DE965566C - Mikrophonvorrichtung fuer Uhrenpruefgeraete - Google Patents

Mikrophonvorrichtung fuer Uhrenpruefgeraete

Info

Publication number
DE965566C
DE965566C DER11440A DER0011440A DE965566C DE 965566 C DE965566 C DE 965566C DE R11440 A DER11440 A DE R11440A DE R0011440 A DER0011440 A DE R0011440A DE 965566 C DE965566 C DE 965566C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
holder
watch
microphone
jaw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER11440A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RENO SA
Original Assignee
RENO SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RENO SA filed Critical RENO SA
Application granted granted Critical
Publication of DE965566C publication Critical patent/DE965566C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D1/00Gripping, holding, or supporting devices
    • G04D1/06Supporting devices for clockworks or parts of time-pieces
    • G04D1/063Supporting devices for clockworks or parts of time-pieces provided with a pick-up means, e.g. microphone

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

  • Mikrophonvorrichtung für Uhrenprüfgeräte Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Mikrophonteil von Uhrenprüfgeräten so zu verbessern, daß die Uhr schnell und mit geringer Mühe reguliert werden kann..
  • Die Erfindung geht dabei von Vorrichtungen aus, bei denen eine Zange über ein Universalgelenk, von diesem abnehmbar, an einem Halter angebracht ist. Die Zange hat zwei Backen, zwischen. denen die zu prüfende Uhr eingespannt wird und von denen eine Backe ,ein M:i'krophon trägt. Bei den bekannten Vorrichtungen wird die Uhr von der Zange, mit der die zu beobachtende Uhr auf das Mikrophon gedrückt wird, verdeckt. Man kann aber die Uhr zum Zwecke einer Regulierung des Ganges nur so herausne hmen, daß man, die die Uhrhaltende Zange öffnet, so daß sich die Uhr aus der Zange herausziehen läßt. Die Zange bildet mit dem das Mikrophon tragenden Halter eine-bauliche Einheit. Dadurch ergibt sich die Notwendigkeit, jedesmal die Zange auf umständliche und zeitraubende Weise zu öffnen, wenn man die Uhr zur Nachregulierung in die Hand nehmen muß. Da sich bei der Justierung einer Uhr die Vorgänge von Beobachten und Regulieren häufig wiederholen, muß also bei den bekannten Vorrichtungen die Zange durch umständliche Schraubverbindungen immer wieder geöffrn; t und geschlossen werden, wodurch sehr viel Zeit in Anspruch genommen wird. Dieser Nachteil ist besonders dann von Bedeutung, wenn gleichzeitig eine größere Anzahl von Uhren überwacht und einreguliert werden muß, wie es z. B. bei der Uhrenfabrikation der Fall ist.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß für die Anbringung der Zange am Halter zwei entweder an der Zange oder am Halter befestigte Stifte vorgesehen sind. die in entsprechende Bohrungen im Halter bzw. der Zange eingeschoben werden können, wobei die Backen der Zange durch eine Feder zusammengedrückt werden und die auf die das Mikrophon. tragende Backe gedrückte Backe nach Art einer zweizinkigen Gabel ausgebildet ist, so daß die Uhr nach Abnehmen der Zange von dem Halter reguliert werden kann, ohne sie aus der Zange zu entfernen.
  • Es ist ein Uhrenprüfgerät mit schwenkbarem Mikrophonteil bekannt, in dem die Uhr federnd gehalten wird, doch liegt die Uhr dabei ebenfalls nicht frei und muß zum Regulieren jedesmal aus dem Halter herausgenommen worden.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen wird also nach der Erfindung die Uhr zusammen mit der Zange vorn dem Halter abgenommen, wenn sie reguliert werden soll. Dabei dient die Zange zum Halben des Uhrwerks und ist so gestaltet, daß das Uhrwerk in der erforderlichen Weise zugänglich isst. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Zange, deren eine Backe die Form einer zweizinkigen Gabel hat und deren andere Backe das Mikrophon trägt, das Uhrwerk frei zugänglich hält und in ihrer Gesamtheit von dem Halter leicht abnehmbar ist. Die Verbindung der Zange mit dem Halter wird dabei durch eine einfache Steckverbindung dargestellt, Diese Steckverbindung sorgt dafür, daß das Abnehmen. und Wiedereinsetzen der Zange in denkbar kürzester Zeit stattfinden kann. Die erfindungsgemäße Mikrophonvorrichtung zeichnet sich gegenüber den vorbekannten Einrichtungen darüber hinaus noch durch ihre große Beweglichkeit und Handlichkeit aus.
  • Eine besonders zweckmäßige Gestaltung der neuen Mikrophonvorrichtung ergibt sich nach einem Ausbildungsmerkmal der Erfindung dadurch, daß die eine Bohrung in der einen Backe der Zange, die andere in der Drehachse der Backen und konzentrisch zu dieser Achse liegt, so daß die erste Backe unbeweglich ist und die andere sich frei um die Achse drehen kann.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels weiter erläutert. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht eines Teiles der Mikrophonvorrichtung und Fig 2 eine perspektivische Ansicht der gleichen Vorrichtung.
  • Die dargestellte Vorrichtung enthält ein Paar Hebel z und 2. Der Hebel 2 hat Ansätze, von denen der Hebel i bei 3 schwenkbar getragen wird. Eine auf der Achse des Gelenkes 3 angebrachte Feder 4. hat das Bestreben, die Enden i, und 2" der Hebel i und 2 zusammenzudrücken. Das Ende i. hat die .Form einer Gabel, deren Zinken mit Gummi 5 überzogen sind, während das Ende 2" das Gehäuse eine: kleinen Mikrophons 6 bildet, z. B. eines piezoelektrischen Ouarzmikrophons. Dieses ist eine elel@tTische Leitung 7" die in einen zweipoligen Bananenstecker 8 endet.. mit einem für die vom Mikrophon gelieferten Stromschwankungenempfindlichen,nicht dargestellten Apparat bekannter Bauart verbunden.
  • Die- beiden anderen Enden der Hebel i und entsprechend mit ib und 2b bezeichnet, sind hei 9 gerillt und lassen sich zwischen zwei Finger nehmen, um die Zange, die die Enden i, und 2" bilden. zu öffnen und die zu beobachtende Uhr einzulegen. die dann durch den Druck der Feder 4 festgeklemmt wird.
  • Die Vorrichtung enthält außerdem einen Ständer. der - aus einer Grundplatte i i mit Stange i o und einem hopf i2 besteht, der auf der Stange mit Reibung drehbar ist. Der Kopf 12 hat einen Zapfen i3. auf dem ein mit zwei parallelen Stiften 15 und 16 versehenes Tragstück 14 so angebracht ist, daß es ebenfalls mit Reibung auf dem Zapfen gedreht werden kann. Die Stifte 15 und 16 passen in zwei Bohrungen 17 und 18, von denen die eine in den Hebel 2 und die andere in die Achse des Gelenkes 3 eingelassen sind. Durch diese Anordnung ist der Hebel :2 auf dem Ständer in zwei Punkten befestigt und somit unbeweglich, während der Hebel i uiri die Achse des Gelenkes 3 versdhwenkbar ist. Außerdem kann, da sowohl der Kopf 12 als auch das Tragstück 14 drehbar sind.und zusammen ein allseitiges Gelenk bilden, die zwischen die Enden i" und 2" der Hebel i und 2 flach eingeklemmte Uhr in jede beliebige Stellung gebracht werden, in der die Beobachtung durchgeführt werden soll.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ausbildung des Mikrophonteils von Uhrenprüfgeräten in Form einer über ein Universalgelenk an einem Halter angebrachten, von diesem abnAmbaren Zange mit zwei Backen. zwischen denen die zu prüfende Uhr eingespannt wird und von denen -eine Backe ein Mikrophon trägt, dadurch gekennzeichnet, daß für die Anbringurig der Zange am Halter (io, i i) zwei entweder an der Zange oder am Halter befestigte Stifte (15, 16) vorgesehen sind, die in entsprechende Bohrungen (17, 18) im Halter bzw. der Zange eingeschoben werden können, wobei die Backen (1a, 2a) der Zange durch eine Feder (4) zusammengedrückt werden und die auf die das Mikrophon (6) tragende Backe (2a) gedrückte Backe (i.) nach Art einer zweizinkigen Gabel (5) ausgebildet ist. so daß die Uhr nach Abnehmen der Zange von dem Halter reguliert werden kann, ohne sie aus der Zange zu entfernen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Bohrung (17) in der einen Backe (2) der Zange, die andere (18) in der Drehachse der Backen und konzentrisch zu dieser Achse liegt, so daß die erste Backe (2) unbeweglich ist und die andere sich frei um die Achse drehen kann.. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 965 1.23; Neue Uhrmacher-Zeitung, 1950, S. 632.
DER11440A 1952-04-17 1953-04-18 Mikrophonvorrichtung fuer Uhrenpruefgeraete Expired DE965566C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH965566X 1952-04-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE965566C true DE965566C (de) 1957-06-13

Family

ID=4550632

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER11440A Expired DE965566C (de) 1952-04-17 1953-04-18 Mikrophonvorrichtung fuer Uhrenpruefgeraete

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE965566C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041425B (de) * 1954-02-13 1958-10-16 Fritz Marti Haltevorrichtung fuer Uhrwerke

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR965123A (de) * 1950-09-04

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR965123A (de) * 1950-09-04

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041425B (de) * 1954-02-13 1958-10-16 Fritz Marti Haltevorrichtung fuer Uhrwerke

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE965566C (de) Mikrophonvorrichtung fuer Uhrenpruefgeraete
DER0011440MA (de)
DE1797222C3 (de) Lehrgerät zur Mechanik
DE218499C (de)
DE304063C (de)
DE948283C (de) Einspannvorrichtung fuer Rachenlehren od. dgl.
DE879754C (de) Gesichtsbogen
DE310298C (de)
DE921053C (de) Messgeraet
DE229431C (de)
DE240920C (de)
DE418761C (de) Vorrichtung zum Betrachten eines Bildbandes
DE2446083C3 (de) Zahnärztliches Lehr- und Übungsgerät
DE534150C (de) Nadelhalter, insbesondere fuer Schalldosen von Sprechmaschinen
DE819074C (de) Verfahren und Maschine zum Eichen der Unruhe und Spiralfeder von Uhrwerken
DE225222C (de)
DE119840C (de)
DE299952C (de)
AT107795B (de) Vorrichtung zum gegenseitigen Einstellen von Sockeln und Glocken bei elektrischen Lampen od. dgl.
DE309530C (de)
DE256699C (de)
DE282976C (de)
DE253095C (de)
DE2046970C (de) Vorrichtung zur Entnahme eines mit einer Tragerplatte verloteten Bauteiles relativ kleiner Abmessungen
DE426686C (de) Vorrichtung zum beiderseitigen Schleifen von Messerklingen