DE966070C - Blechmantel fuer waermeisolierte Rohrleitungen - Google Patents
Blechmantel fuer waermeisolierte RohrleitungenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L59/00—Thermal insulation in general
- F16L59/10—Bandages or covers for the protection of the insulation, e.g. against the influence of the environment or against mechanical damage
-
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L59/08—Means for preventing radiation, e.g. with metal foil
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Thermal Insulation (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 4. JULI 1957
W10532 XII147 f
Gegenstand der Erfindung ist ein Blechmantel für wärmeisolierte Rohrleitungen, die aus einzelnen
aufgeschnittenen Blechschüssen hergestellt sind, wobei sich diese überlappen und mit keilförmigen
Blechschiebedeckeln auf der Isolierung angespannt werden.
Es sind bereits· ähnliche Blechmäntel bekannt,
die aber den Nachteil haben, daß sie keine glatte Oberfläche bilden, weil die Anspannmittel auf dieser
angebracht sind, so daß dabei Ansätze sowohl in der Längsrichtung als auch Querrichtung des Blechmantels
gebildet werden. So ist z.-B. ein Blechmantel bekanntgeworden, dessen Längsschnittenden
sich überlappen, wobei der Manteldurchmesser mittels Spannbänder zusammenziehbar ist.
Bei einer anderen bekannten Ausführung eines Blechmantels ist dieser in der Längsrichtung geschlitzt,
wobei die Schlitzränder nach außen umgebördelt sind und in bekannter Weise durch Falzstücke
geschlossen gehalten werden.
Sodann ist ein Blechmantel bekannt, der aus zwei zylindrischen Hälften besteht, die in der ganzen
Länge einseitig gelenkartig verbunden sind, während sich die freien Enden überlappen. Die Verbindungsstellen
der Schüsse sind von Blechmanschetten ummantelt, die geschlitzt und an den Schlitzrändern nach außen umgebördelt sind. Die
Blechmanschetten werden mittels keilförmiger Blechschiebedeckel über den Blechmantel zusammengezogen.
Der Zweck dieser Bauart ist der, die Ab-
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deckung der Isolierung leicht abnehmen und aufbringen zu können.
Schließlich ist noch ein aus mehreren Schüssen bestehender Blechmantel bekannt, deren gebördelte
Spaltränder von Blechschiebedeckeln zusammengehalten werden. Auch bei dieser Bauart sind die
Spaltrandbördelungen der Schüsse nicht versenkt. Die Blechschiebedeckel sind mittels Zungen aneinandergereiht,
die aber nicht in ihre Bördelungen ίο eingreifen; ferner überkreuzen sie nicht die Verbindungsstellen
der Schüsse.
Bei allen vorgenannten Bauarten von Blech mänteln besteht der Nachteil, daß sowohl dieLängswie
auch die Querverbindungen der Schüsse an der Oberfläche derselben erheblich vorstehen und dabei
die glatte zylindrische Mantelfläche unterbrechen; außerdem sind sie nicht luft- und wasserdicht.
Gegenüber den bekannten Blechmänteln besitzt der Anmeldegegenstand die Vorteile, daß bei jedem
ao Schuß die Spaltrandbördelungen versenkt sind und jeder Blechfalzschiebedeckel mit dem Schuß eine
glatte Oberfläche bildet; ferner, daß bei jedem Schuß die Spaltrandbördelungen an einem Schußende
abgesetzt sind, so daß bei der Überlappung je zweier Schußenden die zurücktretenden Schnittkanten
der Bördelungen des einen Schusses als Anschlag für die Schnittkanten der Bördelungen
am gerade abgeschnittenen Ende des anderen Schusses dienen. Außerdem wird ein unlösbarer
lückenloser Verband in der ganzen Länge des Schutzmantels in der Weise hergestellt, daß die
bördelfreien Spaltteile je zweier aufeinanderfolgender Schüsse von den übereinandergeschobenen Endteilen
der Blechfalzschiebedeckel ausgefüllt sind. Dabei überkreuzen sie die Überlappungen der
Blechschüsse, wodurch eine erhöhte Stabilität des ganzen Blechmantels bedingt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einigen Darstellungen; es zeigt
Fig. ι einen Querschnitt durch einen Schutzmantelschuß mit Blechfalzschiebedeckelverschluß,
Fig. 2 eine Teilansicht des einen Endes eines Schutzmantelschusses,
Fig. 3 eine Ansicht des anderen Endes eines Schusses mit abgesetzter Spaltrandbördelung,
Fig. 4 die Verbindung zweier Schußenden nach Fig. 2 und 3,
Fig. 5 eine Ansicht der Blechfalzschiebedeckel von unten,
, Fig. 5' einen keilförmigen Blechfalzschiebedeckel nach Fig. 5 allein,
Fig. 6 die Verbindung mehrerer Schüsse ohne die Blechfalzschiebedeckel,
Fig. 7 einen- Querschnitt durch eine isolierte Rohrisolierung.
Der in Fig. 1 und 3 dargestellte Schuß 1 ist beispielsweise
aus verzinktem Eisenblech hergestellt. Er besitzt eine keilförmige Spaltöffnung 2. Die
Spaltränder 3 sind umgebördelt, wobei die Bördelprofile hakenförmigen Querschnitt haben und nach
dem Innern des Schusses abgebogen sind. In die Spaltrandbördelungen 3 greift ein der Spaltenöffnung
2 des Schusses gleichgeformter Blechfalzschiebedeckel 4 mit Bördelrändern ein und verschließt
diese Öffnung. Die Bördelränder der Schüsse sind so angeordnet, daß sich die Blechfalzschiebedeckel
4 der zylindrischen Oberfläche des Schusses ι anpassen und die. Unterbrechungen derselben
ausfüllen. Die Spaltraridbördelungen 3 sind nicht in der ganzen Länge jedes einzelnen Schusses
durchgeführt, sondern an einem Ende verkürzt, wie Fig. 3 zeigt, wodurch die Spaltöffnung an dieser
Stelle ohne Profilbildung erweitert ist. Dadurch ist erfindungsgemäß ein Mittel gegeben, die gleichgeformten
Schüsse mit gleichen Abmessungen so sich überlappend aneinanderzureihen, daß die Spaltrandbördelungen
3, 3' beim Über- oder Unterschieben zweier verschiedener Schußenden nicht stören, weil die zurücktretenden Schnittkanten 8
der Spaltrandbördelungen 3 des einen Schusses einen Anschlag für das gerade abgeschnittene Ende
des anderen Schusses darstellen, wie Fig. 4 zeigt.
Der Aufbau eines Schutzma.ntels an einer langen Rohrleitung geschieht wie folgt: Nachdem auf
der Rohrleitung 9 die Ringstützen 5 mit ihren Speichen 6, Fig. 7, angeordnet sind, und zwar in Abständen
der Schußlänge, wird ein Schuß 1 nach Entfernung des Blechfalzschiebedeckels durch
Spreizung der gebördelten Spaltränder 3 über die Rohrleitung 9 gezogen und auf zwei Ringstützen 5
gelegt; alsdann wird ein Blechfalzschiebedeckel 4 in seiner ganzen Länge eingetrieben, welche derjenigen
des Schusses entspricht. Das breitere Ende D des genannten Deckels 4 liegt jetzt in dem bördelfreien
Spaltraum 7 (Fig. 3). Bevor die Füllung des Blechmantelschusses mit Isoliermasse erfolgt, wird ein
freies Ende desselben mit einer bekannten Isolierkappe verschlossen. Nach erfolgter Füllung des
Blechmantelschusses wird ein zweiter gleicher Schuß 1' um die Rohrleitung 9 gelegt und mit
seinem Anfangsteil A' in das Endteil B des ersteren Schusses ι geschoben, so weit, bis die Schnittkanten
8, 8' der Bördelränder 3, 3' sich berühren, wie Fig. 4 und 6 zeigen. Anschließend wird der zugehörige
Blechfalzschiebedeckel 4' in die Spaltrandbördelungen 3' eingetrieben, wobei zu beachten ist,
daß sich die Anfangskante C des Deckels 4.' unter die Endkante D des . Deckels 4 schiebt und der
Deckel 4' so weit vorgetrieben werden kann, bis die Kante D' desselben mit der Schußkante B' abschneidet.
Nachdem nun dieser Schuß mit Isoliermaterial ausgefüllt worden ist, wiederholt sich die
Arbeitsweise bis zum Ende der Rohrleitung.
Es ist noch zu beachten, daß die Schnittbleche für die Bildung der Schüsse etwas Trapezform
haben müssen, damit sich beim Überschieben der Schußenden die Bördelungen mit ihren Schnittkanten
genau decken.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Blechmantel für wärmeisolierte Rohrleitungen aus einzelnen aufgeschnittenen Blechschüssen, die sich überlappen und mit keilförmigen Blechschiebedeckeln auf der Isolierung angespannt werden, dadurch gekennzeichnet,daß bei jedem Schuß die Spaltrandbördelungen (3) versenkt sind und jeder Blechfalzschiebedeckel (4) mit dem Schuß eine glatte Oberfläche bildet.
- 2. Blechmantel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Schuß die Spaltrandbördelungen (3) an einem Schußende abgesetzt sind, so daß bei der Überlappung je zweier Schußenden die zurücktretenden Schnittkanten (8) der Bördelungen (3) des einen Schusses als Anschlag für die Schnittkanten (8') der Bördelungen am gerade abgeschnittenen Ende des anderen Schusses dienen.
- 3. Blechmantel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein unlösbarer" lückenloser Verband in der ganzen Länge des Schutzmantels in der Weise hergestellt wird, daß die bördelfreien Spaltteile (7) je zweier, aufeinanderfolgender Schüsse von den übereinandergeschobenen Endteilen der Blechfalz- ao schiebedeckel (4) ausgefüllt sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
[TSA.-Fatentschriften Nr. 2 324 181, 2405021,2532587; deutsche Patentschrift Nr. 499 039.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 514/280 5.56 (709 571-/11 6.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW10532A DE966070C (de) | 1953-02-10 | 1953-02-10 | Blechmantel fuer waermeisolierte Rohrleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW10532A DE966070C (de) | 1953-02-10 | 1953-02-10 | Blechmantel fuer waermeisolierte Rohrleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE966070C true DE966070C (de) | 1957-07-04 |
Family
ID=7594376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW10532A Expired DE966070C (de) | 1953-02-10 | 1953-02-10 | Blechmantel fuer waermeisolierte Rohrleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE966070C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1225929B (de) * | 1964-07-22 | 1966-09-29 | Emil Siegwart | Verfahren zum Aufbringen einer Berbund-isolierung auf insbesondere von Wasser oder Dampf durchstroemte und gegen Waermeverlust zu schuetzende Rohrleitungen und Vorrichtung dazu |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE499039C (de) * | 1930-05-30 | Brune Geb | Isolierung von Rohren o. dgl. gegen Waerme- oder Kaelteverluste | |
| US2324181A (en) * | 1940-09-11 | 1943-07-13 | Johns Manville | Pipe covering |
| US2405021A (en) * | 1944-06-07 | 1946-07-30 | Albert A Durant | Insulated pipe |
| US2532587A (en) * | 1946-03-04 | 1950-12-05 | Alexander H Isenberg | Thermal insulated pipe |
-
1953
- 1953-02-10 DE DEW10532A patent/DE966070C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE499039C (de) * | 1930-05-30 | Brune Geb | Isolierung von Rohren o. dgl. gegen Waerme- oder Kaelteverluste | |
| US2324181A (en) * | 1940-09-11 | 1943-07-13 | Johns Manville | Pipe covering |
| US2405021A (en) * | 1944-06-07 | 1946-07-30 | Albert A Durant | Insulated pipe |
| US2532587A (en) * | 1946-03-04 | 1950-12-05 | Alexander H Isenberg | Thermal insulated pipe |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1225929B (de) * | 1964-07-22 | 1966-09-29 | Emil Siegwart | Verfahren zum Aufbringen einer Berbund-isolierung auf insbesondere von Wasser oder Dampf durchstroemte und gegen Waermeverlust zu schuetzende Rohrleitungen und Vorrichtung dazu |
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