DE965743C - Prallmuehle, insbesondere fuer feuchtes Mahlgut - Google Patents

Prallmuehle, insbesondere fuer feuchtes Mahlgut

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DE965743C
DE965743C DEB25608A DEB0025608A DE965743C DE 965743 C DE965743 C DE 965743C DE B25608 A DEB25608 A DE B25608A DE B0025608 A DEB0025608 A DE B0025608A DE 965743 C DE965743 C DE 965743C
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DE
Germany
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rotor
impact
mill
heating
baffle plates
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Expired
Application number
DEB25608A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Fluegel
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Buettner Werke AG
Original Assignee
Buettner Werke AG
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Publication date
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/02—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
    • B02C13/06—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor
    • B02C13/09—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor and throwing the material against an anvil or impact plate
    • B02C13/095—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor and throwing the material against an anvil or impact plate with an adjustable anvil or impact plate
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/13—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft and combined with sifting devices, e.g. for making powdered fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Prallmühle, insbesondere für feuchtes Mahlgut, mit einem schnell umlaufenden Rotor, mit im Abstand darüber frei angeordneten Prallplatten und oberhalb des Rotors vorbeigeführtem Heiz- und Sichtgasstrom. Erfindungsgemäß ist der oberhalb des Rotors vorgesehene Mühlenraum durch Zwischenwände in einen mittleren, im Bereich der Prallplatten liegenden Raum und zwei seitliche Räume unterteilt, wobei die Heizgaszuführung in den mittleren Raum und die Abführung durch die seitlichen Räume derart erfolgt, daß die Heizgase die Prallplatten umströmen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sollen die Zwischenwände bis in die Höhe der Prallplatten herabreichen.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung weist den Vorteil auf, daß durch die seitlichen Abzugskanäle die Heizgase zu einer Zweiteilung gezwungen werden, wodurch erreicht wird, daß die Heizgase, die im Bereich der Prallplatten entstehenden Materialwirbel gleich- ao mäßig durchdringen. Hierdurch ergibt sich eine gleichmäßige und intensive Trocknung des Mahlgutes. Außerdem ist es möglich, eine sehr große Heizgasmenge durch die Mühle zu führen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Hierin ist mit 1 das den Rotor 3 umschließende Gehäuse bezeichnet. Oberhalb des Rotors befinden sich die Zwischenwände 2 und 2a. Diese Zwischenwände bilden die seitlichen Heizgasabführungskanäle 7. In der Mitte zwischen den Wänden 2 und 2a ergibt sich der Raum 18, in dessen Bereich die hauptsächlichsten der oberhalb des Rotors vorgesehenen Prallplatten 4 angeordnet sind. Die unteren Einströmöffnungen der Heizgaskanäle 7 sind mit dem Bezugszeichen 8 versehen. Die Einström-Öffnungen liegen etwas tiefer als die Heizgaszuführungs-
709 552/116

Claims (2)

stelle 9. Zweckmäßig ist es, für die Zuführung der Heizgase die beiden Stirnwände des Haubenaufsatzes mit Öffnungen zu versehen und diese an eine nicht besonders dargestellte, gegabelte Heizgasleitung anzuschließen. Der obere Teil der Haube ist durch Schrägwände 10 abgeteilt und dient als Sichtraum. Die Schrägwände bilden einen Trichter, dessen untere Öffnung durch eine Pendelklappe 11 abgeschlossen ist, die bei Ansammlung einer entsprechenden Materialmenge ausweicht und das Gut zum Herunterfallen freigibt. Man kann auch an Stelle der Pendelklappe irgendeine andere Vorrichtung, z. B. ein Zellenrad od. dgl., vorsehen. In dem oberen Teil der Haube befindet sich die Abgasleitung 12. Durch den Stutzen 17 können zusätzlich Heizgase in die Mühle geführt werden. Erwähnt wird noch, daß seitlich des Rotors eine weitere Prallplatte 5 angebracht ist, die auch mit einem Rost versehen sein kann. Die Arbeitsweise der Einrichtung ist wie folgt: Das zu verarbeitende Gut wird der Mühle durch den Stutzen 13 aufgegeben. Durch das Auftreffen auf die Schlagplatten des Rotors tritt bereits eine erhebliche Zerkleinerungswirkung ein. Die weitere Zerkleinerung findet durch den Aufprall des Gutes auf die Prallplatten 4 statt. Die Hauptmenge des zerkleinerten Gutes wird durch den Fallschacht 14 ausgetragen. Bei dem Aufprall auf die Prallflächen 4 entstehen Materialwirbelschichten. Da die durch die Öffnung 9 eintretenden Heizgase durch die seitlichen Kanäle 7 abgeführt werden, durchdringen sie den Raum 18 auf der ganzen Breite. Hierdurch wird erreicht, daß die sich im Bereich der Prallplatten bildenden Materialwirbelschichten gleichmäßig von den Heizgasen durchspült werden. Durch Bemessung der Heizgasgeschwindigkeit kann man erreichen, daß eine bestimmte Materialmenge von den Heizgasen mit nach oben getragen wird. Die leichteren Gutstücke gelangen alsdann mit den Abgasen in die Leitung 12 und von dort aus in einen nicht dargestellten Zyklon. Die noch schwereren und gröberen Gutsanteile werden dagegen im oberen Teil der Haube, durch entsprechende Einstellung der Klappen 15, durch Höhenverstellung des Kegels 16 oder ähnliche Hilfsmittel abgeschieden und gelangen dann durch die Klappe 11 erneut in das Mahlaggregat, werden also dem Heizgasstrom und der Prallwirkung der Mühle nochmals ausgesetzt. Die vorbeschriebene Arbeitsweise soll vor allen Dingen dann zur Anwendung kommen, wenn ein Produkt zerkleinert und getrocknet wird, bei dem die größte Feuchtigkeit in den feineren Gutsanteilen enthalten ist, wie das z. B. meist bei Kalkstein der Fall ist. Es genügt dann, wenn die größeren Gutstücke, die weniger Feuchtigkeit enthalten, an den Prallwänden zerkleinert und anschließend durch den unteren Fallschacht ausgetragen, also nicht so lange der Heizgaswirkung ausgesetzt werden,. wie die feineren Massen, die mehr Wasser enthalten und deshalb ein oder mehrmals den Kreislauf durch die Heizgaskanäle 7, den anschließenden Sichtraum und wieder zurück zur Mühle zurücklegen sollen, bis auch sie genügend trocken sind und dann durch die Abgasleitung 12 in den nicht dargestellten Zyklon gelangen. Das beschriebene Verfahren sowie die Vorrichtung zu seiner Ausführung können im Rahmen des Erfindungsgedankens mannigfach abgeändert und ausgestaltet werden. Das bezieht sich insbesondere auf die Ausbildung des Rotors mit den in seinem Bereich angeordneten Prallplatten. Diese Prallplatten können selbstverständlich auch um den ganzen Rotor herum angeordnet sein, wie es auch möglich ist, unterhalb des Rotors einen vollständigen Rost vorzusehen. Man kann ferner den Sichtraum mit einer Rutsche ausrüsten, um einen regelbaren Anteil des niedergeschlagenen Gutes aus dem Zerkleinerungsaggregat abzuführen. PaTESTANS ['RÜCHE:
1. Prallmühle, insbesondere für feuchtes Mahlgut, mit einem schnell umlaufenden Rotor, mit im Abstand darüber frei angeordneten Prallplatten und oberhalb des Rotors vorbeigeführtem Heiz- und Sichtgasstrom, dadurch gekennzeichnet, daß der oberhalb des Rotors (3) vorgesehene Mühlenraum durch Zwischenwände (2 und 2a) in einen mittleren, im Bereich der Prallplatten (4) liegenden Raum (18) und zwei seitliche Räume (7) unterteilt ist, wobei die Heizgaszuführung in den mittleren Raum und die Abführung durch die seitlichen Räume derart erfolgt, daß die Heizgase die Prallplatten umströmen.
2. Prallmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwände (2 und 20) bis in die Höhe der Prallplatten (4) herabreichen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 718 679, 687 057,
631793. 691309;
schweizerische Patentschrift Nr. 282 158; Aufsatz Puffe, »Möglichkeiten und Vorteile des
Einsatzes von Prallmühlen in der Aufbereitung« in der Zeitschrift »Erzbergbau und Metallhüttenwesen«, 1950, S. 41, 42.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 552/116 6.57
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