inneren und äußeren Ringrohren, sondern lediglich
über das zu pressende Trockengut 26 aufeinanderliegen. Jede Ringhorde 1 bzw. 1' besteht aus zwei
Ringrohren 34, 35 bzw. 34'. 35' (vgl- Fig. 16),
wobei die Ringrohre mit ihren Ringen konzentrisch zueinander angeordnet sind. Das äußere Ringrohr
34 bzw. 34' besitzt innen ringförmige Ösen 36 (vgl.
Fig. 10 und 14), in denen das Netzgefkcht 27 eingelhängt
und verspannt ist. Die Verspannung erfolgt dabei gegen das zugehörige innere Ringrohr
35 bzw. 35'.
In den Fig. 9 und 11 ist eine Ringhorde 1 gezeigt,
an der außen Befestigungsniiete 33 angesetzt sind, in die die Gurtbänder 7 mit innen befindlichen
Lasdhen 37 eingehängt werden. Die Fig. 10 und 11 zeigen eine Ringihorde 1' mit am inneren Ringrohr
35' befestigten Befestigungsnieten 33.
Die Fig. 13 und 16 zeigen die Befestigung der
äußeren Ringrohre 34 bzw. 34' und die Befestigung der inneren Ringrotore 35 bzw. '35' an den Gurtbändern
7', 7 bzw. deren Laschen 37 und den Auffaängeschlauifen
8. Die Gurtbänder 7' halten mittels der Lasdhen 37 die äußeren Ringrohre 34 und werden
oben an der Deckplatte 3 an einem Haken 30' befestigt. Die inneren Gurtbänder 7 sind an ähnliehen
inneren Haken 30 der Deckplatte 3 eingehängt. Die Fdg. 17 und 18 zeigen das innere Gurtband
7, wie es am Deckel 3 mittels des Hakens 30 befestigt ist. Die Figur zeigt audh deutlich die Befestigung
des inneren Ringrahres 35' am Gurtband 7.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist nicht an die in dem Ausführungsbeispiel gezeigte Konstruktion
gebunden. Statt aus Profileisen kann dieDeckplatte
30 audh aus einem Gußstück hergestellt werden, und die Lochbleohstützwand kann statt aus
zwei halbzylindrisclhen Lochblechstützwänden auch aus z. B. Viier Wandtailen .bestehen, die gemeinsam
zu der zylindrischen Lochblechsitützwand zusammensetzbar
sind. Audh ist die Trockenkammer nidht an die Ausführung mit einer achteckigen Wand gebunden. Dagegen ist für die Erfindung
wesentlich, daß durch die Ringhorden das Auflegen dfer Fische u. dgl. so ermöglicht ist, daß die Auflagefläche
vollständig auegenutzt wird. Dabei ist das Einlegen und Herausnehmen der Fischkörper
selbst bei, eingehängten Ringhorden leidht möglich. Weiterhin ist für die Erfindung wichtig, daß sich
bei der konzentrisch von außen nach innen erfolgenden Zuführung der Trockenluft ein Wechsel der
Luiftridhtung erübrigt, wodurch zusätzlich eine wesentliche Vereinfachung der Einrichtung erzielt
ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Vorrichtung zum Herstellen getrockneter Klippfische durch abwechselnde Anwendung einer Trocken- und einer Stapelperiode, wobei die Klippfische während der Trockenperiode durch einen Heißluftsstrom getrocknet und während der Stapelperiode von oben belastet sowie gemeinsam gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Lagern, der Klippfische sowohl während der Trocken- als audh während der Stapelperiode vorzugsweise mit Kunststoffschnüren oder -(bändern bespannte Ringhorden (1, 1') dienen, die mittels an ihren äußeren -und inneren Ringrohren (34, 35 bzw. 34', 35') befestigter und zweckmäßig ebenfalls aus Kunststoffschnüren hergestellter Gu.rtbänder (7,7') und Aufhängeschlaufen (8) derart horizontal übereinander angeordnet sind, daß sie bei einer oberen Aufhängung (wähnend der Trockenperiode) einen durch die Gurtbänder (7, 7') und die Aufhängeschlaufen(8) bestimmten Abstand voneinander einnehmen, der zum Durchströmen der Behandlumgs- und Trockenluft dient, während sie bei einer oberen Belastung (während der Stapelperiode) unter Zusammenpressung der Klippfische bestrebt sind, unmittelbar aufeinanderzuliegen.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringhorden (1, 1') paarweise zusammengefaßt sind, wobei die einen Ringhorden (1) der Paare einen etwas größeren Ring als die anderen Ringhorden (1') bilden.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb und außerhalb der übereinander angeordneten Ringhorden (1, 1') je mindestens drei Gurtbänder (7 bzw. 7') an Haken (30 bzw. 30') einer Deckplatte (3) angehängt sind, wobei jeweils von den Ringhorden (1') die inneren Ringrohre (35') und von den Ringhorden (1) die äußeren Ringrohre (34) unmittelbar an dien inneren bzw. äußeren Gurtbändern (7 bzw. 7') aufgehängt sind, während jeweils von den Ringhorden (1) die inneren Ringrohre (35) und von dien Ringhorden (1') die äußeren Ringrdhre (34') mittels der Aufhängeschlaufen (8) an den unmittelbar darüber befindlichen Ringhorden (1' bzw. 1) aufgehängt sind.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß als Unterlage für einen aus den übereinander angeordneten Ringhordien (1, 1') gebildeten Hordenstapel ein in den Abmessungen angepaßter runder Hordenwagen mit vier Laufrollen (2) dient.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei dier oberen Aufhängung der übereinander angeordneten Ringhorden (1, 1') als Auflager der Deckplatte(3) eine die Ringhordien (1, 1') umgebende und vorzugsweise aus zwei 'halbzylindrisdhen Loohbledhstützwänden (9, g') zusammensetzbare Lochbleahstützwand dient, die ihrerseits unmittelbar auf den runden Hordenwagen (2 j aufgesetzt werden kann.6Γ Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Trockenraum eine mit Türen (29) zum Einfahren des mit der Deckplatte (3), den daran aufgehängten Ringhorden (1, 1') und der Lochblechstützwand versehenen Hordenwagens (2) versehene und demgegenüber nur wenig größere Trockenkammer (10) dient, die oberhalb der über dem eingefahrenen Hordenwagen befindlichen Deckplatte (3), zentral angeordnet, einen Ventilator (12) .mit einem nach unten ragenden Ansaugrohr (17) aufweist, welches an eine mittlere Öffnung (44) der Deckplatte (3) nach oben anschließt und hierbei einen Kreislauf für die vom Ventilator (12)umwälzbare Luft schließt, der auf der Saugseite des Ventilators (12) von dem zwischen den Ringhorden (1, i') vorhandenen Schacht (16) und dem Ansaugrohr (17) und auf der Druckseite des Ventilators (12) aus dem zwischen den Wänden der Trockenkammer (10) und der Lochblechstützwand gebildeten Ringraum (15) und schließlich aus den zwischen den Ringhorden (1, 1') vorhandenen Zwischenräumen gebildet wird.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trockenkammer (10) ringförmig um ein den Antriebsmotor (11) des Ventilators (12) auf dessen Druckseite umgebendes kegelförmiges Eisengestell (13) herum noch Heiizregiister (14) angeordnet sind.8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abführung der mit Feuchtigkeit angereicherten Luft in einer oberhalb des Ventilators befindlichen Abdeckung (13') der Trockenkammer (10) befindliche Öffnungen dienen, während zur Zuführung von Frischluft zwei am Boden der Trockenkammer (10) angeordnete Frischluftkanäle (20, 21) dienen, dlie beidseitig einer mittleren Schiene (23) für den Hordenwagen (2) bis zur Mitte der Trockenkammer (1.0) reichen, wo sie bei eingefahrenem Hordenwagen mittels je einer vorzugsweise regelbaren öffnung (45) nach oben in den zwischen dien Ringhorden (1, i') gebildeten Schacht (16) führen.9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur zusätzlichem Belastung der auf einandergestapelten Ringhordien(i, 1') Gewichte (6) vorgesehen sind.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
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| DEK15830A DE965285C (de) | 1952-10-17 | 1952-10-17 | Vorrichtung zum Herstellen getrockneter Klippfische |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK15830A DE965285C (de) | 1952-10-17 | 1952-10-17 | Vorrichtung zum Herstellen getrockneter Klippfische |
Publications (1)
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| DE965285C true DE965285C (de) | 1957-06-06 |
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|---|---|---|---|
| DEK15830A Expired DE965285C (de) | 1952-10-17 | 1952-10-17 | Vorrichtung zum Herstellen getrockneter Klippfische |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE965285C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1105262B (de) * | 1959-11-05 | 1961-04-20 | Raeucherschmidt K G | Horde fuer Brueh- und Kochschraenke fuer Fleisch- und Wurstwaren |
-
1952
- 1952-10-17 DE DEK15830A patent/DE965285C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1105262B (de) * | 1959-11-05 | 1961-04-20 | Raeucherschmidt K G | Horde fuer Brueh- und Kochschraenke fuer Fleisch- und Wurstwaren |
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