DE966095C - Roehrengenerator, insbesondere zum Betriebe von Ultraschallerzeugern - Google Patents
Roehrengenerator, insbesondere zum Betriebe von UltraschallerzeugernInfo
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- DE966095C DE966095C DEP10916A DEP0010916A DE966095C DE 966095 C DE966095 C DE 966095C DE P10916 A DEP10916 A DE P10916A DE P0010916 A DEP0010916 A DE P0010916A DE 966095 C DE966095 C DE 966095C
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-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B5/00—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
- H03B5/08—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance
- H03B5/10—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance active element in amplifier being vacuum tube
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 11. JULI 1957
Röhrengeneratoren für industrielle und medizinische Zwecke werden vielfach in Schaltungen betrieben,
bei denen eine nicht gleichgerichtete Wechselspannung unmittelbar als Anodenspannung
verwendet wird. Dabei ist eine möglichst gute Ausnutzung des Anodenspannungstransformators und
der einzelnen Röhren anzustreben. Die bekannten Schaltungen zum Betrieb von Röhrengeneratoreu
mit Wechselspannung tragen zum Teil diesem Gesichtspunkt nicht Rechnung, indem sie die Sekundärwicklung
des Transformators bzw. Teile davon nur für eine Halbwelle ausnutzen. Andere Schaltungen,
die den genannten Gesichtspunkt berücksichtigen, beschränken sich auf die Benutzung
zweier Röhren, und das zugrunde liegende Schaltungsprinzip ist bei Mehrphasenbetrieb nicht anwendbar.
Bekannt ist eine Schaltung mit zwei im Gegentakt von der gleichen Wechselspannungsquelle
gespeisten Röhren, in deren Anodenkreis je eine Hälfte der Selbstinduktionsspule eines Schwingkreises
liegt. Die beiden Röhren sind nicht in Reihe geschaltet. Eine Verteilung der Belastung z. B.
auf vier Röhren ist nur durch Parallelschalten je zweier Röhren möglich, was vielfach unerwünscht
ist.
Bekannt ist weiter eine Schaltung, bei der zwischen den Leitern eines Dreiphasensystems in
je zwei parallelen Zweigen Elektronenröhren mit entgegengesetzter Polung liegen. In Reihe mit
jeder Röhre ist eine Hochfrequenzsperrdrossel geschaltet. Über Kondensatoren sind alle sechs Röhren
einem Hochfrequenzschwingkreis parallel geschaltet. Bei der Schaltung nach der Erfindung
sind demgegenüber keine Drosseln in den Speiseleitungen erforderlich, und auch die Zahl der Hochfrequenzkondensatoren
ist wesentlich geringer. Durch die Reihenschaltung von Röhren ist außer-
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Claims (3)
- dem eine symmetrische Belastung der drei Phasen in höherem Maße gewährleistet. Bei der Schaltung nach der Erfindung kann ebenso wie bei der bekannten Schaltung die Speisung .unmittelbar aus einem Drehstromnetz erfolgen.Erfindungsgemäß werden bei einem mit nicht gleichgerichteter niederfrequenter Wechselspannung gespeisten Röhrengenerator zur Erzeugung von Hochfrequenzenergie zwei oder mehrere Paareίο gleichsinnig in Reihe geschalteter Röhren mit gleichsinniger Polung einem Schwingkreis parallel geschaltet, und es wird die Anodenspannung als Einphasen- bzw. Mehrphasenspannung den Verbindungspunkten zwischen Anode und Kathode derRöhrenpaare zugeführt. Die Schaltung nach der Erfindung ist besonders vorteilhaft bei Betrieb mit Dreiphasenspannung, da sie geringere Schwankungen der Hochfrequenzenergie als die bekannten Schaltungen ergibt, eine gute Ausnutzung desso Transformators und der Röhren gestattet und die Beanspruchung der Röhren mit umgekehrter Spannung verhältnismäßig gering ist.Beim Betrieb zweier Röhrenpaare mit Einphasenwechselspannung kann als Nachteil an-gesehen werden, daß mindestens vier Rohren erforderlich sind, doch steht dem als Vorteil gegenüber, daß die Beanspruchung der Röhren mit umgekehrter Spannung herabgesetzt ist, daß die Verteilung der Leistung auf eine größere Zahl vonRöhren erwünscht sein kann, um bei Steigerung der Leistung mit einer einfachen Luftkühlung der Röhren auszukommen, und daß durch die Serienschaltung zweier Röhren eine gleichmäßige Beanspruchung beider im Vergleich zur Vergrößerungder Leistungsfähigkeit des Röhrengenerators durch einfache Parallelschaltung von Röhren gewährleistet ist.Bei den in Abb. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispielen sind an die Klemmen eines Ein-bzw. Dreiphasentransformators je zwei Röhren angeschlossen, und zwar jeweils eine mit ihrer Anode, die andere mit ihrer Kathode. Diese zwei bis drei Paare gleichsinnig in Reihe geschalteter Röhren liegen mit gleicher Polung einem Schwingkreis parallel. Die Klemmen des Transformators sind durch einen bzw. zwei Kondensatoren hochfrequenzmäßig untereinander verbunden. In der Schaltung nach Abb. 1 werden zwei um i8o° phasenverschobene Wechselspannungen einem ein-fachen Transformator 5 entnommen und den Verbindungspunkten von Anode und Kathode je zweier Röhren 6, 9 und 8, 7 zugeführt. Auf den parallel liegenden Schwingkreis 11 arbeiten abwechselnd die Röhren 6, 7 und 8, 9. Es werden also beide Halbwellen der Einphasenwechselspannung ausgenutzt. Durch einen Kondensator 10 ist die Sekundärwicklung des Transformators 5 hochfrequenzmäßig überbrückt. Diese Schaltung ist dann vorteilhaft, wenn es bei Betrieb mit einfacher Wechselspannung erforderlich ist, die Leistung auf mehr als zwei Röhren zu verteilen.Abb. 2 zeigt eine Schaltung, bei der die freien Wicklungsenden der in Stern geschalteten Sekundärwicklung eines Dreiphasentransformators 12 an die Verbindungspunkte zwischen Anode und Kathode je eines von drei Röhrenpaaren 13, 14: 15, 16; 17, 18 angeschlossen sind. Die drei Röhrenpaare liegen einem Schwingkreis 20 parallel. Durch Kondensatoren 19 sind die Anschlüsse des Dreiphasentransformators 12 hochfrequenzmäßig kurzgeschlossen. Die erzeugte Hochfrequenzleistung weist besonders geringe Schwankungen auf, deren Frequenz das Sechsfache der Netzfrequenz ist.Der Hochfrequenzgenerator kann allgemein mit H-Phasenwechselspannung unter Verwendung von η Röhrenpaaren gespeist werden.Pat ε ν ta nsprüche:ι. Röhrengenerator zur Erzeugung von Hochfrequenzenergie, insbesondere zum Betrieb von Ultraschallerzeugern mit einer Mehrzahl von mit nicht gleichgerichteter niederfrequenter Wechselspannung gespeisten Elektronenröhren, die auf einem gemeinsamen Schwingkreis arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Paare gleichsinnig in Reihe geschalteter Röhren mit gleichsinniger Polung dem Schwingkreis parallel liegen, wobei in jedem Paar die Anode einer Röhre unmittelbar mit der Kathode der anderen verbunden ist und diese Verbindungspunkte durch Kondensatoren hochfrequenzmäßig untereinander verbunden sind, und daß eine niederfrequente Einphasenspannung bzw. die einzelnen Linienspannungen eines symmetrischen Mehrphasensystems als Speisespannungen zwischen die beiden bzw. zwischen je zwei der Verbindungspunkte zwischen Anode und Kathode eines Röhrenpaares gelegt sind.
- 2. Röhrengenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei gleichsinnig gepolte Röhrenpaare dem Schwingkreis parallel liegen und daß die zwischen je zwei der genannten Verbindungspunkte liegenden drei Speisespannungen als verkettete Spannungen der in Stern geschalteten Sekundärwicklung eines Dreiphasentransformators entnommen werden.
- 3. Röhrengenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß η !> 3 η Röhrenpaare und eine w-Phasenspannung verwendet werden.In Betracht gezogene Druckschriften:USA.-Patentschriften Nr. 1 734 975, 2 252 941; französische Patentschrift Nr. 680 811;
österreichische Patentschrift Nr. 159446;
britische Patentschrift Nr. 453 570;
Philips Technische Rundschau, Mai 1942, S 151; La Cour: »Theorie der Wechselströme und Transformatoren«, 1902, S. 264.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 70Ϊ 582/100 7. CT
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP10916A DE966095C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Roehrengenerator, insbesondere zum Betriebe von Ultraschallerzeugern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP10916A DE966095C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Roehrengenerator, insbesondere zum Betriebe von Ultraschallerzeugern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE966095C true DE966095C (de) | 1957-07-11 |
Family
ID=7363203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP10916A Expired DE966095C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Roehrengenerator, insbesondere zum Betriebe von Ultraschallerzeugern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE966095C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1734975A (en) * | 1927-09-02 | 1929-11-12 | Alfred L Loomis | Method and apparatus for forming emulsions and the like |
| FR680811A (fr) * | 1929-08-26 | 1930-05-06 | Dispositif producteur de courants de très haute fréquence pour applications médico-chirurgicales | |
| GB453570A (en) * | 1935-05-03 | 1936-09-14 | British Thomson Houston Co Ltd | Improvements in and relating to high frequency generating systems |
| AT159446B (de) * | 1935-12-13 | 1940-08-26 | Ver Telephon Czeija Nissl & Co | Vorrichtung zur Behandlung von Körpern mit hochfrequenter elektrischer Energie. |
| US2252941A (en) * | 1940-05-24 | 1941-08-19 | Henri C Marcy | Oscillating circuits for electrotherapeutics |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP10916A patent/DE966095C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
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