DE966447C - Nummernschalter fuer Fernsprechselbstanschlussanlagen - Google Patents

Nummernschalter fuer Fernsprechselbstanschlussanlagen

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DE966447C
DE966447C DEM16042A DEM0016042A DE966447C DE 966447 C DE966447 C DE 966447C DE M16042 A DEM16042 A DE M16042A DE M0016042 A DEM0016042 A DE M0016042A DE 966447 C DE966447 C DE 966447C
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DE
Germany
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number switch
switch according
pulse generator
ring
gear
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DEM16042A
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English (en)
Inventor
Max Amann
Julius Berger
Heinz Steinbach
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Standard Elektrik AG
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Standard Elektrik AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/30Devices which can set up and transmit only one digit at a time
    • H04M1/31Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses
    • H04M1/34Lost-motion or other arrangements for ensuring a pause between successive digit transmissions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 8. AUGUST 1957
M 16042 VIIIa j'21 α3
Die Erfindung betrifft einen Nummernschalter für Fernsprechselbstanschlußanlagen, bei dem die Drehachse der Fingerscheibe, das Federgehäuse mit Aufzugsfeder und der Impulsgeberring nach einer gemeinsamen, einseitig in einer Lagerbuchse gelagerten Mittelachse orientiert sind, zwischen dem Impulsgeberring und dem Fliehkraftregler ein mehrstufiges Getriebe vorgesehen ist und der Impulsgeberring beim Aufzug- der Nummernscheibe feststeht, beim Ablauf jedoch mit der Mittelachse gekuppelt ist und mitgenommen wird.
Bei bekannten Ausführungsformen dieser Nummernschalter, sind die Fingerscheibe, der Fliehkraftregler, die Impulsnockenscheibe (bzw. das jeweils dem Antrieb der Schaltvorrichtung zur Impulsgabe dienende Betätigungsglied) und die Schaltvorrichtung selbst in unterschiedlicher Lage zueinander am bzw. im Gehäuse untergebracht. Es sind ferner Anordnungen vorgeschlagen worden, bei denen die Impulsscheiibe auf der Mittelachse ao· angeordnet ist.
Es sind ferner Nummernschalter bekannt, bei denen der Impulskontakt radial zur Nummernscheibenachse betätigt wird. Diese bekannten Anordnungen weisen jedoch den Nachteil auf, daß dei Kontakt durch besonders auszubildende Zwischen-
709 621/8
glieder von dem stirnseitig gezahnten Impulsgeberring gesteuert wird. Dabei bilden Impulsgeberring und Antriebsrad für das Getriebe des Fliehkraftreglers getrennte Bauteile, die miteinander verschraubt sind. Derartige bekannte Nummernschalter sind in ihrem Aufbau teuer und für eine Serienfertigung ungeeignet'.
Die Erfindung verfolgt den Zweck, den Nummernschalter in Konstruktion und Zusammenbau ίο der Teile zu vereinfachen. Damit wird zugleich eine einfachere Fertigung und ein verläßlicher Dauerbetrieb erzielt. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß ein mehrstufiges, vorzugsweise zweistufiges Stirnradgetriebe derartig anget5 ordnet ist, daß der Impulsgeberring mit dem· Antriebsrad der ersten Getriebsstufe ein Teil bildet, und daß die Zähne des Impulsgeberringes den Impulskontakt in radialer Richtung unmittelbar betätigen.
ao Gemäß weiterer Erfindung wird die Einstellbarkeit des Fliehkraftreglers dadurch erreicht, daß zwischen dem doppelarmigen Bremsheibel und dem Fliiehgewichtsträger des Fliehkraftreglers Zugfedern gespannt sind, die auf einer gemeinsamen, um die Reglerachee zentrierten Palette befestigt sind. Die Palette ist um die Reglerachse drehbar. Die Bremshebel werden durch die Fliehkraft von außen gegen einen Bremsring gedrückt, der gleichzeitig zur Lagerung der Reglerachse dient. Ein wesentlicher Vorteil des Nummernschalters gemäß der Erfindung ist, daß die beweglichen Bauteile derart angeordnet sind, daß sie gegen starke Verschmutzung ihrer Lagerstellen geschützt sind. Die Erfindung wird in den Fig. ι bis 6 am Hand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben.
Fig. ι stellt eine Draufsicht des Nummernschalters von der Reglerseite aus gesehen dar;
Fig. 2 stellt eine Darstellung im Schnitt A-B der Fig. ι dar;
Fig. 3 stellt eine Darstellung im Schnitt C-D der Fig. ι dar;
Fig. 4 stellt eine Seitenansicht des Nummernschalters dar und läßt die Reglerkupplung erkennen;
Fig. 5 stellt eine Darstellung im Schnitt E-F der Fig. 4 dar;
Fig. 6 und 7 stellen die Anordnung der Aufzugsfeder in dem Federgehäuse dar; Fig. 8 stellt die Arbeitsweise des Nummernschalters im Prinzip dar;
Fig. 9 stellt die Drehmomentcharakteristik der Aufzugsfeder im Verhältnis zum Drehwinkel dar; Fig. 10 stellt die mechanische und zeitliche Betätigung der Impulskontakte und des Nummernscheibeiiarbeitskontaktes dar;
Fig. 11, 12 und 13 stellen die Anordnungen der Fingerscheibe und der Zahlenreihen dar.
Fig. ι zeigt die Draufsicht des Nummernschalters von der Reglerseite. Dielmpulsnockenischeibei ist als Impulsgeberring mit dem Zahnkranz 2 vereinigt und wird von der Klinkenverzahnung 3 dar Mittelachse 4 über eine Klinke 5 angetrieben!. Der Impulsgeberring 1 besitzt zur Impulsgabe am Umfang 14 Zähne, entsprechend der Teilung der Fingerlöcher 7 in der Fingerscheibe 8. Da der Impulsgeberring 1 beim Aufzug der Nummernscheibe nicht zurückgeholt wird, sondern nur beim Ablauf stetig mit umläuft, muß er am ganzen Umfang mit Nocken 6 versehen sein. Die Kontaktfedern für den Impulskontakt 9 und für den Nummernschalterarbeitskontakt 10 sind übereinander zu einem Federsatz vereinigt und waagerecht zur Grundplatte 11 auf einem Sockel 12 der Grundplatte befestigt. Der Nocken 15 ist durch die Mutter 14 auf der Mittelachse 4 eingespannt. Der Fliehkraftregler 23 besitzt zwei auf Bolzen gelagerte doppelarmige Bremsheibel 16 aus Kunststoff, welche auf der einen Seite das Fliehgewicht 17 und auf der anderen Seite den Bremspimpel 18 tragen. Die Bremspimpel 18 schleifen auf einem Bremsring 19, der an der Getriebeplatte 20 befestigt ist. In seiner Bohrung ist die Reglerachse 21 gelagert. Zwischen den Bremshebeln 16 und einer Palette 22 auf dem Fliehgewichtsfcräger 23 sind zwei Schraubenfedern 24 gespannt. Die Palette 22 ist auf der Reglerachse 21 zentriert und in Schlitzen auf dem Fliehgewichtsträger 23 mit zwei Schrauben befestigt. Durch Drehen der Palette 22 kann die Federkraft der beiden Schraubenfedern 24 geändert werden. Der Fliehgewichtsträger 23 besitzt Skalenstriche und die Palette 22 Zeigermarken zur leichteren Reglereinstellung.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind auf der Mittelachse das Federgehäuse 25, die Fingerscheibe 8, und auf der Lagerseite der Nocken 15 befestigt. · Innerhalb des Impulsgeberringes 1 ist die Mittelachse 4 als Klinken verzahnung 3 ausgebildet. Die Mittelachse 4 ist einseitig in der zentralen Lagerbuchse 26 gelagert. Siie wird, axial fixiert, und zwar auf der Reglerseite durch einen Flansch 34 der Mittelachse 4 selbst und auf der Zahlenseiite durch das Fed.ergeha.use 25. Der Impulsgeberring 1 wird axial fixiert durch den Flansch 26' der Lagerbuchse 26 und durch eine Scheibe 27 auf der Mittelachse 4, die zwischen dem Nocken 15 und der Klinkenverzahnung 3 durch die Mutter 14 eingespannt ist. Der Nocken, 15 besteht aus Preßmaterial und besitzt zwei Nockenbahnen 13 und 13'. Der Impulsgeberring ι besitzt einen Flansch 2, der an seiner Stirnseite mit Zähnen versehen ist.
Aus Fig. 3 und 4 ist zu ersehen, daß der Zahnkranz 2, der mit dem Impulsgeberring 1 vereinigt und aaf der zentralen Lagerbuchse 26 (Fig. 2) gelagert ist, mit einem Ritzel 28 im Eingriff steht, das auf der Getriebeachse 29 gelagert ist. Die Kupplung zwischen Getriebeachse 29 und dem Ritzel 28 erfolgt durch eine Schlingfeder 31 über Ritzelschaft und Achse. Beim Ablauf der Nummernscheibe zieht sich die Schlingfeder 31 zusammen und bewirkt dadurch die Mitnahme der Getriebeachse 29. Auf der iao Getriebeachse 291st einiZahnrad32 befestigt, welches mit einem weiteren Ritzel 33 im Eingriff ist und mit der Reglerachse 21 verbunden ist.
Aus den Fig. 4 und 5 ist zu ersehen, daß die Getriebeachse 29 und die Reglerachse 21 in der Grund- platte 11 und in einer besonderen Getriebeplatte 20
gelagert sind. DieGetriebeplatte2o ist auf ein Ringsegment 36 der Grundplatte 11 geschraubt. Die Ritzel 28 und 33 und das Zahnrad 32 befinden sich innerhalb dieses Segmentes und sind dadurch gegen starke Verschmutzung geschützt.
Fig. 6 und 7 zeigen die Anordnung der zentralen Aufziehfeder im Federgehäuse.- Das Federgehäuse 35' liegt dabei lose an der Innenkante des Federgehäuses 25 an. Zwischen Federgehäuse 25 und 'der äußeren Federwindung befiddet sich ein Zwischenstück 37, das sich einerseits an einem Nietkopf 38 der Spiralfeder 35 und andererseits an einem Nietkopf 39 des Federgehäuses 25 abstützt.. Es bildet somit eine Kupplung zwischen Federgehäuse 25 und Spiralfeder 35 und bewirkt, da es an einem Ende abgebogen ist und dadurch das Springen der Feder verhindert, einen kontinuierlichen Ablauf des Impulsgeberringes.
Die Fig. 8 läßt die Wirkungsweise des Nummernschalters im Prinzip erkennen. In der Ruhelage ist der Impulskontakt 9 durch die Nockenbahn 13 vom Impulsgeberring 1 abgehoben (Fig. 1). Ebenso ist der Nummernschalterarbeitskontakt 10 durch die Nockenbahn 13' geöffnet (Fig. 1). Beim Aufziehen der Fingerscheibe 8 werden beide Kontakte freigegeben, so daß der Impulskontakt 9 mittels seines Betätigungslappens 39 (Fig. 4) zwischen zwei Nocken 6 des Impulsgeberringes 1 zu liegen kommt und der Nummernscheibenarbeitskontakt geschlossen ist. Die Klinke 5 wird dabei aus ihrer Eingriffstellung herausgehoben, so daß der Impulsgeberring ι in Ruhelage bleibt. Die Scheibe 27 wird mitgedreht. Beim Ablauf der Fingerscheibe 8 wird die Klinke 5 mit der Klinkenverzahnung 3 kraftschlüssig, und der Impulsgeberring 1 dreht sich mit gleicher Umlaufgeschwindigkeit wie die Fingerscheibe. Der Impulskontakt 9 wird während des Ablaufes mittels seines Betätigungslappens 39 von den Nocken. 6 des Impulsgeberringes 1 geöffnet (Fig. 1). Die Impulsfeder fällt sodann beim Weiterdrehen durch eigene Federkraft in die nächste Lücke zwischen zwei Nocken des Impulsgeberringes 1 zurück und der Kontakt 9 ist geschlossen (Fig. 1). Die beiden letzten Impulse werden durch Blockierung des Impulskontaktes 9 unterdrückt (Fig. 10). Diese Blockierung geschieht dadurch, daß die Nockenbahn 13 die Kontaktfedern 9 durch den Betätigungslappen 39 von dem Impulsgeberring 1 abhebt. Die Nockenbahn 13' öffnet über einen Pimpel auf der Arbeitskontaktfeder 10 die Kontakte nach Beendigung der Impulsgabe. Die Nockenbahn 13 hebt über einen Pimpel der Impulsfeder 9 nach Beendigung der Impulsgabe beide Impulsfedern 9 ab, so daß der Betätigungslappen 39 der Impulsfeder aus der Zahnlücke herausgehoben wird und der Impulskontakt 9 geschlossen bleibt. Beim Ablauf der Fingerscheibe 8 wird infolge der Rückstellkraft der Spiralfeder 35 über die Mittelachse 4 und Klinkenverzahnung 3 und 5 der Impulsgeberring ι mit dem Zahnkranz 2 angetrieben. Das mit dem Zahnkranz 2 im Eingriff stehende Ritzel 28 wird durch die Schlingfeder 31 mit dem Zahnrad 32 gekuppelt, das über das Ritzel 33 den Fliehkraftregler betätigt. Durch die Zentrifugalkraft der Fliehgewichte 17 des Fliehkraftreglers wird der Bremspimpel 18 so stark gegen den Bremsring 19 gedruckt, daß der Ablauf gleichmäßig erfolgt. Die Rückstellkraft der Federn 24 wirkt der Zentrifugalkraft der Fliehgewichte 17 entgegen. Durch eine Änderung der Federspannung wird auch der Anpreßdruck der Bremspimpel 18 am Bremsring 19 geändert und die Drehgeschwindigkeit des Fliehkraftreglers reguliert und damit auch die Drehgeschwindigkeit des Impulsgeberringes 1. Beim plötzlichen Abstoppen des Impulsgeberringes 1 durch Auflaufen der Fingerscheibe am Anschlag dreht sich der Fliehkraftregler infolge seiner Bewegungsenergie weiter. Die Schlingfeder 31 wird zurückgedreht; und löst damit die Kupplung zwischen dem Ritzel 28 und der Getriebeachse 29, so daß der Impulsgeberring 1 in der Ablaufrichtung nicht weiter gedreht wird.
Fig. 9 stellt die Drehmomentcharakteristik der Aufziehfeder 35 in Abhängigkeit des Drehwinkels dar. Der Drehwinkel wird bestimmt durch den Vv eg eines der Jf ingerscheibenlöcher 7 bis zum Anschlag der Fingerscheibe 8. Zum Vergleich ist als gestrichelte Linie die entsprechende Drehmomentcharakteristik der Aufziehfedern bekannter Nummernschalter eingezeichnet. Man erkennt, daß beim Aufziehen der Fingerscbeibe (Pfeil »auf«) das Drehmoment des Nummernschalters gemäß der Erfindung (ausgezogene Linie) besonders bei kleinem und großem Drehwinkel flacher ansteigt und im wesentlichen kleiner ist als das Drehmoment der Aufziehfedern bekannter Nummernschalter. Dagegen liegt das Drehmoment beim Ablauf der Fingerscheibe (Pfeil »ab«) wesentlich höher und ist über einen größeren Drehwinkel bereich konstant. Durch den Vergleich beider Charakteristiken ist der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Nummernschalters besonders deutlich zu erkennen. Obwohl gegenüber bekannten Nummernschalter!! weniger Kraft zum Aufziehen der Fingersaheibe benötigt wird, ist trotzdem für den Ablauf und damit auch für den Impulsgeberring eine größere Rückstellkraft vorhanden. '
Fig. 10 stellt den mechanischen (Fig. 10 a) und den zeitlichem (Fig. iob) Ablauf des Impulskontaktes 9 (nsi) und des Nummernschalterarbeitskontaktes 10 (nsa) dar.
In Fig. 10 a sind die Nockenbahnen des Impulsgeberringes ι und des Nockens 15 in ihrer Abwick- : lung dargestellt, 1, 13, 13'. Der Impulskontakt wird einerseits durch seinen Betätigungslappen 39 von dem Impulsgeberring 1 und andererseits über den Pimpel und den Betätigungslappen 40 von der Nockenbahn 13' betätigt. Der Impulsgeberring i besitzt an seinem Umfange 14 Nocken 6 und wird nur beim Ablauf der Fingerscheibe in der Figur von rechts nach links bewegt, während die beiden Nockenbahnen 13 und 13' in beiden Richtungen bewegt werden, und zwar beim Aufziehen der Fingerscheibe von links nach rechts, und beim Ablauf von rechts nach links. Die Fig. 10 a stellt den Nummernschalter in
aufgezogenem Zustand dar. Beim Ablauf wird der Impulskontakt 9 über seinen Betätigungslappen 39 von den Nocken 6 des Impulsgeberringes 1 geöffnet und geschlossen. Es werden dabei Impulse entsprechend der oberen Impulsreihe der Fig. iob. vom Impulskontakt ausgesandt. Die beiden letzten Impulse (elfter und zwölfter Impuls) werden unterdrückt, indem der Pimpel auf den Nocken 13' aufläuft und über den Betätigungslappen 40 (Fig. 4) den Impulskontakt 9 von dem Impulsgeberring 1 abhebt. Gleichzeitig damit wird der Nummernschal terarbeitskontakt 10 (nsa) dadurch geöffnet, daß sein Pimpel auf die Nockenbahn 13 aufläuft. Die zeitliche Folge des Abhebens des Impulskontaktes 9 von dem Impulsgeberring 1 ist in der mittleren Impulsreihe der Fig. 10 b dargestellt. Die untere Impulsreihe der Fig. iob stellt die zeitliche Folge der Betätigung des Nummernschalterarbeitskontakteis 10 (nsa) dar.
ao In dein Fig. 11 bis 13 sind die Anordnung der Fingerscheibe 8 und der notwendigen Zahlenreihen näher dargestellt. Fig. 11 zeigt die Ansicht der Fingerscheiba von hinten. Die Fingerscheibe 8 besteht aus einer durchsichtigen Platte aus Kunststoff mit den Fingerlöchern 7. Entsprechend den Fingerlöchern 7 ist in dem mittleren Teil der Fingerscheibe 8 eine Zahlenreihe auf der Unterseite in Spiegelschrift eingelassen und mit Leuchtstoffarbe ausgelegt. Der mittlere Teil der Fingerscheibe 8 wird danach mit Deckfarbe überzogen. Die Fingerscheibe 8 besitzt in der Mitte einen Schlitz 43, in den die Mittelachse 4 mit einem entsprechend ausgebildeten Ansatz greift und welche dadurch beim Betätigen der Fingerscheibe 8 mitbewegt wird. In der Grundplatten (Fig. 12) ist in einer Vertiefung 41 entsprechend den Fingerlöchern 7 (Fig. 13) eine Zahlenreihe eingelassen·, die ebenfalls mit Leuchtfarbe ausgelegt ist. Ein Ring 42 aus durchsichtigem Kunststoff schützt diese Zahlenreihe gegen Beschädigung. Die Anordnung ist in Fig. 12 besonders herausgezeichnet. Der durchsichtige Ring 42 ist durch einen Sprengring 44 gegen Herausfallen gesichert. Fig. 13 zeigt die Anordnung der Fig. 12 von oben. Wie in den Figuren nicht näher dargestellt, ist der Nummernschalter auf seiner Reglerseite mit einer Haube aus durchsichtigem Kunststoff, wie er beispielsweise als Plexiglas bekannt ist, abgedeckt, so daß die einzelnen Bauteile geschützt sind. Die Haube kann beispielsweise durch Schrauben an dier Grundplatte 11 (Fig. 2) oder an den Sockel 12 befestigt werden. Die Abdeckung der Reglerseite durch eine Haube hat außerdem den Vorteil, daß die beim Aufziehen und beim Ablauf des Schalters entstehenden Geräusche stark gedämpft sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Nummernschalter für Fernsprechselbstanschlußanlagen, bei dem die Drehachse der Fingerscheibe, das Federgehäuse mit Aufzugsfeder und der Impulsgeberring nach einer gemeinsamen, einseitig in einer Lagerbuchse gelagerten Mittelachse orientiert sind, zwischen dem Impulsgeberring und dem Fliehkraftregler ein mehrstufiges Getriebe vorgesehen ist und der Impulsgeberring beim Aufzug der Nummernscheibe feststeht, beim Ablauf jedoch mit der Mittelachse gekuppelt ist und mitgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein mehrstufiges, vorzugsweise zweistufiges Stirnradgetriebe derartig angeordnet ist, daß der Impulsgeberring mit dem Antriebsrad der ersten Getriebestufe ein Teil bildet, und daß die Zähne das Impulsgeberringes den Impulskontakt in radialer Richtung unmittelbar betätigen.
    2. Nummernschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeberring (1) auf der Lagerbuchse (26) gelagert ist und axial fixiert wird durch einen Flansch (26') der Lagerbuchse und durch die Scheibe (27) auf der zentralen Achse (4).
    3. Nummernschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeberring (1) einen Flansch aufweist, auf dem die Zähne des Zahnkranzes (2) gefräst oder gespritzt sind.
    4. Nummernschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeberring (1) mit dem Zahnkranz (2) aus Polyamid, z. B. Ultramid, hergestellt ist.
    5. Nummernschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Ausnehmung des Impulsgeberringes (1) ein Klinkenbolzen angeordnet ist, auf welchem eine Klinke (5) gelagert ist, so daß diese in die Klinkenverzahnung (3) der Mittelachse (4) eingreift.
    6. Nummernschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines Ringsegmentes (36) der Grundplatte (11) die Ritzel (28, 33) und Räder (32) des Kupplungsgetriebes angeordnet und durch eine Getriebe platte (20) abgedeckt sind und daß ihre Achsen in der Grundplatte (11) und in der Getriebeplatte (20) gelagert sind.
    7. Nummernschalter nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft dies einen Ritzels (28) und die Getriebeachse (29) durch die Getriebeplatte (20) nach außen ragen und daß um die herausragenden Teile eine Schlingfeder (31) angeordnet ist.
    8. Nummernschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach Ablauf der Fingerscheibe (8) die Kupplung durch den infolge seiner Bewegungsenergie weiterlaufenden Fliehkraftregler (23) bis zum Stillstand des Reglers gelöst ist.
    9. Nummernschalter nach Anspruch 1 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die von der iac Getriebeachse (29) angetriebene Reglerachse (21) durch eine, als Bremsring (19) ausgebildete Lagerbuchse geführt ist, und daß am freien Wellenstumpf der Fliehkraftregler mit einem doppelarmigen Fliehgewichtsträger (23) befestigt ist.
    ίο. Nummernschalter nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß der Fliehkraftregler mit Ausnahme der Fliehgewichte aus Leichtmetall oder Kunststoff hergestellt ist.
    ii. Nummernschalter nach Anspruch g und io, dadurch gekennzeichnet, daß auf den beiden Bolzen des Fliehgewichtsträgers (23) die doppelarmigen Bremchebel (16) gelagert sind, welche auf der einen Seite ein Fliehgewicht aus spezifisch schwerem Material, auf der anderen Seite einen Bremspimpel (18) tragen.
    12. Nummernschalter nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem doppelarmigen Bremshebel (16) und dem Fliehgewichtsträger (23) Zugfedern (24) gespannt sind, und daß beide Federn (24) auf einer gemeinsamen Palette (22) sitzen, welche im Wellenstumpf (21) zentriert sind und durch Lösen der Schrauben in Schlitzen drehbar ist.
    13. Nummernschalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der Palette (22) Zeigermarken und auf dem Fliehgewichtsträger (23) Skalenstriche angeordnet sind.
    14. Nummernschalter nach Anspruch 1, da- «5 durch gekennzeichnet, daß auf einem Sockel
    (12) der Grundplatte (11) die Impuls- und Nummernschalterarbeitskontaktfedem (9, 10) in einem Federsatz vereint befestigt sind.
    15. Nummernschalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Feder des Impulskontaktes (9) einen Lappen (39) besitzt, der in eine Zahnlücke des Impulsgeberringes (1) eingreift, und daß die andere Feder des Impulskontaktes einen Lappen (40) zur Betätigung des Kontaktes durch die obere Nockenbahn (13) besitzt.
    16. Nummernschalter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Feder des Nummernschälterarbeitskontaktes (10) einen Pimpel trägt, durch welchen der Arbeitskontakt von der unteren Nockenbahn (13') des Nockens geöffnet wird.
    17. Nummernschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zahlenreihei in die Grundplatte (11) eingespritzt oder eingegossen ist und mit einer durchsichtigen Platte aus Kunststoff abgedeckt ist.
    18. Nummernschalter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahlen der Zahlenreihe mit Leuchtfarbe ausgelegt sind.
    19. Nummernschalter. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fingerscheibe (8) aus durchsichtigem Kunststoff hergestellt ist.
    20. Nummernschalter nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß Zahlen auf der Rückseite der Fingerscheibe in Spiegelschrift eingespritzt sind.
    21. Nummernschalter nach Anspruch 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahlen der Zahlenreihe mit Leuchtfarbe ausgelegt sind.
    22. Nummernschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Rückführung der Fingerscheibe (8) notwendige Aufzugsfeder (35) ein federndes Zwischenstück (37) des äußeren Federendes (35') zur Verminderung der Windungsreibung trägt.
    23. Nummernschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (27) zur axialen Fixierung des Impulsgeberringes (1) als Tellerfeder ausgebildet ist und beim Aufzug an der Planseite des Impulsgeberringes (1) reibt (Rutschkupplung), so daß dieser gegen einen Anschlag drehbar ist. ·
    24. Nummernschalter nach Anspruch 1, 2, 14 und 23, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schichtung des Federsatzes eine Blattfeder angeordnet ist, welche in eine Lücke zwischen den Nocken (6) des Impulsgeberringes (1) hineinragt und beim Aufzug des Nummernschalters als Rücklaufsperre eine Drehung des Impulsgeberringes (1) nur bis zur Nockenflanke (Anschlag) zuläßt, beim Ablauf jedoch von der Nockennanke abgehoben wird.
    25. Nummernschalter nach Anspruch 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Reglerseite durch eine Haube aus durchsichtigem Kunststoff abgedeckt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: go
    Deutsche Patentschrift Nr. 495 078; österreichische Patentschrift Nr. 100 340; USA.-Patentschriften Nr. 1518056, 1543662; »Electrical Communication«, 1942, Bd. 21, S. 6; »The Bell System Technical Journal«, April 1951, S. 257.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
DEM16042A 1952-10-26 1952-10-26 Nummernschalter fuer Fernsprechselbstanschlussanlagen Expired DE966447C (de)

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