DE965882C - Gasentladungsroehre mit kalter Kathode - Google Patents

Gasentladungsroehre mit kalter Kathode

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Publication number
DE965882C
DE965882C DEH17293A DEH0017293A DE965882C DE 965882 C DE965882 C DE 965882C DE H17293 A DEH17293 A DE H17293A DE H0017293 A DEH0017293 A DE H0017293A DE 965882 C DE965882 C DE 965882C
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DE
Germany
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cathode
anode
gas discharge
cold cathode
discharge tube
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Expired
Application number
DEH17293A
Other languages
English (en)
Inventor
Raymond Richard Back
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hivac Ltd
Original Assignee
Hivac Ltd
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE965882C publication Critical patent/DE965882C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • H01J17/40Cold-cathode tubes with one cathode and one anode, e.g. glow tubes, tuning-indicator glow tubes, voltage-stabiliser tubes, voltage-indicator tubes
    • H01J17/44Cold-cathode tubes with one cathode and one anode, e.g. glow tubes, tuning-indicator glow tubes, voltage-stabiliser tubes, voltage-indicator tubes having one or more control electrodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0064Tubes with cold main electrodes (including cold cathodes)
    • H01J2893/0065Electrode systems
    • H01J2893/0068Electrode systems electrode assembly with control electrodes, e.g. including a screen

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  • Lasers (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 27. JUNI 1957
H 17293 VIIIc/21g
ist als Erfinder genannt worden
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft eine Gasentladungsröhre vom Relais-Typ mit kalter Kathode, einer Anode sowie einer Zündelektrode, durch welche die Entladung zwischen der Kathode und der Anode durch Anlegen einer Steuerspaninung an die Zündelektrode eingeleitet wird.
Derartige Relaisröhren werden für verschiedene Zwecke allgemein gebraucht und sind in den verschiedensten Formen je nach ihrem Verwendungszweck gebaut worden. Es ist eine Röhre bekannt, welche eine stabförmige Anode und eine Kathode in Form eines Hutes besitzt, welche koaxial, aber in einem Abstand vom Ende des Anodenstabes zusammen mit einer Zündelektrode angeordnet ist, die in der Nähe der Kathode zwischen dieser und der Anode liegt. Bei einer anderen bekannten Bauweise hat die Anode die Form eines kurzen Metallrohres, das in einer sie umgebenden Röhre aus isolierendem Material eingesenkt ist. Die Kathode wird in diesem Fall von einem Paar radial gerichteter Platten gebildet, welche in derselben Ebene wie die Endfläche des Anodenrohres liegen,, während die Zündelektrode die Form eines die Kathodenplatten und die Anode umgebenden Rohres hat, dessen. Endwand eine öffnung besitzt, aus welcher das obenerwähnte isolierende Rohr heraussteht. Bei
709 562/Ί18
einer weiteren bekannten Bauweise, welche sich als Abstimmungsanzeiger für Rundfunkgeräte eignet, besteht die Kathode aus einem in Form einer Spiralschnecke gewundenen Draht, während die damit zusammen arbeitende Anode und die Schaltelektroden die Form von kurzen Drahtstümpfen haben, die auf gegenüberliegenden Seiten der Kathode an deren: Ende geringsten Durchmessers hervorstehen. Es ist eine weitere Röhre ähnlicher ίο Art bekannt, welche aber eine geheizte Kathode in Form eines Hohlzylinders und eine damit zusammen arbeitende Anode in Form einer Scheibe, welche koaxial, aber in einem großen Abstand von der Kathode angeordnet ist, sowie eine Zündelektrode in Form eines kurzen Rohres oder eines ebenfalls mit der Kathode und der Anode koaxialen Ringes besitzt, welche zwischen ihnen angeordnet ist.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Relaisröhre der erwähnten Art, welche für einen gegebenen Entladungsstrom verhältnismäßig klein ist und bei welcher die selbsterzeugten Rauschspannungen einen geringen Wert haben, und zwar auch bei stark schwankenden Werten des Entladungsstromes zwischen Kathode und Anode. Hierdurch ist eine Vorrichtung geschaffen, welche sich besonders zur Steuerung der Sprechstromwege in Fernsprechschaltungen eignet, wie z.B. bei elektrischen Fernsprechschaltsystemen, wo eine große Anzahl von Röhren auf dem geringstmöglichen Räume untergebracht werden muß und wo der Entladungsstroni infolge der Sprachmodulation an sich innerhalb eines großen Bereiches schwankt und wo die selbsterzeugte Rauschspannung niedrig sein muß, auch wenn der Entladungsstrom selbst einen geringen Wert hat.
Es wurde festgestellt, daß das selbsterzeugte Rauschen bei solchen Entladungsröhren auf das Wandern der Entladung über mehrere Stellen auf der Kathode zurückzuführen ist, wobei ein solches Wandern besonders in Erscheinung tritt und unangenehm ist, wenn der Entladungsstrom einen niedrigen Wert und der Entladungsfleck eine entsprechend geringe Größe hat. Um ein solches Wandern zu vermeiden, muß der Elektrodenaufbau der Röhre derart konstruiert sein, daß nur ein einziger Entladungsweg geringster Länge zwischen Anode und Kathode vorhanden ist. Die Forderung, daß die Röhre gleichzeitig starke Entladungsströme gestattet, d. h. solche hoher Amplituden-' modulation, fordert eine große Gesamtoberfläche der Kathode.
Diesen Anforderungen wird gemäß der Erfindung genügt, indem die Kathode die Form eines gewundenen Leiters hat, der derart angebracht ist, daß er koaxial zu der damit zusammen arbeitenden Anode, jedoch in einem Abstand von dieser Anode liegt, welche die Form eines Stabes hat, dessen Arbeitsfläche der Kathode am nächsten liegt und etwas in ein sie umgebendes Rohr aus isolierendem Stoff eingesenkt ist.
Auf Grund dieser Bauweise erfolgt die Entladung, wenn der Entladungsstrom seinen niedrigsten Wert hat, auf einer kleinen Fläche am Ende der Windung der Kathodenschnecke, welche der Anode am nächsten liegt, und bleibt fest an dieser Stelle. Mit Zunahme des Entladungsstromes erstreckt sich die Glimmentladumgsfläche glatt und, ohne in irgendeiner Weise zu wandern, über eine zunehmende Strecke der Kathodenschnecke, bis sie bei dem stärksten Entladungsstrom sämtliche Kathodenwindungen ganz bedeckt.
Zur besseren Erläuterung der Erfindung wird eine Ausführungsform an Hand der Zeichnung beispielsweise beschrieben. Hierin zeigt
Fig. ι eine Schnittansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Entladungsröhre,
Fig. 2 eine Qucrschnittansicht nach der Linie H-II von Fig. 1,
Fig. 3 eine schaubildliche Teilansicht der Elektroden und ihrer Befestigung.
Die dargestellte Ausführungsform besteht aus einem röhrenförmigen Glasmantel 10, der an einem Ende mit dem üblichen flachen Quetschfuß 11 und am anderen mit einem Abschmelzstutzen versehen ist. Von diesem Quetschfußabschnitt 11 eistreckt sich über etwa die Hälfte der Axiallänge der Röhre ein Glasschaft 12, der mit dem Röhrenmantel 10 koaxial angeordnet und an seinem oberen Ende 'mit einer Plattform bzw. einem Knopf 13 vom größerem Durchmesser versehen ist. Dieser bildet einen Träger sowohl zur Anbringung der Kathode 14 und der Zündelektrode 15 der Röhre als auch eines Getterelementes 16.
Die Kathode 14 hat die Form einer Drahtschnecke mit ungefähr eineinhalb oder zwei Windungen und liegt in der Nähe des abgeschmolzenen Endes der Röhre 10 koaxial zu deren Bohrung. Die Schnecke wird von zwei Stützdrähten 17 und 17 a getragen, welche sich parallel zur Achse der Röhre an zwei bezüglich derselben diametral entgegengesetzten Punkten nach unten erstrecken und in die obenerwähnte Plattform 13 eingeschmolzen sind. Der Draht 17 setzt sich durch die Plattform fort und verläuft längs des Schaftes 12 durch den Quetschfuß 11, um einen äußeren· Anschlußdraht zu bilden.
Die Kathode 14 kann aus einem Draht von kreisförmigem Querschnitt bestehen, er wird jedoch vorzugsweise aus einem abgeflachten oder bandartigen, von rechteckigem Querschnitt wie'dem dargestellten angefertigt. Dieses Band ist derart angeordnet, daß seine im Querschnitt längere Seite senkrecht zur gemeinsamen Achse der Kathodenschnecke und der Röhre liegt.
Der Zentralschaft 12 ist von der oberen Fläche der Plattform 13 nach unten auf etwa seiner halben Länge mit einer Axialbohrung 18 versehen. In dieser Bohrung liegt die Anode in Form einer stabartigen Spitze 19, die mit einem Anschlußdraht 20 verbunden ist.. Er geht durch den restlichen vollen Teil des Schaftes 12 nach unten und durch den Quetschfußabschnitt 11 als weiterer Anschlußdraht nach außen. Das oberste Ende der Spitze 19 ist einige Millimeter unter die obere Fläche der Plattform 13 eingesenkt, so daß die Anode von einem Rohr aus Isoliermaterial umgeben ist.
Die Steuer- oder Zündelektrode 15. hat die Form eines Drahtringes, dessen mittlerer Durchmesser eher geringer als derjenige der Kathodenschnecke 14 ist und der koaxial mit der Achse der Kathode und des Rohres unter dem unteren Ende der Kathode zwischen dieser und der Anode 19 angeordnet ist. Diese Zündelektrode ist auf einem ebenfalls in die Plattform 13 eingeschmolzenen Stützdraht 21 angebracht, der sich als Anschlußleitung nach unten erstreckt, die längs des Zentralschaftes 12 und dann durch den Quetschfuß 11 nach außen verläuft.
Die· Röhre ist mit einer gasförmigen Mischung von Neon und Argon gefüllt und die Kathode, wie üblich, mit einem Stoff mit geringer Austrittsarbeit überzogen. Die verschiedenen Stützdrähte sind mit einem Isolierstoff überzogen, um unerwünschte Entladungen zu verhindern.
Natürlich können verschiedene Änderungen vorgenommen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten. So kann die Kathode z. B. statt schneckenförmig spiralig oder bei einer anderen Abänderung eine Kombination einer Schnecke und einer Spirale sein.
Die erfindungsgemäße "Bauweise ist besonders zur Herstellung von Röhren der sogenannten SubMiniatur-Größen geeignet, d. h. mit einem Röhrendurchmesser von etwa 1 cm und einer Röhrenlänge von etwa 2V2 cm.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Gasentladungsröhre vom Relais-Typ mit kalter Kathode, einer Anode sowie einer Zündelektrode, durch welche die Entladung zwischen der Kathode und der Anode durch Anlegen einer Steuerspannung an die Zündelektrode eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode (14) die Form eines gewundenen Leiters hat, der derart angebracht ist,, daß er koaxial zu der damit zusammen arbeitenden Anode (19), jedoch in einem Abstand von dieser Anode (19) liegt, welche die Form eines Stabes hat, dessen Arbeitsfläche der Kathode (14) am nächsten liegt und etwas in ein sie umgebendes Rohr (18) aus isolierendem Stoff eingesenkt ist.
  2. 2. Gasentladungsröhre mit kalter Kathode gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gewundene, die Kathode (14) bildende Leiter einen schneckenförmigen Teil besitzt.
  3. 3. Gasentladungsröhre mit kalter Kathode gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gewundene, die Kathode (14) bildende Leiter einen spiraligen Teil besitzt.
  4. 4. Gasentladungsröhre mit kalter Kathode gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gewundene, die Kathode (14) bildende Leiter schneckenförmig-spiralig ausgebildet ist.
  5. 5. Gasentladungsröhre mit kalter Kathode gemäß irgendeinem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode (15) aus einem Drahtring besteht, der mit der Kathode (14) und der Anode (19) . koaxial angeordnet ist und zwischen diesen Elektroden liegt.
  6. 6. Gasentladungsröhre mit kalter Kathode gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode (14) aus einem Bandmaterial besteht, d. h. einen abgeflachten Querschnitt hat, dessen längere Seite senkrecht zur gemeinsamen Achse der Anode (19) und der Kathode (14) liegt.
  7. 7. Gasentladungsröhre mit kalter Kathode gemäß irgendeinem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrodenaufbau von Stützdrähten (17, iya, 21) getragen wird, welche in einer Plattform (13) eingeschmolzen sind, die einen Teil des genannten isolierenden Rohres (18) bildet.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschriften Nr. 2451556, 2457004,
    2 457 891; britische Patentschrift Nr. 562 178;
    deutsche Patentschrift Nr. 209 969.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©609 738/280 12.56 (709 562/118 6. 57)
DEH17293A 1952-09-11 1953-08-05 Gasentladungsroehre mit kalter Kathode Expired DE965882C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB965882X 1952-09-11

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DE (1) DE965882C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180463B (de) * 1960-12-08 1964-10-29 Hivac Ltd Kaltkathoden-Gasentladungsroehre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE209969C (de) *
GB562178A (en) * 1941-10-30 1944-06-21 British Thomson Houston Co Ltd Improvements in and relating to electric discharge devices
US2451556A (en) * 1946-07-27 1948-10-19 Bell Telephone Labor Inc Electrode structure for gaseous discharge devices
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US2457891A (en) * 1945-01-12 1949-01-04 Andrew F Henninger Electron discharge device

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